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USA

WWE-Wrestler sorgt für Rausschmiss eines homophoben Zuschauers

Auch im Wrestling ist Homophobie nicht mehr hoffähig: Das machte am Wochenende der Kanadier Sami Zayn deutlich.


Sami Zayn steht derzeit bei der WWE unter Vertrag und tritt in deren Show WWE Friday Night SmackDown auf (Bild: WWE)

Der 35-jährige Star-Wrestler Sami Zayn (bürgerlich: Rami Sebei) hat bei einem Showkampf an Sonntag in Daytona Beach (US-Bundesstaat Florida) einen Homo-Hasser im Publikum in die Schranken gewiesen – und dafür gesorgt, dass der Mann aus der Arena geworfen wurde. Videos zeigen, wie Zayn bei dem Event der World Wrestling Entertainment Inc. (WWE) einen Mann konfrontiert, der ihn bei seinem Einmarsch als "Canadian faggot" (kanadische Schwuchtel) beschimpft haben soll. Zayn stammt aus der frankokanadischen Provinz Québec.

Fans beschrieben später den Vorfall und veröffentlichten Videos in sozialen Netzwerken. Demnach habe Zayn den Fan zunächst entgeistert angeschaut und ihm gesagt, er möge mit seinen homophoben Tiraden aufhören. Als dieser weitermachte, habe er die Securitymitarbeiter eingeschaltet. Zayn erntete für seine Aktion viel Zustimmung unter seinen Fans.

In einem Video ist zu sehen, wie Zayn den Mann als "homophoben Idioten" bezeichnet, der aus der Halle geschmissen werden müsse. Die WWE bestätigte später, dass der Homo-Hasser wegen des Vorfalls von Security-Mitarbeitern nach draußen eskortiert worden war.

Twitter / JohnBetz

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Zayn in Saudi-Arabien unerwünscht

Zayn, ein syrischstämmiger Muslim, hat bereits zuvor mit seiner politischen Haltung für Schlagzeilen gesorgt. So rief er die Hilfsaktion "Sami for Syria" ins Leben, um Opfern des seit 2011 herrschenden Bürgerkrieges im Herkunftsland seiner Eltern zu helfen. Das führte nicht nur zu Irritationen unter einigen der konservativen WWE-Fans in den USA – letztes Jahr soll das Königreich Saudi-Arabien, in dem Wrestling sehr populär ist, ein Auftrittsverbot gegen Zayn ausgesprochen haben. Saudi-Arabien unterstützte in dem Konflikt jahrelang islamistische Widerstandskämpfer gegen das Regime des Diktators Baschar al-Assad.

In der Vergangenheit galt Wrestling als extrem homophober Sport. Wrestler hatten es immer wieder als Beleidigung aufgefasst, als schwul bezeichnet zu werden. Noch 2011 verklagte Hulk Hogan etwa seine Ex-Frau, weil sie ihm Homosexualität unterstellt hatte (queer.de berichtete). In den letzten Jahren versucht die WWE aber, LGBTI-freundlicher zu werden. Das führte etwa dazu, dass sich Anfang des Jahres WWE-Star Anthony Bowens als schwul outete (queer.de berichtete). (dk)



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#1 Patrick SAnonym
#2 LotiAnonym
  • 10.12.2019, 19:23h
  • Antwort auf #1 von Patrick S
  • Kann mich nur anschließen. Und wenn Du wiederum der Meinung bist, ist würde hier nicht genügend Argumente hervorbringen, nur soviel, mein bester amerikanischer Freund ist ein weißer Ur-Kanadier, stammt aus dem Osten und sieht aus wie der Holzfällertyp schlechthin. Er ist aufrichtig schwul und hochsensibel und sehr warmherzig.
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#3 N8EngelProfil
#4 Alexander_FAnonym
  • 11.12.2019, 01:48h
  • Der Typ gefällt mir. Er scheint wirklich keine Angst zu haben, unangenehmen Zeitgenossen den Weg zu weisen, sei es diesem ungehobelten Zuschauer, als auch dem Pharao dieses unsäglichen Staates, der nicht als Mief und alten, schwarzen, verrotteten Glibber aus der Erde zu bieten hat.
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#5 LotiAnonym