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San Francisco

Kinderpornografie: Schwuler Ex-Pornostar erhält Bewährungsstrafe

Der frühere Traum vieler schwuler Männer stand schon mit einem Fuß im Gefängnis, weil er seinem Lebenspartner beim Tauschen kinderpornografischer Darstellungen geholfen hatte.


So kannten schwule Fans den Darsteller Blu Kennedy, der zwischen 2006 und 2012 in unzähligen Rammel-Filmen zu sehen war (Bild: Next Door Male)

Der 36-jährige schwule Ex-Pornostar Blu Kennedy (bürgerlich: Benjamin Martin) ist vergangenen Monat von einem Gericht in San Francisco zu fünf Jahren auf Bewährung verurteilt worden. Das berichtet der schwule Pornoblog Str8UpGayPorn.

Kennedy hatte sich im Sommer der Beihilfe zum Besitz von Kinderpornografie schuldig bekannt (queer.de berichtete). Ihm hatte eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren gedroht.

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Verhaftung im Frühjahr 2017


Blu Kennedy im in den USA obligatorischen Mughsot aus dem Jahr 2017 (Bild: SFPD)

Bereits im Mai 2017 war Kennedy mit seinem drei Jahre älteren Lebenspartner verhaftet worden, nachdem die Polizei mehr als 600 kinderpornografische Dateien – darunter Bilder und Videos – auf elektronischen Geräten des Paares gefunden hatte. Die beiden haben sich nach der Verhaftung getrennt.

Der Ex-Partner Kennedys ist ein Absolvent der prestigeträchtigen Yale-Universität, der als Psychiater an der Universität San Francisco gearbeitet hatte. Er hatte die Kinderporno-Dateien mit Hilfe des Uni-WLANs ins Internet hochgeladen und mit anderen Personen geteilt. Bereits im September letzten Jahres bekannte er sich schuldig und sitzt wegen Besitzes von Kinderpornografie eine dreijährige Haftstrafe ab. Er soll im September 2020 entlassen werden. Seine Zulassung als Psychiater wurde Ende Januar diesen Jahres von der kalifornischen Ärztekammer entzogen.

Kennedy arbeitete zwischen 2006 und 2012 als Pornodarsteller und wirkte in mehr als 100 nicht jugendfreien Szenen mit. Über Jahre gehörte er zu den beliebtesten rothaarigen Pornodarstellern. Zu seinen Filmen gehören Klassiker wie "110° in Tucson", "Tough Guys", "The Farmer's Son" oder "Alabama Takedown". Er spielte auch in Special-Interest-Filmen wie dem Natursekt-Porno "Drenched in Piss" mit. (cw)



#1 Leon 4Anonym
  • 03.12.2019, 14:16h
  • Das bei solchen Fällen überhaupt sowas wie "Bewährung" zur Debatte steht.... krank!
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#2 Homonklin_NZAnonym
  • 04.12.2019, 06:45h
  • Antwort auf #1 von Leon 4
  • Verstehe das gewöhnlich auch nicht, aber bei dem Fall wird es darauf angekommen sein, wie sehr er von seinem offenbar pädophilen Partner, diesem "Psychiater", daran verhindert worden sein mag, da anders zu handeln, als er das mitschnitt, was da läuft. Getrennt haben die sich wohl nicht wegen einer Belanglosigkeit.

    Trotzdem ist es natürlich arg zweifelhaft, warum Jemand nicht gewissentlich schon zur Polizei geht, wenn er feststellt, der Partner hat die Finger in so einem Scheiß drin.

    Das mit der Bewährung ist in D doch grade ebenso. Schau mal die Urteile bei dieser Clique an, die auf diesem Campingplatz Jahre lang Pädophiles betrieben haben.
    Und dann bei der Kirche - wie viele von denen sind überhaupt vor Gericht gekommen?
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