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Kommentare zu:
SPDqueer zweifelt an Sigmar Gabriels politischem Verstand


#1 MesonightAnonym
  • 02.12.2019, 11:50h
  • ...ich würde mir wünschen das sich hierzu führende SPD Politiker äußern und klar distanzieren.
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#2 Ralph
#3 GaykaiserProfil
#4 RebeccaProfil
  • 02.12.2019, 12:55hBerlin
  • ein Glück das der Sigmar Gabriel keine echte Funktion im Bundestag mehr hat. Der ist einfach politisch zu weit Rechts.
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#5 GaykaiserProfil
#6 Ana NymAnonym
  • 02.12.2019, 13:59h
  • Was mich brennend interessieren würde, waren ein paar handfeste Beispiele aus denen auch nur ein Teil seiner Mutmaßungen nachvollziehbar wären.
    Vielleicht kommuniziert die SPD ihre queeren Aktionen nicht genügend. Denn es kommt einem von "unserer" Seite gar nicht so vor als würde sich die SPD Dingen annehmen die etwas mit queet zu tun haben. abgesehen davon dass die meisten unserer Forderungen/Wünsche Selbstverständlichkeiten sind.
    * Bannen von Konversionstherapien
    * Aufklärung aller Kinder in den Schulen
    * Ermöglichen erweiterter Folienmodelle, die sich etwa aus Kinderwünschen ableiten, aber genauso ältere (hetero) betreffen.
    * Bannen von unnötigen Operationen an inter-Babys, inter-kindern, inter-mensvhrn
    * Personenstandsänderung/Namensänderung nach TSG, so wie jetzt geregelt ist das sxhlimm. Gerichtsverfahren, 2 unabhängige Gutachter*innen, viel viel Zeit. Und wozu? Nur um einen zum gelebten Geschlecht passenden Namen und Gesxhlechtseiteag zu bekommen? Außerdem ist die vollkommen umkehrbar. Keine unumkejrbare Veränderungen, nur Anna statt Aloisius oder Peter statt Petronella, und einen anderen Buchstaben für das passende Geschlecht: d/w/m/' ' (leer)

    Wo ist da die SPD beteiligt?
    Sigmar Gabriel sieht Dinge die uns bisher verborgen geblieben sind.
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#7 QwertzuiopüAnonym
  • 02.12.2019, 14:06h
  • Er stößt in genau die gleiche Richtung wie Sarah Wagenknecht, die Linke vergesse über die Minderheitendiskurse die Arbeiter, das Proletariat, also die ursprünglichen linken Adressaten.
    Bei Sarah Wagenknecht kann man das anders sehen, bei Sigmar Gabriel ist es nur lächerlich. Er gehört doch selbst zu den SPD-Politikern, die liberale Wirtschaftspolitik vertreten, das bedeutet gleichzeitig immer, dieses Kernklientel der Arbeiter nicht direkt zu unterstützen.
    Insofern nutzt er die Politik für Minderheiten nur als Sündenbock für die Kollateralschäden seiner eigenen Politik.
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#8 MichaS
  • 02.12.2019, 16:02h
  • Gabriel ist ein Ziehkind von Schröder, der auch homophob ist. Wundert eigentlich gar nicht. Bester Freund von Putin.

    Wichtig bleibt, wohin die SPD in Zukunft will. Das gesamtsolidarische Miteinander ohne bestimmte Minderheiten herauszuheben, damit man sie nicht den Rechten Hasspredigern opfert, wäre vielleicht ein Weg.
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#9 PimsAnonym
  • 02.12.2019, 18:16h
  • Am Verstand zweifel ich aber bei so manchem SPD'ler. Insbesondere bei denen von SPDqueer, weil ich mich fragen kann, wie man Mitglied einer Partei sein kann, die bei LGBTI-Themen ständig auf ganzer Linie einknickt und der Union immer die Mehrheiten für Diskriminierung sichert.
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#10 FinnAnonym
  • 02.12.2019, 20:24h
  • Das ist ja schön, dass SPDqueer Herrn Gabriel widerspricht. Nur dass niemanden in der SPD die Meinung von SPDqueer interessiert. Bisher waren deren Meinung der SPD ziemlich egal.

    Und ansonsten höre ich aus der SPD keinen Widerspruch zu Sigmar Gabriels Thesen.
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#11 TheDadProfil
  • 02.12.2019, 20:57hHannover
  • Antwort auf #1 von Mesonight
  • ""...ich würde mir wünschen""..

    Ein "ich würde mir wünschen" lockt keinen Hund hinter dem Ofen hervor, und schon gar keine "führenden SPD-Politiker"-*innen..

    Solche Leute muß man auffordern das zu tun, und zwar sofort zu tun..
    Da nutzen keine "freundlichen wünsche"..
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#12 TheDadProfil
  • 02.12.2019, 21:00hHannover
  • Antwort auf #5 von Gaykaiser
  • ""Naja, Kevin scheint wohl auch keinen realistischen Verstand zu haven mit seiner Idee über Enteignung.""..

    Wie wäre es, und Du liest mal die SPD-Programme der 60'er und 70'er Jahre ?
    Und überlegst dann noch mal, ob denn der Kevin nicht zu den gleichen Leuten gehört, die damals Brandt und Wehner hießen ?
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#13 qwertzuiopüAnonym
#14 TheDadProfil
#15 FreeyourgenderProfil
#16 MephalaAnonym
  • 03.12.2019, 05:19h
  • Antwort auf #15 von Freeyourgender
  • Wertvoller Hinweis! Den ich ergänzen möchte um den Versuch, besagtes TSG zu verschärfen: Mai 2019, Justizministerin Barley, SPD. Was hier zu sehen ist, heißt: Auf beiden Seiten fischen. Ich will den Vertreter_ innen von SPDQueer nichts persönlich unterstellen, aber der Eindruck des Alibi- Fähnleins ist wohl nicht nur bei mir entstanden.
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#17 PeerAnonym
  • 03.12.2019, 08:44h
  • Antwort auf #14 von TheDad
  • Ja, aber es ist halt eine Feigenblatt-Organisation, die die SPD als besonders LGBTI-freundlich darstellen soll (was die Partei ja auch bei Wahlkämpfen immer versucht), die aber in der SPD genauso wenig Einfluss hat wie die LSU in der Union.

    Ob man so eine Organisation offiziell anerkennt oder nicht, ist eine rein taktische Entscheidung. Aber Einfluss haben beide nicht in ihren Parteien.

    Der einzige Unterschied ist wirklich der, dass die SPD sich im Gegensatz zur Union als LGBTI-freundlich verkaufen will, dann aber letztlich auch nichts tut und der Union sogar immer wieder die Mehrheiten für ihre LGBTI-feindliche Politik sichert.
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#18 PeerAnonym
  • 03.12.2019, 08:46h
  • Antwort auf #13 von qwertzuiopü
  • Die Frage ist aber nicht, auf wieviel Resonanz Sigmar Gabriels Aussagen stoßen, sondern die Frage ist, ob sich außer SPDqueer noch jemand davon distanziert oder nicht.

    Oder braucht man sich von solch kruden Thesen nur dann zu kritisieren, wenn die öffentliche Aufmerksamkeit zu groß wird? Damit würde man dann endgültig beweisen, dass es der SPD nicht mehr um Inhalte geht, sondern nur ums Image und um Wahlchancen.
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#19 PeerAnonym
  • 03.12.2019, 08:55h
  • Antwort auf #15 von Freeyourgender
  • Absolut berechtigte Kritik an der Trans- und Interpolitik von Union und SPD.

    Aber ein kleiner Hinweis/Tipp:
    Jedes Medium hat seine Stärken und Schwächen und spezifischen Funktionen und medialen Eigenschaften. Youtube ist für Videos. Aber ein Dokument abzufilmen und auf Youtube hochzuladen ist eine schlechte Idee:

    1. Der Text ist unscharf.

    2. Der Text ist nicht zoombar, man kann keine Screenreader einsetzen, man kann nichts rauskopieren, etc. Kurz: das ist 0% barrierefrei.

    3. Da man sowas auf Youtube nicht erwartet, schalten viele sofort weg, wenn sie auf solche Videos stoßen.

    Wenn man Leute erreichen will, nutzt man für reine Textdokumente andere Plattformen. Mit Videos erreicht man die Leute nur, wenn man keine Dokumente abfilmt, sondern mindestens noch etwas dazu erklärt.

    Und da dieses Thema so wichtig ist, sollte man so viele Leute wie möglich erreichen und nicht nur diejenigen, die es eh interessiert und die dann auch bereit sind, sowas medial suboptimales zu nutzen.
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#20 PetterAnonym
#21 TheDadProfil
  • 03.12.2019, 12:05hHannover
  • Antwort auf #17 von Peer
  • ""Ja, aber es ist halt eine Feigenblatt-Organisation, die die SPD als besonders LGBTI-freundlich darstellen soll (was die Partei ja auch bei Wahlkämpfen immer versucht), die aber in der SPD genauso wenig Einfluss hat wie die LSU in der Union.""..

    Ich will hier gar nicht in den Verdacht geraten dem zu widersprechen..
    Aber der Wahlkampf-Slogan der SPD 2013
    "100%-Gleichstellung nur mit uns"
    kam aus genau diesem "Feigenblatt", was den Einfluß dieses Feigenblattes innerhalb der Partei aufzeigt, und wenn man sich die Feigenblätter der anderen Parteien so ansieht, so hat man von denen derlei einflußreiches noch nicht erlebt..
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#22 Ralph
#23 PetterAnonym
  • 03.12.2019, 14:48h
  • Antwort auf #21 von TheDad
  • Ja, aber auch der Slogan "100% Gleichstellung nur mit uns" war ja nichts anderes als ein Feigenblatt.

    Ein Wahlversprechen, womit man unsere Stimmen bekommen wollte, wo aber gleich klar war, dass das das erste ist, was man in Koalitionsverhandlungen opfern wird. Jede Partei hat ja so ein paar Themen, wo man bereit ist, die zu opfern, weil man weiß, dass man in Koalitionsverhandlungen Kompromisse machen muss.

    Und wenn es denn wenigstens Kompromisse wären. Aber die SPD verspricht vor Wahlen immer 100% Gleichstellung, aber dann kommen nicht mal 50 oder 40 %, sondern 0%.
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#24 PetterAnonym
  • 03.12.2019, 14:51h
  • Antwort auf #18 von Peer
  • Da das neue Führungsduo der SPD ja den Koalitionsvertrag nachverhandeln will und ansonsten raus aus der Groko will, ist das ja die ideale Gelegenheit auch bei LGBTI-Themen nachzuverhandeln.

    Z.B. beim Abstammungsrecht, beim Trans- und Interrrecht, beim Verbot von Konversionstherapien.

    Dann kann die SPD ja jetzt zeigen, ob ihr wirklich LGBTI-Themen am Herzen liegen, oder ob diese Themen dem Rest der SPD genauso egal sind wie sie Sigmar Gabriel egal sind.
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#25 Homonklin_NZAnonym
  • 04.12.2019, 07:08h
  • Schön, dass sich das sonst noch Leute auch zutrauen, dem Muhackl die Meinung zu geigen.
    Was immer anderes außer dem Versuch zu spalten seine Minderheiten-Qualitätsherabstufung gewesen sein will. Und warum er "die Arbeiter" gesondert nennt, in denen natürlich auch alle LGBTIQ*-Arbeiter*innen drin vorkommen. Man müsste bald sagen, so ein Hirni!

    Verstand und Politiker sind zwar eh Dinge mit einem gewissen, natürlichen Abstand. It berufsbedingt wohl nicht anders hinzubekommen, bzw. Verstand arbeitet stark selektiv. Bedeutungsorientiert.
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#26 TheDadProfil
  • 04.12.2019, 10:30hHannover
  • Antwort auf #22 von Ralph
  • ""Nur dass die 100% Gleichstellung eben nicht kamen!""..

    Jepp..
    Was hätte das mit dem Einfluß derjenigen zu tun die die Forderung in die Partei eingebracht haben ?

    Sie wäre vielleicht eher umgesetzt worden, wenn der Wähler* die SPD an die Regierung gebracht hätte, und nicht einer UNION nachlaufen würde, die nur unter Beihilfe einer SPD regieren kann, weil andere Konstellationen aufgrund des unsinnigen Verhaltens des Wählers* inzwischen gar nicht mehr möglich erscheinen..
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