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Zweite Preisträgerin gesucht

"Berliner Preis für Lesbische* Sichtbarkeit": Nominierungsphase beginnt

Zum zweiten Mal will Berlin mit einer Auszeichnung die lesbische Sichtbarkeit verbessern. Mit 5.000 Euro hat die Stadt das Preisgeld fast verdoppelt.


Die Stadt Berlin vergibt den Preis 2020 zum zweiten Mal (Bild: Emanuele / flickr)

  • 16. Dezember 2019, 15:02h, noch kein Kommentar

Im kommenden Jahr wird der "Berliner Preis für Lesbische* Sichtbarkeit" zum zweiten Mal vergeben. Wie die Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung mitteilte, können ab sofort Kandidatinnen für den Preis vorschlagen werden (siehe Nominierungsformular). Nominierungen werden bis zum 8. März 2020 entgegengenommen.

Der Preis, der alle zwei Jahre vergeben werden soll, ist ab 2020 mit 5.000 Euro dotiert – bei der ersten Vergabe 2018 hatte der Betrag noch bei 3.000 Euro gelegen. Gewonnen hatte im Juli die 74-jährige Pädagogin, Autorin und LGBTI-Aktivistin Dr. Ilse Kokula (queer.de berichtete).

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Gegen das "Verschwinden lesbischer Kultur"

Die Senatsverwaltung betont, dass Frauen "unabhängig des bei der Geburt zugewiesenen Geschlechts" nominiert werden können. Außerdem können lesbische Gruppen oder Initiativen den Preis erhalten, die durch ihr Handeln und ihr Engagement für zur einer verbesserten lesbischen Sichtbarkeit beigetragen haben. Wichtig bei den Nominierungen ist ein Bezug zur Stadt Berlin.

Der Berliner Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) hatte die Notwendigkeit des Preises am Tag der lesbischen Sichtbarkeit im April 2018 damit begründet, dass lesbisches Leben zur Geschichte und Gegenwart der Stadt gehöre, aber bislang "nicht ausreichend gewürdigt" worden sei. Der Berliner Senat wolle sich damit "dem Verschwinden lesbischer Kultur" entgegenstellen. (cw)