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US-Serie von und mit Ryan O'Connell

Netflix bestellt zweite Staffel von "Ein besonderes Leben"

Die amerikanische Comedy-Serie um einen behinderten schwulen Mann geht in die nächste Runde.


Ryan (Ryan O'Connell) ist bald in acht weiteren Folgen auf Netflix zu sehen (Bild: Netflix)

Das Video-on-demand-Portal Netflix hat nach einem Bericht des Branchenmagazins "Deadline" acht weitere Folgen der schwulen US-Comedyserie "Ein besonderes Leben" (Originaltitel: "Special") bestellt. Die ebenfalls aus acht Folgen bestehende erste Staffel war seit dem 12. April zum Streaming angeboten worden. Offenbar war Netflix von den (nicht veröffentlichten) Abrufzahlen der Serie überzeugt.

Die Serie handelt von Ryan (Ryan O'Connell), einem schwulen Mann, der wegen einer Funktionsstörung des Gehirns an Haltungs- und Bewegungsstörungen leidet (Infantile Zerebralparese). In der ersten Staffel nimmt er eine unbezahlte Praktikantenstelle bei der Website Eggwoke an. Dort muss er die Launen seiner Vorgesetzten Olivia (Jessica Hecht) ertragen, die ein herrisches und äußerst strenges Verhalten an den Tag legt. Bei seiner Arbeit freundet er sich mit der indischstämmigen Kim (Punam Patel) an. Sowohl Hecht als auch Patel werden laut "Deadline" auch in der zweiten Staffel dabei sein.

Schauspieler und Schriftsteller Ryan O'Connell leidet selbst an Infantiler Zerebralparese. Die Serie basiert lose auf seiner Autobiografie "I'm Special: And Other Lies We Tell Ourselves" (Ich bin besonders: Und andere Lügen, die wir uns erzählen). Darin beschreibt er unter anderem seine Probleme, als Behinderter in der schwulen Community anerkannt zu werden.

Direktlink | Der Trailer für die erste Staffel

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Jim Parsons ist einer der Produzenten von "Ein besonderes Leben"

"Ein besonderes Leben" wird unter anderem von Jim Parsons (Sheldon Cooper aus der "Big Bang Theory") und seinem Ehemann Todd Spiewak produziert (queer.de berichtete).

Die Serie wurde von Kritikern positiv aufgenommen. Unter anderem erhielt sie vier Emmy-Nominierungen, darunter auch für die schauspielerischen Leistungen von Ryan O'Connell, Jessica Hecht und Punam Patel, sowie für die beste kurze Serie des Jahres. Am Ende konnte "Ein besonderes Leben" aber keinen einzigen Preis gewinnen. (dk)