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Kommentare zu:
Homophober "Macheten-Mann" erhält Geldstrafe


#1 Leon 4Anonym
  • 11.12.2019, 10:46h
  • Eh, bei der Überschrift dacht ich an so Machete schwingenden Jason Verschnitt der sich auf der anderen Seite des glory holes platziert und nicht an nen Heckenstutzer..... oO

    Aber was für ein Idiot, und dann noch nen obdachlosen den schlafplatz nehmen, so ein pisser....
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#2 Patrick SAnonym
  • 11.12.2019, 11:00h
  • Das zeigt mal wieder, dass unsere Gesetzgebung an einigen Stellen lückenhaft ist, sonst wäre er auch wegen Führens einer Machete in der Öffentlichkeit verurteil worden.
    Wieso darf man ein Butterfly und andere Spring- oder Klappmesser nicht in der Öffentlichkeit mit sich führen, aber eine Machete mit 23 Zentimeter langer Klinge??? - Schwachsinnig!
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#3 Leon 4Anonym
  • 11.12.2019, 11:44h
  • Antwort auf #2 von Patrick S
  • Weil die Machete auf dem Bild als Gartenwerkzeug deklariert wird, FISKARS ist so ne Garten/Haushalt Firma, so n gerät trägt auch jeder Gärtner mit sich rum...im Gegensatz zu nem butterfly reden wir hier eben von einem Werkzeug und nicht von einer Waffe!

    Ausserdem kommst damit auch an keinem Türsteher vorbei....
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#4 LotiAnonym
#5 Patrick SAnonym
  • 11.12.2019, 13:13h
  • Antwort auf #3 von Leon 4
  • Genau das stört mich ja, dass man das Gesetz offenbar so leicht umgehen kann.

    Der Gesetzgeber hat ja das Waffenrecht verschärft und um genannte Messer erweitert, weil sie A) ihrem Wesen nach dazu bestimmt sind, die Angriffs- oder Abwehrfähigkeit von Menschen zu beseitigen oder herabzusetzen oder B) ohne dazu bestimmt zu sein, insbesondere wegen ihrer Beschaffenheit, Handhabung oder Wirkungsweise geeignet sind, die Angriffs- oder Abwehrfähigkeit von Menschen zu beseitigen oder herabzusetzen. Und logischerweise wie Schusswaffen als Waffen genutzt werden können, um Menschen körperlichen Schaden zuzufügen. Ausnahmen: Solche Messer, die bei der Berufsausübung, Brauchtumspflege oder beim Sport gebraucht werden. B ist hier für mich ausschlaggebend.

    Ein Renter, der ohne Auftrag der Stadt Parkbüsche stutzt, nutzt eine Machete ja weder zur Berufsausübung, noch im Sport, noch in der Brauchtumspflege. Das gilt ja auch für die Zerstörung fremden Eigentums, wie hier das Zelt.

    Also, nach meinem Verständnis, sollte er auch dafür bestraft werden, im öffentlichen Raum mit einer Machete unterwegs zu sein.
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#6 Leon 4Anonym
  • 11.12.2019, 13:55h
  • Antwort auf #5 von Patrick S
  • Yo, und was ist wenn jemand mit seinem Gartenwerkzeug von a nach b will um seinen Kumpel um Garten zu helfen?

    Gartenwerkzeug verbieten weil jemand unerlaubt ne Hecke geschnitten hat?? Oder willst jetzt Waffenschein für Gartenscheren....?

    Verbieten wir Feuerzeuge weil Menschen Brände legen? Autos weil Leute Amok fahren (ok, vollständiges autoverbot für Privatpersonen wär ich voll dafür, )? Was ist mit Schweizer Taschenmesser, hab ich auch meistens dabei, kannste türlich auch als Waffe nutzen....

    Uhr ganz ehrlich... Er hat Hecken zerschnitten! Wenn er jemand hätte verletzen wollen, sry, aber des kannste auch mit ner abgebrochenen bierflasche effektiv erledigen! Aber nein, wegen nem isolierten Fall von kaputter Hecken nach schärferen Gesetzen zu rufen halt ich wirklich für falsch (wenn du wenigstens das Zelt von dem armen obdachlosen als grund angeführt hättest könnte ich deinen drang nach schärferen Gesetzen zumindest auf menschlicher Ebene nachvollziehen)
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#7 RührungsgrenzeAnonym
  • 11.12.2019, 14:18h
  • Nebenbei sei bemerkt, dass die Rührung dazu grade reicht, dem Obdachlosen ein anderes Zelt zu geben. Warum keine Wohnung?
    Nun, dazu ist normalerweise die Stadt verpflichtet, auch, wenn keine günstigen Wohnungen vorhanden sind. Dann sollte er eine Suite im Hotel erhalten. Also das mit dem Sozialstaat stimmt auch nicht überall. Vielleicht ist ja ein SPD-Mitglied von da so nett, und nimmt den zu sich rein? Die tun doch immer so sozial.

    Der Opadude mit seinem Parkpflegetick hat wohl eine gestrenge Macke unterm Pony. Überall gibts ungepflegte Schrebergartenanlagen. Der hätte sich da doch bestimmt austoben dürfen, hätte er nett gefragt.
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#8 Patrick SAnonym
  • 11.12.2019, 14:56h
  • Antwort auf #6 von Leon 4
  • Der Vergleich hinkt ein bißchen, denn wenn ich jemandem im Garten helfen will, laufe ich nicht mit der Machete durch den Stadtpark, sondern steige aus dem Auto und klingle 10 Sekunden später an der Haustür.
    Ich will auch keine Verschärfung, weil jemand Büsche schneidet, sondern das Logiklöcher im Gesetz verschwinden und Klingen aus der Öffentlichkeit verschwinden, die nicht in die Öffentlichkeit gehören.

    Konkreter Fall, konkretes Beispiel: Ich kann genauso gut mit einem Klappmesser Büsche in Düsseldorf schneiden, verstoße aber automatisch gegen das Waffengesetz, wenn ich damit öffentlich unterwegs bin. Mit der Machete ist das aber in Ordnung, weil es ein Werkzeug ist. Was hat das denn mit Logik zu tun?

    Ich möchte nirgends jemandem begegnen, der eine Machete offen sichtbar mit sich führt und erkennbar kein Gärtner ist und darauf vertrauen müssen, dass er mich nicht abstechen will. Hab leider keine hellseherischen Fähigkeiten.

    Und die Polizei oder das Ordnungsamt, die ihn gefasst haben auch nicht. Die baten ihn nämlich, die "Waffe" nieder zu legen, wie es in der Erstmeldung vom Juni stand. Da wurde auch noch von einem Verstoß gegen das Waffengesetz gesprochen. Scheinbar vertraut die Polizei auch nicht darauf, dass jeder mit Machete automatisch nur Grünzeug stutzen will.

    >>> queer.de/detail.php?article_id=33954
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#9 Leon 4Anonym
  • 11.12.2019, 16:26h
  • Antwort auf #8 von Patrick S
  • Wo zur Hölle wohnst du denn das du beim Anblick von Gartenwerkzeug gleich nen Freitag den 13ten schiebst? Wo wohnst du das die Möglichkeit von jemandem mit Gartenwerkzeug angegriffen zu werden ne reale Alltagsgefahr ist? Und vor allem: wo wohnst die wo Leute nicht in der Lage sind ne paar 100gramm schweres Gerät zu tragen sondern das Auto bemühen müssen (bitte nehmt den Leuten das Auto weg).... (sry, die Aussage das man (Garten)Werkzeug nur im Auto transportiert is doch dämlich, ich bin schon als 10jähriger mit Sägen, Messern und Nägeln zu unseren Pfadfindertreffen gegangen (ohne Auto)..)...

    Also nope, hier gibt's kein Grund in Hysterie zu verfallen geschweige denn eine Gesetzverschärfung zu fordern....

    (was will die queere Szene egtl nicht verbieten.....???... Ich mein, zwischen "das ist genau das was ich zu 100% denke" und "sperrt ihn ein und schmeißt den Schlüssel weg" gibt's auch nichts mehr, huh)
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#10 Patrick SAnonym
  • 11.12.2019, 16:46h
  • Antwort auf #9 von Leon 4
  • Auf die eigentlichen Fragen mit keinem Wort eingehen, aber stattdessen meiner Aussage ein "nur" hinzudichten, um mich im Anschluss als "dämlich" beleidigen zu können, für etwas, was ich so gar nicht geschrieben habe.
    Das ist die ganz hohe Kunst der Argumentation. Bravo!
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#11 zundermxeAnonym
  • 12.12.2019, 01:36h
  • Antwort auf #10 von Patrick S
  • Naja, wer die Vorstellungskraft nicht hat, bezeichnet das weiter als harmloses Werkzeug.
    dummdödeldumm...

    Der Leon scheint mir Typ Einzelkämpfer zu sein, der Null Problem damit hat, wenn ihm aggressive Menschen im öffentlichen Raum mit Buschmesser, Axt oder Hammer begegnen.
    Ist ja auch soooweit hergeholt. Nicht, dass es die letzten Jahre immer wieder brutale Angriffe mit solchen Werkzeugen gegeben hätte.

    Dann noch die dämliche Aussage, die Schwulen wollten mal wieder alles verbieten.
    Wär nicht schlecht er würde sich mit dem Thema befassen bevor er meint hier Einzelne und die Schwulen generell als hysterische Spinner hinzustellen.

    Der AFD-Rentner scheint mir übrigens vom ehemaligen Düsseldorfer CDU-Bürgermeister Erwin inspiriert zu sein.
    Der hatte u.a. den Hofgarten radikal stutzen lassen damit sich die anständigen Bürger wieder dran erfreuen können und sich die Schwulen nicht mehr dort rumtreiben.
    Wieder son Beispiel, dass die AFD die Hetze gegen uns nicht erfunden hat.
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#12 DramaQueen24Ehemaliges Profil
  • 12.12.2019, 03:40h
  • Wenn jemand mit einer Waffe rumläuft, und andere damit, direkt oder indirekt, bedroht, ist es keine Sachbeschädigung, weil er ein paar Zweige entfernt, es ist NÖTIGUNG und/oder BEDROHUNG. Da ist Knast die einzige Antwort, nicht eine popelige Geldstrafe! So fühlt der Rentner sich in seinem Handeln nur bestärkt.
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#13 NevermindAnonym
  • 12.12.2019, 13:54h
  • Ein alter Mann mit einer kleinen Rente, da sind 800 ein ganzer Batzen Geld und eine harte Strafe. Er hat Büsche mit im Park gestutzt und ein Zelt kaputt gemacht; da gibts ja wohl schlimmeres, was man ausfressen kann. Und weil jemand sowas gemacht hat, gleich das Waffenrecht verschärfen? Leon hat ja schon ausführlich dargestellt, wie absurd das ist.
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#14 DramaQueen24Ehemaliges Profil
  • 13.12.2019, 05:59h
  • Antwort auf #13 von Nevermind
  • Der Typ hat mit seiner Machete indirekt Homosexuelle und Obdachlose bedroht, in deren Persönlichkeitsrechte eingegriffen, und die Zweige "gestutzt", weil er Obdachlose und Homosexuelle vertreiben wollte. Es ist also ein Hassverbrechen, auch, wenn niemand dabei körperlich zu Schaden kam. Und das verdient mehr als 800 Euro Strafe! Und, woher willst Du wissen, dass er eine kleine Rente hat?
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#15 Homonklin_NZAnonym
  • 13.12.2019, 06:35h
  • Antwort auf #14 von DramaQueen24
  • Das mit der niederen Rente steht im Artikel erwähnt.

    Für so wen ist das schon hart, sich das über ein Jahr hinweg davon weg abzustottern, da in D-Schland die Lebenshaltung nicht grade günstig ist. Für eine Strafe a'la Sozialdienst kann man den aber auch nicht einsetzen, also falls er bei der Obdachlosenhilfe, Aids-Hilfe ect. "Strafsätze" abarbeiten sollte.

    Das mit dem Büsche stutzen ist dann einfach sowas wie Sachbeschädigung, denn Parkanlagen werden gewöhnlich von dafür extra Bediensteten gepflegt, und er greift unerbeten in deren Arbeit ein.
    Bezeichnendermaßen machen das aber auch Parkgärtner wohl auf Anordnung, In Kiel haben die vor einigen Jahren ausgerechnet dort alles ausgedünnt, wo die Bisexuellen und Schwulen nachts cruisen. Andere Stellen oder auch andere Parks sind so dicht gewuchert wie eh und je.
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#16 zundermxeAnonym
  • 13.12.2019, 13:27h
  • Wie bei allem kann hier locker vom Sofa aus jeder beliebige Standpunkt vertreten werden.
    Solange die eigene Person nicht selbst konkret betroffen ist.

    Wer neben Mitgefühl und Empathie für den armen, alten deutschen Rentner auch bereit ist Mitgefühl und Empathie für potenzielle Opfer (Mitmenschen) zu zeigen, versteht vielleicht warum es absolut nicht akzeptabel ist, dass wer Werkzeuge im öffentlichen Raum führt, die praktisch zweifellos als Waffe gewertet werden können.
    Natürlich ergibt sich hier aktuell eine Gesetzeslücke.

    Will mir die Kommentare an dieser Stelle nicht vorstellen, wenn es sich hier nicht um den ach ja so friedvollen um das Allgemeinwohl besorgten deutschen Rentner handeln würde.
    Sondern um einen jüngeren Mann mit Migrationsgeschichte. Egal, ob mit oder ohne deutschen Pass.

    Abgesehen davon kann ich niemanden hier glauben, dass es im konkreten Fall nicht als potenzielle Bedrohung empfunden würde, wenn wer unvermittelt im öffentlichen Raum auf einen anderen Menschen trifft, der offen eine Axt, eine Machete oder ein anderes Werkzeug führt, dass dazu geeignet ist schnell schwerste Verletzungen zuzufügen.

    Selbst noch nie erlebt?!

    Dann rate ich mal zu einem lustigen Selbstversuch, den ihr gerne mit ner Cam dokumentieren könnt.
    Schnappt Euch so ein Werkzeug und lauft damit durch die Fußgängerzone, einen Park, den Weihnachtsmarkt oder am Kinderspielplatz vorbei.
    Egal, ob Machete, Axt oder Motorsäge. Sind ja doch alles nur Werkzeuge, gell?!

    Hier geht es nicht um Hysterie und Überregulierung. Es geht schlicht um den Schutz von Menschen.
    Da ist es nach den Erfahrungen der letzten Jahre schon sehr merkwürdig, dass erst ein Übergriff auf einen anderen Menschen stattfinden muss bzw. im konkreten Fall müsste um zu verstehen, dass ein Gegenstand nicht durch die sprachliche Definition mehr oder weniger gefährlich ist. Nicht mehr oder weniger eine bedrohliche Waffe ist.

    Das Argument, der Rentner hätte doch im Prinzip nur die Arbeit städtischer Gärtner erledigt, geht dann endgültig Richtung Volksseele allzeit bereit und zeigt wie ein Handeln gegen die Gemeinschaft ins Gegenteil alternativ umgekehrt werden soll.
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#17 FilipProfil
  • 13.12.2019, 14:06hHamburg
  • Antwort auf #16 von zundermxe
  • "Wer neben Mitgefühl und Empathie für den armen, alten deutschen Rentner auch bereit ist Mitgefühl und Empathie für potenzielle Opfer (Mitmenschen) zu zeigen, versteht vielleicht warum es absolut nicht akzeptabel ist, dass wer Werkzeuge im öffentlichen Raum führt, die praktisch zweifellos als Waffe gewertet werden können."

    Das verstehe ich und bestimmt auch Leon4. Denn natürlich wollte der Rentner mit diesem Auftreten zumindest bedrohen, einschüchtern und seiner Homophobie freien Lauf lassen. Und wenn mir so ein Typ entgegen kommen würde, wäre mir nicht NUR "unwohl".

    Aber trotzdem hat Leon4 treffend in #6 geschrieben, warum Dein Nachsatz
    "Natürlich ergibt sich hier aktuell eine Gesetzeslücke." deshalb hier trotzdem nicht zutrifft. Da gibt es im täglichen Leben dann einfach Probleme, nach diesem Gesetz zu verurteilen.

    Wichtiger fände ich ein rigideres Schusswaffengesetz. Warum man in Schützenvereinen mit scharfen Waffen schießen kann, erschließt sich mir bisher nicht.

    Und der Rentner wurde bestraft. 800 sind bei niedriger Rente mit Sicherheit viel Geld. Bitte etwas mehr Augenmaß! Die Todestrafe gibt es zum Glück nicht mehr!
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#18 FilipProfil

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