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ProSieben

"Queen of Drags": "Versexte" dritte Folge mit 1,1 Millionen Zuschauern

Die Dragshow auf ProSieben verliert diese Woche nur wenige Zuschauer. Offenbar aus Jugendschutz-Gründen eingefügte Piepsereien sorgten für einige Irritationen.


"Queen of Drags" ist die erste deutsche Realityshow, in der sich Dragqueens messen (Bild: ProSieben)

In der dritten Woche musste "Queen of Drags" erneut Zuschauer abgeben. Insgesamt schalteten laut GfK am Donnerstagabend 1,1 Millionen Menschen die Show mit Heidi Klum, Bill Kaulitz und Conchita Wurst ein. Das sind 30.000 weniger als letzte Woche und 400.000 weniger als bei der Premierenepiosde. Auch beim Marktanteil gab es leichte Verluste im Vergleich zur Vorwoche: Er sank von 4,0 auf 3,8 Prozent.

In der für Privatsender wichtigen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen musste "Queen of Drags" ebenfalls weiter Federn lassen. Aus dieser Gruppe sahen 750.000 Menschen zu, 60.000 weniger als letzte Woche. Der Marktanteil sank von 9,4 auf nun 8,8 Prozent – und liegt damit jetzt deutlich unter dem Senderschnitt. Bei den Primetime-Formaten konnte ProSieben nur den sechsten Platz erreichen – und lag so nicht nur hinter RTL, ARD und ZDF, sondern auch hinter RTLzwei und Vox. Erstmals seit Start der Show war "Queen of Drags" auch nicht mehr die meistgesehene ProSieben-Sendung des Tages – diese Ehre ging an das Wissensmagazin "Galileo", das direkt vor "Queen of Drags" gezeigt wurde.

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Überraschend für die Zuschauer war auch, dass ProSieben mehrere Teile der Sendung durch Piepstöne und Querbalken über die Brüste offenbar aus Jugendschutzgründen zensierte. "Das war ganz schön versext", so kommentierte selbst Heidi Klum in der Show die Darbietung von "Rot-Dragchen und der böse Wolf". Die eher für US-Shows geläufige Zensur kam bei vielen Zuschauern nicht gut an, wie Einträge in sozialen Netzwerken zeigen.

Twitter / _omg_phan_

Twitter / myunicornisevil

Die nächste Folge von "Queen of Drags" wird am 5. Dezember wieder um 20.15 Uhr ausgestrahlt. Darin setzten sich die Teilnehmerinnen mit dem Thema "Divas" auseinander. Gastjuror wird Pabllo Vittar aus Brasilien sein, die Dragqueen mit den weltweit meisten Followern auf Instagram (noch vor RuPaul). Erst kürzlich erhielt die 25-Jährige als erste Dragqueen einen Preis bei den MTV Europe Music Awards (queer.de berichtete). (dk)



#1 TimonAnonym
  • 29.11.2019, 12:58h
  • Ohje, jetzt geht in Deutschland auch schon das Zensur-Gepiepse wie in den USA los.

    Oder ist das Kalkül von ProSieben, um sich interessant zu machen und die Quoten zu verbessern?
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#2 Leon 4Anonym
  • 29.11.2019, 13:33h
  • Antwort auf #1 von Timon
  • Glaub die Show ist durch.... Die Auftritte sind schlicht nicht spektakulär und die Teilnehmer großteils schlicht nicht interessant genug....

    Schade, vllt überarbeiten se des Konzept nochmal, glaub aber nicht das pro7 hier nochmal Kohle in die Hand nehmen wird!
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#3 JarJarProfil
  • 29.11.2019, 14:21hKiel
  • Hab die dritte Folge nur halb gesehen. Hab es irgendwie verschwitzt, die Sendung steht halt nicht so weit oben in der Priorität bei mir.
    Die größten Schwächen zeigten sich in dieser Sendung auch jetzt wieder: Unprofessionell und seicht.
    Gewonnen hat ein Typ in einem sehr billig aussehendem Pocahontaskostüm. WTF
    Die beiden Personen die unter den schlechtesten 2 am Ende landeten haben haben durchweg positive Kritiken bekommen. Wie sollen die Leute da an sich arbeiten wenn man nicht weiß was denn genau nun falsch oder schlecht am Auftritt gewesen ist? Dann wird am Ende gesagt: Ja das hohe Niveau, ihr wart ja alle toll. Sorry aber das stimmt einfach nicht. Die Zweitplatzierte war gut und Bambi Mercury hatte ein gutes Outfit an (das hatte den Auftritt gerettet, ähnlich bei Katy). Alles andere war höchstens Mittelmaß. Es fehlt hier tatsächlich eine Michelle Visage die überkritisch sagt: Pass auf: Zu wenig getanzt, Make Up/Outfit gehen nicht usw. Jemand der mal ein wenig Kritik gibt und nicht nur alle bejubelt. Nur weil hier eine Minderheit vor der Jury steht muss die nicht anders behandelt werden. Nur an Kritik kann man wachsen.
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#4 NathanAnonym
  • 29.11.2019, 15:15h
  • Als langjähriger RuPaulsDragRace-Fan hoffe ich ja immer noch darauf, dass sich das deutsche Format noch steigert.

    Pro7 versucht "anders" zu sein. Leider geht dieses "anders" aber in Richtung "schlechter".

    Diese Punktevergabe am Ende - was man sich dabei gedacht hat, das System vom ESC zu nehmen, geht mir nicht in den Kopf. Die Jury kann mich von Folge zu Folge immer weniger überzeugen, wirken alle irgendwie aufgesetzt.

    Die Perfomances der Kandidaten sind überwiegend langweilig. Ist aber auch kein Wunder, wenn die alle JEDE Folge auftreten/performen müssen. Das sind mitunter keine Sänger/Tänzer. Wenn die sich dann ständig per Lyp-Sync durch bestimmte Bewegunsabläufe hangeln müssen, wird dem auf Dauer jeder schnell überdrüssig.

    Zudem stellt sich mir die Frage, ob der deutsche Drag grundsätzlich so formlos ist. Gibt's hierzulande kein "Proportionizing" ???? Soviele sichtbare Männerbrüste (in fertigem Drag!) die man hier pro Folge sieht, das gabs in allen Ru-Paul-Staffeln zusammen nicht. Die weibliche Form (Brust, Becken, Po) scheint eher kein Bestandteil des hiesigen Drag zu sein (die einzige Ausnahme war hier die Kandidatin aus dem Hause Olivia Jones).

    Ein besonderer Tiefpunkt kam dann in der letzten Folge mit dem Wegpiepsen ganzer Sätze (was dadurch jeden Witz vollständig zerstört hat) und das Überbalken von "?".

    Irgendwann kann auch der Name Klum die Show nicht mehr tragen.

    Ich versuche wieder und wieder offen an jede Folge heranzugehen. Doch anscheinend sind meine Erwartungen einfach zu hoch.
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#5 EuropäerAnonym
  • 29.11.2019, 17:28h
  • Fand die gestrige Folge super. Deutlich besser und unterhaltsamer, als die ersten beiden.

    Verstehe das Gemotze nicht. Erst hieß es, die Klum wird sich bestimmt aufführen, wie bei GNTM. Jetzt ist sie freundlich, lobt und es ist wieder nicht genehm.

    Das sie in jeder Folge performen müssen, finde ich gut. Ist bei "RuPaul's Drag Race" auch nicht anders. Dort müssen sie in jeder Folge mehrmals ran. Was mich allerdings wundert, sind die fehlenden Brüste. In "RuPaul's Drag Race" gäbe es sowas nicht. Ist in Deutschland unbekannt, dass Frauen Brüste haben?

    Die Punktevergabe wird im Ausland explizit gelobt, da die Transparenz höher ist. Bei uns wird natürlich wieder gemault. Typisch.

    Fand alle gut. Candy und Aria waren unter Hervorragenden die Schwächsten. Arias Make up war Male Drag. Candy hatte keine Background Story, wie Katy, oder Vava. Aber ich mochte Candy am meisten. Sie war sooo sympathisch!!! Schade, dass sie raus ist. Yonce ist fürchterlich.

    Für's erste Mal ist Queen of Drags" völlig in Ordnung. Wenn parallel Jauch, Fußball, der Bambi ... läuft, ist es halt nicht so easy.
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#6 AndreasKAProfil
  • 29.11.2019, 19:45hKarlsruhe
  • Mein Mann und ich haben gestern beim Zappen nach dem Abendessen diese Sendung mal angestellt - aus Neugier, was denn da sich so abspielt.
    Nach einer Viertelstunde haben wir das wieder abgestellt und lieber etwas gestreamt.

    Bei allem Verständnis für die Freude über die Sichtbarkeit von queeren Menschen im Fernsehen zur Hauptsendezeit - aber diese Sendung ist unserer Ansicht nach absolut entbehrlich.

    Sie ist einfach uninspiriert, alles wirkt hausbacken, Jurykommentare gab es zum Einschlafen, Gejammer und Gezicke wie bei jeder dieser Shows, in denen irgendwelche Leute zum Star gemacht werden sollen oder verkuppelt werden, kommen im Überfluss dazu.
    Das alles macht beim Zuschauen keinen Spaß. Es ist schlicht keine unterhaltsame Show. Wir fanden es stinklangweilig. Mir ist es auch egal, ob ein Finale irgendwann ein paar sehenswerte Minuten liefert - dafür lohnt es sich nicht, stundenlang zuzusehen und die schlecht und recht inszenierten Dramen (besser Drämchen) zu ertragen. Es reicht einfach nicht, eine Meute Drags aufeinander loszulassen, irgendein Möchtegernmotto pro Folge auszurufen, eine Jury irgendwie dragig zusammenzubasteln und anzunehmen, dass von selbst etwas Interessantes dabei herauskommt.

    Wenn das die bisher beste Ausgabe dieser Showstaffel gewesen sein soll, wie hier zu lesen war, bin ich erstens froh, von den anderen beiden keine Minute gesehen zu haben und denke zweitens, dass noch sehr sehr viel Luft nach oben ist. Aber ich halte es realistischerweise hier mit dem Titel einer alten HaPe Kerkeling-Show: Erwarten Se nix.

    Ergo: Ich werde/wir werden das nicht wieder anschalten. Selbst 5 Minuten Zusehen wären dafür verschwendet.
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#7 EuropäerAnonym
  • 30.11.2019, 08:37h
  • Antwort auf #6 von AndreasKA
  • Die Kritikpunkte beziehen sich, wie so oft, auf die Merkmale von Castingformaten im Allgemeinen. Mit "Queen of Drags", als Show, hat das nicht im Entferntesten Berührungspunkte. Die, welche dies kritisieren, haben Grundlegendes nicht verstanden.

    Gäbe es keine Konflikte, die dem Geschehen Dynamik verleihen, würde garantiert angeprangert, es sei langweilig. Den Homos kann man es schlichtweg nicht recht machen. Das trifft es eher.

    All das, was hier kritisiert wird, gibt es auch bei "RuPaul's Drag Race", nur stört sich dort niemand daran. Sicher ist "RuPaul's Drag Race" um einiges besser, aber mei ... wenn hier niemand die Lizenzrechte erwerben will. Die Drags sind professioneller, versierter ... und die Jury ist charismatischer. RuPaul und Co. gibt es einfach kein zweites Mal.

    Die Sichtbarkeit der LGBT, bzw. LGBTIQ Community ist mir in diesem Fall zweitrangig. Mir geht es um meine Unterhaltung. Es gibt zahlreiche sichtbare Persönlichkeiten, aus unserer Community. Sogar solche, die außer ihrer Homosexualität, keine anderen Qualifikationen mitbringen. Dazu braucht es "Queen of Drags" nicht. Die Travestiekunst, als solche, ist seit Mary & Gordy allerdings ausgestorben.

    Es gibt Einiges, was man der Show ankreiden könnte. Aber zumindest gibt es endlich mal wieder etwas, was diese Form der Unterhaltung bedient. Da nehme ich sogar die Klum in Kauf ;).
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#8 AndreasKAProfil
  • 30.11.2019, 10:10hKarlsruhe
  • Antwort auf #7 von Europäer
  • Hi, du schreibst:

    "Die Kritikpunkte beziehen sich, wie so oft, auf die Merkmale von Castingformaten im Allgemeinen. Mit "Queen of Drags", als Show, hat das nicht im Entferntesten Berührungspunkte. Die, welche dies kritisieren, haben Grundlegendes nicht verstanden.

    Allen Casting- und Kuppelshows gemeinsam ist der Wettbewerbsgedanke: Jeder will so lange wie möglich in einer Staffel durchhalten und hofft, den ausgelobten Preis zu bekommen. So kommt es zu den Keilereien, Quengeleien, Tränen etc. hinter den Kulissen die als zweiter Handlungsstrang neben den eigentlichen Wettbewerbsteilen (vor) geführt werden.
    Kannst du mir bitte erklären, inwiefern sich da Queen of Drags von anderen derartigen Shows unterscheidet?
    Die Grundstruktur ist doch pro Folge genau die gleiche:
    Eine Aufgabe wird gestellt / jeder gibt seinen Senf dazu / Aufgabe wird irgendwie erledigt / Jury kommentiert / einer kommt nicht weiter ... oder zwei ... Kandidat ist happy oder nicht und erklärt, warum dies und das nicht geklappt oder gut geklappt hat ... nebenbei voyeuriert eine Kamera herum und versucht O-Töne und Konflikte einzufangen die dann zelebriert, aufgebauscht und dramatisiert werden. Und ganz wichtig ist ja gerade dabei Charaktere aufzubauen - die Heulsuse, die Karriereschlampe, die Mutter der Nation, die Zicke, die Pragmatische, die Arrogante usw. - mit denen man Aufmerksamkeit auch außerhalb der Shows heischen kann.

    zweites Zitat von dir:
    "Gäbe es keine Konflikte, die dem Geschehen Dynamik verleihen, würde garantiert angeprangert, es sei langweilig."

    Ich habe nichts gegen irgendwelches Gezicke - thats Showtime. Geschenkt.
    Aber eine Show wird nicht allein spannend durch Kleinklein-Mimimi. Ich würde mich eher freuen, wenn mal mehr Wert auf die Show selbst gelegt würde.
    Als konkretes Beispiel sei mal die gestrige Dancing on Ice genannt. In der Woche vorher gab es von den Promis reihenweise tränenreiche Bekenntnisse über ihre diversen Schicksalsschläge - das hatte ich trotz einiger früher Show-Highlights nur eine knappe Stunde ertragen. Selbst Jury-Mitglied Katharina Witt wurde das zuviel und sie formulierte gegen Ende der Show, wie ich lesen konnte, sehr geschickt ihre Kritik daran.
    Unter anderem das bewog mich gestern, die Show wieder einzuschalten. Und siehe da - tatsächlich stand der Fokus ganz woanders - und zwar auf den Darbietungen der Teilnehmer. Sicher, Trainingseinheiten wurden gezeigt, sogar Konflikte dabei - doch das alles hielt sich so im Rahmen, dass die gezeigte Kür das Wichtigste war. Hey - und diese Sendung habe ich tatsächlich von vorne bis hinten gesehen, war bestens unterhalten, habe in den Werbepausen nicht umgeschaltet, beschlossen, die Heute-Show in der Mediathek in kommenden Tagen zu streamen ... und ich brauchte keine ganze Flasche Wein, um mir das alles schönzutrinken.
    Ich konnte nachvollziehen, was die Teilnehmer leisten, freute mich über das was gelungen war und - jaja - mir wurde immer weniger wichtig, wer da auf dem Eis tanzte. Die Persönlichkeit von Joey, Nadine, Peer oder Lina und wemauchimmer abseits des Eises geriet in den Hintergrund. Ich konnte sogar einer Jenny Elvershagen (die ich eigentlich nicht mag) zuschauen und mich auf ihren Tanz konzentrieren (der nicht so dolle war, aber immerhin hat sie sich selbst gesteigert), und nicht an das Trashfutter denken, das sie so oft liefert. Das war für mich Entspannung.
    Ich habe dabei gemerkt: Ich brauche das Getöse von den Dramen nicht. Ich nehme es in Kauf, wenn es nicht überhand nimmt und freue mich immer auf die eigentlichen Nummern.

    Dein drittes Zitat:
    "Den Homos kann man es schlichtweg nicht recht machen. Das trifft es eher.
    Ich weiß nicht so recht, wie du das meinst. Nun, die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden - auch Homo-Geschmäcker. Und dir macht es Queen of Drags offensichtlich recht genug, dass du es dir weiterhin anschaust.
    Mir ist das Ganze nicht aufgrund fehlender Dramen langweilig geworden, sondern wegen ihres Übermaßes. Ich bleibe dabei: Die Sendung ist uninspiriert konzipiert, 08/15-konfektioniert, geführt und aufbereitet. Vielleicht kann man mehr daraus machen ... muss man aber nicht, wenn es ausreichend Leute wie dich gibt, die sich das anschauen. Das meine ich übrigens NICHT (ab)wertend sondern rein beschreibend.

    Watt dem einen sin Uhl, is dem annern sin Nachtigall ...
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#9 PschoAngelProfil
  • 30.11.2019, 10:13hWesterstede
  • Ich bin ein großer Fan der Sendung und freue mich jetzt schon auf nächste Woche.

    Es war schade, dass das Theaterstück zu großen Teilen zensiert war, aber die Performances fand ich super.

    Eine meiner Favoritinnen ist leider mit Candy jetzt Raus, aber die Daumen sind jetzt für Bambi gedrückt! :)
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#10 NathanAnonym
  • 30.11.2019, 11:56h
  • Antwort auf #9 von PschoAngel
  • Wie bereits vorher einmal angemerkt, wirkt die deutsche Drag-Szene ... Moment Korrektur... wirkt das, was uns hier als Best of der deutschen Drag Szene verkauft wird, sehr unfertig und unproffesionell.

    Ich seh hier fast nur noch Kerle, die sich (wenn überhaupt) Stöckelschuhe, Kleid und Perücke überwerfen, ein bischen schminken und fertig. Da hatten ja die alten "Grad Bobby" Filme mehr weibliche Formen... Für mich ist das kein wirkliches Drag, ich seh hier nur Männer in Fummeln. Die erwartete Immersion geht hier völlig flöten.

    Und ja, ich bin mir bewusst, dass Drag viele Formen haben kann, und auch hier noch teils aus dem "üblichen Rahmen" hervorstechen muss/sollte. Damit habe ich auch kein Problem (zumal einer meiner persönlichen Favoriten Sasha Velour war).

    Aber hier sticht bis auf Männernippel garnichts hervor. Und das bezieht sich auf nahezu alle Kandidaten.

    Und nun speziell was zu dieser Bambi. Als fertiges "Produkt" eine Dame mit Bart darzustellen (Bsp. Conchita Wurst) ist völlig in Ordnung. Aber für eine solche Show, in der es darum geht, sich wieder und wieder mit anderen - besonders auch im Rahmen von abwechslungsreicher Kreativität - zu messen und daran im Besten Fall auch zu zu wachsen und dann ständig mit jeweils anders gefärbtem Bart aufzutreten, lässt die erwartete Kreativität/Wandelbarkeit leider vermissen.

    Ist das alles in allem (nicht rasierter Bart, keine Brüste, keine sonstigen weiblichen Formen) reine (unt mitunter kreativlose) Absicht oder nur Faulheit?

    Sorry, nichts gegen dich und deine Meinung. Ich möchte auch keinem auf die Füße treten. Ich hatte in meinem Vor-Post ursprünglich noch Bambi erwähnen wollen, hab es dann aber gelassen. Nun musste das aber noch erwähnt werden^^ *kiss*
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