Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?35045

Homophobie im Sport

Hitzlsperger sieht besseren Umgang mit Homosexualität im Profifußball

In der Bundesliga sei auch Platz für Spieler, die nicht zum Mainstream zählen, meinte Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger im Interview mit dem Magazin der Deutschen Fußball Liga.


Das "DFL Magazin" ist das offizielle E-Magazin der Deutschen Fußball Liga

Fast sechs Jahre nach seinem Coming-out hält Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger den Umgang mit Homosexualität im Profifußball mittlerweile für besser. "Homosexualität ist zwar immer noch nicht enttabuisiert, aber dennoch stelle ich Verbesserungen fest", sagte der Vorstandschef des Zweitligisten VfB Stuttgart im Interview des Magazins der Deutschen Fußball Liga (DFL). "Es war und ist möglich, im Profifußball einen Platz zu haben, auch wenn man nicht zum Mainstream zählt. Das hat mir auch auf meinem weiteren Berufsweg Selbstvertrauen gegeben."

- Werbung - Video - Abheben und Frankreich und die Welt entdecken

Coming-out war "durchweg positiv"

Sein eigenes Coming-out bewertete er "durchweg positiv". Wörtlich meinte Hitzlsperger: "Ich hatte, als ich in der Saison 2011/12 für den VfL Wolfsburg spielte, ursprünglich vor, öffentlich darüber zu sprechen. Im Nachhinein war es aber vielleicht besser, zu warten, mir die Zeit zu nehmen, gut vorbereitet über meine Erfahrungen sowie Vorurteile im Profisport zu sprechen." Inzwischen wisse er, "dass ich mir und meinem Bauchgefühl vertrauen kann und die Ängste und Sorgen anderer nicht zwangsläufig meine eigenen sein müssen".

Der 37-Jährige hatte sich Anfang 2014 geoutet (queer.de berichtete). Hitzlsperger ist seit Mitte Oktober Vorstandsvorsitzender des VfB (queer.de berichtete). (cw/dpa)

Twitter / DFL_Official

Wöchentliche Umfrage

» Wann wird sich in Deutschland ein aktiver schwuler Profi-Fußballer outen?
    Ergebnis der Umfrage vom 09.12.2019 bis 16.12.2019


-w-

-w-

#1 Patrick SAnonym
  • 06.12.2019, 17:22h
  • Ich hab das Magazin natürlich nicht gelesen, aber auf Basis des Textausschnittes in diesem Bericht hier auf queer.de gehts ja wohl kaum oberflächlicher.
    Wenn ich von Verbesserungen gegenüber LGBT im Profifussball spreche, möchte ich schon mehrere konkrete Beispiele bekommen, an denen ich das ablesen kann und nicht auf das Bauchgefühl von Herrn Hitzelsperger vertrauen und Gefahr laufen, sein positives Einzelschicksal zur Allgemeingültigkeit verklären.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Ralph
  • 06.12.2019, 20:13h
  • Dass kein Platz ist, beweist er doch selbst am besten. Warum wohl hat er sich seine ganze Spielerkarriere hindurch versteckt - und was soll sich seither geändert haben, da doch weiterhin kein einziger schwuler Spieler sich anders verhält als er damals?
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Homonklin_NZAnonym
  • 07.12.2019, 06:23h
  • Nun, hinterher hat man leicht reden, das zeigt auch die Erklärung, man hätte sich lieber gut auf das Coming-Out vorbereitet. Ja, waruzm wohl? Wäre alles so easy und positiv, müsste er sich das nicht selbst erzählen,um es so zu vertreten.

    Was wirklich ein klein wenig besser wurde ist der Umgang mit homo/transphoben Sprechchören und Reaktionen aus der Zuschauertribüne, wo das ja leider auch auf ethnophobes Verhalten übergeht, siehe Affenlaute und manch eklatanter Umgang mit PoC-Spielern von da aus. Ein klein wenig besser, weil man jetzt schon mal intern darüber spricht und auch mal Spiele unterbrochen werden, wenn sowas läuft. Auch da ist das Potenzial noch lange nicht ausgereizt.
    Im "inneren" Bereich des Trainings und Scoutings, Nachwuchsförderung und Team-Geschehens und rund um die Karriereleiter muss da wohl aber noch viel passieren, ehe viele Spieler*innen, Trainer*innen das Risiko eingehen, sich zu outen.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 MarthaAnonym
  • 07.12.2019, 09:22h
  • Mir ist dieser Typ, schon immer suspekt gewesen. Hitzlsperger redet einfach nur Müll. Er lebt in einer Seifenblase die mit der Realität nichts zutun hat. Homophobie ist wieder salonfähig. Es findet längst ein Rollback statt...und ausgerechnet Testosteron-Fussball soll eine Oase sein? Lachhaft...
  • Antworten » | Direktlink »
#5 FredericAnonym