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Fahndung

Beschädigungen am Homosexuellen-Mahnmal: Ist das der Täter?

Bereits mehrfach wurde das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen im Berliner Tiergarten mit Farbe beschmiert – jetzt hat die Polizei Fotos vom mutmaßlichen Täter veröffentlicht.


Mit Spraydose in der Hand: Ein Zeuge konnte den mutmaßlichen Täter am 7. Juli fotografieren – Update: Foto nach Ende der Fahndung 2020 anonymisiert (Bild: Polizei Berlin)

Update: Seit Sommer 2020 ist der Fahnundungsaufruf nicht mehr aktuell. "Es konnte ein Täter ermittelt werden", heißt es auf der ursprünglichen Fahndungsseite der Polizei.

Nach Beschädigungen am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen im Berliner Tiergarten bittet der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt um Mithilfe. Zwischen dem 9. Juni und dem 8. September kam es zu insgesamt sieben gemeinschädlichen Sachbeschädigungen, bei denen der bislang unbekannte Tatverdächtige die Sichtscheibe des Denkmals in der Ebertstraße mit schwarzer Farbe besprüht haben soll (queer.de berichtete).

Am 7. Juli konnte ein Zeuge den mutmaßlichen Täter beobachten und Fotos des Mannes schießen. Dieser steht nach einer Mitteilung der Berliner Polizei vom Montag "aufgrund der gleichen Vorgehensweise im Verdacht, die sieben Beschädigungen begangen zu haben".

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Die Polizei bittet um Hinweise

Der Staatsschutz fragt nun: Wer kann Angaben zu dem abgebildeten Mann machen? Wer kann Angaben zum Aufenthaltsort des Tatverdächtigen machen? Wer hat zwischen dem 9. Juni und dem 8. September verdächtige Beobachtungen in Zusammenhang mit dem Denkmal gemacht? Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben? Hinweise können telefonisch unter der Rufnummer (030) 4664-953128, per Fax unter der Nummer (030) 4664-953199, per E-Mail an lka531@polizei.berlin.de, über die Internetwache oder an jede andere Polizeidienststelle übermittelt werden.


Das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen wurde 2008 eingeweiht

Aufgrund der zahlreichen Beschädigungen wurde Anfang November für das Denkmal testweise eine Videoüberwachung eingerichtet, die Schäden vorbeugen und Täter abschrecken soll (queer.de berichtete). Eine an einem Mast angebrachte Kamera überwacht dabei das Sichtfenster des Denkmals, in dem ein Film mit Kussszenen von gleichgeschlechtlichen Partnern gezeigt wird. Dennoch kam es am 10. November erneut – wie etliche Male in den letzten Jahren zuvor – zu einer Beschädigung (queer.de berichtete). Keiner der Täter wurde bisher ausfindig gemacht. (cw/pm)



#1 Homonklin_NZAnonym
  • 09.12.2019, 15:02h
  • Na wenn er das ist, scheint er zumindest um seine Erkennung besorgt, wenn er die Kapuze so komisch zu seinem Outfit trägt. Irgendwie nach Sonderling kommt der ja schon rüber. Die Art Rucksack ist auch nicht allzu häufig. Vielleicht erkennen ihn ja Leute, wäre mal ein möglicher Fortschritt.
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#2 FinnAnonym
  • 09.12.2019, 15:49h
  • Dieser skurrile Vermummungsversuch (solche Leute sind auch immer feige) und die Dose in der Hand lassen zumindest vermuten, dass das der Täter sein könnte.

    Jetzt hoffe ich, dass der schnell gefasst wird und sollte sich dann der Verdacht erhärten, hoffe ich auf eine harte Strafe.

    Und zusätzlich zur Strafe sollte der auch für die Kosten der Wiederinstandsetzung aufkommen.

    Wenn man das jedes mal so macht, hat sich das Thema bald erledigt.
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#3 FredericAnonym
  • 09.12.2019, 18:57h
  • Ich hoffe der Typ wird geschnappt. Würde wirklich was nützen, wenn die Bild oder Berliner Zeitung das Bild veröffentlicht, damit mehr Öffentlichkeit entsteht.
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#4 FinnAnonym
#5 peskoProfil
#6 daVinci6667
  • 09.12.2019, 19:49h
  • Was wird dem denn passieren wenn man ihn erwischt? 100 Euro Geldstrafe? Wie wärs mit 2 Jahre Klos putzen?
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#7 KopfschüttelAnonym
#8 panzernashorn
  • 09.12.2019, 20:19h
  • Also der müsste doch anhand dieser Bilder in seinem Umfeld zu identifizieren sein...........
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#9 lindener1966Profil
  • 09.12.2019, 22:40hHannover
  • Ich hatte ja mehr mit Jugendlichen gerechnet, aber so kann man sich täuschen, bzw. eigenen Denkmustern erliegen. Die Spraydose hat er auch noch in der Hand.
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#10 LotiAnonym
  • 10.12.2019, 06:44h
  • Antwort auf #6 von daVinci6667
  • Oder besser noch zwei Jahre die Klos im Schwulen Zentrum Berlin putzen. Nein, auch ich glaube leider, wenn dieser feige Kerl geschnappt wird, gibts wieder nur so ein Du,Du,Du, sowas macht man nicht und dann kann der gehen. Vor allem wenn herauskommt, das er polizeilich nicht einmal bekannt ist.
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