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Polizeibericht
Berlin: Homophober Kneipengast bedroht Wirtin
In einer Kreuzberger Kneipe wurden zwei Gäste von einem 50-Jährigen schwulenfeindlich beleidigt. Der Tatverdächtige ging außerdem mit einem Hocker und einer abgebrochenen Flasche auf die Wirtin los.

Die Berliner Polizei macht mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt in Polizeimeldungen publik (Bild: Sebastian Rittau / flickr)
- 1. Dezember 2019, 10:02h 1 Min.
Am Samstagnachmittag rief eine Wirtin die Polizei zu einer Kneipe in Berlin-Kreuzberg. Die 48-Jährige zeigte an, dass ein stark alkoholisierter 50-jähriger Gast in dem Lokal in der Prinzenstraße gegen 16.10 Uhr mit einem Hocker und einer abgebrochenen Flasche auf sie losgegangen sei und zwei ebenfalls anwesende Gäste homophob beleidigt haben soll.
Eine Atemalkoholkontrolle bei dem 50-Jährigen ergab laut Polizeibericht vom Sonntag einen Wert von etwa drei Promille. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde er vor Ort entlassen. Verletzt wurde niemand.
Die Berliner Polizei macht mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt in Polizeimeldungen publik und meldet diese daher regelmäßig und vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner für LGBTI. (cw/pm)














