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Texas

Ex-Pornodarsteller Tom Faulk erhält Haftstrafe von sieben Jahren

Der vor einem halben Jahr festgenommene Porno-Darsteller muss die nächsten Jahre hinter Gittern verbringen.


Tom Faulk (links im Polizeifoto, rechts in einem FraternityX-Werbebild) wird wohl erst im Jahr 2022 wieder auf freien Fuß kommen

Der wegen Drogenhandels verhaftete 27-jährige frühere Pornostar Tom Faulk hat sich bereits im November auf einem Deal mit der texanischen Staatsanwaltschaft auf eine Haftstrafe von rund sieben Jahren geeinigt. Das berichtet der gewöhnlich gut informierte Pornoblog Str8UpGayPorn. Das Portal veröffentlichte Gerichtsunterlagen, wonach die Staatsanwaltschaft den Vorwurf des Drogenhandels fallen ließ, wenn Faulk den Vorwurf des Widerstandes gegen die Staatsgewalt bei der Verhaftung zugibt.

Faulk war im Frühjahr verhaftet worden. Ihm wurden neben tätlicher Übergriffe die Produktion und der Handel der Drogen Kokain und Methamphetamin (Crystal Meth) in nicht geringer Menge (mehr als 200 Gramm) vorgeworfen (queer.de berichtete). Bei seiner Verhaftung zeigten sich Fans entsetzt über sein Mugshot-Foto, in dem der Pornodarsteller äußerst mitgenommen aussah.

Laut den Gerichtsunterlagen kann Faulk mit einer Haftentlassung bis Dezember 2025 rechnen. Bei guter Führung sei bereits eine Entlassung bis September 2022 möglich, heißt es weiter.

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Faulk war lange Jahre ein bekanntes Gesicht in der US-Pornoindustrie: Seit 2011 tauchte er in unzähligen Pornoszenen mehrerer Labels auf. Von 2012 bis 2018 arbeitete er etwa für FraternityX – einem Label, das sich auf Szenen von angeblichen Collegestudenten spezialisiert hat, die in ihrem stereotyp eingerichteten "Studentenwohnheim" teils infantile Rudelfick-Szenen mit Bier- und Cannabis-Konsum performen. Außerdem arbeitete Faulk unter anderem für NakedSword, NextDoorStudios und Men.com. In Interviews hatte Faulk erklärt, dass er seit seinem 18. Geburtstag Pornos gedreht habe, um auszuprobieren, ob er schwul sei. Dabei sei er zu einem Ergebnis gekommen: "Ich kann einen Mann für eine Stunde oder so ein oder zwei Mal für komische Sachen benutzen, aber ansonsten haben mir Schwulenpornos gezeigt, wie sehr ich die weibliche Form schätze."

Der Darsteller hatte in Interviews auch erzählt, wie er wiederholt mit dem Gesetz in Konflikt gekommen sei. Das erste Mal sei er im Alter von 17 Jahren nach einem Streit mit seinem Vater festgenommen worden. Im Internet kursieren mehrere Mugshots des Darstellers.

Das Twitter-Profil Faulks ist nach wie vor online. Darauf zeigt er derzeit Bilder, die er offenbar im Gefängnis angefertigt hat. (cw)



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#1 Leon 4Anonym
  • 11.12.2019, 10:38h
  • Gee, ziemlich viel pornoakteure ("Stars", lol) news die Woche... Sommerloch im Winter, huh?? *sprach er und klickte dennoch auf jeden verdammten Artikel.....

    Egtl krass das die Industrie überhaupt noch so groß ist / sich online so viel geld machen lässt, der Gedanke für Pornographie zu bezahlen.... Klar, in der grauen vor-Internet-zeit machte das Sinn , aber heuer?? Hmmm... Warum? Für VR kann ich des ja noch nachvollziehen, aber sonst...?? Huh? Versteh ich net, nö...
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#2 AndrarEhemaliges Profil
  • 11.12.2019, 11:41h
  • Antwort auf #1 von Leon 4
  • Habe in Arte eine Doku gesehen. Die Studios und die Internetplattformen (Stichwort: Homemade)machen das große Geld.Nur die Darsteller sind die armen Schweine und verdienen echt wenig. Die bekommen Tagesgeld, keine soziale Absicherung .Deswegen arbeiten viele noch als Escort. Dazu kommen halt noch die Wünsche des Marktes -also wir-:" immer jünger und immer härter".
    Und jetzt noch die Doppelmoral: In Amerika kriegst du als ehemaliger Mörder eher einen Job und die Rückkehr in die soziale Gesellschaft ermöglicht als ein ehemaliger Pornodarsteller.
    Es ist zwar nicht in Ordnung ,aber kein Wunder ,dass ein paar mit Drogen und Heteros erpressen versuchen ,Geld zu machen.
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#3 Leon 4Anonym
  • 11.12.2019, 11:59h
  • Antwort auf #2 von Andrar
  • Öh, danke... Meine Frage war aber egtl wie die Industrie noch so groß sein kann wenn wir in Zeiten leben in denen egtl jeder ein Gerät in der Hose hat mit dem er jederzeit mit einem Klick Zugriff auf endlos kostenlosen porn hat...! Ich mein, 3d und vr porn ist immer noch nische und sonst gibt's doch wirklich nichts was du schätzungsweise nicht auch kostenfrei bekommst....?
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#4 pillowAnonym
#5 Hononklin_NZsAnonym
  • 12.12.2019, 15:03h
  • Das mit "auf einem Deal" klingt so bissi danach, wie dass er mit dem Gericht in Sachen Crystal oder Zeugs gehandelt hätte. ;)

    Dieses Absacken in den Drogenschlamassel scheint in der Branche auch viele zu kriegen.

    ""Ich kann einen Mann für eine Stunde oder so ein oder zwei Mal für komische Sachen benutzen, aber ansonsten haben mir Schwulenpornos gezeigt, wie sehr ich die weibliche Form schätze.""

    Bi schadet nie. Den einen zieht es halt etwas mehr nach gegengeschlechtlich als nach gleichgeschlechtlich. Im Knast wird er wohl nur Schwänze zu sehen kriegen, und mehr oder weniger schlecht an die Klotür gekritzelte Vulven.
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#6 andreAnonym
  • 12.12.2019, 16:23h
  • Ja aber Porno-Stars können auch anders. Zum Beispiel zum Kulturschaffenden werden. Zufällig heute gefunden. Der Typ ist auf allen, einschlägigen Porno-Seiten, zu finden. Ich würde meinen, für YouTube schon grenzwärtig. Dieses, recht neue Video, muß man einfach gesehen haben. Auf Twitter sieht man Ihn, kurz, bei der Arbeit.

    www.youtube.com/watch?v=XlzFvDUZuIw&feature=youtu.be
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#7 WanndererAnonym