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Repräsentant der schwulen Community

Benjamin Näßler ist Mr. Gay Germany 2020

Beim Finale in Köln holte der 30-jährige Frankfurter am Samstag von ursprünglich elf Kandidaten den Titel. Punkten konnte der Hobby-Kicker u.a. mit einer Kampagne gegen Homophobie im Fußball.


Benjamin Näßler kickt bei Frankfurts schwul-lesbischem Sportverein FVV (Bild: 3ensta / instagram)

Die Entscheidung ist gefallen: Benjamin Näßler aus Frankfurt am Main wurde am Samstagabend auf Kölns queerem Weihnachtsmarkt "Heavenue" zum Mr. Gay Germany 2020 gekürt. Um den Titel hatten sich in diesem Jahr insgesamt elf schwule Männer beworben. Der 30-Jährige wird nun Deutschland im kommenden Jahr bei der Wahl zum Mr. Gay Europe und zum Mr. Gay World vertreten.

Bei dem jährlichen Wettbewerb zum Mr. Gay Germany ist nicht nur Haut, sondern auch Hirn gefragt. Gesucht wurde laut Ausschreibung ein "Role-Model und Vorbild" als "internationaler Botschafter" und "Repräsentant der schwulen Community Deutschlands".

Näßler arbeitet bei einer Versicherung

"Ich fand es sehr spannend, dass bei dieser Misterwahl nicht nur das Aussehen bewertet wird, sondern auch viele weitere Challenges in die Bewertung mit reinkommen", erklärte Näßler, der bei einer Versicherung im Außendienst arbeitet. "Außerdem hat mich mein Mann bei der Bewerbung sehr unterstützt." Mit ihm ist der Frankfurter bereits seit über zehn Jahren zusammen.

Als Schwerpunktthema im Wettbewerb hatte Näßler das Thema Homophobie im Fußball gewählt. "Ich setze mich dafür ein, dass es in Zukunft in Amateur-Fußball-Vereinen Aushänge mit Ansprechpartnern für Homosexuelle gibt, die sich nicht trauen, sich zu outen", erklärte Näßler, der in seiner Freizeit bei Frankfurts schwul-lesbischem Sportverein FVV kickt, gegenüber der "Frankfurter Rundschau". Er habe deshalb alle Landesverbände bereits angeschrieben. Offenbar mit Erfolg: "Der badische Landesverband will das nächstes Jahr umsetzen", so der 30-Jährige.

Außerdem sei es wichtig, Jugendleiter bei Fortbildungen für Homofeindlichkeit zu sensibilisieren. "Dann kann man auch direkt eingreifen. Und den Spielern sagen, dass sie beispielsweise nicht mehr 'schwuler Pass' sagen und warum sie das nicht tun sollten." Zudem dürfe man auch die Fußballfans nicht vergessen: "Mit Darmstadt 98 habe ich bereits vereinbart, dass wir zusammen einen Aktionsspieltag machen, wo es beispielsweise Eckfahnen in Regenbogenfarben geben soll und sich auch schwul-lesbische Netzwerke vor dem Stadion präsentieren." (cw)



#1 FredericAnonym
  • 15.12.2019, 18:57h
  • Endlich mal ein Durchschnittsmann.

    Finde ich gut. Herzlichen Glückwunsch zur Wahl.
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#2 MeckieAnonym
  • 15.12.2019, 22:46h
  • Leider wieder ein Schönlinge, der gewonnen hat. Wann hört dieser Kult nach Aussehen und Schönheit endlich auf? Schade, vielleicht werden wir alle nächstes Jahr klüger. Kann nicht einmal ein Durchschnittsmann gewinnen?
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#3 Leon 4Anonym
  • 16.12.2019, 10:26h
  • Antwort auf #2 von Meckie
  • Wieviel durchschnittlicher soll er denn noch aussehen? Herje, ich kann hier in jeden Einzelhandel gehen und komm mit 5 solcher Typen raus...

    Is net bös' gemeint, der dude hat ja afaik als "Gesamtpaket" gewonnen, Glückwünsch unso...
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#4 Sabelmann