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"Wenn die Zuschauer mir das abkaufen – sofort!"

Harald Schmidt würde gerne Schwulen spielen

Der frühere Latenight-Moderator und "Traumschiff"-Schauspieler hat noch Ziele: Er würde gerne einen Homosexuellen spielen, verriet er der "Bild". Dabei gibt es seit längerem Homophobie-Vorwürfe gegen den 62-Jährigen.


Harald Schmidt sucht die schauspielerische Herausforderung (Bild: Kandschwar / wikipedia)

Entertainer Harald Schmidt hat in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung erklärt, dass er gerne einen schwulen Mann spielen würde. "Auf dem 'Traumschiff' gibt's jetzt auch die Homo-Ehe. Ich bin da schwer dafür", so Schmidt. "Ich würde auch gern mal einen Homosexuellen spielen. Wenn die Zuschauer mir das abkaufen – sofort!"

Schmidt ist derzeit in der ZDF-Dauerserie "Das Traumschiff" als Kreuzfahrtdirektor Oskar Schifferle zu sehen. Er wird mit der Amadea am 26. Dezember nach Antigua fahren und am Neujahrstag nach Kolumbien.

Eine Rückkehr als Talkshow-Moderator lehnte Schmidt hingegen kategorisch ab: "Da habe ich überhaupt keine Lust mehr drauf. Ich war lang genug in schattigen Studios." Er mache jetzt "nur noch Herzkino und Krone".

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Homophobie-Vorwürfe gegen Schmidt

In der Vergangenheit hatte es Homophobie-Vorwürfe gegen "Dirty Harry" gegeben. Insbesondere die lesbische WDR-Moderatorin Bettina Böttinger ("Kölner Treff") ist noch immer sauer darauf, dass sie von Schmidt Mitte der Neunzigerjahren gegen ihren Willen praktisch geoutet wurde.

Der Hintergrund: Schmidt hatte Ende 1995 in seiner Sat.1-Sendung in einem Bilderrätsel Fotos von Böttinger sowie der Zeitschrift "Emma", eines Eierlikörs und einer Klobrille gezeigt. Er fragte, was diese Bilder verbindet, und antwortete sogleich selbst: "Die Lösung lautet: Die würde kein Mann freiwillig anfassen." Zwei Monate später war Böttinger Gast in der Sendung und kritisierte diesen Witz scharf, bevor sie die Sendung vorzeitig verließ. In weiteren Sendungen stichelte er gegen Böttinger und deutete lesbische Beziehungen an.

Vor drei Jahren warf Böttinger Schmidt vor, noch immer homosexuellenfeindlich zu sein: "Schmidt ist kein besonders liberaler Mensch, sondern im Grunde genommen konservativ bis hin zur Homophobie", sagte sie damals im Gespräch mit dem "Stern" (queer.de berichtete).

Schmidt war über Jahrzehnte mit Latenightshows nach amerikanischem Vorbild in Deutschland erfolgreich: So war er in "Schmidteinander" (1990 bis 1994 auf West 3), "Die Harald Schmidt Show" (1995 bis 2003 und 2011 bis 2012 bei Sat.1, 2012 bis 2014 bei Sky), "Harald Schmidt" (2004 bis 2007, 2009 bis 2011 im Ersten) und "Schmidt & Pocher" (2007 bis 2009 im Ersten) zu sehen. (dk)



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#1 KörmetAnonym
  • 25.11.2019, 15:23h
  • Ich wusste gar nicht, dass es Pink-Washing auch für Personen gibt.

    Ich habe H.S. nie angeschaut, weil er immer über Fußball laberte. Tja und in den Fußballstadien hört man immer wieder einmal diskreminierende Sprechchöre.
    Da passt doch alles irgendwie zusammen...
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#2 Leon 4Anonym
#3 Ralph
  • 25.11.2019, 16:18h
  • Der Mann ist völlig zu Recht in der Versenkung verschwunden, und dort sollte er auch bleiben. Vielleicht könnte man ihn bei der Ausschiffung über Bord fallen und von einem Hai fressen lassen. Einer der eitelsten und unbegabtesten Selbstdarsteller des deutschen Fernsehens.
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#4 michael008
#5 KörmetAnonym
#6 Miss PiggyAnonym
  • 25.11.2019, 17:00h
  • Antwort auf #2 von Leon 4
  • ach du unharmloser boy, das deutet körmet mitnichten an, sondern im gegenteil formuliert er mit "immer wieder einmal". das ist das gegenteil von "per se". er ist hier also definitiv nicht der dumme.
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#7 niccinicciAnonym
  • 25.11.2019, 17:02h
  • der mann ist nicht nur spiessig konservativ, er ist auch nicht die hellste leuchte auf der torte und ein schlechter verlierer, wie er bei jauch mal zum besten geben durfte. und ein vatikanfan, das sagt nun wirklich alles.
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#8 UrberlinerAnonym
  • 25.11.2019, 17:11h
  • Bloß nicht! Das geht genau so in die Hose wie das Eididei-Rumgetucke von D. Hallervorden.
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#9 LotiAnonym
#10 Nick NameAnonym