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Förderung

Hamburger Bürgerschaft unterstützt CSD zum 40. Geburtstag

Alle in der Bürgerschaft vertretenen Parteien außer der AfD wollen den CSD-Organisatoren 2020 in der Hansestadt unter die Arme greifen. Anlass ist ein rundes Jubiläum.


Alle demokratischen Parteien in der im Hamburger Rathaus beheimateten Bürgerschaft unterstützen den CSD 2020 (Bild: Joerg Moellenkamp / flickr)

  • 4. Dezember 2019, 13:02h, noch kein Kommentar

Mit einem interfraktionellen Antrag (PDF) unterstützen die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen gemeinsam mit den Fraktionen von CDU, FDP und Die Linke den 40. Christopher Street Day in Hamburg, der für den 1. August 2020 angesetzt ist. Für die Jubiläumsfeier wird die Bürgerschaft insgesamt bis zu 50.000 Euro bereitstellen. Der CSD 2020 wird neben der bekannten und bunten CSD-Parade sowie zahlreichen Veranstaltungen erstmals auch eine internationale Menschenrechtskonferenz ausrichten.

Im Antrag heißt es, dass der CSD eine gute Möglichkeit sei, "die gesellschaftlichen und politischen Anliegen von LSBTI*-Personen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen". Auch für die Stadt sei das Event positiv: "Ein besonderes Festprogramm anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des CSD wird Hamburg als 'Tor zur Welt' gerecht und unterstreicht, dass die Stadt für ein freies und tolerantes Miteinander in der Welt steht."

Die HASPA hat mit Ihrem Engagement auch in diesem Jahr den Hamburg-Pride-Truck möglich gemacht. Wir sagen danke! ???

Gepostet von Hamburg Pride – CSD Hamburg am Montag, 5. August 2019
Facebook / Hamburg Pride – CSD Hamburg | Eindrücke vom CSD Hamburg 2019, den rund 240.000 Menschen besuchten

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Farid Müller, der Sprecher für Schwule, Lesben und Queers der grünen Bürgerschaftsfraktion, begrüßte insbesondere, dass die geplante internationale Menschenrechtskonferenz den politischen Anspruch des Pride untermaure: "Und eben dies sollte bei aller Partylaune und dem Abfeiern der Offenheit und Toleranz in unserer Stadt nicht zu kurz kommen", erklärte der 57-Jährige. Er erinnerte daran, dass die erste CSD-Demo 1980 noch vom Verfassungsschutz beobachtet wurde, der in einem VW-Bus die Protestaktion observierte. "Heute in Zeiten von Ehe für Alle und der Beflaggung des Rathauses mit der Regenbogenfahne, hat sich vieles zum Besseren entwickelt. Das zeigt auch die breite Zustimmung von CDU, FDP und Linken", so Müller weiter. (dk)