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Filmempfehlungen: Schwule Geschichten auf DVD

Die schwule Filmwelt ist so vielfältig wie nie: Der traditionsreiche Vertrieb von Pro-Fun Media bietet mehre Gay-Highlights auf DVD – möglicherweise als Weihnachtsgeschenk?


Jack (Conor Donnally) und Tom (Sean Ormond) im Film "Hooked" (Bild: Pro-Fun Media)
  • 8. Dezember 2019, 10:56h, noch kein Kommentar

Vor Weihnachten bringt Pro-Fun Media mehrere neue Filme heraus, die schon bald queere Klassiker sein könnten. Zu den Highlights zählt etwa der amerikanische Mystery-Film Last Ferry, der bereits vergangenen Monat auf DVD veröffentlicht wurde. In "Last Ferry" wird die Geschichte vom jungen Anwalt Joseph (Ramon O. Torres) erzählt, der auf der queeren Partyinsel Fire Island seinen Traumurlaub erleben will – und dann unter Drogeneinfluss einen Mord beobachtet. Der Film hat unter anderem den Jurypreis des North Carolina Queer Filmfestivals gewonnen und wurde in der queer.de-Rezension als "cooler Mix aus Romantic Gay Comedy und fesselndem Thriller" bezeichnet.

Heiß erwartet wird auch die brasilianische Dokumentation Mr. Leather, die kurz vor Weihnachten am 20. Dezember herauskommen soll. Darin wird die Geschichte von São Paulos zweitem "Mr. Leather"-Wettbewerb erzählt. Der Zuschauer lernt in der sexy Doku die extravaganten Teilnehmer des Fetisch-Wettbewerbs kennen – und jeder hat seine ganz eigene fesselnde Geschichte.

Noch bis Ende Januar warten muss man für das amerikanische Comedy-Drama "Everything Is Free", das die Geschichte des US-Malers Ivan (dargestellt vom bezaubernden Brian Jordan Alvarez) in Kolumbien erzählt. In dem freizügigen Film kommt es dann zu romantischen Verwicklungen zwischen Ivan, einem scheinbar heterosexuellen Jungen und dessen älterem Bruder.

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In den letzten Monaten sind mehrere weitere aufregende Filme veröffentlicht worden: Zu den Highlights zählen etwa der argentinisch-chilenische Film "Marilyn". Er handelt vom 17-jährigen Bauernsohn Marcos, der seine Liebe zum männlichen Geschlecht entdeckt – und dann am Karneval heimlich in die Rolle der hübschen Marilyn schlüpft, um unbeholfen mit Jungs zu flirten, zu tanzen und zu lachen. Doch natürlich kommt es zu Komplikationen.

Ebenfalls interessant ist das amerikanische Filmdrama "Hooked", eine Art schwule Version von "Pretty Woman", die teilweise gemischte Reaktionen bei Kritikern hervorgerufen hat. Die Produktion erzählt die Geschichte vom wunderschönen obdachlosen Teenager Jack (Conor Donnally), der sein Geld als Stricher verdient – und dann zufällig Matt (Jared Sandler) trifft, einen mit einer Frau verheirateten Mann, der sich seine Homosexualität noch nicht eingestanden hat.

Bereits jetzt ein Klassiker, aber immer noch vielen unbekannt, ist das schweizerische Filmdrama "Mario". Der hochgelobte Film handelt von einem schwulen Fußballprofi, der sich in einen Mitspieler verliebt. Neben romantischen Momenten wird hier auch die harte Realität des noch immer homophoben Fußballsports gezeigt. Es ist ein Film, an den man sich noch lange erinnert.

Vielversprechend ins Jahr 2020

Das neue Jahr startet dann am 17. Januar vielversprechend mit der Veröffentlichung des Erstlingswerkes "End of the Century" von Lucio Castro. Das argentinische Romantik-Drama wird von dem US-amerikanischen Portal Indie Wire als "bester schwuler Film des Jahres" bezeichnet und mit den Kultfilmen "Weekend" und "Call Me by Your Name" verglichen. Der Film handelt von dem Dichter Ocho, der im Urlaub in Barcelona den spanischen Filmemacher Javi kennenlernt. Was mit einem One-Night-Stand beginnt, entpuppt sich bald als weitaus tiefere Verbindung, denn die beiden Männer haben sich bereits vor 20 Jahren kennengelernt, was beider Leben und ihren Blick auf die Liebe grundlegend veränderte. (cw)