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ProSieben

"Queen of Drags": "Versexte" dritte Folge mit 1,1 Millionen Zuschauern

Die Dragshow auf ProSieben verliert diese Woche nur wenige Zuschauer. Offenbar aus Jugendschutz-Gründen eingefügte Piepsereien sorgten für einige Irritationen.


"Queen of Drags" ist die erste deutsche Realityshow, in der sich Dragqueens messen (Bild: ProSieben)
  • 29. November 2019, 09:52h 13 2 Min.

In der dritten Woche musste "Queen of Drags" erneut Zuschauer abgeben. Insgesamt schalteten laut GfK am Donnerstagabend 1,1 Millionen Menschen die Show mit Heidi Klum, Bill Kaulitz und Conchita Wurst ein. Das sind 30.000 weniger als letzte Woche und 400.000 weniger als bei der Premierenepiosde. Auch beim Marktanteil gab es leichte Verluste im Vergleich zur Vorwoche: Er sank von 4,0 auf 3,8 Prozent.

In der für Privatsender wichtigen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen musste "Queen of Drags" ebenfalls weiter Federn lassen. Aus dieser Gruppe sahen 750.000 Menschen zu, 60.000 weniger als letzte Woche. Der Marktanteil sank von 9,4 auf nun 8,8 Prozent – und liegt damit jetzt deutlich unter dem Senderschnitt. Bei den Primetime-Formaten konnte ProSieben nur den sechsten Platz erreichen – und lag so nicht nur hinter RTL, ARD und ZDF, sondern auch hinter RTLzwei und Vox. Erstmals seit Start der Show war "Queen of Drags" auch nicht mehr die meistgesehene ProSieben-Sendung des Tages – diese Ehre ging an das Wissensmagazin "Galileo", das direkt vor "Queen of Drags" gezeigt wurde.

Überraschend für die Zuschauer war auch, dass ProSieben mehrere Teile der Sendung durch Piepstöne und Querbalken über die Brüste offenbar aus Jugendschutzgründen zensierte. "Das war ganz schön versext", so kommentierte selbst Heidi Klum in der Show die Darbietung von "Rot-Dragchen und der böse Wolf". Die eher für US-Shows geläufige Zensur kam bei vielen Zuschauern nicht gut an, wie Einträge in sozialen Netzwerken zeigen.

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Die nächste Folge von "Queen of Drags" wird am 5. Dezember wieder um 20.15 Uhr ausgestrahlt. Darin setzten sich die Teilnehmerinnen mit dem Thema "Divas" auseinander. Gastjuror wird Pabllo Vittar aus Brasilien sein, die Dragqueen mit den weltweit meisten Followern auf Instagram (noch vor RuPaul). Erst kürzlich erhielt die 25-Jährige als erste Dragqueen einen Preis bei den MTV Europe Music Awards (queer.de berichtete). (dk)

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-w-

#1 TimonAnonym
  • 29.11.2019, 12:58h
  • Ohje, jetzt geht in Deutschland auch schon das Zensur-Gepiepse wie in den USA los.

    Oder ist das Kalkül von ProSieben, um sich interessant zu machen und die Quoten zu verbessern?
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#2 Leon 4Anonym
  • 29.11.2019, 13:33h
  • Antwort auf #1 von Timon
  • Glaub die Show ist durch.... Die Auftritte sind schlicht nicht spektakulär und die Teilnehmer großteils schlicht nicht interessant genug....

    Schade, vllt überarbeiten se des Konzept nochmal, glaub aber nicht das pro7 hier nochmal Kohle in die Hand nehmen wird!
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#3 JarJar
  • 29.11.2019, 14:21hKiel
  • Hab die dritte Folge nur halb gesehen. Hab es irgendwie verschwitzt, die Sendung steht halt nicht so weit oben in der Priorität bei mir.
    Die größten Schwächen zeigten sich in dieser Sendung auch jetzt wieder: Unprofessionell und seicht.
    Gewonnen hat ein Typ in einem sehr billig aussehendem Pocahontaskostüm. WTF
    Die beiden Personen die unter den schlechtesten 2 am Ende landeten haben haben durchweg positive Kritiken bekommen. Wie sollen die Leute da an sich arbeiten wenn man nicht weiß was denn genau nun falsch oder schlecht am Auftritt gewesen ist? Dann wird am Ende gesagt: Ja das hohe Niveau, ihr wart ja alle toll. Sorry aber das stimmt einfach nicht. Die Zweitplatzierte war gut und Bambi Mercury hatte ein gutes Outfit an (das hatte den Auftritt gerettet, ähnlich bei Katy). Alles andere war höchstens Mittelmaß. Es fehlt hier tatsächlich eine Michelle Visage die überkritisch sagt: Pass auf: Zu wenig getanzt, Make Up/Outfit gehen nicht usw. Jemand der mal ein wenig Kritik gibt und nicht nur alle bejubelt. Nur weil hier eine Minderheit vor der Jury steht muss die nicht anders behandelt werden. Nur an Kritik kann man wachsen.
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