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Kommentare zu:
RuPaul Charles: Monogamie gibt es nicht


#1 FredericAnonym
  • 29.11.2019, 12:49h
  • Kann man auch anders sehen. Ich fühle mich zB nicht eingeengt, wenn ich meinem Partner treu bin und monogam lebe. Ich denke, dass es jeder bzw. jedes Paar für sich selbst entscheiden soll.
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#2 TimonAnonym
  • 29.11.2019, 12:56h
  • Wenn er nicht monogam leben will, kann er das gerne tun.

    Aber was maßt der sich an, zu beurteilen, wie andere empfinden bzw. anderen, die monogam leben wollen quasi ihre Existenz abzusprechen oder so zu tun, als wäre das kein freier Wille.
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#3 Patrick SAnonym
  • 29.11.2019, 12:58h
  • Steile These. Wenn RuPaul nichts von Monogamie hält, ist er ja in (guter) Gesellschaft in der Community. Was aber dann lange nicht heißt, dass es sie nicht gibt!
    Ich persönlich wäre ziemlich angeekelt, wenn ich wüsste, dass mein Lebensgefährte (verpartnert seit 2008) gerade noch mit jemand anderem geschlafen hat, wenn er sich zu mir legt. Dann brauch ich keine Beziehung führen, dann reicht Freundschaft plus.
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#4 LotiAnonym
#5 Leon 4Anonym
  • 29.11.2019, 13:30h
  • Antwort auf #2 von Timon
  • Wo beurteilt er jemanden? Er beurteilt seine Situation, kein Grund für dich gleich n Fass aufzumachen, es mag für viele in der community n Schock sein, aber auch als homosexueller Mann darf man eine eigene Meinung haben....oO

    Und selbstredend ist Monogamie ein gesellschaftliches Konstrukt das man durchaus als widernatürlich, beengend oder einfach nur als dämlich empfinden kann.... (eh kein plan warum alle immer "buhu, die Kirche ist so gemein" schreien aber dann genau an diesem Kontrollmechanismus festhalten)
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#6 MaxxAnonym
  • 29.11.2019, 13:35h
  • Wenn ich manche Kommentare hier so lese ...

    Wer in seiner Liebe nur einen Menschen sieht und mit keinem anderen etwas zu tun haben will, so ist das doch kein Problem.

    Zum Problem wird es erst dann, wenn:
    - er sich doch in einen weiteren Menschen verliebt, was dann? oder
    - der geliebte Partner aber noch Augen für Andere hat.

    DANN wird das Konzept zu einer Farce, weil es nur noch gegen den Willen und die Gefühle der Beteiligten aufrecht erhalten werden kann.

    Wie kann ich einem Menschen, den ich liebe, verbieten glücklich zu sein und seine Gefühle auszuleben? Mit Liebe hat DAS dann auch für mich nichts mehr zu tun.
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#7 LilithAnonym
#8 LunaAnonym
  • 29.11.2019, 13:49h
  • Was für eine dreiste Anmaßung..
    Sich für was besseren halten weil man nicht monogam lebt
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#9 LotiAnonym
  • 29.11.2019, 14:17h
  • Antwort auf #7 von Lilith
  • Ach so? Bevor ich meine allererste große Liebe traf, war ich ein Tausendsassa in punkto Sex. Ich zog aus großer Liebe wegen ihm sogar in die Vereinigten Staaten. Kaum waren wir einige Wochen frisch verliebt zusammen, wollte er mit mir gemeinsamen Sex mit einem Heterostudenten haben. Auch das ließ ich aus Liebe zu. Nach 3 Monaten passierte mir ein Seitensprung mit jemanden, der nichts besseres zu tun hatte, als sofort meinen Freund darüber zu informieren, bevor ich es ihm sagen konnte. Mein Freund gab mir nicht einmal die Gelegenheit mich zu erklären. Warf mich aus der Wohnung und beendete damit unsere Beziehung. Seither bin ich ein entschiedener Gegner von dieser doch sehr Scheinheiligen Form von Monogamie.
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#10 FilipProfil
  • 29.11.2019, 14:37hHamburg
  • Antwort auf #5 von Leon 4
  • ... und auch lieber @Loti

    ich stimme euch beiden zu!

    Monogamie wird ja offensichtlich im Artikel als vorrangig sexuelle Treue definiert?

    Natürlich kann jeder so leben wie er möchte. Aber: Dieses Bestehen auf sexuelle Treue halte ich auch für überaus einengend und besitzergreifend und in vielen Beziehungen scheinheilig. Denn ob beide das immer so sehen, wage ich - sowohl in homo- wie heterosexuellen Partnerschaften - zu bezweifeln.

    Meiner Meinung nach besteht eine gute Beziehung auch darin, jedem Freiräume zu lassen. Man kann sich auch anders der Liebe seines Partners versichern bzw. man sollte sich dessen schon auch ohne sexuelle Treue sicher sein. Sex ist da für mich auch "NUR" Sex. Und ich kann "gönnen können" was meinen Freund betrifft :-)
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#11 FilipProfil
#12 Patrick SAnonym
  • 29.11.2019, 14:44h
  • Antwort auf #4 von Loti
  • Das kann ich dir leider nicht beantworten, was du so alles liest, was gar nicht geschrieben steht. Vll mal zum Psychologen gehen, wenns überhand nimmt.
    Aber auf jeden Fall spannend für mich, dass man Monogamie mit krankhafter Eifersucht gleichsetzt.
    Mein Mann sieht das im Übrigen genauso wie ich, sonst wären wir auch gar nicht zusammen.
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#13 CaimanAnonym
  • 29.11.2019, 15:41h
  • Nur So... Du Sprichst mir aus der Seele. Dankeschön. Dazu gehört jedoch Reife...der weg ist das ziel
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#14 Quasar
  • 29.11.2019, 16:00h
  • Ob monogam, offen oder polyamor, das müssen die Beteiligten einer Beziehung miteinander ausmachen, wichtiger erscheint mir die Ehrlichkeit untereinander.
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#15 AmurPrideProfil
#16 LotiAnonym
#17 andreAnonym
  • 29.11.2019, 16:37h
  • " in einer Beziehung mit Erlaubnis des Partners fremdgeht", irgendwie witzig. Kenne so etwas nicht. Würde auch sicher demjenigen, der die Erlaubnis gibt, ganz schön am Selbstwertgefühl nagen. Richtung Flasche und Versager im Bett. Oder nach dem Spruch "Mein Mann, mein Garten und der Gärtner lächelte". In der Regel und da nehme ich mich nicht aus, geht jemand fremd, ohne das es der Partner weiß. Bei Schwulen Standard, aber nichts Besonderes und so soll es sein. nämlich beide gehen fremd, ohne daß es der andere weiß. Nur so kenne ich es.
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#18 LotiAnonym
  • 29.11.2019, 16:53h
  • Antwort auf #12 von Patrick S
  • Die große Liebe von der ich hier schrieb, hieß übrigens auch Patrick und er war es auch, der auf eine Monogame Beziehung bestanden hatte. Sie aber zuerst brach. Im übrigen habe ich nicht geschrieben, das grundsätzlich Monogamie mit kranker Eifersucht einhergeht.
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#19 Taemin
  • 29.11.2019, 17:04h
  • Das ist aus meiner Sicht immer die individuelle Entscheidung beider Partner. - Ich mag es nicht, wenn irgendwelche Promis uns ihre private Ansicht als allein gültige Wahrheit verkünden.
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#20 niccinicciAnonym
  • 29.11.2019, 17:19h
  • schon sehr naiv zu denken, das einer seinem partner alles geben kann und der dann auch so richtig glücklich damit ist und nichts vermisst. gute schauspieler fällt mir dazu nur ein. monogamie ist eine schöne illusion, aber gehört wohl ins reich der märchen. aber am ende entscheiden die partner nur für sich und darauf kommts an.
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#21 IronikerEhemaliges Profil
  • 29.11.2019, 17:24h
  • Ich tendiere dazu, RuPaul zuzustimmen.

    Bisher hätte ich es nicht so formuliert ("Monogamie GIBT ES NICHT"). Jedoch ist meine persönliche Erfahrung, dass ich bereits, als ich erstmals begann, Männer zu lieben, gleich zwei auf einmal liebte. Und ja, ich spreche von Liebe.

    Auch heute ist es so, dass ich aktuell mit zwei Männern in Liebe verbunden bin. Heute nennt man das Polyamorie. Was übrigens nicht bedeutet, dass mich nur diese beiden sexuell anziehen würden.

    Zusammenfassend stimme ich also dem Ganzen durchaus zu, dass Monogamie eines von vielen sozialen Konstrukten ist, um die Sexualität von Menschen einzuhegen, einzuschränken, zu regeln, und damit die menschliche Freiheit zu beschneiden.

    Übrigens ist Monogamie auch keine Safer-Sex-Strategie (ich erwähne das, weil hier immer wieder aufleuchtet, dass manche Leute das doch tatsächlich glauben).

    Ach ja, und wie schön wäre doch die Welt, wenn somit 99% aller Eifersuchtsdramen schlicht entfielen. Aber nein, das geht ja nun wieder nicht - was sollten dann die Privatsender noch zu senden haben? ;-)
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#22 13579Anonym
  • 29.11.2019, 17:52h
  • Das Spannungsfeld Monogamie vs. "Fremdgehen" dürfte eines der wichtigsten schwulen Themen unserer Zeit sein. Mit Begriffen wie "Moral" kommt man da allerdings überhaupt nicht weiter. Eher mit Psychologie.

    Ich kann nur aus meiner eigenen Lebensgeschichte erzählen: bei meinem damaligen langjährigen Partner bin ich ziemlich oft "fremdgegangen". Unter anderem deswegen, weil der Sex in der Partnerschaft nicht "befriedigend" genug war. Das wiederum hatte den Grund, dass wir als Paar so gut wie nie über unsere sexuellen Wünsche gesprochen hatten. Ich habe Liebe und Sex daraufhin voneinander getrennt und versucht, meine "Geilheit" fast ausschließlich außer Haus zu befriedigen. Dass das irgendwann nicht mehr gutgehen konnte, war mir durchaus bewusst. Wir haben uns über die Jahre immer weiter voneinander entfernt. Und am Ende getrennt. Sämtliches Vertrauen war weg.

    Inzwischen habe ich einen neuen Freund, mit dem ich meine Sexualität voll und ganz ausleben kann, auch die "dunklen Seiten". Das ist für mich eine völlig neue Erfahrung, dass man Sex und Liebe in einer Person vereinen kann. Aber wir haben auch direkt am Anfang über all unsere Bedürfnisse gesprochen. Es ist für mich sehr beglückend, einen solchen Menschen kennengelernt zu haben.

    Ich kenne leider fast ausschließlich schwule Paare, in denen wechselseitig "fremdgegangen" wird. Oft sogar so, dass die Partner untereinander gar keine Sexualität mehr haben, sich oft nicht einmal mehr anfassen. In meinen Augen ist das dann keine Beziehung mehr, sondern nur noch eine gute Freundschaft.

    Mein jetziger Freund und ich sind uns treu - und können deswegen auch ohne Gummi ficken. Auf die PREP habe ich keinen Bock. Und - oh Wunder - ich vermisse nichts! Ich brauche nicht mehr "fremdzugehen", weil wir uns sexuell wunderbar ergänzen.

    Ich habe den Eindruck, dass Schwule es sich oft sehr leicht machen mit dem Fremdgehen. Und oft keine Vorstellung davon haben, wie verletzend das für den Partner sein kann, wenn man fremd vögelt. So abgebrüht kann eigentlich niemand sein, dass das spurlos an ihm vorübergeht.

    Von den sexuell übertragbaren Krankheiten mal ganz zu schweigen. PREP schön und gut, aber wenn ich mir nen Tripper oder ne Syphilis einfange, dann gebe ich die direkt an meinen Partner weiter. Ein weiterer Grund für mich, keinen Sex mehr außerhalb der Beziehung zu haben. Diese Liebe und dieses Vertrauen, das ich dort empfinde, setze ich für keinen Fick der Welt mehr aufs Spiel!
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#23 Homonklin_NZAnonym
  • 29.11.2019, 18:31h
  • Scheint ja doch ein ziemlicher Ignorant zu sein, zu glauben, das, was er nicht auf die Reihe bekommt, müssten auch alle anderen nicht auf die Reihe bekommen können.

    Sagte auch schon mal wer, es gäbe Homosexualität gar nicht.

    Was waren das noch für Leute, die der nicht so mag? Ach ja, Ignoranten. Also hat er wohl keinen Spiegel im Haus.

    Monogamie ist bei Weitem keine Erfindung der Kirchen. Monogam lebende Tiere würden denen was husten, die in der Evolution lange hinterher kamen, und nun monogame Lebensweisen für sich vereinnahmen.
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#24 RyluriAnonym
  • 29.11.2019, 19:31h
  • Ich verstehe offene Beziehungen auch nicht, da meiner Meinung nach selbst der offenste Mensch der Welt Eifersucht empfindet, aber trotzdem würde ich niemals behaupten, dass so etwas nicht existiert. Finde das Argument ziemlich daneben.
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#25 WahrheitIstRelativAnonym
  • 29.11.2019, 21:47h
  • Monogamie ist kein Konstrukt! Frauen sind zB idR weniger auf optische Reize gepolt und kriegen somit nicht beim bloßen Anblick von jemanden eine " Latte". Wenn Frauen fremd gehen ist es deshalb meistens nicht Abenteuer und Abwechslung, was sie suchen, sondern etwas emotionales - zB Bestätigung - was auf Probleme in der Beziehung zurück zu führen ist.
    Ich bin Monogam und brauche da keine " Abwechslung", aber ich habe aufgrund meiner Einstellung bezüglich Liebe / Freiheit kein Problem damit, wenn der Partner Polygam ist - solche Konstellationen gibt es also auch. :-)
    Allerdings hatte ich festgestellt, dass Männer zwar gerne Polygam leben wollen, aber vor der Frau, die damit einverstanden ist, die Achtung / den Respekt verlieren und dann die Beziehung nicht mehr wertschätzen.
    In einer Männer-Beziehung ist das vielleicht anders, aber für eine Frau "gehört" es sich wohl nicht, soetwas gut zu heißen und DAS ist dann tatsächlich etwas gesellschaftliches, mit dem sich der Mann da selber im Weg steht.
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#26 JadugharProfil
  • 30.11.2019, 04:24hHamburg
  • Antwort auf #24 von Ryluri
  • Ich verstehe Eifersucht nicht! Ich hatte mal eine Beziehung mit einen Eifersüchtigen! Es war für mich die Hölle! Ich konnte kaum noch einen Schritt machen. Es gab immer ein Mißtrauen! Ob ich meine Eltern besuchte, ob ich ein Tier streichelte, ob ich berufstätig war, für alles mußte ich mich rechtfertigen und das war sehr verletzend. Am Schluß ging dann der Eifersüchtige selber fremd, betrog mich ständig und ich durfte noch nicht einmal mit jemanden reden oder zusammen arbeiten. Er maß mit zweierlei Maß, und das war noch mehr verletzend!
    Wie kann man so etwas jemanden antun!
    Für mich ist Eifersucht brutale Gewalt und ohne Empathie also psychopathisch!
    Mein Bruder hat eine eifersüchtige Frau und sie hat aus Eifersucht seinen Papagei ermordet! Mein Chef hatte eine eifersüchtige Freundin. Er konnte noch nicht einmal mehr arbeiten, ohne daß er ständig von seiner Freundin Prügel bekam!

    Für mich sind diese egoistischen empathielosen Gefühle fremd! Meine vielseitigen Bedürfnisse teile ich auch mit verschiedenen Menschen. Bei den einen kann ich mich geistig austauschen, bei den anderen wissenschaftlich, bei einen noch anderen ein bestimmtes Hobby teilen usw.. Ich habe noch keinen getroffen, der die gleichen Interessen hatte wie ich, wo ich alles teilen konnte. Wir sind eben alle sehr unterschiedlich und müssen dieser Tatsache Rechnung tragen!
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#27 DramaQueen24Ehemaliges Profil
  • 30.11.2019, 07:22h
  • Da irrt der gute Mann. Monogamie existiert, wie auch sein Gegenpart. Das Problem, das er nicht wahrhaben will, dass sich Menschen in einer Beziehung oft unterschiedlich entwickeln, unterschiedliche Bedürfnisse entwickeln, die, laut der Meinung einiger, der "angestammte" Partner nicht mehr erfüllen kann, weswegen manche fremd gehen, oder eine "offene Beziehung" haben. Dabei denken sie nur an sich, selten an die Gefühle des Partners.
    Zudem werden Menschen in Beziehungen verletzt (meist emotional, manchmal auch körperlich und/oder sexuell). Weswegen ich FÜR MICH die Entscheidung getroffen habe, ohne Beziehung und Sexualität zu leben. Ich fühle mich gut dabei, öffnet es meiner Kreativität doch neue Türen, und ich lerne Freunde zu schätzen.
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#28 DramaQueen24Ehemaliges Profil
  • 30.11.2019, 07:26h
  • Antwort auf #6 von Maxx
  • Gegen Gefühle ist man meist machtlos. Jedoch sollte man zum einen für sich klären, ob die Person, in die man sich verliebt hat, diese Gefühle erwidert, man Sex mit Liebe verwechselt, und, bevor man mit dem Neuen schläft, mit dem alten Partner offen über seine Gefühle reden, um gemeinsam nach Wegen zu suchen.
    Manchmal findet man einen "Deal", manchmal ist es besser, sich zu trennen.
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#29 WahrheitIstRelativAnonym
  • 30.11.2019, 08:14h
  • Antwort auf #25 von WahrheitIstRelativ
  • ... wobei ich denke, dass es in einer Männer Beziehung auch Probleme gibt, wenn einer Monogam und einer Polygam ist. Nicht nur, wenn der Monogame eifersüchtig und besitzergreifend ist, sondern auch, wenn der Polygame die Monogamie nicht als existent anerkennt. Dann meint er nämlich, der " Monogame" sei - im Gegensatz zu ihm selbst - nicht selbstbewusst/selbständig und würde sich deshalb für den Partner aufsparen ( ihm hinterher laufen, sich an ihn "dranhängen"). Das geht dann sicher auch auf Kosten von Achtung/Respkt/Wertschätzung.
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#30 WahrheitIstRelativAnonym
#31 remixbeb
  • 30.11.2019, 11:43h
  • Antwort auf #5 von Leon 4
  • Ein Konstrukt der Gesellschaft? Das gilt dann wohl auch für die "Gesellschaft" vieler Tiere?! Hat da die Tier-Kirche ganze Arbeit geleistet?? Lol

    Blödsinn. Ich denke einfach, es gibt solche und solche. Für die einen isses was, für die anderen nicht. Warum sich so viele Leute immer persönlich vom jeweils gegnerischen Modell angegriffen fühlen bzw. Die Moralkeule auspacken, ist mir ein Rätsel. Kein Modell ist besser oder schlechter für jeden einzelnen.
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#32 LiberalWatchAnonym
#33 AugenrollAnonym
  • 30.11.2019, 12:44h
  • Den Menschen, die mit ihren eigenen Bedürfnissen und Schwächen einigermaßen im Reinen sind und die anerkennen können, dass andere Menschen andere Bedürfnisse und Schwächen haben, erscheint diese ganze Diskussion hier mal wieder extrem befremdlich. Schade, dass es oft so schwer fällt, Unterschiede einfach anzuerkennen, ohne andere Lebensmodelle als krank, unnatürlich oder verrückt abzuwerten. Und besonders schade, dass das sogar uns "queeren" Menschen immer noch so schwer fällt.
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#34 IronikerEhemaliges Profil
#35 AmurPrideProfil
  • 30.11.2019, 13:50hKöln
  • Antwort auf #21 von Ironiker
  • #Übrigens ist Monogamie auch keine Safer-Sex-Strategie (ich erwähne das, weil hier immer wieder aufleuchtet, dass manche Leute das doch tatsächlich glauben).#

    Kleine Geschichte dazu?

    Ich (*1965) habe 1984 Abitur gemacht und im Oktober des gleichen Jahres auswärts angefangen zu studieren.
    Am zweiten Tag des Semesters bin ich dann mit bibbernden Herzen zu etwas gegangen, was sich "coming-out-Gruppe" nannte, einen Begriff, den ich bis dahin noch nie in meinem Leben gehört hatte.
    Dort lernte ich zum ersten mal 15 andere Jungs kennen, denen es genauso erging wie mir.
    Und, jetzt wird's, wie ich finde, a) ziemlich peinlich, weil ich mich b) tatsächlich Rosamunde Pilcher mäßig verliebte. Direkt beim ersten Treffen auf den ersten Blick bis über beide Ohrspitzen in meinem allerersten Freund.
    Und natürlich wollten wir wie alle anderen damals total "hipp" sein und eine offene Beziehung miteinander führen.
    Was, wie sich sehr schnell rausstellten sollte, für uns beide dann doch nicht funktionierte. Wir merkten unabhängig von einander, das wir alleine schon die Vorstellung, den Freund mit Anderen zu "teilen", ganz furchtbar gruselig fanden.
    Also entschieden wir uns dann gemeinsam doch für die ach so spießbürgerliche Monogamie.
    Damit waren wir die einzigen beiden, die aus unserer coming-out-Gruppe damals eine monogame Beziehung führten.
    Als ich dann ein paar Jahre später meinen Studienort wieder verließ, waren von den ursprünglich 16 Jungs aus meiner coming.out-Gruppe 13 HIV+, an AIDS erkrankt bzw. bereits an AIDS verstorben.

    Rückblickend bin ich heute absolut davon überzeugt, das, kombiniert mit dem Umstand das wir beiden noch "Jungfrauen" waren als wir uns ineinander verliebten, die Monogamie uns beiden damals, als man noch so gut wie nichts über AIDS wusste, es noch keine Tests und schon gar keine Medikamente gab, das Leben gerettet hat.

    Aber natürlich hast Du vollkommen Recht: Monogamie ist KEINE safer-sex-Methode!
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#36 AmurPrideProfil
#37 LotiAnonym
  • 30.11.2019, 14:04h
  • Antwort auf #32 von LiberalWatch
  • Ironie hinter meinem Kommentar nicht verstanden? Ich verbinde Monogamie nicht gleich mit krankhafter Eifersucht. Zudem verurteile ich Personen nicht, die sich für diesen Lebenswandel entschieden haben. Mir fällt es deshalb auch so schwer an die wahre Liebe zu glauben, weil ICH eben schlechte Erfahrung damit gemacht hatte. Woran aber mein damaliger Partner UND ich schuld waren. Im übrigen bin ich ohne LIEBE aufgewachsen. Ohne die Liebe einer Mutter, die auch noch viel zu früh verstarb. Vater unbekannt. Dann Heimaufenthalte. Weiß nicht einmal richtig, wie wunderbar so etwas doch ist. Vielleicht auch deswegen mein Hang zu gut gemachten Liebesfilmen mit einem Happyend. Somit habe ich früher sicherlich oftmals leidenschaftlichen Sex mit Liebe verwechselt.
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#38 IronikerEhemaliges Profil
  • 30.11.2019, 14:23h
  • Antwort auf #35 von AmurPride
  • Dein anekdotischer "Beweis" (Ist das eigentlich Deine eigene Geschichte? Wenn nicht, wären Anführungszeichen angebracht gewesen.) ist, gelinde gesagt, ein wenig alltags-praxisfern.

    Wie oft müssen wir hier lesen "Ich lebe in einer monogamen Beziehung. Wir haben ungeschützten Sex miteinander, denn ich kann meinem Partner hundertprozentig vertrauen." Oder gar "Ich bin verheiratet / verpartnert. Daher brauche ich mir über Safer Sex keine weiteren Gedanken zu machen."

    Dumm nur, wenn es zu Lebenssituationen kommt, in denen dieses wunderbar blauäugige Konstrukt der reinen, hundertprozentigen, unanfechtbaren Monogamie ins Wanken gerät. Und jetzt erzähle mir noch, solche Situationen gäbe es nicht zu Hauf.
    Ein paar Ideen dazu z.B. hier:

    genusswurzeln.de/mythos-monogamie-schuetzt/

    Es hat also schon seine Gründe, weshalb Monogamie z.B. in der Auflistung der AIDS-Hilfen NICHT als Safer-Sex-Methode erscheint. Wenn das anders wäre, würde ich mir auch ganz schön verkohlt vorkommen und stünde auch dem "Rest" skeptisch gegenüber.

    Also, liebe Youngsters, Frischlinge und Andere, bitte vertraut NICHT blauäugig und rosa-bebrillt dem Konzept der unverbrüchlichen, hundertprozentig sicheren, hundertprozent monogamen Liebesbeziehung. Jedenfalls nicht allein. Nur allzu oft folgt sonst nämlich der Katzenjammer.
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#39 zundermaxAnonym
  • 30.11.2019, 14:55h
  • Alles ist schwarz, weiß und unzähliges dazwischen zugleich.

    Natürlich ist die proklamierte Monogamie oft eine Selbsttäuschung im zugigen Luftschlösschen.
    Tragisch sind dann die Fälle bei denen es sich, meist später als früher, als Lebenslüge erweist.
    Dies lässt sich genauso zur offenen Beziehung sagen.
    In letzter Konsequenz gibt es dabei auch erstmal keine signifikanten Unterschiede ob das Lebenskonzept homo, hetro, bi oder sonstwie ist.

    Auch ist der Faktor der ausgelebten Sexualität oft nur einer und nicht der allein entscheidende bezüglich der Erwartungshaltung zur Monogamie.

    In jedem Fall höchst persönlich und individuell.
    Verstehe absolut gar nicht warum und wieso sich wer über Einstellungen und Lebensweisen im höchst persönlichen Lebensbereich anderer ereifern kann wenn das eigene Leben doch so befriedigend und weise gestaltet ist...

    Leben und leben lassen ohne Klatsch oder Moralkeule.

    Liebe fordert nicht, erwartet nicht, schränkt nicht ein und insbesondere urteilt sie nicht.
    Monogamie zum Gradmesser der Liebe zu machen halte ich hingegen für sehr, sehr dünnes Eis.
  • Antworten » | Direktlink »
#40 Miguel53deProfil
  • 30.11.2019, 18:27hOttawa
  • Antwort auf #26 von Jadughar
  • Aber hallo, das ist ja, als ob Du Teile meiner eigenen Geschichte erzählst. Mein erster Partner war genau dieser Typ. Der mich am Ende völlig isolierte und quasi zuhause einschloss. Dabei selbst seine Vergnügen hatte, wie ich später herausfand.

    Ich wäre daran beinahe gestorben. Nicht allein durch meine eigene Hand, sondern durch meinen erschöpften Körper, der lebensbedrohliche Entzündungen bekam.

    Was für ein psychopathisches Monster, das mich mit mehr als 40 Grad Fieber an den Schultern die Treppen runter schleppte, ins Auto setzte und sich zur Arbeit fahren ließ. Ohne zu fragen, wie ich anschließend zurück ins Krankenbett gelangen würde. Und was für eine Erleichterung, als ich mich von ihm befreien konnte. Mit Hilfe von Ärzten und Psychologen.

    Von dieser Erfahrung her kann ich mich nur wundern über diese Diskussion hier, die teilweise so harsch und bestimmend daherkommt. Ich kann nur sagen, nie wieder Eifersucht. Nie wieder Einschränkung. Immer die freie Entscheidung jedes Einzelnen, wie und wen er lieben will und mit wem es Sex geben könnte. Es ist doch absurd, Liebe und Sex in einem Atemzug zu nennen.

    RuPaul erklärt das außerordentlich authentisch und sehr weise. Leben und leben lassen. Lieben und lieben lassen. Jeder und jedes Paar muss das für sich entscheiden. Und das ohne Vorschriften gegeneinander. Das einzige, das ich voraussetze, ist verantwortliches Handeln gegenüber dem Partner, wenn es den gibt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#41 remixbeb
  • 30.11.2019, 18:32h
  • Antwort auf #39 von zundermax
  • Stimmt absolut. Umgekehrt ist aber auch die Polygamie nicht automatisch der Gradmesser für eine aufrichtige, freiheitliche Liebe.
    Es wird gerne so dargestellt. Häufig steckt dahinter aber nicht aufgeklärte Liebe, sondern Egoismus. Immer soll alles nur "super-duper", neu, aufregend sein. Da passt es so gar nicht rein, auch mal eine Flaute im Bett oder Langeweile zu haben. Wir sind zu einer Konsumgesellschaft geworden. Jedoch nicht nur bei Konsumgütern, sondern auch bei Menschen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#42 WochenendgastAnonym
  • 30.11.2019, 19:12h
  • Antwort auf #38 von Ironiker
  • Wie AmurPride ja bereits in #36 schrieb, ist #35 von mir und: Ja, es ist ein Ausschnitt aus meiner ganz persönliche Geschichte, aus einer Zeit (1984), wo die sog. "Schwulenseuche" die deutsche Gesellschaft zum allerersten Mal auch medial mit voller Wucht erreichte. Einer Zeit, wo es Ausdrücke wie HIV, AIDS und auch safer-sex überhaupt noch nicht gab, geschweige denn so etwas wie die Erkenntnis das Kondome davor schützen oder HIV-Tests oder AIDS-Medikamente.

    Und wenn Du Dir also vielleicht nur etwas Mühe gegeben hättest den Geist der damaligen Zeit zu erahnen oder wenn Du Dir auch nur die Mühe gemacht hättest meinen Kommentar höflicher weise bis ganz zum Ende zu lesen bevor Dich Deine persönliche Abneigung gegen das Konzept der Monogamie wieder erregt zur Feder greifen ließ, DANN wäre Dir dies vielleicht nicht entgangen:

    #Aber natürlich hast Du vollkommen Recht: Monogamie ist KEINE safer-sex-Methode!#
  • Antworten » | Direktlink » | zu #38 springen »
#43 IronikerEhemaliges Profil
  • 30.11.2019, 19:58h
  • Antwort auf #42 von Wochenendgast
  • Lieber "Wochenendgast", der Du zunächst unter falschem Profil hier aufgetreten bist:

    Du brauchst mir über die damalige Zeit nichts zu erzählen. Auch ich bin Jahrgang 1965 und habe 1984 Abitur gemacht. Ich bin mit den Gegebenheiten der Zeit bestens vertraut.

    Selbstverständlich habe ich Deinen Kommentar bis zum Ende gelesen. Auf Grund dessen, was Du zuvor geschrieben hattest, konnte ich Deinen letzten Satz jedoch höchstens als ironisch gemeint deuten.

    Ich habe übrigens keine persönliche Abneigung gegen das Konzept der Monogamie, SOFERN DIESES FÜR DIE PARTNER WIRKLICH PASST. Ich habe jedoch eine tiefste Abneigung vor a) heuchlerischer "Monogamie" und b) dem Ansatz, sich moralisch über Andere zu stellen, indem man sich als besseren Menschen darstellt, weil man monogam lebt.

    Übrigens, dass ich schon geahnt hatte, dass an dem Kommentar irgendetwas nicht ganz stimmen kann, siehst Du an meinem Einschub "Ist das eigentlich Deine eigene Geschichte? Wenn nicht, wären Anführungszeichen angebracht gewesen."

    Also bevor Du Anderen unvollständiges Lesen, unlauteres Argumentieren etc. vorwirfst, nur ein kleiner Tipp: Immer erst mal sehen, ob es vor der eigenen Türe etwas zu kehren gibt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #42 springen »
#44 WochenendgastAnonym
  • 30.11.2019, 21:17h
  • Antwort auf #43 von Ironiker
  • #Auf Grund dessen, was Du zuvor geschrieben hattest, konnte ich Deinen letzten Satz jedoch höchstens als ironisch gemeint deuten.#

    #..was Du zuvor geschrieben hattest..#
    Willst Du etwa bezweifeln, das uns unsere gegenseitige Monogamie gekoppelt mit unserem "Jungfrauen"-Status zu Beginn unserer Beziehung meinen Freund und mich damals höchst wahrscheinlich vor zumindest einer HIV-Infektion, wenn nicht gar vor vielleicht noch viel Schlimmeren, bewahrt haben?
    Oder würdest Du abstreiten wollen, dass das Konzept der Monogamie auch heute noch in vielen Teilen dieser Welt, wo ungeschütztes Fremdgehen, aus den unterschiedlichsten Gründen, immer noch weit verbreitet ist, ein wirksamer Schutz vor Infektionen mit HIV oder anderen STIs wäre?

    #..als ironisch gemeint deuten..#
    Tja, warum etwas deuten, wenn man es auch einfach so nehmen könnte wie's da geschrieben steht.
    Aber bitte, jeder wie er will.
    Nur wenn man dann schon etwas deutet, dann sollte man sich auch darüber klar sein, das man dabei auch gewaltig daneben liegen kann.
    Denn aufgrund meiner ganz persönlichen Erfahrungen hasse ich HIV/AIDS aus tiefsten Herzen und bin fast von Anfang an ein Aktivist der AIDShilfe. Mir also so etwas wie Ironie im Bezug auf Schutz vor HIV/AIDS zu unterstellen, ist also ziemlich schwer daneben gedeutet! :-(

    #Ich habe jedoch eine tiefste Abneigung vor a) heuchlerischer "Monogamie" und b) dem Ansatz, sich moralisch über Andere zu stellen, indem man sich als besseren Menschen darstellt, weil man monogam lebt.#
    Und ich habe eine zu tiefste Abneigung dagegen die eigene Lebens- bzw. Liebesform als die allein glücklich und selig machende zu propagandieren, völlig egal, ob es nun monogam, halb offen, offen polygam oder was auch immer ist. Denn das von Dir so treffend beschriebene #..sich moralisch über Andere zu stellen, indem man sich als besseren Menschen darstellt..# ist nach meinem Geschmack in unserer community viel zu sehr verbreitet und kotzt mich zunehmend als Ausbund an Intoleranz und fehlender Akzeptanz für andere Lebens- und Liebesformen einfach nur noch an.
    Ich sehe es ebenso wie es Quasar in #14 so treffend beschrieb: *..das müssen die Beteiligten einer Beziehung miteinander ausmachen..*, d.h. natürlich auch, dass das nur sie auch etwas angeht. Hauptsache alle Beteiligten wissen wie man sich selbst schützen kann.

    Und so sende ich Dir Deinen kleinen Tipp #..Immer erst mal sehen, ob es vor der eigenen Türe etwas zu kehren gibt...# mit der Idee für ein passendes Weihnachtsgeschenk für Dich (einen Besen) freundlichst zurück.
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#45 IronikerEhemaliges Profil
#46 WochenendgastAnonym
#47 13579Anonym
  • 01.12.2019, 14:49h
  • Antwort auf #40 von Miguel53de
  • Miguel53de, Du schreibst:

    "Ich kann nur sagen, nie wieder Eifersucht. Nie wieder Einschränkung. Immer die freie Entscheidung jedes Einzelnen, wie und wen er lieben will und mit wem es Sex geben könnte. Es ist doch absurd, Liebe und Sex in einem Atemzug zu nennen".

    -------------------------------------------------------

    Ich kann nicht nachvollziehen, warum es "absurd" sein soll, Liebe und Sex zusammenzudenken. Niemand würde behaupten, Sex ohne Liebe sei unmöglich. Natürlich darf jeder mit jedem so viele One-Night-Stands haben, wie er will. Oder mit einem "Sex-Buddy" regelmäßig ohne Verpflichtungen in die Kiste steigen. Purer Sex ohne Verpflichtungen hat im Leben seine Zeit.

    Ich war früher der Auffassung, freies Rumgevögel sei das Sahnehäubchen einer jeden Beziehung. Die Liebespartner würden erst dann so richtig "frei", wenn sie mit möglichst vielen anderen Typen nebenher Sex haben. Das hat ja auch bei mir einige Zeit funktioniert. Ich habe aber auch gemerkt, wie mich eine solche Lebensweise verändert hat - und natürlich auch die Beziehung mit meinem damaligen Partner. Das Vertrauen zueinander verschwindet mit der Zeit, wenn man sich vorstellt, mit wie vielen anderen Typen der Partner zwischendurch Sex hatte. Und wenn man allein schon aufgrund dieses Gedankens mit dem eigenen Partner ohne Gummi fickt.

    Heute kann ich mir zwar Sex ohne Liebe immer noch grundsätzlich vorstellen. Aber innerhalb einer festen Beziehung ist mein Sex inzwischen um Lichtjahre schöner als der, den ich in irgendwelchen Saunen oder Sexclubs bekäme. Sex in der Partnerschaft hat in allererster Linie mit tiefem Vertrauen und einer unglaublichen Nähe und Verschmelzung zu tun. Das alles kann ich in One-Night-Stands nicht erleben.

    PS: Die Behauptung mancher hier, Monogamie sei KEINE Safer-Sex-Strategie, ist eine ziemliche Frechheit. Wenn ich meinem Partner vertraue, dann weiß ich, dass er mich durch ungeschütztes Rumgevögele nicht in Gefahr bringen würde. Umgekehrt ist das ganz genauso. Natürlich kann mein Vertrauen auch enttäuscht werden - aber das kann auch bei One-Night-Stands passieren, wenn einen der Partner beim Thema "Infektionsstatus" anschwindelt.

    Wer in einer Beziehung auf dieser Ebene nicht vertrauen kann, der tut mir abgrundtief leid. 100% Vertrauen ist die Grundlage jeder Liebesbeziehung.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #40 springen »
#48 zundermaxAnonym
  • 01.12.2019, 15:08h
  • Antwort auf #41 von remixbeb
  • Kann ich voll unterschreiben.
    Bin auch weder gegen noch für Monogamie oder die offene Beziehung.
    Eins davon als Ideal hinzustellen halte ich persönlich für weit weg von jeder Lebensrealität.
    Leben und Liebe ist nicht festlegbar.

    Einzig entscheidend und bedeutend ist der persönliche Umgang damit in einer individuellen Beziehung, die beiden gerecht werden soll.
    Wenn es dann die alt hergebrachte Zweierbeziehung sein soll...

    Erwartung und Versprechen von der Ewigkeit der Liebe oder von sexueller Monogamie kann da mMn oft zum Dogma werden, dass am Ende die Beziehung zerstört.
    Hingegen der Freifahrtschein zum beliebigen Poppen genauso.

    Aber egal ob Monogamie oder nicht.
    Eifersucht oder einen Exklusivanspruch auf einen anderen Menschen halte ich nicht für lebenswerte Grundlagen einer Beziehung. Auch nicht im sexuellen Bereich.
    Sex ist das Wichtigste und Unwichtigste zugleich wenn es um Liebe geht.

    Ich betrüge einen Menschen wenn ich ihn zu meinem Vorteil anlüge oder manipuliere. Ich betrüge ihn aber auch wenn ich ihn zum Lügen nötige oder in seinem Leben ständig beschneide.
    Halt höchst individuell und nicht übertragbar.

    Mein persönlicher Umgang damit ist recht simple.
    Jeder hat die Freiheit zu tun was er will.
    Auch in Sachen Sex.
    Jeder handelt in seiner Verantwortung und soll sich Konsequenzen, die sich daraus ergeben können, nicht entziehen. Das erwarte ich jenseits vom Beziehungsthema von jedem erwachsenen Menschen in meinem persönlichen Umfeld.
    Dafür bedarf es auch keiner langen Diskussionen oder Absprachen. Wenn man sich wirklich kennt und wahrnimmt, weiß man eh was Phase ist ohne tausend Worte zu verlieren.
    Es geht wohl mehr um das wie und nicht um das ob ja oder nein.

    Wir sind mittlerweile 28 Jahre zusammen und ich bin froh, dass es Selbstverständlichkeiten gibt ohne, dass was selbstverständlich ist.
    Nicht immer ist alles nur Wolke7, dafür aber nach bestem Mühen ehrlich und lebendig.
    Manchmal necken wir uns gegenseitig mit unseren Geschichten. Manchmal wohnte sogar ein Dritter zeitweise bei uns.
    Hört sich grenzenlos an, war es aber nie. Nur sollte man sich in konkreten Situationen, die selten planbar sind und auch nicht sein sollten, nicht von Angst oder anderer Leute Moral leiten lassen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #41 springen »
#49 JoakimKoletzkiAnonym
  • 01.12.2019, 15:37h
  • Ich finde es richtig, von der Monogamie auf die Polygamie umzustellen. Das heißt, das man soviel Männer und Frauen heiraten darf, wie man will - vorausgesetzt, alle sind auch untereinander verheiratet. Letzteres ist die Abgrenzung zur Multigamie.
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#50 TheDadProfil
  • 01.12.2019, 15:43hHannover
  • Antwort auf #8 von Luna
  • ""Was für eine dreiste Anmaßung..
    Sich für was besseren halten weil man nicht monogam lebt""..

    Etwas arroganteres als diesen als "Monogamie" bezeichneten "Exlusivitäts-Anspruch" der mit Besitzdenken einhergehend Stilblüten wie Eifersucht erst ermöglicht, gibt es gar nicht..

    Wer sich hier dann als "etwas besseres" darstellt kann man also sehr leicht erkennen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#51 TheDadProfil
  • 01.12.2019, 15:49hHannover
  • Antwort auf #12 von Patrick S
  • ""Das kann ich dir leider nicht beantworten, was du so alles liest, was gar nicht geschrieben steht. Vll mal zum Psychologen gehen, wenns überhand nimmt.""..

    Und wenn einem die Auffassung des Gegenüber nicht passt,dann ist er wahlweise entweder Dumm, oder vielleicht sogar so krank, das er zum Arzt gehen muß..

    Besser kann man die korrespondierenden Funktionen der Heteronormativität bestehend aus Monogamie und Eifersucht gar nicht mehr als Klischee erfüllen..
    Bravo..

    ""Mein Mann sieht das im Übrigen genauso wie ich, sonst wären wir auch gar nicht zusammen.""..

    Wenn ein Partner erklärt was der andere Partner "denkt", fühlt oder gar empfindet, dann ist die Unterdrückung innerhalb der Beziehung perfekt organisiert..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#52 TheDadProfil
  • 01.12.2019, 15:57hHannover
  • Antwort auf #25 von WahrheitIstRelativ
  • ""Frauen sind zB idR weniger auf optische Reize gepolt und kriegen somit nicht beim bloßen Anblick von jemanden eine " Latte".""..

    Aus welcher Aufklärungs-Broschüre stammt dieses Vorurteil ?

    ""Ich bin Monogam und brauche da keine " Abwechslung"""..

    Äh ?
    Anders herum formuliert ergäbe der Satz dann auch den richtigen Sinn :
    Wer keine weitergehenden Bedürfnisse hat, der kann dann auch monogam sein..

    Das Bedürfnis der Funktion unterzuordnen ist der Grund, warum so viele an ihrer Erfüllung scheitern..

    Wer sich endlich mal ehrlich gegenüber sich selbst ist, der hört dann auch auf sich mit solchen Selbst-Kasteiungen zu geiseln..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »
#53 TheDadProfil
  • 01.12.2019, 16:07hHannover
  • Antwort auf #27 von DramaQueen24
  • ""Monogamie existiert, wie auch sein Gegenpart.""..

    Welcher wäre das ?
    bitte jetzt NICHT Polyamorie mit Polygamie verwurschteln und verwechseln, denn das sind zwei unterschiedliche Dinge..

    Vor allem, was machte diesen Gegenpart dann als "weniger lebens-und erstrebenswert", und kennzeichnet ihn als "nicht erwünscht", wenn nicht die Erziehung und Sozialisation, und damit verbunden alle Einflüße die dazu bestehen ?

    Wer anfängt zu hinterfragen, könnte nämlich zu der Auffassung gelangen, der Gegenpart ist FAKT, und Monogamie ein nicht erreichbares Ziel, weil es sich um ein Konstrukt handelt, welches aus der Schublade der "Religion" stammt..

    ""Das Problem, das er nicht wahrhaben will, dass sich Menschen in einer Beziehung oft unterschiedlich entwickeln, unterschiedliche Bedürfnisse entwickeln, die, laut der Meinung einiger, der "angestammte" Partner nicht mehr erfüllen kann, weswegen manche fremd gehen, oder eine "offene Beziehung" haben.""..

    Diese Entwicklung verläuft VOR der Beziehung..
    Dann treffen 2 Menschen mit zwei unterschiedlichen Bedürfnis-Paketen aufeinander, und versuchen über die Funktion Monogamie etwas in Einklang zu bringen, was sich nur OHNE Monogamie lösen läßt..
    Das Ergebnis ist immer das Scheitern der Monogamie..

    Polyamorie kennt kein Scheitern in diesem Sinne..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#54 AmurPrideProfil
  • 01.12.2019, 16:09hKöln
  • Antwort auf #47 von 13579
  • ""..100% Vertrauen ist die Grundlage jeder Liebesbeziehung..""

    Sehe ich ganz genauso wie Du!
    ABER VERTRAUEN ist eben NICHT WISSEN!
    Und genau deshalb ist Monogamie aus guten Gründen eben KEINE safer-sex-Methode, denn bei diesen WEISS ich um meinen Schutz!!!!
    Ich kann es eben NICHT wirklich WISSEN, ob sich mein Partner nach einem risikobehafteten Seitensprung wirklich bei mir damit outen würde! Schließlich sind Seitensprünge/Fremdgehen die Verlassensursache Nr.1 in Beziehungen; es steht also verdammt viel auf dem Spiel!

    Und daher bleibt es unverändert bei dem einem allein gültigen Grundsatz:
    "Für Deinen Schutz ist nur einer verantwortlich, nämlich Du selber!"
    Kein Typ, der behauptet unterhalb der Nachweisgrenze zu sein!
    Kein Typ, der behauptet auf PrEP zu sein!
    Kein Typ, der behauptet noch "Jungfrau" zu sein!
    Kein Typ, der behauptet Dir treu zu sein!

    Nur Du selber!

    Und WENN Du Dich auf den Schutz durch Deinen Partner verlassen WILLST, ist dies einzig und alleine DEINE Entscheidung!
    Also suche, wenn es denn schief gehen sollte, die Schuld nicht beim Anderen!
    Du wusstest das Monogamie KEINE safer-sex-Methode ist!
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#55 SelbstüberschätzchenAnonym
  • 01.12.2019, 16:24h
  • Wenn jemand monogam leben möchte, ist das okay. Und wenn jemand nicht monogam leben möchte, ist das auch okay. Aber nein, Herr Charles kann andere nicht unkommentiert so leben lassen, wie sie möchten, und bezichtigt sie einfach mal pauschal der Lüge:

    "Es ist ein Schwindel zu glauben, dass Monogamie wirklich existiert."

    Ist Herr Charles auf einmal Wissenschaftler und hat seriöse und repräsentative Fakten für seine These aufzuweisen oder ist er vielleicht doch nur eine neidische Schauspielerin, die Monogamie für sich einfach nicht hinkriegt und das als persönliches Versagen empfindet?

    Was für eine Kotzbrockin!
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#56 Homonklin_NZAnonym
  • 01.12.2019, 16:27h
  • Unwissen ist ja nichts Schlimmes. Wenn RuPaul noch keinen kennen gelernt hat, wer monogam lebt, mag er davon ausgehen. Gibt auch Leute, die glauben, dass es Elefanten gar nicht gibt, habe mal von einem gehört, der keinen Wasserfall kannte, da aus einem Wüstenland, und fragte, wann der denn an und ausgeschaltet wird. Es gibt eine Menge Leute, die viel nicht wissen.

    Gibt sogar Monogamie halbe-halbe. Selber so leben, und der andere macht, was er will. Seine Freiheit, das zu können, kann der Ankerpunkt der Beziehung sein. Schlimm sind Versuche, jemand einzupferchen, wenn er selbst sich das nicht aussucht.
    Andererseits reicht es dann auch aus, bekumpelt zu sein. Zusammen boarden gehn, quatschen und so ist auch nett.
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#57 TheDadProfil
  • 01.12.2019, 16:42hHannover
  • Antwort auf #31 von remixbeb
  • ""Ein Konstrukt der Gesellschaft? Das gilt dann wohl auch für die "Gesellschaft" vieler Tiere?! Hat da die Tier-Kirche ganze Arbeit geleistet?? Lol""..

    Ich finde es bemerkenswert wenn für die Erklärung einer Gesellschaftlichen Funktion die sich Menschen ausgedacht haben, die Tierwelt als "Argument" hergenommen wird, ohne es bis in die letzte Konsequenz zu durchleuchten..

    Es gibt nur sehr wenige Tiere die vermeintlich "monogam" leben, nach den Kriterien, die man für Zwischenmenschliche Beziehungen ansetzt, denn die Monogamie begrenzt sich auf die Saison der Brut, und wechselt damit mit jeder Brutfolge..

    Tauben brüten 3 - 4 Mal pro Jahr, und haben damit also 3 Monogamien..

    Selbst Störche bleiben nicht ewig sitzen bis der Partner einfliegt..
    Kommt der nicht rechtzeitig aus dem Winter-Quartier, wird er ausgetauscht und ersetzt..

    Viele andere Tiere leben in Gruppen und Herden, dort gibt es dann Rangordnungen die dafür sorgen, welche Gene sich fortsetzen, und welche nicht..

    Die Frage nach dem "Besser oder Schlechter" läßt sich dann auch nicht einfach so vom Tisch wischen indem man behauptet, es gäbe solche und sone, und dabei einfach außer Acht läßt, woraus und von wem Monogamie als Strategie vor allem WOZU entwickelt wurde, denn sie solchen und sonen sind das Produkt ihrer jeweiligen Erziehung und Sozialisation..

    Und am Ende unterdrücken die Befürworter der Monogamie dann alle diejenigen, die sich dem nicht beugen können oder wollen..
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#58 TheDadProfil
#59 TheDadProfil
  • 01.12.2019, 16:50hHannover
  • Antwort auf #35 von AmurPride
  • ""Rückblickend bin ich heute absolut davon überzeugt, das, kombiniert mit dem Umstand das wir beiden noch "Jungfrauen" waren als wir uns ineinander verliebten, die Monogamie uns beiden damals, als man noch so gut wie nichts über AIDS wusste, es noch keine Tests und schon gar keine Medikamente gab, das Leben gerettet hat.""..

    Die Singularität die in dieser Geschichte steckt überdeckt die wahren Auslöser :

    "Jungfrau", also Unerfahrenheit ist KEINE Hilfe, wenn man nicht weiß auf wem man beim Gegenüber trifft..

    Das zufällige aufeinandertreffen Zweier Unerfahrener ist hier NUR das Glück von ZWEI MENSCHEN..

    Ein Strategie wendet sich NICHT an nur 2 Menschen !

    Auch Monogamie ist da nicht hilfreich, denn man kann sich immer nur auf die eigene Handlung wirklich verlassen..

    In diversen Threads zu HIV und PrEP wurde schon darauf verwiesen, warm monogames Verhalten KEINE Rückversicherung ist, und damit dann auch keine STRATEGIE gegen die Verbreitung von HIV, HEP und anderen STI's sein KANN..
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#60 TheDadProfil
  • 01.12.2019, 17:08hHannover
  • Antwort auf #55 von Selbstüberschätzchen
  • ""Ist Herr Charles auf einmal Wissenschaftler und hat seriöse und repräsentative Fakten für seine These aufzuweisen""..

    Braucht es die Wissenschaft um "Glaube" an etwas als Schwindel zu identifizieren ?

    Sind die unabweisbaren Fakten dazu das Monogamie SEHR OFT nicht funktioniert nicht Beweis genug ?

    Beziehungen und Ehen in all ihren Formen dauern immer kürzer, und trotzdem halten die Leut ihre "seriellen Partnerschaften" immer noch für "monogam"..

    ""oder ist er vielleicht doch nur eine neidische Schauspielerin, die Monogamie für sich einfach nicht hinkriegt""..

    Dir gelingt ja nicht einmal die Anerkenntnis..
    Gleichzeitig misslingt Dir das Hinterfragen von Monogamie als Funktion, denn Du nimmst sie als "Fakt" die ZUERST "wissenschaftlich widerlegt" werden müßte, bevor Du dich mit dem Gedanken befassen willst, warum sie nicht funktioniert und so oft scheitert..
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#61 TheDadProfil
  • 01.12.2019, 17:14hHannover
  • Antwort auf #56 von Homonklin_NZ
  • ""Gibt sogar Monogamie halbe-halbe.""..

    Im Sinne der allgemeinen Bedeutung des Begriffes, der nämlich dadurch bestimmt ist, daß sich BEIDE Partner "treu" wären, gibt es das nicht..

    Demgegenüber sind sich aber mehrere Partner*innen in einer polyamoren Beziehung die sich nur mit den Partner*innen sexuell beschäftigen die Teil dieser Beziehung sind ausgesprochen "monogam"..

    Sich gegenüber Jemanden Anderen zu verpflichten "monogam sein zu wollen" ist die Aufforderung an das Gegenüber ebenso zu handeln, denn die Erwartungshaltung fordert das ein..

    Und genau dort fängt das Problem dann auch an..
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#62 WochenendgastAnonym
  • 01.12.2019, 17:31h
  • Antwort auf #59 von TheDad
  • #35 ist meine ganz persönliche Geschichte aus einer sehr speziellen Zeit!
    Und ja: Wir, mein Freund und ich, hatten damals einfach nur riesiges Glück! An keiner einzigen Stelle habe ich dies abgestritten oder etwas anderes behauptet!

    #..In diversen Threads zu HIV und PrEP wurde schon darauf verwiesen, warm monogames Verhalten KEINE Rückversicherung ist, und damit dann auch keine STRATEGIE gegen die Verbreitung von HIV, HEP und anderen STI's sein KANN..#

    Monogames Verhalten ist keine safer-sex-Methode! Habe ich auch nirgends behauptet! Sogar das Gegenteil davon explizit geschrieben:
    *..Aber natürlich hast Du vollkommen Recht: Monogamie ist KEINE safer-sex-Methode!..*
    Also wäre es wirklich mehr als nur ein Zeichen von Höflichkeit mir dies nicht zu unterstellen! Klar so weit?

    Und natürlich ist Monogamie trotzdem eine Strategie, die der Verbreitung von HIV und STIs entgegen wirkt! Etwas anderes zu behaupten ist bestenfalls wirklichkeitsverleugnend, erscheint mir aber aufgrund Ihrer Kommentare wahrscheinlich eher "sexual-moralisierend" begründet zu sein.
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#63 HomonklinAnonym
  • 01.12.2019, 17:36h
  • Antwort auf #57 von TheDad
  • ""Es gibt nur sehr wenige Tiere die vermeintlich "monogam" leben, nach den Kriterien, die man für Zwischenmenschliche Beziehungen ansetzt, denn die Monogamie begrenzt sich auf die Saison der Brut, und wechselt damit mit jeder Brutfolge.""

    Tauben leben überhaupt nicht monogam, da können 5 Küken von 5 verschiedenen Taubern kommen, Haussperlinge auch nicht, wohl aber diverse Greifvögel, Eulen und Gänse- bzw. Schwanenarten. Sogar Albatrosse, wo die Partner unter Umständen Tausende von km getrennt unterwegs sind, sich nur zwecks Brüten an Land begegnen.
    Das Problem ist bei Vögeln, dass sie selbst unter monogamen Voraussetzungen ihrer Art in einer Kolonie nie sicher davor sind, praktisch vergewaltigt zu werden. Wie die Felsenpinguine.

    Bei den Säugern sind es relativ wenige Arten, ich meine, darüber von Gibbons oder Pampashasen was gelesen zu haben, bestimmte Busch-Rattenarten, auch bei amerikanischen Bibern. Bei den Wölfen liegt es tatsächlich daran, was das Alpha-Paar zulässt. Sind gewöhnlich recht rabiat, wenn es zu Cheat-Versuchen durch Betas kommen sollte.

    Früher hat man angenommen, das sich das zur Verhifnderung oder Minimierung von Infantizid herausgebildet hat.

    Bei Menschen kommt halt wohl das Idealistische dazu, was Besitzergreifendes, Eifersuchtstendenzen beim Teilen, und die liebe Liebe. Von Kindern ist auch bekannt, dass da öfter mal welche wo anders her stammen.

    Die Religion ist da nicht zuerst drauf gekommen, aber die haben ziemlich lange als Standart verwendet. Übrigens ja auch mehr so als flotter Dreier, wegen dem "Heiligen Geist" - da war kein Schnapserl gemeint.
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#64 WahrheitIstRelativAnonym
  • 01.12.2019, 17:39h
  • Antwort auf #52 von TheDad
  • Menschenkenntnis kann die Broschüre ersetzen. In diesem Fall auch " Frauen verstehen" zB weil selber Frau und in Kontakt mit vielen anderen Frauen- wie ich! Ich denke, wenn ich umgekehrt den Männern ihre Realität absprechen würde oder zu einem Konstrukt erklären würde, fändest du das ziemlich ignorant und arrogant. Und das ist es auch : Du erklärst hier deine (männliche) Sexualität für natürlich und die Sexualität Anderer (zB die, vieler Frauen - aber natürlich auch einiger Männer) für ein Konstrukt! Ich finde, dass schickt sich nicht für die Regenbogencommunity!
    Übrigens gibt es da lustige Experimente von Psychologen, bezüglich "Latte auf den ersten Blick" : Mensch trifft unerwartet auf einen Nackedei, der seiner sexuelle Orientierung entspricht. Ergebnis - Mann sabbert, Frau kichert!
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#65 WahrheitIstRelativAnonym
#66 13579Anonym
  • 01.12.2019, 17:48h
  • Antwort auf #54 von AmurPride
  • Amur Pride, Du schreibst:

    "Ich kann es eben NICHT wirklich WISSEN, ob sich mein Partner nach einem risikobehafteten Seitensprung wirklich bei mir damit outen würde! Schließlich sind Seitensprünge/Fremdgehen die Verlassensursache Nr.1 in Beziehungen; es steht also verdammt viel auf dem Spiel!".

    -----------------------------------------------

    Nein, WISSEN kann ich in der Tat nichts, was die Entwicklung von Partnerschaften angeht. Aber ich weiß auch nicht, ob ich morgen früh von einem Auto überfahren werde - trotzdem nehme ich täglich am Straßenverkehr teil.

    Wie stellst Du Dir denn die Konsequenzen aus Deiner Sichtweise vor? Soll ich meinem Partner, mit dem ich mich habe gemeinsam testen lassen, plötzlich sagen: "Du Schatz, ich vertraue Dir nicht mehr - und bestehe darauf, dass wir künftig beim Ficken ein Gummi nehmen!"? Wie würde er wohl reagieren?

    Nein, ich bestehe weiterhin darauf: Wer in diesen Dingen seinem Partner nicht vertrauen kann, sollte es mit einer Beziehung besser lassen.

    Ich kenne im übrigen fast nur schwule Paare, bei denen eine "offene Beziehung" so ausschaut: jeder treibt es mit anderen Typen - gemeinsamer Sex findet höchstens noch an hohen Feiertagen statt, wenn überhaupt. Gekuschelt wird im übrigen auch nicht mehr. Wenn ich frage, warum diese Paare so leben, bekomme ich zur Antwort: "Mein Partner kann meine sexuellen Bedürfnisse nicht (mehr) erfüllen!" - oder: "Ich kriege bei meinem Partner keinen mehr hoch".

    Nennt mich altmodisch: Ich finde so etwas todtraurig. Es mag jeder so leben, wie er will, aber dann wäre es ehrlich zu sagen, dass die Beziehung eine Freundschaft ist. Liebe impliziert für mich auch immer körperliche Nähe. Und auch körperliche Intimität.
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#67 Homonklin_NZAnonym
  • 01.12.2019, 17:59h
  • Antwort auf #61 von TheDad
  • ""Sich gegenüber Jemanden Anderen zu verpflichten "monogam sein zu wollen" ist die Aufforderung an das Gegenüber ebenso zu handeln, denn die Erwartungshaltung fordert das ein..""

    Wenn Partner mit einander kommunizieren können - das tun die meisten Menschen irgendwie - ist das klärbar, und da muss gar nichts verselbständigt etwas einfordern.

    Ansonsten geht das ohne Weiteres, idem man den "offen" lebenden Partner so respektiert.
    Aber Du hast damit Recht, dass das Viele dann auch respektsmäßig so halten, wenn sie von Natur aus nicht monogam empfinden.
    Bloß fragt man sich halt, wozu dann erst eine Ehe eingehen, dann tut es auch Kumpelei.

    Probleme kann man sich einhandeln. Muss man aber nicht zwingend. Man kann sich kundig machen.
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#68 SelbstüberschätzchenAnonym
  • 01.12.2019, 18:39h
  • Antwort auf #60 von TheDad
  • Für dich gilt das Gleiche wie für Charles: Sprecht nur für euch und nicht für andere.

    Eine mögliche Funktion von Monogamie kann selbstverständlich ebenso erläutert werden wie eine mögliche Funktion von Nicht-Monogamie. Allerdings bewegen sich ganz offensichtlich weder Chalres noch du auf diesem Niveau .
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#69 AmurPrideProfil
  • 01.12.2019, 18:44hKöln
  • Antwort auf #66 von 13579
  • Lieber 13579,

    ich bin 19,5 Jahre alt und wir hatten vor knapp zwei Monaten unseren 5. Jahrestag, sind jetzt also seit über sechs Jahren zusammen. In einer monogamen Beziehung, die wir uns beide unabhängig von einander gewünscht haben und auch n och immer wünschen.

    Und ja, wir handhaben es ganz genauso wie Du und verzichten auf die Benutzung von Kondomen.
    Wir wissen aber auch ganz genau, das wir damit die Bürde unseres eigenen Schutzes dem jeweils anderen übertragen haben. Deshalb haben wir ganz explizit miteinander besprochen welches Verhalten wir von jeweils anderen für der worst case des Seitensprungs/Fremdgehens erwarten.

    Und mein Vertrauen basiert NICHT darauf das er nicht mal fremdgehen könnte. Darauf hoffe ich nur inständig.
    Sondern mein Vertrauen drückt sich in dem Umstand aus, das er mich aus Liebe darüber informieren würde BEVOR wir das nächste Mal ungeschützten Sex miteinander hätten.
    Und dieses Risiko bin ich bereit sehendes Auges so lange einzugehen, wie ich der Meinung bin, dass das Band der Liebe von ihm zu mir so stark ist, das es ihn den Mut zu seiner "Beichte" finden lassen würde.
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#70 TheDadProfil
  • 01.12.2019, 20:06hHannover
  • Antwort auf #62 von Wochenendgast
  • ""#35 ist meine ganz persönliche Geschichte aus einer sehr speziellen Zeit!
    Und ja: Wir, mein Freund und ich, hatten damals einfach nur riesiges Glück! An keiner einzigen Stelle habe ich dies abgestritten oder etwas anderes behauptet!""..

    Äh ?
    Als "Gegenentwurf" zu der Behauptung von "Ironiker", die Monogamie sei KEINE Safer-Sex-Strategie, eine solche "Lebens-Beichte" anzuführen ist der plumpe Versuch ein Gegenteil aufzuzeigen..
    Warum das Scheitern muß, ist hoffentlich klar geworden ?

    BTW..
    Als Jahrgang 1960 ist auch mir diese "sehr spezielle Zeit" immer noch gut in Erinnerung..

    ""Und natürlich ist Monogamie trotzdem eine Strategie, die der Verbreitung von HIV und STIs entgegen wirkt!""..

    Äh ?
    Nöö..

    Immer noch nicht..
    Dagegen sprechen nicht nur die Infektionszahlen von Menschen die aus solchen angeblichen monogamen Beziehungen stammen, und dann "plötzlich HIV-Positiv" sind..

    Monogamie ist eine Strategie für GAR NICHTS..

    Vielleicht kommt ihr als Verteidiger solcher Ideen mal vom Pferd, und überdenkt mal die Krux..

    Denn dann könntet ihr zur Erkenntnis kommen was die Monogamie von euch will, und wer sich das WOZU ausgedacht hat..
    Und dann mal überlegen welchem Rennpferd der Heteronormativität man dort nachläuft, ohne zu hinterfragen was das eigentlich soll..

    Wenn Du monogam sein willst, dann sei es..

    Aber unterlasse BITTE Äußerungen dazu, was Monogamie alles so machen würde, und sein soll..
    Sie sind ALLE Falsch..
    Sie dienen nur dazu für Monogamie Reklame zu machen, und andere Menschen "moralisch" zu bewerten, und damit dann auch abzuwerten..
    Das ist besetnfalls respektlos..

    ""Etwas anderes zu behaupten ist bestenfalls wirklichkeitsverleugnend, erscheint mir aber aufgrund Ihrer Kommentare wahrscheinlich eher "sexual-moralisierend" begründet zu sein.""..

    Und Du "denkst" hier wahrscheinlich, weil Du monogam bist, hättest Du die "bessere Sexualmoral" ?

    Seit wann fällst Du schon auf die eigene Lüge herein ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #62 springen »
#71 TheDadProfil
  • 01.12.2019, 20:30hHannover
  • Antwort auf #64 von WahrheitIstRelativ
  • ""Menschenkenntnis kann die Broschüre ersetzen. In diesem Fall auch " Frauen verstehen" zB weil selber Frau und in Kontakt mit vielen anderen Frauen- wie ich! Ich denke, wenn ich umgekehrt den Männern ihre Realität absprechen würde oder zu einem Konstrukt erklären würde, fändest du das ziemlich ignorant und arrogant.""..

    Du darfst diese Kryptik dann gerne noch einmal so schreiben, das sie ein Mann versteht..

    Monogamie hat mit Geschlechtern recht wenig zu tun, inwiefern wurde Dir denn hier Deine "Realität als Frau" abgesprochen ?

    Du glaubst an Monogamie ?
    Du willst das leben ?
    Dann mach doch..

    Was dann nicht geht ist REKLAME dafür, Werbung für eine Funktion der Heteronormativität die KEIN MENSCH braucht..
    Das beinhaltet ALLE Äußerungen dazu wie "gut" Du dich dabei fühlst, und wie wenig gut Du dich in "offenen Beziehungen" fühlen würdest, was Du gar nicht wissen kannst, weil Du den Versuch nie gewagt hast..

    Wenn Du dich trotzdem dazu entschieden hast diesen Irrweg zu gehen, dann wird Dich doch niemand daran hindern..

    Wozu dann dieser Unfug mit den permanenten Angriffen auf Menschen die das nicht wollen ?

    Das ist ja gerade so, wie "Gläubige" auf Atheisten losgehen, oder "Christen" auf "Muslime"..

    Wenn das mal nicht zusammenhängt, und aus der gleichen Schublade kommt ?

    So wie wenn "Gläubige" einem Atheisten erklären wollen was ihm fehlt..

    Blöderweise haben diese Atheisten dem "Gläubigen" gegenüber einen Vorteil, denn sie haben "Religion" ausprobiert, und erkannt wo die Fehler liegen..
    So auch hier..
    Menschen die Monogamie ablehnen haben Monogamie ausprobiert, und aus den Nachteilen heraus erkannt, warum sie scheitern muß..
    Denen jetzt erklären zu wollen das man es immer wieder versuchen müßte
    (schon in bezug auf MONO einfach oxymorones Verhalten)
    ist so sinnvoll wie einen Atheisten zum "Glauben" bekehren zu wollen..

    ""Und das ist es auch : Du erklärst hier deine (männliche) Sexualität für natürlich und die Sexualität Anderer (zB die, vieler Frauen - aber natürlich auch einiger Männer) für ein Konstrukt!""..

    Äh ?
    Auf welchem Dampfer bist Du denn hier unterwegs ?

    Promiskuitivität ist KEINE Eigenschaft die nur Schwule Männer kennzeichnete !
    Das ist ein ziemlich dummes Vorurteil, und kommt aus der gleichen Schublade wie die Monogamie als Funktion der Heteronormativität !

    Vor allem weil dann Monogamie mit Sexualität so rein gar nichts zu tun hat, denn das Besitzdenken einer Exklusivität beschränkt sich nicht auf Sexualität, sondern auf MACHT-STRUKTUREN mit denen dann der Eine über den Anderen zu herrschen sucht, wo wir dann bei der Unterdrückung der Frau durch das Patriarchale System angekommen wären..

    ""Ergebnis - Mann sabbert, Frau kichert!""..

    Ooooha..
    Wer sich durch derlei Unfug beeindrucken läßt, hat seine eigenen Reaktionen im Alltag noch NIE wirklich beobachtet und auch nicht verstanden..
    Denn wenn es warm wird in der Hose, hat das nichts mit einem "unvermittelt präsentiertem Gegenüber" zu tun, der schon gar nicht der eigenen Sexuellen Identität entsprechen muß..

    Völliger Blödsinn, denn ob der Mann der mir gegenüber steht selbst auch Schwul ist, ist für die Erregungskurve so irrelevant wie nur was..
    Dazu muß der nur einem "Beute-Schema" entsprechen..
    Und dazu muß der nicht einmal Nackt sein..
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#72 TheDadProfil
#73 TheDadProfil
  • 01.12.2019, 20:36hHannover
  • Antwort auf #66 von 13579
  • ""Schließlich sind Seitensprünge/Fremdgehen die Verlassensursache Nr.1 in Beziehungen; es steht also verdammt viel auf dem Spiel!".""..

    Dazu möchte ich dann folgendes anmerken :
    Die Leut denken immer noch, die Monogamie würde daran zerbrechen wenn einer fremd gegangen IST..
    Das ist einfach falsch, denn ist IST bereits Geschichte wenn einer nur darüber nachdenkt, ob er nicht mal fremdgehen könnte oder sollte..
    Dabei sind ALLE Gründe die dafür Infrage kommen einfach irrelevant, denn Monogamie ist ein Ilussion..
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#74 TheDadProfil
  • 01.12.2019, 20:52hHannover
  • Antwort auf #67 von Homonklin_NZ
  • ""Wenn Partner mit einander kommunizieren können - das tun die meisten Menschen irgendwie - ist das klärbar, und da muss gar nichts verselbständigt etwas einfordern.""..

    Wenn ich Dir als der eine Partner verspreche monogam sein zu wollen, dann fordere ich Gleiches von Dir ein..
    Ansonsten muß ich Dir das gar nicht erst erklären, denn dann wäre klar, daß das Sexualleben des Gegenüber NICHT die Basis für diese "monogame Beziehung" ist..

    ""Bloß fragt man sich halt, wozu dann erst eine Ehe eingehen, dann tut es auch Kumpelei.""..

    Das wurde schon recht ausführlich im Rahmen der Ehe-Öffnung angesprochen, denn dort kam ja die Frage auf, ob man dann nicht auch die Ehe für polyamore Beziehungen oder für "Geschwister-Ehen" öffnen müßte..

    Die Krux des Ganzen liegt in der Tatsache begraben, das sehr viele Leute immer noch denken die Ehe sei so etwas wie die "Krönung der Liebe"..
    Das ist einfach Unfug, denn Ehen sind Versorgungs-Verträge, und die bedürfen nicht der Exklusivität der "gegenseitigen sexuellen Befriedigung", selbst dann nicht wenn mehr als nur 2 Personen daran beteiligt sind..
    Aber die Spießer-Welt in uns allen spielt uns über die als "Romantik" empfundene Gedankenwelt, in die wir alle mehr oder weniger Unfug der Heteronormativität internalisiert haben, so manchen Streich, und deshalb "denken" die Leut immer noch Liebe , Sex und Ehe/ Beziehung als voneinander abhängige Dinge, in der das Eine das Andere irgendwie "adeln" würde..

    Das Problem an der Sache ist wie vielerorts woanders auch :
    Die Erkenntnis die man in einem Bereich der Gesellschaft errungen hat kann man nicht auf einen anderen Bereich übertragen, weil man es nicht will..
    Und dieses "nicht wollen" ist eines der Probleme die als Hemmschuh dann auch die Gleichstellung&Gleichberechtigung verhindern..

    Das äußert sich dann in so wunderlichen Stilblüten wie
    "die promiskuitivität der schwulen männer verhindert die ehe-öffnung"..

    Kann man hier nachlesen, stand hier vor Jahren mehrfach in den Kommentaren..
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#75 TheDadProfil
  • 01.12.2019, 20:57hHannover
  • Antwort auf #68 von Selbstüberschätzchen
  • ""Für dich gilt das Gleiche wie für Charles: Sprecht nur für euch und nicht für andere.""..

    Wahrheit tut auch immer ein bisschen weh..
    Monogamie gibt es nicht..
    Und Gott ist tot..

    Doch wenn sich diejenigen, die Monogamie FÜR SICH wollen die Reklame dafür als "erstrebenswertes Lebensmodell" verkneifen würden, dann wäre schon sehr viel dabei gewonnen..

    Wir haben es hier nämlich mit der gleichen Funktion zu tun, die wie bei anderen gesellschaftlichen Verwerfungen auch immer zum Tragen kommt :

    Monogam-Affine Leute denken, wenn andere Menschen nicht monogam leben, dann würde ihnen etwas weggenommen..

    Wer jetzt die Parallelen erkennt, der hat damit völlig recht
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#76 TheDadProfil
  • 01.12.2019, 21:00hHannover
  • Antwort auf #68 von Selbstüberschätzchen
  • Nachtrag..

    ""Eine mögliche Funktion von Monogamie kann selbstverständlich ebenso erläutert werden wie eine mögliche Funktion von Nicht-Monogamie.""..

    Du erwartest eine komplizierte Erklärung für einen einfachen Sachverhalt..

    Wer hier etwas überschätzt ist klar erkenntlich, denn auch Du läufst der Illusion nach, Monogamie hätte eine andere Funktion innerhalb der Heteronormativität, als die der Unterdrückung..
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#77 WochenendgastAnonym
  • 01.12.2019, 21:08h
  • Antwort auf #70 von TheDad
  • ""..Und Du "denkst" hier wahrscheinlich, weil Du monogam bist, hättest Du die "bessere Sexualmoral" ?..""
    Ganz im Gegensatz zu Dir habe ich dies nie von mir behauptet, habe nie zum Ausdruck gebracht das ich meinen Standpunkt oder meine Lebensweise als die "interlektuell" überlegende halte. Jeder Deiner Kommentare trieft aber geradezu genau von dieser Denkweise!

    ""..Aber unterlasse BITTE Äußerungen dazu, was Monogamie alles so machen würde, und sein soll..
    Sie sind ALLE Falsch. Sie dienen nur dazu für Monogamie Reklame zu machen, und andere Menschen "moralisch" zu bewerten, und damit dann auch abzuwerten. Das ist besetnfalls respektlos..""

    Respektlos ist hier nur einer und zwar Du!
    Zutiefst Respektlos gegenüber jeden der eine andere Meinung als Du selbst vertritt oder gar wagt anderes zu leben!
    Denn z. B. weil ich nur meine Sichtweise zur Monogamie äußere, mache ich noch lange keine Werbung dafür! Mir so etwas zu unterstellen, nachdem was ich hier geschrieben habe, ist geradezu unverschämt respektlos!
    Und im Gegensatz zu Dir bewerte ich hier niemanden "moralisch" oder werte irgendjemanden ab! Diese Deine Behauptung empfinde ich geradezu als schwer verletzend!
    Wie ich Dich insgesamt in Deiner Egozentrik nur schwer verträglich für unsere um Toleranz und Akzeptanz bemühte community empfinde!

    ""..""Und natürlich ist Monogamie trotzdem eine Strategie, die der Verbreitung von HIV und STIs entgegen wirkt!""..
    Äh ? Nöö.. Immer noch nicht.. Dagegen sprechen nicht nur die Infektionszahlen von Menschen die aus solchen angeblichen monogamen Beziehungen stammen, und dann "plötzlich HIV-Positiv" sind..""
    Gott, lass Hirn für ihn vom himmel regnen!
    WENN Menschen sich in angeblich monogamen Beziehungen STIs zuziehen, dann waren diese Beziehungen eben ganz genau das: Nämlich nur ANGEBLICH monogam und nicht WIRKLICH monogam. Zumindest einer von beiden Partnern MUSS also zwangsläufiger weise NICHT monogam gewesen sein! Folglich ist Dein "Pseudoargument" nichts als schlichteweg unbrauchbar und belegt im Gegenteil nur das Dein ach so überlegendes nicht-monogames Verhalten zur Verbreitung von STIs beitragen kann.
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#78 -ichAnonym
#79 Gar nicht überheblichAnonym
  • 01.12.2019, 21:17h
  • Antwort auf #71 von TheDad
  • "Promiskuitivität ist KEINE Eigenschaft die nur Schwule Männer kennzeichnete ! Das ist ein ziemlich dummes Vorurteil"
    Da gebe ich Dir hundertprozentig Recht!

    "kommt aus der gleichen Schublade wie die Monogamie als Funktion der Heteronormativität !"
    Stimmt auch! Kommt aus der gleichen Schublade der dummen Vorurteile wie das Monogamie eine Konstrukt der Heteronormativität wäre!^^
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#80 WahrheitIstRelativAnonym
  • 01.12.2019, 21:23h
  • Antwort auf #71 von TheDad
  • Was für ein Realitätsschwund beim Lesen du hast !
    Du verkörpert mit deinen Texten alles, was du an anderen kritisierst.
    Noch drei Dinge : Ein Mensch, welcher der sexuelle Orientierung entspricht IST einer, der ins "Beute-Schema" passt und nicht einer, der die gleiche Orientierung hat. Was gibt es da an meinem Text Misszuverstehen?
    Wo habe ich speziell Schwule gemeint? Ich glaube, du willst mich hier vor anderen zur Feindin erklären, indem du diese Dinge unterstellst.
    Und Monogamie KANN besitzergreifend sein, wenn man sie von anderen verlangt, aber nicht wenn man sie selber lebt!

    Zeig mir in meinen Texten mal, wo ich anderen etwas vorschreibe oder Monogamie für etwas besseres erkläre. Ich wiederum kann umgekehrt dir haufenweise Texte solcher Art von dir zeigen... Aber lass gut sein, wir drehen uns wieder im Kreis!
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#81 remixbeb
  • 02.12.2019, 00:39h
  • Meine Fresse, the Dad. Du weißt aber auch alles besser (in Deiner eigenen Realität). Warum hat Dich noch niemand als neuen Messias erkannt?!?
  • Antworten » | Direktlink »
#82 TheDadProfil
  • 02.12.2019, 01:01hHannover
  • Antwort auf #77 von Wochenendgast
  • ""Respektlos ist hier nur einer und zwar Du!
    Zutiefst Respektlos gegenüber jeden der eine andere Meinung als Du selbst vertritt oder gar wagt anderes zu leben!""..

    Äh ?
    WER lebt eigentlich ANDERS als diejenigen, die ein konformes Verhalten erwarten ?
    Dazu muß man klären, was "konformes Verhalten" in dieser Gesellschaft denn IST !

    Und es ist - trommelwirbel -
    die Monogamie..

    Damit sind nach wie vor, und das schon über Jahrhunderte hinweg, es die Menschen die in solchen Beziehungen leben wollen, auch diejenigen, die dann anderen die das nicht wollen oder können, die Vorhaltungen dazu machen, weil sie es wagen anders zu leben..

    Gepaart mit der unerquicklichen Reklame für monogames Verhalten, welches durch alle Kommentar-Bereiche sickert die sich auch nur im entferntesten mit Beziehung und Sexualität beschäftigen, wird hier ein Bild einer "möglichen schwulen beziehung" gezeichnet, die nichts weiter als ein Abziehbild der Hetero-Familie darstellt..

    Und jedes Mal wenn es um HIV und AIDS geht wird die "monogamie-karte" gezogen, und munter der Unsinn der "Schutzwirkung" dieser Beziehungsform kolportiert..

    Frei nach dem Motto, wer monogam sei brauche keine PrEP, und natürlich auch kein Gummi..

    Es ist und bleibt ein Illusion..

    ""Denn z. B. weil ich nur meine Sichtweise zur Monogamie äußere, mache ich noch lange keine Werbung dafür!""..

    Äh ? Doch..
    Oder aber Dein Gegenüber macht dann auch KEINE Werbung für Promiskuitivität, wenn er sich dazu äußert !
    Aber zu der Erkenntnis kommt man nicht, wenn man sich als "Angegriffener" geriert, der "denkt" man nehme ihm etwas weg, wenn man schreibt, das es so etwas wie eine "automatische Korrelation" zwischen Liebe, Sex und Treue innerhalb einer Beziehung oder Ehe nicht gibt, denn es gibt dazu KEINE Garantien, selbst dann nicht wenn man es sich noch so ernst vor dem Altar gegenseitig schwört..

    ""Und im Gegensatz zu Dir bewerte ich hier niemanden "moralisch" oder werte irgendjemanden ab!""..

    Den Beweis dazu hast Du noch nicht erbracht, und ein
    ""Zutiefst Respektlos gegenüber jeden der eine andere Meinung als Du selbst vertritt oder gar wagt anderes zu leben!""
    ist dort kaum nützlich, denn es ist eine "moralische Bewertung"..

    ""WENN Menschen sich in angeblich monogamen Beziehungen STIs zuziehen, dann waren diese Beziehungen eben ganz genau das: Nämlich nur ANGEBLICH monogam und nicht WIRKLICH monogam.""..

    Aha..Und das ist dann also immer noch kein Nachweis darüber, wie selten so etwas wie Monogamie funktioniert ?

    Wie wäre es dann mit der Scheidungsrate ?
    Die liegt bei annähernd 50 Prozent bei den Heten..
    Zu Schwulen oder Lesbischen Ehen gibt es dazu noch keine verlässlichen Zahlen..

    Wie hoch ist die Rate der abgebrochenen nicht staatlich abgesicherten Beziehungen, und wie lange dauern sie im Durchschnitt ?

    Die Ehe im Schnitt 14,3 Jahre..
    Dann ist Schicht im Schacht für die Hälfte aller Hetero-Ehen..
    Die Mehrzahl aller Beziehungen scheitert nach einer Frist..
    Die Frage ist also nicht OB sie scheitern, sondern nur noch wann..

    Übrigens sind dann die Beziehungen die nicht scheitern kein Beleg für das funktionieren von Monogamie, sondern nur für das Gelingen von Beziehungen, deren individuellen Gestaltungsformen wir gar nicht weiter kennen..
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#83 TheDadProfil
  • 02.12.2019, 01:14hHannover
  • Antwort auf #80 von WahrheitIstRelativ
  • ""Noch drei Dinge : Ein Mensch, welcher der sexuelle Orientierung entspricht IST einer, der ins "Beute-Schema" passt und nicht einer, der die gleiche Orientierung hat.""..

    Unfug..

    Dann würden sich nicht Schwule Männer und Lesbische Frauen nicht ständig in Heteros verlieben..

    Wenn etwas MEINER Sexuellen Identität entspricht, hat das nicht einmal im Ansatz mit der Sexuellen Identität des Gegenüber zu tun..

    ""Was gibt es da an meinem Text Misszuverstehen?""..

    Erwartest Du an dieser Stelle schon wieder Nachfragen ?

    Steht dort..
    Wer denkt seine Reaktionen seien so wie in der von Dir beschriebenen Studie kolportiert, beobachtet sich selbst nur äußerst ungenügend..

    ""Wo habe ich speziell Schwule gemeint?""..

    Wo habe ich denn speziell nur Schwules beschrieben ?

    ""Und Monogamie KANN besitzergreifend sein, wenn man sie von anderen verlangt, aber nicht wenn man sie selber lebt! ""..

    Es ist eine Ilusion zu denken man käme als Mensch der monogam leben will, mit einem anderem Menschen klar, der das nicht will..
    Aber es hindert Dich ja auch niemand Dich über Jahre hinweg in einer Beziehung zu belügen..

    ""Zeig mir in meinen Texten mal, wo ich anderen etwas vorschreibe oder Monogamie für etwas besseres erkläre. Ich wiederum kann umgekehrt dir haufenweise Texte solcher Art von dir zeigen...""..

    Inzwischen bin ich davon überzeugt, das Verständnis-Problem liegt auf Deiner Seite..
    Ich schrieb gar nichts "über dich"..
    Doch wenn sich Dir die Sätze nicht erschließen, dann liegt das auch nicht nur an mir..

    Derjenige, der einem Partner erklärt :
    "Ich lebe monogam, was du machst ist mir egal"
    lebt eine Illusion..
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#84 SelbstüberschätzchenAnonym
  • 02.12.2019, 10:01h
  • Antwort auf #76 von TheDad
  • Wenn man hier deine nachgerade zwanghaft wirkende und vehement vorgebrachte Kommentarflut zum Thema sieht, drängt sich eine eindeutige Schlussfolgerung auf: Monogamie darf für dich nur als Lüge existieren, weil sie eine übermöchtige Bedrohung für deine Lebenslüge darstellt.
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#85 TheDadProfil
  • 02.12.2019, 11:36hHannover
  • Antwort auf #84 von Selbstüberschätzchen
  • ""Wenn man hier deine nachgerade zwanghaft wirkende und vehement vorgebrachte Kommentarflut zum Thema sieht,""..

    Unterschiedliche Kommentare unterschiedlicher User*innen verdienen eine jeweils eigene Antwort..
    Wer das als "Kommentar-Flut" missverstehen will, der soll das tun..

    Was Deinen Beitrag zur Thematik betrifft, so begrenzt der sich auf wohl eher darauf, keine vernünftigen Argumente dafür einbringen zu können, wozu Monogamie taugt..

    Wenn Dir dann dabei nicht wohl ist zu erfahren WAS Monogamie macht soweit man sie als Instrument der Heteronormativität verstehen muß, dann liegt das nicht an den Argumenten die das belegen, sondern daran, sich nicht damit befasst zu haben womit man es zu tun hat, und deshalb dann auch nicht zu wissen, wer einem diesen Unfug so weit indoktriniert hat, das man ihn bereitwillig internalisiert..
    Und das Netz schützt einen immer noch nicht davor Neues zu erfahren..

    Denn interessanterweise internalisieren auch Scheidungskinder die Idee Monogamie sei ein unbedingt zu erreichendes Ziel ihres Lebens, obwohl ihnen ihre Erfahrungswelt das Scheitern eines Konzeptes deutlich aufgezeigt hat..

    Das Kind fasst mit der blanken Hand auf die heiße Herdplatte obwohl es weiß was passieren wird :
    Die Scheidungsraten von Scheidungskindern sind deutlich höher, als die Scheidungsraten von Kindern aus so genannten "glücklichen Ehen"..

    Das alles sagt aber NICHTS darüber aus wie diese Ehen gestaltet sind, und welchen Anteil monogames Verhalten dabei hätte..

    Gleiches kann man bei Schwulen Männern die Heute über 60 sind sehen, die aus ihrer Erfahrungswelt aber die Strafbarkeit der "Homosexualität" kennen, und daher eigentlich dem Ganzem skeptisch gegenüber stehen müßten..
    Denn wer nicht einmal Heiraten darf, geschweigedenn, wer nicht einmal gesellschaftlich so anerkannt ist das er in Freiheit leben darf, der müßte eigentlich erkennen können, ein Konzept wie Monogamie trifft auf ihn gar nicht zu..

    Und es ist wie auf vielen gesellschaftlichen Feldern auch..
    Hat Jemand eine andere Auffassung dazu, dann wird er angegangen..
    Jede andere "Meinung" oder "Haltung" dazu wird als "persönlicher Angriff" auf die "eigene Lebensweise" diffamiert, und jede damit verbundene Information ausschließlich "auf sich selbst" bezogen, um dann unablässig zu kolportieren
    "bei mir ist das aber anders"..
    Schön für dich, aber als Argument völlig ohne Wert..
    Dann wird unablässig darüber hergezogen ein "Hedonist" zu sein, der "das große ganze" nicht im Blick hätte..
    Auch wenn man dieses "große ganze" gar nicht genau benennen kann..

    Alles was aus den Schubladen der "Religionen" in die Gesellschaft gesickert ist wird mit Zähnen&Klauen verteidigt, weil es so tief in die Sozialisation eingebettet ist, das ein "bisschen anders denken" schon gar nicht mehr gelingen kann..
    Wieder wird nur Reklame gemacht für Sachen die Niemand braucht..

    Die erste Aussage dazu war :
    "aber du must doch sehen das monogamie gut ist"..
    Nein, muß ich nicht..
    Und an dieser Stelle wäre bei vernünftigen Argumenten die Diskussion beendet..

    Doch dann setzt ein, was immer dann einsetzt, wenn sich Menschen eines "kleinen Glückes beraubt" sehen, was ihnen bei Licht besehen aber niemand streitig gemacht hat..
    Und genau das ist dann diese Reklame..

    Du willst monogam sein ?
    Dann sei es, aber laß die Menschen gefälligst in Ruhe die das nicht wollen !

    Du willst "glauben" ?
    Dann glaube doch, aber laß alle anderen Menschen die das nicht wollen gefälligst in Ruhe damit !
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#86 TheDadProfil
  • 02.12.2019, 11:51hHannover
  • Antwort auf #84 von Selbstüberschätzchen
  • Nachtrag..

    ""Monogamie darf für dich nur als Lüge existieren, weil sie eine übermöchtige Bedrohung für deine Lebenslüge darstellt.""..

    Wie kommst Du eigentlich auf die absurde Idee ich hätte eine solche "Lebenslüge" die auf der Basis aufbaut Monogamie sei ein "Lüge" ?

    Was dann auch noch vollständig ohne jegliche Informationen über meinen Beziehungs-Staus einen Eindruck erwecken soll ?
    Der dann Deiner unmaßgeblichen Meinung nach genau welcher sein soll ?

    Wenn hier erklärt wird was eine Funktion Monogamie im Konzert der Heteronormativität spielt, dann ist dies nicht gleichbedeutend damit, daß diese Erklärung von jemandem stammt, der noch nie monogam gelebt hätte..
    Im Gegenteil..
    Es basiert auch auf eigenen Erfahrungen dazu..
    Analoges kannst Du nun auch für "Religion" annehmen..
    Denn um etwas abzulehnen muß man es erst genau kennen, sonst begeht man den Irrtum eines Vorurteils..
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#87 WahrheitIstRelativAnonym
  • 02.12.2019, 11:57h
  • Mono-und Polygamie läßt sich vielleicht auch eher anhand von Liebe als anhand von Sex erklären :

    Bin ich verliebt, dann interessiert mich nur das Schwänzle wo mein Partner hinten dran hängt ;o) und es ist egal wie dieses Schwänzle beschaffen ist. Erzählt mir mein Partner morgen, er fühle sich als Frau ( würde mich garnicht so wundern) dann kann ich mich ab morgen ja lesbisch ( oder bi? Pan?) nennen. Die Person bleibt dieselbe, denn dann habe ich ja wohl schon vorher die Frau in dieser Person geliebt. ( und aufs Schwänzle könnte ich dann auch verzichten, haubtsache die Person, die da dran hängt ist da :-) ) Erzählt mir mein Partner aber morgen, er möchte sich trennen, dann macht mir meine Monogamie zu schaffen, weil ich für andere blind bin, solange ich diesen Einen Liebe. Ich fange dann auch keine andere Beziehung an, weil ich mich dann belüge und den "Neuen" betrüge, denn der "Alte" besetzt mein Herz. Bei mir dauert es oft rund fünf Jahre, bis der frühere Partner für mich hinter einer Nebelwand verschwindet und das selbst, wenn ich mir schon lange keine Beziehung mehr mit diesem vorstellen konnte, zB weil er sein Herz längst weiterverschenkt hat und ich mir da nichts vormache. So dauert es also fünf Jahre bis ich wieder Andere "sehe" und deshalb nenne ich mich Monogam!

    Polygamie meine ich anhand von meinen Kindern zu verstehen. Ich habe zwei Kinder. Ich würde das erste Kind nicht stärker lieben, wenn es mein einziges Kind geblieben wäre und wenn ich noch fünf weitere Kinder hätte, würde ich nicht jedes Einzelne weniger lieben. Lieben kann man nur jeden für sich wie er ist unabhängig von anderen . Man kann Liebe sich nicht gegenseitig stehlen. Stehlen kann man nur Zeit und Aufmerksamkeit. Deshalb empfinde ich keine Eifersucht, wenn mein Partner noch Andere liebt, und wenn, dann ist nicht Liebe das Problem, sondern Zeit und Aufmerksamkeit. Auch eigene Komplexe oder fehlendes Selbstwertgefühl kann ein Problem sein ("... ist die attraktiver als ich?"). Deshalb ist es sogar einfacher, wenn der andere Geliebte zum anderen Geschlecht gehört, denn dann lässt man diese unsinnigen Vergleiche. ( das war nur ein Beispiel)
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#88 SelbstüberschätzchenAnonym
#89 AmurPrideProfil
  • 02.12.2019, 12:47hKöln
  • Antwort auf #85 von TheDad
  • ""..Du willst monogam sein ? Dann sei es, aber laß die Menschen gefälligst in Ruhe die das nicht wollen !
    Du willst "glauben" ? Dann glaube doch, aber laß alle anderen Menschen die das nicht wollen gefälligst in Ruhe damit !..""

    Im Prinzip bin damit ich bei Dir, aber leider überhaupt nicht damit wie DU DEIN "in Ruhe lassen" auslegst, nämlich mit einen Redeverbot darüber! Du beschneidest Monogamen und Gläubigen ihr Grundrecht auf freie Meinungsäußerung, denn selbst wenn sie nur über sich selbst reden und/oder über sich selbst berichten, ist dies in Deinen Augen schon unerträgliches "Reklame machen"!

    Und genau wegen dieser Beschneidung meiner Meinungsfreiheit werde ich Dir in diesem Punkt auch keinen einzigen Mikrometer nachgeben!
    Wir leben erfreulicherweise in einer demokratischen Gesellschaft mit Grundrechten und zu diesen Grundrechten gehört auch die Meinungsfreiheit! Und genauso wie ich mir als Homosexueller nicht den Mund von Homophoben verbieten lasse, lasse ich mir als Monogamer nicht den Mund von Polygamisten oder als Gläubiger den Mund von Atheisten verbieten!
    Und hier in diesem Forum gibt es nur eine einzige Person, die genau das versucht: DU!

    Komm endlich damit klar, das zum Grundrecht auf Meinungsfreiheit auch die Verpflichtung gehört die Meinung anderer ertragen zu müssen!

    Und wenn Du der Meinung bist, das ich mit der Nutzung meiner Meinungsfreiheit Deine Grundrechte in irgendeiner nicht zulässigen Art und Weise verletze, dann bin ich gerne bereit Dir meinen richtigen Namen nebst Anschrift zu senden, so das Du mich vor einem Gericht diesbezüglich verklagen kannst!

    WENN Du das NICHT tun möchtest, dann bitte ich Dich höflichst Deine, in meinen Augen, unzulässigen Versuche, hier im Forum Deine Auffassung von freier Meinungsäußerung durchdrücken zu wollen, endlich und endgültig in diesem Kontext einzustellen.
    Selbst Dir dürfte anhand der zahlreichen und vehementen Widersprüche zu diesem Deinem Standpunkt nicht entgangen sein, das Du damit hier viel Unfrieden stiftest, der anhand der Kommentare keinerlei Aussicht auf Erfolg hat und zudem auch in meinen Augen gegen den Grundsatz der gegenseitigen Toleranz verstößt.
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#90 TheDadProfil
#91 TheDadProfil
#92 TheDadProfil
#93 TheDadProfil
  • 02.12.2019, 22:21hHannover
  • Antwort auf #89 von AmurPride
  • ""Im Prinzip bin damit ich bei Dir, aber leider überhaupt nicht damit wie DU DEIN "in Ruhe lassen" auslegst, nämlich mit einen Redeverbot darüber!""..

    Es gibt Menschen die das eher "beiläufig" mal mit erwähnen..
    Und es gibt Menschen bei denen ist es Programm immer wieder zu erwähnen welcher Fraktion sie angehören, welchen Beziehungen sie nachgehen, und auch gleich noch exakt mit erwähnen, warum dies so sein muß..
    Das macht den Unterschied..

    Du kennst diesen Unterschied genau..
    Darum ist es auch weiterhin unerquicklich Dich jedes einzelne Mal darüber in Kenntnis zu setzen, das Informationen nicht Dein Lebensmodell beschreiben, sondern einfach nur Informationen sind !

    Und weil es einfach nur Informationen sind, verbitte ich mir ausdrücklich die permanenten Unterstellungen darüber, ich würde Deine persönlichen Lebens-Entscheidungen irgendwie abwerten und/oder Infrage stellen !
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#94 TheDadProfil
  • 02.12.2019, 22:25hHannover
  • Antwort auf #89 von AmurPride
  • Nachtrag..

    ""Und hier in diesem Forum gibt es nur eine einzige Person, die genau das versucht""..

    Übersetzung :
    "wir lassen und als gläubige das recht auf mission nicht streitig machen"..

    An Deiner Stelle würde ich nun mal den Thread, oder wahlweise auch irgendeinen anderen, mit einem Thread über die Handlungsweisen von Gleichstellungs-Gegnern vergleichen, und überprüfen ob denn meine Handlungsweise nicht auffällige Parallelen zur Sprache dieser Hetzer offenbart..
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#95 TheDadProfil
  • 02.12.2019, 22:30hHannover
  • ""RuPaul Charles hat in einem Interview mit dem US-Magazin "Vanity Fair" Monogamie als Schwindel bezeichnet. Auf die Frage, warum sich er und sein Ehemann Georges LeBar für eine offene Beziehung entschieden hätten, antwortete der 59-Jährige: "Wir haben uns nicht dafür entschieden. Es ist ein Schwindel zu glauben, dass Monogamie wirklich existiert. Ich möchte jemanden, den ich über alles in der Welt liebe, nicht einengen." ""..

    Man kann hier suchen, wie man will, es gibt KEINEN EINZIGEN Kommentar der versucht hätte die Aussage von RuPaul Charles zu widerlegen, denn außer einem trotzigem "doch" ist hier kein einziges Argument zu lesen welches den Schwindel widerlegt hätte..
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#96 WahrheitIstRelativAnonym
  • 03.12.2019, 08:18h
  • Antwort auf #95 von TheDad
  • Relativ wahr, TheDad !
    Beweisen, dass etwas existiert kann schwierig sein, vor allem wenn es um Empfindungen geht.
    Beweisen, dass etwas NICHT existiert ist hingegen unmöglich !
    Nett also, von uns, nicht von RuPaul zu verlangen, die Nicht-Existenz von Monogamie zu beweisen...

    PS : Was meinst du, hat Zuneigung, die nach Jahren endet, auch nie existiert, weil nicht bis zum Tod gehalten? :-)
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#97 WahrheitIstRelativAnonym
  • 03.12.2019, 09:11h
  • Antwort auf #91 von TheDad
  • Du meinst also, Monogamie existiert nicht, wenn sie irgendwann endet, weil sie dann nur seriell war ?
    Demnach existiert auch keine Polygamie. Jeder Polygame ist auch mal für eine Weile mit seinen Empfindungen ganz bei einem Menschen. Mal nur für einen Moment, mal für Tage, Wochen oder sogar Monate. Viele kleine Monogamie Zustände hintereinander.
    Doch lass uns darauf einpendeln, dass derjenige, der idR für 3 Minuten treu ist, als Polygam bezeichnet werden darf und derjenige, der 30 Jahre nur einen Wunschpartner sieht, Monogam ist.
    Alles Relativ !
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#98 WahrheitIstRelativAnonym
  • 03.12.2019, 10:07h
  • Antwort auf #91 von TheDad
  • Nochwas zur seriellen Monogamie :

    Verlassen werde ich nicht freiwillig und wenn ich dann Jahre später in der Lage bin, mich neu zu verlieben und - weil das bei mir in Verbindung steht- auch sexuelles Interesse an (diesem) jemanden zu empfinden, dann ist das Gnade der Natur, damit ich "weiterleben" kann.
    Ich würde durchaus sagen, dass ich ein Leben lang für Einen empfinden kann, aber dazu gehört viel und deshalb ist so etwas selten und die meisten bleiben (auch) aus anderen Gründen zusammen - wenn sie zusammen bleiben. Dazu muss halt auch der andere Monogam sein und das wollen. Probleme in der Beziehung kann man tolerieren aber sie dürfen bestimmte Grenzen nicht überschreiten. Und nicht zuletzt entwickeln sich Menschen weiter, verändern sich auch etwas und machen Reifeprozesse durch. Auch in diesem Bereich müsste die Beziehung noch in Harmonie bleiben, bzw sich mitentwickeln.
    Tatsache ist, dass ich, um einen Partner loszulassen und mich einem neuen Partner zu widmen einen langen Prozess brauche, auch was Probleme betrifft sehr hinnahmefähig bin und eher verlassen werde als das ich verlassen möchte. Das der Prozess des " etwas neues anfangen" so lange dauert, zeigt auch, dass dies mit Reifeprozess und Veränderung einher geht. Ich muss also quasi ein bisschen ein " neuer/anderer" Mensch werden für eine neue Beziehung, und deshalb bin ich definitiv Monogam !
    Monogame Menschen existieren und wenn du sie für Lügner erklärst, sprichst du ihnen ihre Realität/Existenz/Identität ab !
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#99 TheDadProfil
  • 03.12.2019, 11:34hHannover
  • Antwort auf #96 von WahrheitIstRelativ
  • ""Beweisen, dass etwas existiert kann schwierig sein, vor allem wenn es um Empfindungen geht.""..

    Monogamie ist keine solche "Empfindung" !
    Sie ist kein "Gefühl" !
    Es ist eine erlernte Verhaltensweise die einzig auf der Erziehung und Sozialisation basiert, und einem suggeriert das so etwas wie "Liebe" und "Beziehung" ausschließlich zu jeweils einem Menschen möglich wäre..

    Trotz aller persönlicher Erfahrungen, seien es nun die scheiternden Beziehungen Anderer in der Umgebung, die sich dann "seriell" darin üben eine Singularität herzustellen, oder auch die Erfahrung, andere Menschen die sich in solchen Beziehungen befinden gehen immer wieder "fremd", hält man am indoktriniertem Narrativ fest, und behauptet unablässig unter Anführung zum Teil absurder Argumentations-Stränge, es sei "existent", und allein deswegen auch erstrebenswert, denn sonst würde man derlei Unfug ja nicht immer wieder an die jeweils nächste Generation weiter geben..

    Bei der Gelegenheit entwickelt sich aus diesem Narrativ zusätzlicher Unfug, wie etwa den, das Männer respektive Jungen sich "vor der ehe die hörner abstossen" sollen, während Frauen selbstverständlich jungfräulich in die Ehe zu gehen haben, und damit ein weiteres Element der Heteronormativität UND des Patriarchats, welche ihre fröhlichen Urständ dann bis in die "Ehren-Morde" oder "Familien-Dramen" hineintreibt..

    Dabei zeigt sogar Dein fehl-gelaufenes Beispiel mit den eigenen Kindern auf :
    Es IST möglich mehrere Menschen mit der gleichen Intensität "zu lieben"..
    Und es ist sogar "tägliche Realität" denn JEDER MENSCH stammt aus einer Familie, und hat dort genau die multiple Beziehung, die die Inexistenz von "mono-amorem (!) Verhalten" beweist..

    Man weigert sich nur diese Erkenntnis dann auch auf seine eigenen sexuellen Beziehungen in Anwendung zu bringen, weil man sich hier einer Exklusivität seiner Selbst unbedingt rückversichern muß..

    Und exakt an dieser Stelle haben wir dann auch die Erklärung dazu :
    Monogamie IST KEIN "Gefühl" und keine "Empfindung"..
    Sie ist einzig ein "religiöses Konstrukt" welche sich inzwischen zu einem staatlichem Konstrukt gewandelt hat, und durch die Gesetzeslage in vielen Ländern gestützt wird..
    Man ignoriert hier bei der Gelegenheit nämlich auch die Existenz eines Gegenmodelles zu Monogamie, welches sich NICHT nur in der "islamischen Ehe" wiederfindet, sondern ebenso in vielen indigenen Kulturen vorhanden war und immer noch ist..

    Und vom Weitem droht immer der "moralische Stinkefinger" der Erziehung und Sozialisation, die man nicht bereit ist zu hinterfragen, um mal zu überprüfen ob man wirklich einer Lebens-Devise anhängt, die man für sich selbst entwickelt, und die die eigenen Bedürfnisse in den Mittelpunkt gestellt hat, oder dem Abziehbild einer Erfahrung nacheifert, die einzig auf dem Fakt basiert in einer Gesellschaft zu leben die dieses Modell Monogamie für sich als Basis definiert hat !

    An der Stelle böte sich dann an bis ins kleinste Detail zu hinterfragen WOHER dieses Konstrukt kommt, und warum es sich in vielen Gesellschaften von Generation zu Generation weiterträgt..
    Doch dazu sind hier offenbar die wenigsten bereit..

    Deshalb ist es dann auch mehr als nur einfach selbstverständlich die Frage zu klären, wieso sich so viele diesem Hinterfragen ihrer eigenen Sozialisation immer noch verweigern !
    Denn ein einfaches
    "das ist so, weil ich das so gelernt habe"
    ist hier NICHT die Lösung..
    Vor allem dann nicht, wenn man dann mit diesem Verve in Erscheinung tritt, der Anderen vorschreiben will diesem Narrativ folgen zu müssen, um sich nicht außerhalb der Gesellschaft wiederzufinden..
    Ausgegrenzt, unterdrückt, verfolgt und diskriminiert..

    Monogamie ist nämlich IMMER NOCH einer der Gründe, wieso LGBTTIQ*-Menschen in vielen Gesellschaften verfolgt sind, daran ändert dann die Ehe-Öffnung in einigen Ländern überhaupt nichts..

    ""Nett also, von uns, nicht von RuPaul zu verlangen, die Nicht-Existenz von Monogamie zu beweisen...""..

    Falsch..
    Denn das wird gar nicht verlangt..
    These - Antithese - Synthese..

    Das muß gar nicht gelingen, doch man muß an dieser Stelle der These von RuPaul wenigstens eine Antithese gegenüberstellen, und die dann auch nachvollziehbar begründen können, was hier bislang immer noch nicht erledigt ist..

    Stattdessen ergeht man sich in "gegenseitigen persönlichen animositäten", und behauptet einem würde die "eigene Meinung" dazu abgesprochen werden, bloß weil man auf eine Gegen-Meinung dazu stößt, und hat dann noch die Unverfrorenheit die "eigene Meinung" als "höher stehend" zu bewerten, als die entgegengebrachten Meinungen/Haltungen/Einstellungen..

    Und schafft es bei der Gelegenheit dann wieder nicht die Herkunft der eigenen Einstellung dazu zu identifizieren, und entsprechend zu begründen..

    ""PS : Was meinst du, hat Zuneigung, die nach Jahren endet, auch nie existiert, weil nicht bis zum Tod gehalten? :-)"".

    Ein völlig anderes Feld..
    Das Zuneigung oder Liebe für ein Gegenüber von den Verhaltensweisen des Gegenüber abhängig ist, und sich mit verändertem Verhalten ebenso ändert, ist keine schwere Erkenntnis..
    Was dann einfach logisch machen könnte, das Zuneigung und Liebe mit einem zunehmendem "Kennen-lernen" des Gegenüber auch einfach enden kann..
    Oder sich wahlweise dann auch einfach verstärkt..
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#100 TheDadProfil
  • 03.12.2019, 11:51hHannover
  • Antwort auf #97 von WahrheitIstRelativ
  • ""Doch lass uns darauf einpendeln, dass derjenige, der idR für 3 Minuten treu ist, als Polygam bezeichnet werden darf und derjenige, der 30 Jahre nur einen Wunschpartner sieht, Monogam ist.""..

    Mal völlig davon abgesehen wer das nun entwickelt hat, und wozu..
    Eigentlich ist das nicht wirklich schwer zu verstehen..
    Monogamie ist ein Konstrukt, und damit ein Instrument der Gesellschaft welches die Menschen in einer Gesellschaft zu einem vorbestimmtem Sexualverhalten zwingen soll..

    Sie ist heteronormativ, und damit Teil des Instrumentariums mit denen man jüdischen Menschen in vielen Ländern bis ins Jahr 1804 die Ehe, und damit den Zugang zu staatlich gesicherten Beziehungsformen verweigert hat..
    Gleiches hat man LGBTTIQ*-Menschen über weitere 2 Jahrhunderte hinweg verweigert..

    Trotz einiger Veränderungen in einigen Ländern hält man weiterhin an diesem Instrument fest, und unterdrückt damit weite Teile der bestehenden Gesellschaften..

    Schon in den 20 Jahren im Vorfeld der Ehe-Öffnung in der BRD wurde angemahnt dieses Narrativ der Monogamie als Instrument der Heteronormativität zu hinterfragen und auf den Prüfstand zu stellen, und eine offene breite gesellschaftliche Diskussion über die Möglichkeiten von Beziehungen und ihrer staatlichen Anerkenntnis zu führen..
    Wie man sehen kann ist das bis Heute immer noch misslungen..

    Denn nicht nur die Änderung des Abstammungsrechtes, und damit verbunden auch des Erbrechtes bezüglich der Regenbogenfamilien wird immer noch über dieses Instrument der "Monogamie" verhindert..
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#101 TheDadProfil
  • 03.12.2019, 11:55hHannover
  • Antwort auf #98 von WahrheitIstRelativ
  • ""Verlassen werde ich nicht freiwillig""..

    Entschuldigung, aber ich will überhaupt keine Einblicke in die Psychischen Verfassungen anderer Menschen haben, weil die NICHT dazu taugen zu erklären wieso ein willkürliches Instrument der Unterdrückung von Menschen in Gesellschaften bereitwillig akzeptiert wird..

    Die zu klärenden Fragen über Monogamie lassen sich NICHT auf die Gründe reduzieren, die Du für dich persönlich dazu anführst..
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#102 AmurPrideProfil
  • 03.12.2019, 13:16hKöln
  • Antwort auf #99 von TheDad
  • ""..An der Stelle böte sich dann an bis ins kleinste Detail zu hinterfragen WOHER dieses Konstrukt [Monogamie] kommt, und warum es sich in vielen Gesellschaften von Generation zu Generation weiterträgt..
    Doch dazu sind hier offenbar die wenigsten bereit..
    Deshalb ist es dann auch mehr als nur einfach selbstverständlich die Frage zu klären, wieso sich so viele diesem Hinterfragen ihrer eigenen Sozialisation immer noch verweigern !..""

    Nun, vielleicht darf ich Dir, als zur Zeit monogam Lebender, Deine Fragen aus meiner ganz persönlichen Situation heraus beantworten, wobei ich damit keineswegs auch nur andeutungsweise den Anspruch auf Allgemeingültigkeit erheben will.

    Warum "hinterfrage" ich meine Monogamie nicht?

    1) Weil ich in meiner monogamen Beziehung sehr, sehr glücklich bin! Warum sollte ich etwas hinterfragen, was mich wirklich glücklich sein lässt?

    2) Weil ich das mit der Monogamie verbundene Gefühl der Exklusivität als ungemein wohltuend empfinde.

    3) Weil ich ihn liebe. Weil er alles ist, was ich mir jemals erträumt habe und was ich bis heute brauche.

    4) Weil ich ihn liebe und von ihm persönlich weiß, das ihn ein eventuelles nicht-monogames Verhalten meinerseits zu tiefst verletzen würde.

    Mein Fazit: Monogamie hat für meinen Partner und für mich in den letzten sechs Jahren funktioniert und funktioniert auch bis jetzt noch. Und gemäß dem Motto "Never change a winning team", aber ganz besonders, weil ich persönlich im Augenblick in diesem Punkt gar kein Verlangen nach irgendeiner Veränderung habe und auch mein Partner bislang nicht das kleinste Anzeichen in dieser Richtung gezeigt hat, gehen wir auch den heutigen Tag genau so an.
    Was morgen oder übermorgen sein wird? - Wer weiß das schon. *Schulterzuck*
    Das werden wir dann entscheiden, wenn's anliegt.

    Aber anders als Du lehne ich Dinge nicht per se ab, nur weil sie vielleicht aus einer Ecke kommen, oder vorgeben zu kommen, oder es vorgegeben wird, das sie daher kommen, die mir nicht gefällt.

    Du lehnst Monogamie als Konstrukt Deines Erzfeindes Heteronormativität grundsätzlich ab. Das ist Dein gutes Recht.

    Mir hingegen ist völlig egal woher Monogamie womöglich kommt und was damit eventuell erzielt werden sollte oder soll.
    Für uns beide funktioniert sie im Augenblick einfach bestens.

    Für mich ist Heteronormativität auch nicht per se der Erzfeind. Sondern ich behalte mir das Recht vor auszuwählen was ich gut, was ich akzeptabel bzw. ertragbar empfinde und was ich nicht akzeptabel und daher bekämpfenswert finde.

    Und so bleibt es für mich dabei: Jeder soll so lieben, wie er das gerne möchte! Das geht nur ihn und die daran Beteiligten etwas an!
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#103 AmurPrideProfil
  • 03.12.2019, 13:28hKöln
  • Antwort auf #101 von TheDad
  • ""..Die zu klärenden Fragen über Monogamie lassen sich NICHT auf die Gründe reduzieren, die Du für dich persönlich dazu anführst..""

    Ich glaube, da unterliegst Du einem schweren logischen Denkfehler!
    Ob Menschen etwas "annehmen", "ablehnen" oder gar "bekämpfen" werden, beruht logischerweise immer auf ihren persönliche Entscheidungen.
    Diese werden wiederum logischerweise von ihrem eigenem Wertesystem getroffen, welches selbst wiederum auf ihren eigenen Erfahrungen, Beobachtungen und Überlegungen und deren Gewichtung basiert.
    D. h.: Damit es überhaupt irgendwelche zu klärenden Fragen bezüglich Monogamie gibt, muss es sehr wohl persönliche Gründe dafür geben diese zu stellen. - Anderenfalls wäre dies nämlich völlig überflüssig.
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#104 WahrheitIstRelativAnonym
  • 03.12.2019, 13:53h
  • Antwort auf #99 von TheDad
  • "... dein Beispiel mit den eigenen Kindern..."

    Ich wusste, dass das kommt !
    Dazu folgendes :
    Der Spruch " Liebe macht blind" ist falschrum, denn in Wirklichkeit könnten wir "alle Menschen lieben, wenn wir nicht so blind wären". Das liegt daran, dass alle liebenswert sind. Das wir das aber nicht können, ist ein Selbstschutz, denn wir würden daran verenden, wenn wir bei jedem leidenden Kind, zB in Afrika, so empfinden wie als wenn es das eigene Kind wäre. Deshalb sind wir blind und öffnen nur in bestimmten Fällen, wo wir es unterbewusst zulassen ( dieses genau zu erschließen ist auch dir nicht möglich) die Augen. Im Falle eines Monogamen öffnet er sie nur für einen Partner aber vielleicht für alle seine Verwandten. Akzeptier das!

    Ich gehöre in etlichen Bereichen nicht zur Norm. WARUM zum Henker sollte ich in dieser Sache zur Norm gehören wollen? Bringen tut mir das garnichts. Ich habe in der Beziehung weniger Alternativen, bin abhängiger, verlasse nie aber werde immer verlassen. Monogam sein habe ich mir nicht ausgesucht, ich BIN es !

    Ich glaube dir, dass du Polygam bist, halte Polygamie für existent, habe nirgends etwas für besser oder schlechter erklärt und niemanden ein Sprechverbot erteilt.
    Du glaubst mir nicht, dass ich Monogam bin und hältst es für Inexistent. Willst Sprechverbote erteilen und erklärst Polygamie für etwas besseres als Monogamie ( weil du Monogamie für ein Konstrukt zur Unterdrückung erklärst) und bist somit der einzige hier, der "Reklame" macht und unterdrückt!
    Das du einer Minderheit angehörst und Monogamie in Kirche / Gesellschaft zur Unterdrückung benutzt wird rechtfertigt dein Verhalten nicht ( da gibt es keinen Nachteilsausgleich! ).

    Und nun darfst du wie immer das letzte Wort haben, bis nächstes Mal ! :-)
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#105 LotiAnonym
  • 04.12.2019, 07:06h
  • Antwort auf #101 von TheDad
  • Ich lese hier mit besonders großen Interesse all die Kommentare und Meinungen zum Thema Monogamie und möchte Dir voll zustimmen. Ich habe in meinem Bekanntenkreis leider zweimal das gleiche Endresultat einer über Jahrzehnte hinweg andauernden monogamen Beziehung erlebt, wo ein Partner sich dann doch dafür entschied, die Beziehung zu beenden. Was in beiden Fällen zum Selbstmord des gehörnten Partners geführt hatte.
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#106 Homonklin_NZAnonym
  • 04.12.2019, 07:59h
  • Antwort auf #95 von TheDad
  • Allein die Existenz von monogamen Beziehungen widerlegt in situ die Idee davon, dass Monogamie ein Schwindel sei.

    So, wie die Existenz von Lungen die Idee, es gäbe keinen Sauerstoff bzw. Atemgemisch, widerlegen kann.

    Ist doch gar nicht kompliziert an sich.
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#107 Homonklin_NZAnonym
  • 04.12.2019, 08:41h
  • Antwort auf #74 von TheDad
  • Dazu noch kurz:

    ""Wenn ich Dir als der eine Partner verspreche monogam sein zu wollen, dann fordere ich Gleiches von Dir ein..""

    Das würde ich gar nie verlangen, dass einer das "verspricht", aber selbst damit fordert er das nicht ebengleich ein,
    ( sonderbare Vorstellung von Vereinnahmung des Handelns des anderen durch Voraussetzen, sein Denken sei mit dem Eigenen verschränkt oder so ) Denn ob ich was verspreche, hängt davon ab, wie ich zum Konzept des Versprechens stehe, oder ob das nicht einfach etwas ist, das offen stehen darf, im Vertrauen - man sieht, was sich weiter entwickeln mag. Kann man dann eh nicht vorhersagen. Aber wenn sich zwei für die Monogamie in ähnlicher Weise begeistern, ist halt die Wahrscheinlichkeit höher, dass das langfristig auch was wird damit.

    Mein Ding wäre es ja gewesen, btw. Alles, was ich an Alternativen gesichtet, mitgeschnitten und durchdacht habe, weniger, eben vielleicht noch die "Halbe-halbe"-Version, falls der potenzielle andere irgendwelche Bedürfnisse hat, die ich mangels Ausstattung wie Vagina/Möpse, flauschige Ohrläppchen, kein Zaster für ne Alpinestars-Kombi ect. nicht erfüllen kann. ;o)

    Ich weiß nicht, wie hoch der Männer-Prozentsatz derer, die promisk leben, wirklich ist, aber die genannte Aussage ist natürlich hohl. Sie funktioniert nur auf dem Umweg, dass ein Vorurteil deswegen die Gleichberechtigung verhindern sollte, weil irgend eine Allgemeinheit wähnte, dann rentiere sich Gleichstellung oder Ehe-Öffnung doch gar nicht.
    Vor dem Hintergrund des Gleichheitssatzes ist das aber doch logisch, dass das an Bedingungen wie eine Absolutheit für nicht promiskes Leben gar nie geknüpft werden könnte. Dann müsste man in der finalen Konsequenz die Ehe ganz abschaffen, weil genug Heterosexuelle ebenfalls promisk leben, wenn man so eingegrenzt denken würde.

    Bitte mach die Romantik nicht nieder, die hat schon ihren Stellenwert in Kultur und Kunst aus einer gewissen Zeit, und das, was heute so als Trivia von Romantik umschrieben wird, hat recht wenig damit zu tun.
    Sonnenuntergänge sich im Klee räkelnd in einer lauen Sommerstimmung anzusehen, kann trotzdem nett sein. Bei Tee und Biscuits.
    Setzt man sie im Bereich der Liebe ein, kann sie doch aber wunderbar anreizend sein. :o)

    Kurz. Lang. Über kurz oder lang eher lang dann.
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#108 TheDadProfil
  • 04.12.2019, 09:44hHannover
  • Antwort auf #102 von AmurPride
  • ""Nun, vielleicht darf ich Dir, als zur Zeit monogam Lebender, Deine Fragen aus meiner ganz persönlichen Situation heraus beantworten, wobei ich damit keineswegs auch nur andeutungsweise den Anspruch auf Allgemeingültigkeit erheben will.""..

    Das sind alles keine Gründe die dazu ausreichen könnten zu erklären wieso denn RuPaul unrecht hätte.
    Sie umschiffen alle recht prima die Begründung von ihm, die da lautet
    "ich bin nicht bereit meinen partner aufgrund eines willkürlichen konstruktes einzuschränken"..

    ""Mein Fazit: Monogamie hat für meinen Partner und für mich in den letzten sechs Jahren funktioniert""..

    Funktioniert hat die Selbstunterdrückung..

    ""Du lehnst Monogamie als Konstrukt Deines Erzfeindes Heteronormativität grundsätzlich ab.""..

    Sie ist auch Dein Feind..
    Denn sie ist der Feind einer gleichberechtigten und gleichgestellten Gesellschaft..

    ""Für mich ist Heteronormativität auch nicht per se der Erzfeind. Sondern ich behalte mir das Recht vor auszuwählen was ich gut, was ich akzeptabel bzw. ertragbar empfinde und was ich nicht akzeptabel und daher bekämpfenswert finde.""..

    Wer bereitwillig seine Rechte zur Disposition stellt, der nimmt sie damit auch anderen Menschen weg..

    ""Ich glaube, da unterliegst Du einem schweren logischen Denkfehler! ""..

    Man kann sehen wo hier "logische Denkfehler" liegen, denn die Verwerfungen einer Gesellschaft lassen sich nicht mit der Begründung ignorieren, man müsse das nicht klären so lange es Dir persönlich doch so gefällt..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #102 springen »
#109 TheDadProfil
  • 04.12.2019, 10:09hHannover
  • Antwort auf #104 von WahrheitIstRelativ
  • ""Ich wusste, dass das kommt !
    Dazu folgendes :""..

    Das geht vollständig an dem vorbei was ich dazu ausgesagt habe..

    ""Ich gehöre in etlichen Bereichen nicht zur Norm. WARUM zum Henker sollte ich in dieser Sache zur Norm gehören wollen?""..

    Warum verteidigst Du dann noch die Monogamie ?
    Und dann noch mit dem Umweg über die Poly-amorie in familiären Beziehungen ?

    ""Ich glaube dir, dass du Polygam bist,""..

    Das steht nirgendwo..
    Das steht auch gar nicht zur Debatte..

    ""halte Polygamie für existent, habe nirgends etwas für besser oder schlechter erklärt und niemanden ein Sprechverbot erteilt.""..

    Äh ?
    Man kann die abfälligen Blicke quasi sehen mit denen hier Menschen die die Monogamie für "real" halten, und sie deshalb "bevorzugen" auf die Menschen blicken, die das nicht tun..
    Das für besser erklären erfolgt dann auch mit jedem
    "aber für mich ist das nichts",
    als Teil der Reklame für ein Konstrukt, welches nur anerzogenes Verhalten darstellt, und mit Bedürfnissen so rein gar nichts zu tun hat..
    Man hält diesen "freiwilligen Verzicht" dann noch für eine Sache die "naturgegeben" sei..

    Doch immer dann wenn die Beziehung kriselt, weil man sich unvermittelt zusätzlich zu seiner exklusiven Liebe in jemanden verliebt, dann verbietet man sich die Erfüllung eines Bedürfnisses, und genau dann kommen die Zweifel, denen man NICHT nachzugehen bereit ist, weil man sich selbst unterdrückt..
    Einzig als Ausdruck einer Erziehung hin zu einem Menschen der zu tun hat, was angeblich Gesellschaft angeblich von ihm erwartet.

    ""Du glaubst mir nicht, dass ich Monogam bin und hältst es für Inexistent.""..

    Das steht nirgendwo..
    Dort steht nur das Monogamie ein Instrument der Selbstunterdrückung ist..
    Was nicht die Inexistenz Deiner monogamen Beziehung bedeutet, sondern die reale Selbstunterdrückung erklärt, ausgehend von einer Heteronormativen Erziehung und Sozialisation..

    ""Willst Sprechverbote erteilen""..

    WANN und WO wurde hier irgendwem VERBOTEN sich zu äußern ?

    ""Das du einer Minderheit angehörst und Monogamie in Kirche / Gesellschaft zur Unterdrückung benutzt wird rechtfertigt dein Verhalten nicht""..

    Ein grandioser Satz !

    Wenn der Schwarze Mensch seinen Platz hinten im Bus verläßt und sich nach vorne setzt, dann hat er kein Recht dazu, denn was "Kirche" und Gesellschaft von ihm wollen ist allein aufgrund seiner Realität einzulösen..

    Monogamie darf nicht hinterfragt werden, denn sie kratzt am Ego der Menschen, die sich selbst unterdrücken wollen..

    Wer erteilt hier "Sprechverbote" ?
    Man kann es immer wieder lesen..

    Frau, denk nach..
    Da ist ein Baum der Erkenntnis, du mußt nur den Apfel essen..
    Doch Frau verhält sich hier wie Adam, und will die Frucht nicht, weil Gott es ihm verboten hat..
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#110 TheDadProfil
  • 04.12.2019, 10:14hHannover
  • Antwort auf #106 von Homonklin_NZ
  • ""Allein die Existenz von monogamen Beziehungen widerlegt in situ die Idee davon, dass Monogamie ein Schwindel sei.""..

    Also gibt es Götter weil es Menschen gibt die an sie glauben wollen ?

    Äh ?
    Nöö..

    ""So, wie die Existenz von Lungen die Idee, es gäbe keinen Sauerstoff bzw. Atemgemisch, widerlegen kann.""..

    Ich finde es immer wieder prima wenn versucht wird ein Konstrukt wie die Monogamie über eine physikalische Funktion zu erklären..
    Das scheitert zwar genauso wie die Erklärung menschlicher Eigenarten über Parallelen aus dem Tierreich, zeigt aber damit wenigstens auf, die Frage gar nicht bis zum Ende hin durchdrungen und durchdacht zu haben..
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#111 TheDadProfil
  • 04.12.2019, 10:21hHannover
  • Antwort auf #107 von Homonklin_NZ
  • ""Wenn ich Dir als der eine Partner verspreche monogam sein zu wollen, dann fordere ich Gleiches von Dir ein..""

    Das würde ich gar nie verlangen, dass einer das "verspricht",""..

    Das tun die meisten Menschen bereitwillig..
    Sie denken, sie würden sich aneinander binden, wenn sie die Beziehung "staatlich segnen" lassen, und nicht selten sehen sich Menschen zu einer Ehe "gedrängt" um die Exklusivität ihrer Beziehung nicht zu verlieren..

    ""Ich weiß nicht, wie hoch der Männer-Prozentsatz derer, die promisk leben, wirklich ist,""..

    Interessanterweise wird in diesem Zusammenhang immer noch nicht von Frauen gesprochen..
    Selbst Lesben sind in der Wahrnehmung der Gesellschaft nicht "promisk"..

    ""Bitte mach die Romantik nicht nieder,""..

    Oha..
    Als wenn jetzt originärer Bestandteil aufoktroyiertem monogamen Verhaltens wäre..
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#112 AmurPrideProfil
  • 04.12.2019, 11:49hKöln
  • Antwort auf #108 von TheDad
  • >>..Sie umschiffen alle recht prima die Begründung von ihm, die da lautet "ich bin nicht bereit meinen partner aufgrund eines willkürlichen konstruktes einzuschränken"..<<
    Weil diese Aussage impliziert, das man etwas von seinem Partner fordert, das dieser nicht will. Was aber, wenn dem gar nicht so ist?

    >>..""Mein Fazit: Monogamie hat für meinen Partner und für mich in den letzten sechs Jahren funktioniert"".. Funktioniert hat die Selbstunterdrückung..<<
    Wenn Du schon die recht anmassende psychologischen Ferndiagnose-Fähigkeit besitzt, meinem Partner und mir "Selbstunterdrückung" zu attestieren, dann besitze doch bitte auch die Freundlichkeit uns zu erklären, worin sich diese "Selbstunterdrückung" Deiner Meinung nach ausdrückt oder woran Du diese glaubst abzulesen/erkennen zu können!

    >>..""Du lehnst Monogamie als Konstrukt Deines Erzfeindes Heteronormativität grundsätzlich ab.""..
    Sie ist auch Dein Feind.. Denn sie ist der Feind einer gleichberechtigten und gleichgestellten Gesellschaft..<<
    Anders als ganz offensichtlich für Dich muss für mich Heteronormativität NICHT zwangsläufiger weise im Widerspruch mit einer gleichberechtigten und gleichgestellten Gesellschaft stehen.
    Wenn 90% der Bevölkerung heterosexuell ist, werden in der Gesellschaft logischerweise heterosexuelle Verhaltensweisen mehrheitlich auftreten.
    Die für mich entscheidende Frage in diesem Kontext ist jedoch wie weit diese Heterosexualität dabei geht. Beschränkt sie unzulässigerweise die Rechte Nicht-Heterosexueller, so ist sie zu bekämpfen und zurückzudrängen. Tut sie dies aber nicht, so ist sie meiner Meinung nach von der nicht-heterosexuellen Minderheit in Hinblick auf eine friedliches Zusammenleben mit der heterosexuellen Mehrheitsbevölkerung zumindest zu tolerieren.

    >>..""Für mich ist Heteronormativität auch nicht per se der Erzfeind. Sondern ich behalte mir das Recht vor auszuwählen was ich gut, was ich akzeptabel bzw. ertragbar empfinde und was ich nicht akzeptabel und daher bekämpfenswert finde."".. Wer bereitwillig seine Rechte zur Disposition stellt, der nimmt sie damit auch anderen Menschen weg..<<
    1) Wenn ich mir vorbehalten SELBER zu entscheiden, stelle ich damit nichts zu Disposition! Das genaue Gegenteil ist der Fall!
    2) Wenn ich mich für oder gegen etwas entscheide, gilt dies erstmal nur für mich. Damit nehme ich niemanden die eigene Entscheidungsmöglichkeit weg!

    >>..Man kann sehen wo hier "logische Denkfehler" liegen, denn die Verwerfungen einer Gesellschaft lassen sich nicht mit der Begründung ignorieren, man müsse das nicht klären so lange es Dir persönlich doch so gefällt..<<
    Stimmt!
    Habe ich aber SO auch gar nicht behauptet!
    SONDERN: SO lange etwas für mich völlig okay ist, habe ich erstmal keine Veranlassung etwas daran zu ändern oder dies grundsätzlich in Frage zu stellen.
    Dann ist es die Aufgabe derjenigen, die dies anderes sehen, mich von ihrem Standpunkt argumentativ zu überzeugen!
    Ein "wir wissen es besser" und "Wir sind schlauer als Ihr!" reicht mir da jedoch nicht einmal ansatzweise als Argumentationsgrundlage!

    Und Monogamie als eine "Verwerfungen einer Gesellschaft" zu bezeichnen... Na ja, das lasse ich jetzt einfach mal... führt ja doch nirgendswo hin.. :-(
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#113 TheDadProfil
  • 04.12.2019, 20:41hHannover
  • Antwort auf #112 von AmurPride
  • ""Was aber, wenn dem gar nicht so ist?""..

    Du suchst immer noch nach Ausreden die Dir erlauben die Frage nicht zu klären !

    ""Wenn Du schon die recht anmassende psychologischen Ferndiagnose-Fähigkeit besitzt, meinem Partner und mir "Selbstunterdrückung" zu attestieren""..

    Das ist kein Kunststück..
    Und nicht einmal eine ""Ferndiagnose-Fähigkeit"", denn allein Dein Beharren darauf ein "gläubiger Mensch" zu sein widerlegt Deine Annahme ein "freier Mensch" zu sein, der seine Geschicke vollständig selber lenken würde !

    ""dann besitze doch bitte auch die Freundlichkeit uns zu erklären, worin sich diese "Selbstunterdrückung" Deiner Meinung nach ausdrückt""..

    Das ist recht einfach..
    Es soll Männer geben die sich weigern im Sitzen zu pinkeln, denn das "entspricht nicht ihrer natur"..

    Erlerntes Verhalten hindert sie daran wenigstens zu hinterfragen welche Vorteile Pinkeln im Sitzen hätte..
    Damit ist NICHT verbunden das Verhalten zu ändern !
    Es geht NUR darum zu klären woher eine Verhaltensweise stammt, wie sie in die Erziehung hineinkommt, und welchen Zweck dieses "Verhalten-Training" kommt..

    Du jedoch und auch "WahrheitIstRelativ" verhaltet euch wie Raucher, die klären sollen warum sie rauchen, und denken sie wären aufgefordert aufzuhören, und verweigern die Klärung der Frage nach dem Warum mit der Begründung
    "das muß ich nicht wissen, ich will damit ja nicht aufhören"..

    ""Wenn 90% der Bevölkerung heterosexuell ist, werden in der Gesellschaft logischerweise heterosexuelle Verhaltensweisen mehrheitlich auftreten.""..

    Monogamie ist KEIN Sexuelles Verhalten ALLEIN, und ist deshalb auch kein "heterosexuelles Verhalten"..

    Warum kommen immer wieder "Argumente" um die Ecke, die mit der Frage nichts zu tun haben ?

    ""Tut sie dies aber nicht, so ist sie meiner Meinung nach von der nicht-heterosexuellen Minderheit in Hinblick auf eine friedliches Zusammenleben mit der heterosexuellen Mehrheitsbevölkerung zumindest zu tolerieren.""..

    Bei Licht besehen geht es NICHT um ein "friedliches Zusammenleben" einer Minderheit mit einer Mehrheit, sondern IMMER um das "friedliche Zusammenleben" einer Mehrheit mit einer Minderheit..
    Das erklärt sich aus der Unterdrückung und Diskriminierung !
    Denn die geht immer noch nicht von der Minderheit aus..

    ""1) Wenn ich mir vorbehalten SELBER zu entscheiden, stelle ich damit nichts zu Disposition! Das genaue Gegenteil ist der Fall!""..

    Das ist nicht so !
    Das ist hier auch in Hunderten Threads ausreichend erklärt worden..
    Das nennt sich "mangelnde Solidarität"..

    "" 2) Wenn ich mich für oder gegen etwas entscheide, gilt dies erstmal nur für mich.""..

    Stimmt..
    Doch dann verbietet sich JEDE öffentliche Äußerung dazu VON SELBST..
    Da ist dann kein Platz für den geäußerten Wunsch unbedingt Mitglied in einer unterdrückerischen Sekte/Verein/Partei sein zu wollen, weil einem etwa das Windkraft-Programm, die Weihnachts-Show, oder die Feiern im Vereins-Heim gefallen..

    ""SONDERN: SO lange etwas für mich völlig okay ist, habe ich erstmal keine Veranlassung etwas daran zu ändern oder dies grundsätzlich in Frage zu stellen.
    Dann ist es die Aufgabe derjenigen, die dies anderes sehen, mich von ihrem Standpunkt argumentativ zu überzeugen!""..

    Das geht gar nicht..
    Denn zu einem anderem Standpunkt kommst Du NUR über eigenes Nachdenken, eigenes Reflektieren, und dann eigenes ändern einer Einstellung dazu..

    Argumente könnten dazu beitragen, wenn sie wahrgenommen werden würden, und man hier dann wenigstens mal ein Resümee dazu vernehmen könnte, was
    "darüber habe ich noch nie wirklich nachgedacht"
    lauten könnte, verbunden mit dem Konjunktiv,
    "muß ich unbedingt mal machen"..

    Wie man lesen kann
    ""Ein "wir wissen es besser" und "Wir sind schlauer als Ihr!" reicht mir da jedoch nicht einmal ansatzweise als Argumentationsgrundlage!

    Und Monogamie als eine "Verwerfungen einer Gesellschaft" zu bezeichnen... Na ja, das lasse ich jetzt einfach mal... führt ja doch nirgendswo hin.. :-(""
    fehlt hier wie an vielen anderen Stellen in der Gesellschaft..
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#114 AmurPrideProfil
  • 04.12.2019, 22:06hKöln
  • Antwort auf #113 von TheDad
  • ""..Du suchst immer noch nach Ausreden die Dir erlauben die Frage nicht zu klären !..""
    Nein, für mich gibt es nur einfach nicht eine zu klärende Frage! Kannst oder willst Du das nicht verstehen?

    ""..denn allein Dein Beharren darauf ein "gläubiger Mensch" zu sein widerlegt Deine Annahme ein "freier Mensch" zu sein, der seine Geschicke vollständig selber lenken würde !..""
    Und wieder einmal liegst Du aus meiner Sichtweise völlig falsch! Zu meinem Glauben habe ich mich aus freien Stücken selbst entschlossen (wenn man das überhaupt so sagen kann).
    Und ich bin auch keine "freier Mensch", weil ich meine Geschicke vollständig selbst lenken würde, denn das würde ja bedeuten das ich meine Interaktionen mit meiner Umwelt vollständig bestimmen könnte. Sondern ich bin deshalb ein "freier Mensch", weil ich selbst für mich entscheide.

    #Thema: Unsere/meine Selbstunterdrückung
    Wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann besteht unsere sog. "Selbstunterdrückung" darin, das wir unsere Verhaltensweisen nicht hinterfragen, ""..zu klären woher eine Verhaltensweise stammt, wie sie in die Erziehung hineinkommt, und welchen Zweck dieses "Verhalten-Training" kommt..""
    Nun, zum einem haben wir im Punkt Monogamie unsere Verhaltensweise sehr wohl hinterfragt. Ich habe Dir hier in einem vorangegangenen Kommentar auch das Ergebnis unserer Hinterfragung in Form der 4 wichtigsten unserer Gründe dafür genannt.
    Und ferner habe ich Dir auch versucht zu erklären warum wir uns nicht dafür interessieren, woher diese Verhaltensweise ursprünglich eventuell stammt oder was mit ihr ursprünglich eigentlich beabsichtigt war. Unser/mein Tag hat nur 24h und ich habe schlicht und ergreifend keine Zeit übrig um mich philosophierend irgendwo hinzusetzen und über Dinge zu sinnieren, die für mich von keinerlei Interesse sind, weil ich keinerlei Problem damit habe. Wenn Du der Meinung bist, das ich damit doch ein Problem habe bzw. eins haben sollte oder das Du damit ein Problem hast das ich damit kein Problem habe, dann liegt es an Dir mich genau von diesem Umstand zu überzeugen.

    ""..Monogamie ist KEIN Sexuelles Verhalten ALLEIN, und ist deshalb auch kein "heterosexuelles Verhalten"..
    Warum kommen immer wieder "Argumente" um die Ecke, die mit der Frage nichts zu tun haben ?..""
    Entschuldige bitte, aber DU hattest die Monogamie als ein Konstrukt der Heteronormativität bezeichnet, nicht ich!

    ""..""1) Wenn ich mir vorbehalten SELBER zu entscheiden, stelle ich damit nichts zu Disposition! Das genaue Gegenteil ist der Fall!""..
    Das ist nicht so ! Das ist hier auch in Hunderten Threads ausreichend erklärt worden.. Das nennt sich "mangelnde Solidarität"..""
    Ich entscheide ausschließlich für mich und ausschließlich nach meinen eigenen Gesichtspunkten! Ob ich dabei solidarische Gesichtspunkte (mit wem oder was auch immer) mit einfließen lasse oder nicht, ist ebenfalls alleine meine Entscheidung! Und deshalb übernehme ich auch nur für meine Entscheidungen die Verantwortung! Und für nichts anderes! Egal in wie vielen hunderten Threads Du glaubst etwas anderes ausreichend erklärt zu haben!^^
    Und Du darfst mir auch gerne "mangelnde Solidarität" vorwerfen. Interessiert mich ehrlich gesagt nicht die Bohne. Ich alleine entscheide über das Ausmaß meiner Solidarität welche ich bereit bin zu leisten!

    "".."" 2) Wenn ich mich für oder gegen etwas entscheide, gilt dies erstmal nur für mich.""..
    Stimmt.. Doch dann verbietet sich JEDE öffentliche Äußerung dazu VON SELBST..""
    Nö! Nö! Nö! und nochmals Nö!
    Natürlich habe ich das Recht über meine Entscheidungen öffentlich zu reden! Haben Dir hier auch schon viele Mitkommentatoren unzählige Male versucht klar zu machen.
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#115 FilipProfil
  • 05.12.2019, 08:54hHamburg
  • Antwort auf #113 von TheDad
  • "Das ist kein Kunststück..
    Und nicht einmal eine ""Ferndiagnose-Fähigkeit"", denn allein Dein Beharren darauf ein "gläubiger Mensch" zu sein widerlegt Deine Annahme ein "freier Mensch" zu sein, der seine Geschicke vollständig selber lenken würde !"

    Ich bin zwar Atheist, kann aber akzeptieren, dass es "gläubige Menschen" gibt. Diese müssen deshalb nicht in unterdrückenden Systemen wie der katholischen oder anderen Kirchen organisiert sein.
    Akzeptieren anderer Meinungen kann man lernen. Versuche es einmal!

    Wer meint, bloß weil er nicht gläubig ist, alles in seinem Leben selber lenken zu können, der hat vom Leben echt keine Ahnung! Oder lebt in einer Blase. Ein "freier Mensch" zu sein, definieren die meisten Menschen schon für sich alleine, um ihrem Seelenheil Genüge zu tun. Wo liegt deine Veranlassung, dass den Menschen, bspw. @Amurpride abzusprechen?
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#116 WahrheitIstRelativAnonym
  • 05.12.2019, 09:45h
  • Antwort auf #113 von TheDad
  • Ich philosophiere und hinterfrage ausgiebig und gerne!

    Und ich könnte dir genau erklären, warum ein Zusammenspiel aus unterschiedlichen Bedürfnissen in der Menschheit, bestehend aus Polygamie/amorie ( Partner wechseln, anderswo Sex haben, auch Liebe gegenüber Mehreren empfinden) und Monogamie ( den Einen nicht aufgeben, Treue /Verlässlichkeit, Frau mit Kind nicht sich selbst überlassen - in der Urzeit ein Todesurteil!) außerordentlich Sinnvoll und ergänzend für den Fortbestand der Menschheit war!

    Hinzu kommt das Individuelle, Abweichende - ebenfalls überlebenswichtig- denn ein Konzept, dass nur in eine Richtung funktioniert, wäre leicht auslöschbar...

    Wir können nicht leugnen, dass die Evolution Spuren hinterlässt, da wir individuell sind, bei dem einen mehr in diese, bei dem anderen mehr in jene Richtung.

    Mehr als DAS und dem Tipp von @Homonklin : "Das Leute Monogam leben, ist Beweis genug für die Existens"
    sowie Einblicke ins sehr unterschiedliche Leben von u. a. @ Amur Pride und mir, KANN man nicht Nachweisen!

    Am Ende müsstest du uns dann halt einfach mal glauben, doch das kannst du aufgrund deines sehr schwarz-weißen und einseitigen Glaubens, deiner Religion, die da heißt "die Heten unterdrücken uns" nicht. Und diesen deinen Glauben hinterfragst du nicht Ansatzweise!

    Wo habe ich das doch gerade gelesen... "Toleranz bedeutet, ein BISSCHEN anzunehmen, der andere könnte Recht haben".

    Wir tun das umgekehrt bei dir , denn wir streiten die Auswirkungen der Heteronormativität ja nicht ab.

    Du aber, bist nicht mal in der Lage deine Parallele zu Homophoben, die die Existenz von Homosexualität abstreiten und für ein Konstrukt oder eine Störung halten, zu erkennen!

    Wie sollte man DENEN "beweisen", dass Homosexualität existiert, wenn nicht indem man auf homosexuell lebende hinweist? Außerdem aus dem eigenen Leben berichtet - der eine ist glücklich, der andere findet nie einen Partner und hätte es vielleicht lieber als Hetero einfacher, kann aber nicht anders ( gerade DAS ist ein Beweis!). Dann noch mit Blick ins Tierreich nachhelfen oder einen evolutionstechnischen oder gesellschaftlichen ( überlebenswichtige Individualität !) Sinn erklären. Mehr geht nicht!

    Gleiches haben wir bei dir bezüglich Monogamie versucht, wenn es keinen Zweck hat, dann glaube weiter an deine "kleine Welt ".
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#117 LotiAnonym
  • 05.12.2019, 10:13h
  • Antwort auf #115 von Filip
  • Mich beeindruckt Dein letzter Absatz besonders. Denn er stimmt. Auch wenn ich rein gar nichts mit Monogamie anfangen kann, respektiere ich sie. Ja, bewundere sogar Schwul lesbische Paare, die einander inständig lieben. Wie Du hier ja sicher nachlesen kannst, verlief mein Leben anders als sich ein Kind jemals wünscht. Was weiß ich schon über die Liebe und das gegenseitige Vertrauen zueinander.
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#118 TheDadProfil
  • 05.12.2019, 11:05hHannover
  • Antwort auf #114 von AmurPride
  • ""Nein, für mich gibt es nur einfach nicht eine zu klärende Frage! Kannst oder willst Du das nicht verstehen?""..

    Übersetzung :
    "ich will mich nicht mit den offenen fragen einer unterdückung von minderheiten in der gesellschaft auseinandersetzen"..
    Das ist keine Begründung, das ist Verweigerung..

    ""Und wieder einmal liegst Du aus meiner Sichtweise völlig falsch! Zu meinem Glauben habe ich mich aus freien Stücken selbst entschlossen (wenn man das überhaupt so sagen kann).""..

    Kann man nicht, denn Niemand in einer "abrahamitischen Religion" entschließt sich wirklich freiwillig dazu..
    Man "erbt" das von den Eltern, wird über diese dazu gedrängt, denn das ist Teil der Erziehung, und damit "beliebig austauschbar", je nachdem welcher "Religion" die Eltern anhängen..

    ""Und ferner habe ich Dir auch versucht zu erklären warum wir uns nicht dafür interessieren, woher diese Verhaltensweise ursprünglich eventuell stammt oder was mit ihr ursprünglich eigentlich beabsichtigt war.""..

    Wieder Verweigerung..
    Betrachte doch mal die Sache aus der Sicht für eine Beschneidung..
    Es wird amputiert, weil das "so üblich" ist..
    Es gibt dazu aber keinen nachvollziehbaren Grund, außer dem der Unterdrückung, denn das Unterjochen in eine "religiöse Regel" läßt gar keinen Raum um nachher die Frage zu klären, ob man freiwillig damit einverstanden gewesen wäre..

    Monogamie wird damit als Teil einer Erziehung "hingenommen" weil man es nicht anders kennt..
    Dazu tragen mangelhafte sexuelle Aufklärung UND die Form dieser Aufklärung bei, denn die geht NUR davon aus, Monogamie sei das erwünschte..
    Man wird also gar nicht "vor die Wahl" gestellt sich für etwas entscheiden zu können, die klassische Erklärung dazu, was Indoktrination und damit Konditionierung darstellt..

    ""Entschuldige bitte, aber DU hattest die Monogamie als ein Konstrukt der Heteronormativität bezeichnet, nicht ich!""..

    Stimmt..
    Deshalb ist es immer noch nicht ausschließlich sexuelles Verhalten, denn so wie Schwul-Sein weit mehr ausmacht, als sich Partner des gleichen Geschlechtes auszusuchen, hat auch Hetero-Verhalten weit mehr Facetten als nur den Ausdruck sexuellen Verhaltens..
    Teil der Heteronormativität ist z.B. dann auch die Erwartungshaltung, bei jedem Menschen auf den man trifft handelte es sich um eine Frau oder einen Mann, und diese würden selbstverständlich heterosexuell sein, und die Bildung einer Familie mit Nachwuchs anstreben..
    Das hier die grundlegenden Bedeutungen von Begriffen unklar sind, ist allerdings sehr überraschend..

    ""Und Du darfst mir auch gerne "mangelnde Solidarität" vorwerfen. Interessiert mich ehrlich gesagt nicht die Bohne. Ich alleine entscheide über das Ausmaß meiner Solidarität welche ich bereit bin zu leisten!""..

    Natürlich..
    Und damit verbunden stellt es aber auch klar, wie sich diese mangelnde Solidarität ausdrückt, wenn man als "Selbstentscheider" gleichsam als Verteidiger Heteronormativer Unterdrückungs-Instrumente auftritt, weil man sie immer wieder öffentlich "für sich selbst" in Anspruch nimmt, ohne dabei auch nur im Ansatz zu reflektieren, welche Auswirkungen diese auf andere Menschen haben..
    Am Beispiel der Monogamie kann man dann sehen wie Gesellschaft mit Menschen umgeht die damit nichts anfangen können oder wollen, weil sie damit ihre eigenen Bedürfnisse nicht gedeckt sehen..
    Das hat dann Auswirkungen bis hin zum Verbot der Poly-Ehe, und damit nimmt man "für sich selbst" ein Recht in Anspruch, welches man anderen Menschen verweigert..

    Denn in der Diskussion kann man nicht gleichzeitig für Monogamie sein, weil einem das selbst gefällt, ohne gleichzeitig gegen alle anderen Formen der Beziehung zu sein, und diese damit den anderen Menschen in der Gesellschaft zu verweigern, und hier hat Sprache eine entscheidende Rolle..

    Denn wer sich hier in der Form äußert, RuPaul hätte einfach nur Unrecht mit seiner Behauptung, der macht dann schon Reklame für ein Instrument der Unterdrückung..

    Solidarisch wäre es nämlich sich dann in der Form zu äußern, man habe sich trotzdem dazu entschieden, denn dann wären die Gründe dazu wenigstens im Ansatz nachvollziehbar für die eigene Entscheidung, die immer noch nichts damit zu tun haben, ob es eine "generelles Vorkommen" einer solchen Konstruktion wie Monogamie gäbe..

    Die Form der Äußerung macht hier dann den deutlichen Unterschied..
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#119 TheDadProfil
  • 05.12.2019, 11:16hHannover
  • Antwort auf #115 von Filip
  • ""Akzeptieren anderer Meinungen kann man lernen. Versuche es einmal!""..

    Vielleicht sind Dir nicht so viele Kommentare von "AmurPride" bekannt..
    Aus denen läßt sich herauslesen wieso er immer noch freiwilliges Mitglied einer Organisation ist, die LGBTTIQ*-Menschen im Grundsatz unterdrückt und diskriminiert..
    Daran ändert auch seine Mitgliedschaft in "einer besonderen Gemeinde" nichts, denn auch die gehört zur Dach-Organisation der RKK..

    Was dann hier zu akzeptieren ist, ist der Mensch in seiner freiwilligen Selbstunterdrückung..
    Nicht aber die Begründungen dazu, und deshalb sind diese Begründungen auch nicht davon freigestellt auf Kritik zu stoßen..

    Wenn also Kritik nicht mehr geäußert werden darf, weil sie als Kritik am Menschen, und nicht mehr als Kritik am Verhalten aufgefasst werden will, dann können wir uns ALLE Kritik hier sparen..

    ""Wo liegt deine Veranlassung, dass den Menschen, bspw. @Amurpride abzusprechen?""..

    Das ist recht einfach :
    Du triffst auf einen jungen Menschen, den Du in seinen Äußerungen hier kennenlernen kannst, und findest das geäußerte bisweilen recht nachvollziehbar..
    Bis er Dir wahlweise offeriert in einer Organisation wie der "AFD", der "NPD", der "Kirche" oder der "CDU" zu sein..
    Da spart man nicht mit Kritik am Verhalten..
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#120 TheDadProfil
  • 05.12.2019, 11:32hHannover
  • Antwort auf #116 von WahrheitIstRelativ
  • ""in der Urzeit ein Todesurteil!) außerordentlich Sinnvoll und ergänzend für den Fortbestand der Menschheit war!""..

    Äh ?
    In der Urzeit gab es keine Monogamie !
    Du kannst hier sogar davon ausgehen das sich in den ganz frühen Zeiten dessen was man zuerst Menschen, also Homo nannte, sich die Gene des Rottenführers durchsetzten, und der entschieden hat, wer sich überhaupt fortpflanzen durfte..
    In der weiteren Entwicklung war die Lebenserwartung des Menschen so gering, das eine Frühform der Ehe das 10.Jahr nicht erreichte..

    ""Mehr als DAS und dem Tipp""..

    Der "Nachweis" der Existenz der Monogamie läßt sich nicht über das einfache Vorhandensein führen..
    Denn Monogamie ist KEIN "unabänderliches Naturgesetz" !
    Auch das Verhalten einzelner Menschen, selbst einer sehr großen Gruppe von Menschen ist immer noch kein Beleg für ein solches "Natur-Gesetz" !
    Es ist nur die Erklärung dazu wie wirksam die Methodik der Indoktrination innerhalb der Erziehung ist..

    Wir reden hier immer noch nicht über die vorgeblichen Vorteile Rechtshändig zu sein, und wie schlimm es sei, Linkshändig leben zu müssen..

    Doch exakt so verläuft die "erklärende Diskussion" über monogames Verhalten, in der die "Verteidiger" dieser "selbstgewählten Lebensweise" gegenüber denjenigen zu argumentieren suchen, wie "gesellschaftsschädigend" ihr Verhalten sei..
    Und das geht so weit, das Gesellschaft ALLE Beziehungsformen außer der Monogamie untersagt, und sogar unter Strafe stellt..

    Die Viel-Ehe ist eine "Opfer-Lose" Straftat, so lange ALLE Beteiligten damit einverstanden sind..
    Poly-amore Partnerschaften SIND Teil der Gesellschaft, seit ihrem Anfang als solche Gesellschaft..

    Doch alle Erziehung wirkt GEGEN diese Poly-Amoriät..
    Und da wird nicht geklärt, wieso man sich derlei gefallen läßt..

    ""Am Ende müsstest du uns dann halt einfach mal glauben, doch das kannst du aufgrund deines sehr schwarz-weißen und einseitigen Glaubens, deiner Religion, die da heißt "die Heten unterdrücken uns" nicht. Und diesen deinen Glauben hinterfragst du nicht Ansatzweise! ""..

    Es bleibt absurd..
    Es werden nur Ausreden gesucht um sich nicht damit beschäftigen zu müssen..
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#121 FilipProfil
  • 05.12.2019, 11:33hHamburg
  • Antwort auf #117 von Loti
  • "Auch wenn ich rein gar nichts mit Monogamie anfangen kann, respektiere ich sie."

    Yep, das geht mir auch so. Letztlich wissen das auch nur die Beteiligten, ob sie wirklich monogam sind. Mein Leben und Einstellung hierzu ändert es ja deshalb in keiner Weise, zumindest solange man es mir nicht als das NonPlusUltra "verkauft" oder moralisch aufzwingen will. Letzteres wird aber eh schwierig: Ich bin inzwischen erwachsen.

    "Wie Du hier ja sicher nachlesen kannst, verlief mein Leben anders als sich ein Kind jemals wünscht. Was weiß ich schon über die Liebe und das gegenseitige Vertrauen zueinander."

    Gut, bei deinen Schilderungen zu deiner Vergangenheit kann ich nachvollziehen, dass Du bezüglich Vertrauen nicht so leicht zu überzeugen bist.

    Zum Thema "Liebe zueinander": Hier haben vermutlich viele (auch innerhalb der Partnerschaften) eine unterschiedliche Vorstellung von Liebe. Da spielt sich ohnehin wohl mehr ab, als man logisch erklären könnte ("Schmetterlinge"). Und es ist ja wohl auch eine Binse, dass einem die Liebe nicht permanent begegnet. Zufrieden kann man u.U. auch ohne sein und alt werden vielleicht auch?

    Zur Liebe gehört wohl manchmal dazu, ohne den anderen oder die anderen nicht so richtig glücklich zu sein. Ob da zwingend Sex oder gar sexuelle Treue dazu gehören MUSS, wage ich (wie Du ja auch) zu bezweifeln.
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#122 FilipProfil
  • 05.12.2019, 12:31hHamburg
  • Antwort auf #119 von TheDad
  • "Vielleicht sind Dir nicht so viele Kommentare von "AmurPride" bekannt.."
    Nein, sind sie tatsächlich nicht. Über die Zeit verfüge ich nicht. Ich reagiere auch mal nur auf einzelne Kommentare.

    "Bis er Dir wahlweise offeriert in einer Organisation wie der "AFD", der "NPD", der "Kirche" oder der "CDU" zu sein..
    Da spart man nicht mit Kritik am Verhalten.."
    Ich habe bislang nur gelesen, dass er gläubig ist, von einer Organisation in einer Kirche weiß ich nichts und Sympathien mit dem Rest auch nicht.
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#123 AmurPrideProfil
  • 05.12.2019, 13:32hKöln
  • Antwort auf #118 von TheDad
  • >>..Übersetzung : "ich will mich nicht mit den offenen fragen einer unterdückung von minderheiten in der gesellschaft auseinandersetzen".. Das ist keine Begründung, das ist Verweigerung..<<
    Nein, es ist so lange keine Verweigerung, wie es für mich nach meinem Erkenntnis- und Beurteilungsstand gar keine offene Frage einer Unterdrückung ist oder gibt!
    Dann ist es erst einmal die Aufgabe derjenigen, die das doch so sehen, mich argumentativ von ihrem Standpunkt zu überzeugen.

    ""..Denn in der Diskussion kann man nicht gleichzeitig für Monogamie sein, weil einem das selbst gefällt, ohne gleichzeitig gegen alle anderen Formen der Beziehung zu sein, und diese damit den anderen Menschen in der Gesellschaft zu verweigern, und hier hat Sprache eine entscheidende Rolle..""
    1) Ich habe nicht gesagt ich wäre FÜR Monogamie, ich habe gesagt das sie für meinen Partner und für mich im Augenblick bestens funktioniert. Unterschied bemerkt/erkannt?
    2) ICH kann mich sehr wohl für das eine entscheiden OHNE gleichzeitig gegen das andere zu sein. Denn nur weil ich gerade in diesem Augenblick das eine als das passendste auswähle, bedeutet dies im Umkehrschluss keineswegs das ich das andere grundlegend ablehne oder evtl. niemals selber auswählen werde!
    3) Und wenn Du aus dieser unserer/meiner Augenblicksentscheidung auf eine Verweigerung anderer Entscheidungsmöglichkeiten und -rechte für Andere abließt, so ist dies einzig und alleine auf Deinen Mist gewachsen! Ich bin NICHT dafür verantwortlich, was Du in unsere/meine Taten/Verhalten hineinspekulierst!

    Obwohl ich's hier schon wer weiß wie oft geschrieben habe, wiederhole ich es gerne noch ein weiteres mal:
    Bzgl. der Verbindung von geistig gesunden Erwachsenen gilt für mich:
    AlLLE SOLLEN SO LIEBEN WIE SIE ES WOLLEN!!!
    Und DAS schließt für mich ganz selbstverständlich auch Polygamie mit ein!
    Und auch Inzest!

    ""..Man "erbt" das von den Eltern, wird über diese dazu gedrängt, denn das ist Teil der Erziehung, und damit "beliebig austauschbar", je nachdem welcher "Religion" die Eltern anhängen..""
    Schön, das Du glaubst! Nämlich zu wissen, woher mein Glaube stammt! Aber am Ende liegst Du so was von daneben!^^

    ""..Und damit verbunden stellt es aber auch klar, wie sich diese mangelnde Solidarität ausdrückt, wenn man als "Selbstentscheider" gleichsam als Verteidiger Heteronormativer Unterdrückungs-Instrumente auftritt, weil man sie immer wieder öffentlich "für sich selbst" in Anspruch nimmt, ohne dabei auch nur im Ansatz zu reflektieren, welche Auswirkungen diese auf andere Menschen haben..""
    ""..im Ansatz zu reflektieren, welche Auswirkungen diese auf andere Menschen haben..""
    Nein, tue ich nicht! Weil meine Handlungen in Wirklichkeit gar KEINE Auswirkungen auf jemand anderen haben, weil unsere/meine Entscheidung über die Form unserer/meiner Partnerschaft in der Realität nur "Auswirkungen" auf meinen Partner und mich hat.
    Wenn jemand anderer, aus welchen mir unerfindlichen Gründen auch immer, glaubt, das unsere Entscheidung zu einem Bereich, an dem er in keinster Weise auf irgendeine Art auch nur ansatzweise beteiligt ist, irgendwelche Auswirkungen auf ihn selbst habe, dann sind dies explizit seine ureigenste Beobachtungen, Empfindungen und Rückschlüsse!
    Und wie in allen anderen Fällen auch: Für Beobachtungen, Gedanken, Rücjkschlüsse, Empfindungen oder gar Gefühle anderer bin ich NICHT verantwortlich! Sondern nur er selbst!
    Wenn sich also jemand durch die Monogamie anderer beeinflusst fühlt, dann sollte er mal dringend in sich nachforschen woher denn dieses sein Gefühl stammt und was er wie in seiner Wahrnehmung ändern, um dieses sein Gefühl loszuwerden. Anderen verbieten darüber zu reden werden sich diese a) nicht gefallen lassen und b) wird es sein "Gefühlsproblem" auch nicht dauerhaft wirklich lösen, sondern nur so lange verdrängen, bis es auf anderen Wegen wieder zum Vorschein kommt.

    ""..Die Form der Äußerung macht hier dann den deutlichen Unterschied..""
    Nein, sondern welche Gefühle und Assoziationen die Form der Äußerung bei Dir hervorrufen. Dafür bist aber primär nur Du verantwortlich!
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#124 AmurPrideProfil
  • 05.12.2019, 13:45hKöln
  • Antwort auf #119 von TheDad
  • Da es ja gerade um mich geht...

    1) ""..Daran ändert auch seine Mitgliedschaft in "einer besonderen Gemeinde" nichts, denn auch die gehört zur Dach-Organisation der RKK..""
    Meine Kirchengemeinde gehört der EKD an, nicht der RKK! Aber eigentlich auch egal, denn es bleibt ja trotzdem dabei: The Dads Sippenhaft für alle Kirchenmitglieder!

    2) ""..Bis er Dir wahlweise offeriert in einer Organisation wie der "AFD", der "NPD", der "Kirche" oder der "CDU" zu sein..""
    Okay, DAS ist jetzt eine derart unverschämte Lüge, DAS schlägt glatt dem Fass den Boden raus!
    Ich bitte, nein, ich FORDERE nur einen einzigen Kommentar, wo ich jemals irgendjemanden "offeriert" habe ""..in einer Organisation wie der "AFD", der "NPD", der "Kirche" oder der "CDU" zu sein..""
    Mein lieber TheDad, DAS nehme Dir ich schwer persönlich!
    Wenn Du das nicht belegen kannst, erwarte ich eine sofortige Richtigstellung und eine ehrliche Entschuldigung von Dir!
    Ansonsten hast Du Dich für mich damit endgültig und unwiderruflich als Gesprächspartner diskreditiert!
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#125 FilipProfil
  • 05.12.2019, 14:22hHamburg
  • Antwort auf #123 von AmurPride
  • "Wenn sich also jemand durch die Monogamie anderer beeinflusst fühlt, dann sollte er mal dringend in sich nachforschen woher denn dieses sein Gefühl stammt und was er wie in seiner Wahrnehmung ändern, um dieses sein Gefühl loszuwerden. "

    Danke für diesen Satz, dem ich vollumfänglich zustimme!

    Wenn man es schon als Diskriminierung empfindet, wenn ANDERE für sich Monogamie als erstrebenswert oder richtig erachten und das dahingestellt, ob nun ehrlich und tatsächlich gelebt, dann weiß ich auch nicht, wie weit man sich in einer Opferrolle sehen will?
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#126 LorenProfil
#127 WahrheitIstRelativAnonym
  • 05.12.2019, 15:09h
  • Antwort auf #120 von TheDad
  • ".. in der Urzeit gab es keine Monogamie.."

    Die Empfindung der Frau, Sex nicht alleine stehend zu sehen, nicht spontan auf optische Reize erregt zu reagieren wie ein Mann, sondern emotional zu denken, Dinge persönlicher zu nehmen etc. stellte dem Mann die Aufgabe für Sex soziales Verhalten zeigen zu müssen, welches wiederum für Frauen, Alte, Kranke und den Nachwuchs überlebenswichtig war. Natürlich hat Bindung auch für den Mann Sinn, der ja auch mal alt, krank usw werden kann. Deshalb ist es auch nicht so, dass diese Empfindungen nur auf Frauen zutreffen. Aber das " Gene in alle Richtungen verteilen" ist halt auch überlebenswichtig. Und aus diesen früheren Umständen entspringt dann heute die Frau, die nach dem Sex nicht sitzen gelassen werden möchte und Sex ohne Liebe nicht viel abgewinnen kann, geschweige denn spontane Erregung beim Anblick einer Person empfindet. Sowie der Mann, der gerne und überall viel abwechselnden Sex möchte aber gleichzeitig auch eine Bindung. Da wir auch Individuell sind, der eine mehr so, der andere mehr so. Dies zeigen die Kommentare hier und sie zeigen, auch in anderen Threads immer wieder, wie selten Frauen sich für Polygamie begeistern können. Dies zeigt, wie sehr Evolution in uns wirkt.
    Kurz, diese Urzeit-Situation hat monogame und polygame Bedürfnisse geschaffen.
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#128 TheDadProfil
#129 TheDadProfil
  • 05.12.2019, 22:37hHannover
  • Antwort auf #123 von AmurPride
  • ""Nein, es ist so lange keine Verweigerung, wie es für mich nach meinem Erkenntnis- und Beurteilungsstand gar keine offene Frage einer Unterdrückung ist oder gibt!""..

    Ein Satz den man sich auf der Zunge zergehen lassen muß..
    Chapeau..

    Man verweigert ja nichts, weil man
    "auf basis der bisherigen informationen zu einer einstellung gekommen ist, die ins bild der anerzogenen sozialisation paßt"..

    Die vorhandenen Informationen reichen völlig aus, die müssen NIEMALS erweitert werden, denn sonst stürzt das Gebäude zusammen..

    Grandios..
    Bei allen möglichen Gelegenheiten wird immer wieder eine "umfassende Aufklärung" eingefordert, um eine Veränderung der Gesellschaft herbeizuführen..
    Doch dort wo man selbst immer noch "ungebildet" weil uninformiert ist, verweigert man exakt diese "umfassende Aufklärung", um bloß nichts an seinem Weltbild ändern zu müssen..

    Bei derlei Hartnäckigkeit bleibt nur noch das hier sofort zu beenden, denn der Unterschied zwischen einem Hinterfragen gesellschaftlicher Funktionen die zur Unterdrückung führen, und der eigenen persönlichen Einstellung zu einer gelebten Beziehungs-Form ist offensichtlich nicht vermittelbar, weil sich die internalisierten heteronormierten Inhalte der Erziehung so tief ins Hirn gefressen haben wie die Reifenspuren eines Treckers auf einem Feldweg..

    Noch bevor es zu einem Nachtrag kommen muß :
    ""Schön, das Du glaubst! Nämlich zu wissen, woher mein Glaube stammt! Aber am Ende liegst Du so was von daneben!^^""..

    Solche Spitzen kannst Du dir einfach schenken..
    Denn Du weißt so wenig über "Glauben", Deinen eingeschlossen, das Du dort kein kompetenter Diskussionspartner bist..
    Der Du werden KÖNNTEST, würdest Du mal anfangen Inhalte auf ihre Herkunft, Funktion und Auswirkungen auf die Gesellschaft zu hinterfragen, wozu Du ja immer noch nicht bereit bist..
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#130 TheDadProfil
  • 05.12.2019, 22:54hHannover
  • Antwort auf #124 von AmurPride
  • ""The Dads Sippenhaft für alle Kirchenmitglieder!""..

    Ob nun RKK, EKD, oder gar "muslimischer weltverband" macht hier absolut keinen Unterschied..

    Das gesagte, respektive geschriebene steht für sich..
    Tatsächlich bin ich mit vielen "muslimischen", "jüdischen" "jesidischen" und auch "christlichen" Menschen sehr gut bekannt, mit einigen sogar darüberhinaus gut befreundet..
    Doch keiner von denen "belästigt" mich so oft mit seinem "Glauben" wie etliche User hier und in anderen Foren im Netz..

    ""Ich bitte, nein, ich FORDERE nur einen einzigen Kommentar, wo ich jemals irgendjemanden "offeriert" habe ""..in einer Organisation wie der "AFD", der "NPD", der "Kirche" oder der "CDU" zu sein..""..

    Mal abgesehenn davon das die Fragestellung von "Filip" ""bspw. @Amurpride"" lautete, und ich nicht darauf eingegangen bin wen ich damit konkret meinen würde..
    (es gibt hier nämlich weit mehr menschen als nur dich die in solchen organsationen sind)..

    Wenn es Dich so wurmt, ist es mir ein Bedürfnis Dich dafür um Entschuldigung zu bitten, respektive ein Pardon anzubieten..

    Was an Deinem Kommentar in dem Du über Deine Mitgliedschaft in dieser "speziellen kölner gemeinde" erzählt hast, so rein gar nichts ändert..

    Denn der hat eines gemein mit vielen anderen Kommentaren die dazu hier angeboten werden :
    ALLE diese User*innen "glauben" sich Mitglied einer solchen "besonderen gemeinde" zu sein, denn niemand wird sich hier dazu äußern Mitglied in einer Homo-hassenden Freikirche wie den Zeugen Jehova zu sein UND bleiben zu wollen, weil ihn sein "Glaube" davon abhielte..

    Die darin implizit angebotene "Mission", also die Reklame für "Gemeinden die anders sind" fällt euch aber ebensoweinig selbst auf, wie die Reklame insgesamt, die sich eigentlich in jedem Kommentar wiederfindet, die sich mit der Thematik "Unterdrückung von LGBTTIQ*-Menschen durch Religion" geschrieben stehen..

    Einfach mal drüber reflektieren..

    www.glaeserne-waende.de/download
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#131 TheDadProfil
  • 05.12.2019, 22:57hHannover
  • Antwort auf #125 von Filip
  • ""Wenn sich also jemand durch die Monogamie anderer beeinflusst fühlt, dann sollte er mal dringend in sich nachforschen woher denn dieses sein Gefühl stammt und was er wie in seiner Wahrnehmung ändern, um dieses sein Gefühl loszuwerden.""..

    Übersetzung :
    "Wenn sich also jemand durch die "Religion" anderer beeinflusst fühlt, dann sollte er mal dringend in sich nachforschen woher denn dieses sein Gefühl stammt und was er wie in seiner Wahrnehmung ändern, um dieses sein Gefühl loszuwerden."..

    Wahlweise auch :
    "Wenn sich also jemand durch die Lebensweise der Mehrheit anderer beeinflusst fühlt, dann sollte er mal dringend in sich nachforschen woher denn dieses sein Gefühl stammt und was er wie in seiner Wahrnehmung ändern, um dieses sein Gefühl loszuwerden."..
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#132 TheDadProfil
  • 05.12.2019, 23:10hHannover
  • Antwort auf #126 von Loren
  • Danke für die Links..

    Selten so gelacht wie beim Lesen des 1.Links.
    Vor allem Seite 1 ist dort interessant für z.B. "WahrheitIstRelativ", die immer noch von völlig anderen Voraussetzungen ausgeht, als dort beschrieben sind..

    Ich finde den Kommentar Nr.#14 durchaus passend, denn er stellt die eigene Entscheidung in den Mittelpunkt..

    Es geht aber gar nicht darum, ob die Entscheidung im Mittelpunkt stehen würde, sondern aufgeworfen als Schlagwort durch RuPauls Aussage, warum wir eigentlich eine solche Entscheidung treffen, und wieso die Tendenz immer noch in Richtung Monogamie geht, und welche erzieherischen Instrumente dafür sorgen sollen, daß das auch auf absehbare Zeit so bleibt..

    Das kann nicht nur, das muß hinterfragt sein, vor allem dann wenn es einen "guten grund" dafür geben soll sich dann für die Monogamie zu entscheiden, und das auch zu wollen, und nicht einfach nur "nachzuäffen" weil man es vorgelebt bekommen hat..
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#133 TheDadProfil
  • 05.12.2019, 23:20hHannover
  • Antwort auf #127 von WahrheitIstRelativ
  • ""Die Empfindung der Frau, Sex nicht alleine stehend zu sehen, nicht spontan auf optische Reize erregt zu reagieren wie ein Mann, sondern emotional zu denken, Dinge persönlicher zu nehmen etc. stellte dem Mann die Aufgabe für Sex soziales Verhalten zeigen zu müssen, welches wiederum für Frauen, Alte, Kranke und den Nachwuchs überlebenswichtig war.""..

    Dir ist hiermit der Link anempfohlen den "Loren" dazu angeführt hat :

    www.qiio.de/monogamie-digitale-partnerschaft

    Auf Seite 1 wird ziemlich "bildlich" erklärt wieso es keine Monogamie gab :
    Sie war zum überleben der Sippe kontraproduktiv..

    Allerdings sehe ich hier nicht den gleichen Sinn im Umschauen der Frau, wie die Autorin des Artikel kolportiert, welches geschehen würde um sich rückzuversichern das man nicht gesehen werden würde..
    Frau schaute sich um, um nach einem noch besserem Exemplar als Vater für den Nachwuchs Ausschau zu halten..
    Denn neben der Monogamie war dem Frühmenschen noch mehr abgängig was Heute den Sex so "spannend" macht :
    Scheu, Scham, und die Heimlichkeit mit der Sex in der heutigen Gesellschaft mit einem Nimbus des mystischen belegt ist, der ihn an "abgelegene Orte" und in (immer noch) abgedunkelte Zimmer verbannt..
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#134 TheDadProfil
  • 05.12.2019, 23:25hHannover
  • Antwort auf #127 von WahrheitIstRelativ
  • Nachtrag..

    ""Und aus diesen früheren Umständen entspringt dann heute die Frau, die nach dem Sex nicht sitzen gelassen werden möchte und Sex ohne Liebe nicht viel abgewinnen kann,""..

    Frauen wurden damals nicht "sitzen gelassen" das garantierte das "Leben in der Sippe", welches einen "exklusiven Einzelversorger" unnötig machte, selbst für den Fall, wenn der Zeugende auf der Jagd überraschend ums Leben kam..

    Das Phänomen des "sitzen gelassen" werdens ist eine Entwicklung der monogamen Beziehungsformen, und vor allem verbunden mit den damit auftretenden "Seitensprüngen" die einen "Rückfall" in altes "Sippen-Verhalten" darstellen..
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#135 FilipProfil
  • 06.12.2019, 08:21hHamburg
  • Antwort auf #128 von TheDad
  • "Da bietet sich doch an zu hinterfragen, und nicht die Kritik, oder gar den Kritiker zu schelten ?"

    Warum sollte ich amurpride da hinterfragen? Man darf in einer Kirche organisiert sein. Und man muss sich dazu nicht mir gegenüber noch hier im Forum rechtfertigen. Auch als Atheist kann ich mich in Toleranz üben. Das habe ich Dir auch schon mal nahegelegt.

    Wenn man jeden gläubigen Menschen als Gesprächspartner zu allen möglichen Themen disqualifiziert, halte ich das für sehr borniert.

    Du schreibst: "Belästigt werden durch Gläubige hier im Forum": Da musst Du schon eine ziemlich eigenwillige Einstellung/Lesart hier zum Forum haben? Belästigt durch Kirche und Glauben wird man doch wohl mehr im realen Leben.

    Das hier im Forum sind Meinungen und Hintergrundinformationen, nicht mehr und nicht weniger. Was jeder daraus macht, bleibt ihm überlassen. Überzeugen muss man da keinen!
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#136 FilipProfil
  • 06.12.2019, 08:33hHamburg
  • Antwort auf #131 von TheDad
  • Zum Einen reagierst Du auf eine Aussage von amurpride, nicht auf meine. Allerdings sehe ich das wie er.

    Zum anderen ersetzt Du Monogamie durch das Wort Religion, weil Du meinst, beide hätten denselben Ursprung. Glaube ich nicht. Von Wissen kann keine Rede sein: in der Steinzeit habe ich noch nicht gelebt.

    Das monotheistische Religionen die Monogamie bewerben und dies zum Zeichen der Unterdrückung und Hervorheben ihrer moralischen "sittlichen" Werte, ist natürlich so. Aber sich davon frei zu machen, liegt nun einmal an jedem selber. Das lässt sich nicht oktroyieren. Wenn jemand sich in seiner Monogamie glücklich fühlt ... so what.
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#137 DiskussionsanreizAnonym
#138 Homonklin_NZAnonym
  • 06.12.2019, 18:37h
  • Antwort auf #111 von TheDad
  • Meiner Meinung nach liegt das aber im Ermessen des Einzelnen, wie sie sich bindemn oder sich zu binden "gedrängt" empfinden wollen, es gehört ja immer Jemand dazu, wer drängt, als auch einer, der sicjh drängen lässt. Sobald das aber der Fall ist, würde ich kaum Freiwilligkeit in gegenseitigem Interesse annehmen.

    ""(Ich weiß nicht, wie hoch der Männer-Prozentsatz derer, die promisk leben, wirklich ist,..)""

    Interessanterweise wird in diesem Zusammenhang immer noch nicht von Frauen gesprochen..
    Selbst Lesben sind in der Wahrnehmung der Gesellschaft nicht "promisk"..""

    Kann man ja machen, in dem genannten Kontext schien es um Männer zu gehen.

    Wir haben dabei übrigens auch Intersexuelle ausgelassen.

    ""(Bitte mach die Romantik nicht nieder,..)

    ""Oha..
    Als wenn jetzt originärer Bestandteil aufoktroyiertem monogamen Verhaltens wäre..""

    Ist sie nicht. Eigentlich ist sie ein Zeitalter in der Kunst und Literatur, und der Begriff wurde allmählich gedehnt bzw. übertragen.

    Ich weiß nicht, warum Du so vieles als zwanghaft, aufoktroyiert oder verordnet wahrnimmst, kann aber nachvollziehen, dass man mit so einer Sichtweise allergisch auf alles reagiert, das andere Leute möglicherweise zwanglos mit einander genießen können. Trotzdem und obwohl sich die Religion, die "Heteronormativität" oder andere Komplexe daran so mächtig bedient haben.
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#139 Homonklin_NZAnonym
  • 06.12.2019, 19:14h
  • Antwort auf #110 von TheDad
  • (Allein die Existenz von monogamen Beziehungen widerlegt in situ die Idee davon, dass Monogamie ein Schwindel sei...)

    ""Also gibt es Götter weil es Menschen gibt die an sie glauben wollen ?

    Äh ?""

    Es geht gar nicht um einen Vergleich zwischen Wirklichkeit und Mythologie. Ich weiß nicht, warum Du da auf die Mythologie ausweichst. Das lohnt sich auch rhetorisch nicht.

    (So, wie die Existenz von Lungen die Idee, es gäbe keinen Sauerstoff bzw. Atemgemisch, widerlegen kann.)

    ""Ich finde es immer wieder prima wenn versucht wird ein Konstrukt wie die Monogamie über eine physikalische Funktion zu erklären..
    Das scheitert zwar genauso wie die Erklärung menschlicher Eigenarten über Parallelen aus dem Tierreich, zeigt aber damit wenigstens auf, die Frage gar nicht bis zum Ende hin durchdrungen und durchdacht zu haben..""

    Wo ich Dir dann ebenso vorwerfen könnte, einen Teil des Eistenten zu verleugnen, weil es ja was nicht Esistentes auch gibt, an das Menschen glauben können.

    Die Frage entsteht ja nur dann, wenn man bezweifelt, dass Äpfel, die nach Apfel schmecken, auch wirklich Äpfel sind, und keine Erdbeeren, die sich mit dem Geschmack von Äpfeln künstlich versehen haben.

    Dann kommst Du uns sagst, aber wir haben Birnen doch gar nicht gefragt!

    Im Gegenteil - durch die Erkenntnis um die Existenz wird die Frage um die Existenz nicht mehr notwendig. Die Existenz beantwortet sie. Ob Menschen etwa glauben, dass eine Wand existiert oder nicht existiert, ist ganz egal. Wenn sie nicht dran glauben und drauf rennen, tut's trotzdem weh.
    Jetzt versuch mal, auf einen Gott zu schusseln. Da tut nix weh, auch wenn Du daran glaubst. Das ist der Unterschied.

    Betreffs Parallelen aus dem Tierreich - Haplorrhini, also Trockennasenaffen und darunter Homini = Menschenartige gehören einwandfrei dazu. Die Idee, dass Menschen keine Tiere seien, stammt aus den Religionen.

    ...
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#140 TheDadProfil
  • 06.12.2019, 22:22hHannover
  • Antwort auf #137 von Diskussionsanreiz
  • ""Falsch. Es gibt leider Menschen""..

    Das stimmt..
    Aber die weitaus meisten Menschen kommen mit diesem Unfug als Baby in Kontakt, wenn sie zwangsgetauft werden weil Eltern "denken" das müsse so sein..

    Ein weiterer Beweis dafür wie wenig "Gläubige" von ihrer "Religion" wissen und verstehen, denn "Johannes der Täufer" war ein abtrünniger Sektierer, dessen Kopf eines Tages auf dem Silbertablett serviert wurde..
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#141 TheDadProfil
  • 06.12.2019, 22:25hHannover
  • Antwort auf #136 von Filip
  • ""Das monotheistische Religionen die Monogamie bewerben und dies zum Zeichen der Unterdrückung und Hervorheben ihrer moralischen "sittlichen" Werte, ist natürlich so.""..

    Deshalb ist es auch nicht wichtig zu klären ob denn die Monotheisten das erfunden hätten, sondern wozu sie es immer noch nutzen..
    So lautet die Frage..
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  • Anm. d. Red.: Wir bitten, die Diskussion nun langsam einmal zu beenden.
#142 TheDadProfil
  • 06.12.2019, 22:37hHannover
  • Antwort auf #138 von Homonklin_NZ
  • ""Ich weiß nicht, warum Du so vieles als zwanghaft, aufoktroyiert oder verordnet wahrnimmst,""..

    Weil es so ist..
    Wer Aufklärung von Kindern und Jugendlichen verbessern will um z.B. Homo-und Transphobie zu bekämpfen, der VERÄNDERT ERZIEHUNG..
    Dessen muß man sich bewußt sein..

    Denn wenn es darum geht die Auswirkungen der eigenen Erziehung und Sozialisation mal unter die Lupe zu nehmen, um herauszufinden WIE man anders aufklären und anders erziehen muß um Homo-und Transphobie zu bekämpfen, dann kann man nicht aus der Nummer herausstehlen mit der Idee, bei einem selbst hätte das ja keinerlei negative Konsequenzen gehabt..

    Der Artikel über Chris Martin ist da sehr deutlich..

    Dieser Teil der Erziehung und damit auch dieser Teil der Erfahrungswelt ist Bestandteil der Beweggründe, die zu Zweifeln anregen, wenn sich Kinder und Jugendliche im "innerem coming out" befinden..
    Sie sind damit auch auslösende Momente für Suizide von Kindern und Jugendlichen..
    wer sich damit nicht befassen will, wird auch keine Veränderungen erreichen..

    Wird man sich also darüber einig daß die Aufklärung massiv verändert werden muß ?
    Dann muß man sich auch darauf einlassen zu klären welche Fehler in der eigenen Sozialisation offen Zutage liegen, weil ungeklärt übernommenes heteronormiertes Verhalten Zugrunde liegt..
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  • Anm. d. Red.: Wir bitten, die Diskussion nun langsam einmal zu beenden.
#143 TheDadProfil
  • 06.12.2019, 22:45hHannover
  • Antwort auf #139 von Homonklin_NZ
  • ""Es geht gar nicht um einen Vergleich zwischen Wirklichkeit und Mythologie. Ich weiß nicht, warum Du da auf die Mythologie ausweichst.""..

    Das bin ich nicht..
    Das warst Du..
    Denn wenn diese Mythologie eine Regel zusammenbastelt die sich allein aus der Mythologie selbst speisend daran arbeitet den Mythos aufrecht zu erhalten, die ja grundsätzlich mit einer Gesellschaft aber gar nichts zu tun haben muß, weil es völlig andere Möglichkeiten gibt, dann ist sie eine Regel die der Aufrechterhaltung der Unterdrückung dient..

    Sie erklärt sich aber eben nicht "aus sich selbst heraus"..

    Weltall ist, weil es ist ?
    Für ein Weltall gibt es Auslöser und Gründe, physikalische Gründe warum etwas so ist, wie es ist..
    Für "Götter" gilt das aber ebensowenig wie für Heteronormativität und Monogamie..
    Beides sind Instrumente der Unterdrückung, für die es KEINEN einzigen nachvollziehbaren Grund gibt, der außerhalb der Mythologie liegt..
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  • Anm. d. Red.: Wir bitten, die Diskussion nun langsam einmal zu beenden!
#144 Homonklin_NZAnonym
  • 07.12.2019, 05:49h
  • Antwort auf #143 von TheDad
  • Ich beende die Diskussion gerne, lasse mir hier aber nicht unterstellen, ich hätte damit angefangen, über Götter oder Glaubenskonzepte zu reden.

    Eine monogame Beziehung kann eben schon ohne vertrackt vorbestimmte und einzig von religiösen Regeln abgeleitete Hintergründung "aus sich" entstehen, indem sich zwei Menschen in ihrer Übereinstimmung zur Lebensgestaltung dazu entschließen. Ob das nun mit einem Ja-Wort beim Eingehen der Ehe geschieht, oder schon weit vorher, wo sich auf Augenhöhe mutuelle Liebe entfaltet.
    Man muss sich das so wenig ständig abstreiten oder entwerten lassen, als wenn sich 5 Leute dazu entschließen, lieber Rudelbums mit Durchgangsverkehr nach von mir aus animistischem Ritus zu betreiben, und das als offene Beziehung zu sehen.

    Da könnte man TheDad ehestens mal empfehlen, sich ein wenig Toleranz aus der Elle zu leiern, anstatt darüber die Hoheit zu beanspruchen, die einzig gültige Erklärung dafür anzubieten.
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#145 tom123Anonym
  • 02.10.2020, 19:56h
  • Antwort auf #2 von Timon
  • das tut er gar nicht. Es steht da, wer etwas tun will weil er nicht wiederstehen kann, der soll es tun. Damit sagt er nur aus das leute die gierig sind sich auszuleben das auch sollen. und leute die es nicht wollen sollen es eben nicht tun. er hält es aber nicht für richtig seinen Partner einzuengen, weil sein partner vermutlich eben seine freiheit behalten möchte zu tun was er möchte.
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