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Berlin

Türkischer Bund mit Respektpreis ausgezeichnet

Das Bündnis gegen Homophobie würdigt den Türkischen Bund für sein Engagement gegen Homosexuellenfeindlichkeit.


Der Türkische Bund engagiert sich gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit – auch gegen Homophobie (Bild: Tuerkischer Bund)

Der Türkische Bund Berlin-Brandenburg ist am Montag bei einer Veranstaltung im Scandic-Hotel Berlin-Potsdamer Platz mit dem Respektpreis ausgezeichnet worden. Die Preisverleihung wurde von Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) eröffnet. Der Respektpreis wird jährlich vom Bündnis gegen Homophobie vergeben und ehrt "herausragenden Einsatz für die Akzeptanz von homosexuellen und transgeschlechtlichen Menschen" in der Region.

"An 365 Tagen im Jahr weht an der Geschäftsstelle des Türkischen Bundes in Berlin-Brandenburg die Regenbogenflagge. Mit seinem aktuellen Projekt 'Mein Kind – Ohne Wenn und Aber!' stärkt der TBB queere Menschen und ihre Familien vorbildlich und setzt damit sein jahrelanges Engagement kontinuierlich fort", so Laudator Johannes Blankenstein vom Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg.

Nominiert worden waren zudem das Bode-Museum für die Ausstellung "Spielarten der Liebe", das queere Jugendzentrum des Jugendnetzwerks Lambda Berlin-Brandenburg e. V. und Vorspiel – Sportverein für Schwule und Lesben Berlin e. V. (queer.de berichtete). Im vergangenen Jahr war eine von der rot-rot-grünen Landesregierung geförderte Akzeptanz-Schulbroschüre, die von den Berliner Oppositionsparteien CDU und AfD attackiert worden war, ausgezeichnet worden (queer.de berichtete).

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Der TBB ist ein überparteilicher Dachverband, dem eigenen Angaben zufolge derzeit 37 Organisationen und 86 Einzelpersonen angehören. Bereits seit Jahren arbeiten der TBB und der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg zusammen – bereits vor fünf Jahren gingen beide Organisationen etwa gegen Rassismus und Homophobie gemeinsam auf die Straße (queer.de berichtete).

Bereits vergangenen Monat hatte der Chef der Türkischen Gemeinde in Stuttgart einen Preis für ihren Einsatz gegen Homophobie erhalten: Gökay Sofuoglu wurde mit dem Rosa Detlef ausgezeichnet, weil er nicht nur gegen Ausländerfeindlichkeit und Islamophobie einstehe, sondern auch gegen Homophobie (queer.de berichtete).

Um aktiv gegen Homophobie einzutreten, setzt der LSVD-Landesverband im Auftrag der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS) der Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung das von ihm initiierte "Bündnis gegen Homophobie" im Rahmen der Initiative "Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt" (IGSV) um. Das im Jahr 2009 im Roten Rathaus gegründete Bündnis steht unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Michael Müller (SPD). (dk)



#1 Leon 4Anonym
  • 03.12.2019, 12:54h
  • Glückwunsch dazu!

    (wurde hier noch nicht kommentiert weil man sich bei der Nachricht so schlecht beklagen kann oder was los..?)

    Kann mir gar nicht vorstellen wie ermüdend die Arbeit teilweise sein muss wenn man erkennt das die Fortschritte nur in babyschritten von statten gehen, daher umso mehr Chapeau das se einfach immer weiter machen!
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#2 LarsAnonym