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Rheinland-Pfalz

18-Jähriger von Ex-Lover umgebracht?

Vor einer Woche wurde ein Teenager in einer Stadt zwischen Worms und Ludwigshafen getötet. War verschmähte Liebe das Motiv?


Die Polizei ermittelt noch im Tötungsfall des 18-Jährigen, der sich in der Nacht vom 10. auf den 11. November ereignet hatte (Bild: pxhere.com)

Am Abend des 10. November war ein 18-Jähriger kurz vor Mitternacht im pfälzischen Frankenthal mit einem Steakmesser erstochen worden. Hristos M. aus Ludwigshafen-Oppau wurde damals blutüberströmt auf einem Gehweg mitten in der 48.000 Einwohner zählenden Stadt entdeckt und notärztlich behandelt. Er starb kurzer Zeit später in einem Krankenwagen auf dem Weg in eine Klinik. Todesursache war laut Obduktion eine Stichverletzung am Hals.

Motiv für die Bluttat soll offenbar verschmähte Liebe sein, wie die "Bild"-Zeitung am Montag berichtete. Das Opfer soll demnach vom 22-jährigen Tatverdächtigen, der bereits kurz nach der Tat festgenommen wurde und seither in Untersuchungshaft sitzt, umgebracht worden sein.

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"Bild" zitiert einen Bekannten der beiden, der erklärte, dass sich die jungen Männer in einer Jugendstrafanstalt kennengelernt hätten und dort eine sexuelle Beziehung in einer Zelle unterhalten haben sollen. Der Tatverdächtige soll demnach bisexuell sein und "sich in Hristos schwer verliebt" haben. Hristos habe jedoch nach seiner Haftentlassung Schluss gemacht, "denn er steht eigentlich nicht auf Männer".

Laut dem Vater des Getöteten soll die Kriminalpolizei Hristos bereits vor dem liebeskranken Ex-Lover gewarnt haben. Die beiden hatten sich am Tatabend in einem Jugendzentrum offenbar zufällig getroffen – Hristos soll noch geflohen sein, habe es aber nur 170 Meter weit geschafft, als ihn ein Messerstich niederstreckte.

Die Polizei will bislang die verschmähte Liebe nicht als Tatmotiv bestätigen. Sie erklärte lediglich, dass der Tatverdächtige bereits wegen gefährlicher Körperverletzung hinter Gittern gesessen hatte. Die Staatsanwaltschaft geht von einem vorsätzlichen Tötungsdelikt aus. Der Verdächtige will sich bislang nicht zur Tat äußern. (cw)



#1 Homonklin_NZAnonym
  • 25.11.2019, 21:57h
  • Unsagbar traurig, so eine Geschichte. Da muss schon eine krankhafte Komponente drin stecken. Ansonsten würde man meinen wollen, die Liebe könne groß genug sein, um Jemand auch frei sein zu lassen, wenn sich herausstellt, der ist hetero bzw. liebt nicht zurück. Das passiert, und es ist nicht so selten, dass Leute aus krankhafter Eifersucht und Kontrollbedarf heraus mit so einem Stalking-Drang los starten. Aber wenn es dazu führt, den abzustechen, den m,an doch eigentlich liebt ... grausam.

    Man kann nur mutmaßen, was zwischen denen alles lief, klar. Kann aber sein, dass ihm der andere nicht früh genug deutlich gemacht hat, nur sein Kollega ohne Plus sein zu möchten.
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#2 LotiAnonym
  • 26.11.2019, 06:42h
  • Antwort auf #1 von Homonklin_NZ
  • Stimme Dir zu. Hier scheint es sich um eine sehr verzwickte einseitige Liebesbeziehung gehandelt zu haben. Als ich den Artikel las, mußte ich an meine Zeit im Erziehungsheim denken. Da lebten wir hinter verschlossenen Etagentüren. Doch die Schlafbereiche waren allen zugänglich. In unsere Gruppe gab es Jungs, auch mich, die sich vom anderen angezogen fühlten. Am Tag wurden Verabredungen getroffen für die Nacht. Wir suchten die körperliche Nähe zum anderen. Liebe war dabei nicht im Spiel.
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