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Kommentare zu:
ESC-Ausstieg Ungarns: War Homophobie der Grund?


#1 Sabelmann
#2 EuropäerInAnonym
  • 28.11.2019, 13:25h
  • Wegen solch rückständiger Länder darf die EU das Einstimmigkeitsgebot nie aufgeben!

    Bereits heute sind 13 der 28 EU-Länder gesellschaftlich rückständig: Bulgarien, Estland, Griechenland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Slowakei, Tschechien, Ungarn, Zypern. Rechnet man Nordirland dazu, sind es sogar 14 von 28.

    Nach einem Brexit wären es 13 von 27 rückschrittliche EU-Staaten. Das ist beängstigend nah an einer Stimmenmehrheit, die EU-weit die Aufhebung des Eheverbots für Schwule und Lesben rückgängig machen würde. Sollten weitere Balkanländer der EU beitreten, wäre eine satte rückschrittliche Stimmenmehrheit vollends sicher.
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#3 Ralph
  • 28.11.2019, 13:34h
  • Was Orban als illiberale Demokratie bezeichnet, heißt in der Staatsrechtslehre plebiszitäre Diktatur. Der populistische Diktator regiert mehr oder weniger uneingeschränkt und besorgt sich bei ihm günstiger Stimmung eine Mehrheit in von ihm beeinflussten Wahlen. Erfinder dieser Regierungsform war Napoleon III., der auf diese Weise immerhin 22 Jahre lang Frankreich beherrschen konnte. Das zeigt übrigens, dass der politische Populismus, wie er heute in Europa um sich greift und sich ganze Staaten angeeignet hat, gar nicht so neu ist, wie viele glauben - und keine Ewigkeitsgarantie besitzt. Als Napoleon III. unter dem Jubel seiner Untertanen Preußen angriff und sich binnen weniger Wochen in eine katastrophale militärische Niederlage manövrierte, wurde sein Regime von dem selben Volk, das ihn gerade noch vergöttert hatte, davongejagt. Orban und anderen wird es genauso gehen, wenn sie irgendwann mal nicht mehr in der Lage sind, den von ihnen selbst hochgepeitschten Nationalismus ihrer Völker zu befriedigen.
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#4 IronikerEhemaliges Profil
#5 EuropäerInAnonym
  • 28.11.2019, 13:56h
  • Antwort auf #4 von Ironiker
  • Ich habe mich formal auf die Länder beschränkt, die noch immer eine Eheverbot für Schwule und Lesben haben. Damit ist Deutschland, bei aller berechtigten Kritik wie deiner, nicht mehr vergleichbar. Aber sicher ist insgesamt das Eis, auf dem wir stehen, dünn.
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#6 Sabelmann
#7 FinnAnonym
  • 28.11.2019, 15:21h
  • Wer nicht teilnehmen will, soll es halt sein lassen. Wird niemand vermissen.

    Die Gründe sind mir herzlich egal.
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#8 TheDadProfil
  • 28.11.2019, 22:23hHannover
  • Antwort auf #2 von EuropäerIn
  • ""Sollten weitere Balkanländer der EU beitreten,""..

    Eine EU-Erweiterung in Richtung Westen ist recht schwierig..

    Was genau noch mal hat die EU mit dem ESC zu tun ?

    Ach ja, richtig :
    GAR NICHTS..

    Nach dem Ausstieg von Ungarn und Montenegro braucht jetzt nur noch Weißrussland zu kneifen, und Russland kann mangels Stimmen nicht mehr gewinnen..
    Ist das nicht hoffnungsvoll ?
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#9 TheDadProfil
  • 28.11.2019, 22:24hHannover
  • Antwort auf #4 von Ironiker
  • ""Wenn Du schon so wunderbar alle "rückständigen" Länder aufzählst, dann vergiss doch bitte nicht Deutschland.""..

    Und die Briten..
    Ach ja, und Österreich..
    Und die Schweiz als assoziiertes Schengen-Mitglied ist auch nicht gerade vorne dran mit der Gleichstellung..
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#10 Carsten ACAnonym
  • 29.11.2019, 08:53h
  • Der ESC ist auch immer für die Teilnehmerländer eine Möglichkeit, sich international zu präsentieren. Wenn Ungarn darauf verzichten will, sollen sie das halt machen. Schadet vor allem ihnen selbst, denn so wird garantiert niemand auf ungarische Musik aufmerksam.

    Dem ESC kann das egal sein, der hat genug Teilnehmer. Im Gegenteil: da das seit dem Zerfall Jugoslawiens und anderer Staaten immer mehr ausufert, dürften viele froh sein für jeden Teilnehmer weniger.
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#11 EuropäerInAnonym

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