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"The Eternals"

Identität des ersten schwulen Marvel-Superhelden gelüftet

Bei einer Comic-Messe konnten einige glückliche Fans Szenen aus dem Blockbuster "The Eternals" sehen, der in einem Jahr in die Kinos kommen soll – und als erste erfahren, welcher Superheld eine Regenbogenfamilie hat.


"The Eternals" existieren schon seit mehr als vier Jahrzehnten in Comicform – im nächsten Jahr erobern sie die Welt des Realfilms (Bild: Marvel)

Marvel Studios hat offenbar erstmals gezeigt, wer der erste schwule Superheld in den Superheldenfilmen der Disney-Tochter ist: Bei der Comic-Messe CCXP in Sao Paulo konnten Fans erste Szenen aus dem lange erwarteten Real-Film "The Eternals" sehen, der im kommenden November weltweit in die Kinos kommen soll. Dabei wurde laut US-Medienberichten der vom 37-jährigen amerikanischen Schauspieler Brian Tyree Henry gespielte Phastos gezeigt, wie er mit einem Mann Händchen hält; das Paar wird dabei von zwei Kindern begleitet.

Marvel-Chef Kevin Feige hatte bereits im August angekündigt, dass in "The Eternals" erstmals ein offen schwuler Superheld auftauchen soll (queer.de berichtete). Zur Identität dieser Figur wollte er damals aber noch nichts sagen. Fans spekulierten daraufhin, dass der schottische Schauspieler Richard Madden die schwule Figur sein könnte, der bereits im Elton-John-Biopic "Rocketman" eine schwule Rolle spielte. Madden ist durch die Fantasyserie "Game of Thrones" und die BBC-/Netflix-Miniserie "Bodyguard" bekannt geworden und zum Sexsymbol ausgestiegen. Der 33-Jährige spielt in "The Eternals" Ikaris.

Direktlink | Richard Madden in der Netflix-Serie "Bodyguard"

"The Eternals" handelt von einer Gruppe Unsterblicher, die die Welt vor den "Deviants" (Abweichlern) beschützen. Die Geschichten werden bereits seit 1976 in einer Comicserie erzählt. Phastos hatte seinen ersten Auftritt im Comic im Jahr 1985, gilt aber laut Fan-Lexikons bislang als "Single".

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Marvel wird langsam queerer

Das bislang rein heterosexuelle Marvel-Filmuniversum ändert sich derzeit rasant: Im erst im Frühjahr veröffentlichten Blockbuster "Avengers – Endgame" tauchte erstmals eine schwule Nebenfigur auf (queer.de berichtete). Queere Repräsentation ist in diesen Filmen besonders wichtig, weil sie weltweit Rekorde brechen: "Avengers – Endgame" spielte bislang bei Produktionskosten von 350 Millionen Dollar fast drei Milliarden an den Kinokassen ein und ist damit der erfolgreichste Film aller Zeiten.

Ein weiteres Marvel-Produkt wird in Kürze queer: Im Sommer war verkündet worden, dass im vierten Thor-Film "Love and Thunder" die von Schauspielerin Tessa Thompson gespielte Figur Valkyrie als bisexuell dargestellt werden wird (queer.de berichtete). Dieser Film soll im November 2021 anlaufen. (cw)



#1 Leon 4Anonym
  • 17.12.2019, 14:35h
  • Ay, hübscher Mann! Jetzt verkackt es net und lasst den dude net gleich im ersten Film draufgehen...
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#2 Carsten ACAnonym
  • 17.12.2019, 19:25h
  • Je mehr Präsenz in unterschiedlichen Bereichen, desto besser. Insofern sind auch LGBTI-Themen in Comics sehr sinnvoll und wichtig.
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#3 GerritAnonym
  • 17.12.2019, 19:56h
  • Ich bin zwar kein Fan von Comics, finde das aber sehr gut, dass auch dort endlich Vielfalt Einzug hält.

    Damit erreicht man nochmal ganz andere Leute.

    Und Sichtbarkeit in Kunst, Kultur und Medien ist entscheidend für Selbstverständlichkeit und volle Akzeptanz.
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#4 AlexAnonym
  • 18.12.2019, 19:43h
  • Antwort auf #3 von Gerrit
  • @Gerrit: Hier geht es allerdings nur um Comicverfilmungen. Die gedruckten Marvel-Comics sind da wesentlich weiter. Dort gehören schwule und lesbische ebenso wie farbige Superhelden schon seit den 80ern zum Inventar. In den X-Men gab es vor einigen Jahren eine schwule Hochzeit, der eine komplettes Ausgabe gewidmet wurde.
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#5 HereWeGoAnonym
  • 10.01.2020, 14:10h
  • Im Duden steht bitte die Realität, dafür ist er da. Punkt. "Der ist schwul", sprich schwül, sprich feuchtwarm, sprich wie eine Mö*e , daher kommt es und bdeutet genau das. Ein Narr, der sich selbst mit einem abwertenden Wort betitelt und meint, Wertschätzung erfahren zu können...
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#6 lunarpoetAnonym
  • 14.01.2020, 07:47h
  • Antwort auf #4 von Alex
  • Finde auch den Titel von queer.de diesbezüglich etwas irreführend. Es gibt ja bei Marvel (ich kenn mich zugegebenermassen bei DC wenig aus) eine ganze Reihe von queeren Superhelden. Zuletzt outete sich Iceman als schwul.

    Wobei ich was die MCU-Verfilmungen angeht leider wieder mit queer-baiting rechne. Bei Black Panther wurde vorher auch geleakt dass es eine queere Nebenstory geben würde, war dann aber wohl doch nicht mainstreamtauglich genug. Solange die queere Identität des angekündigten Superhelden hier in der Handlung keine Rolle spielt, ist das für mich so, als ob J.K.Rowling behauptet Dumbledore sei schwul, aber dann der Arsch in der Hose fehlt um eine vermutete Romanze zwischen Grindelwald und Dumbledore tatsächlich auf der Leinwand zu zeigen.

    Warten wir es ab, aber ich bin jetzt nicht superoptimistisch.
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