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Realityshow

Vox strahlt kommendes Jahr "Prince Charming" aus

Die erste schwule Datingshow war bislang nur im kostenpflichtigen Teil des RTL-Streamingportals TVNOW zu sehen. Anfang 2020 wird sie ihre Premiere im Free-TV feiern.


"Prince Charming" Nicolas Puschmann wird kommendes Jahr beim kleinen Bruder von RTL mit den Kandidaten auf die Balz gehen (Bild: TVNOW)

Die RTL-Mediengruppe hat am Mittwoch bekanntgegeben, dass die neunteilige Realityserie "Prince Charming" im kommenden Frühjahr im frei empfangbaren Sender Vox ausgestrahlt wird. Bislang wurde die Show nur im Premiumbereich des RTL-Streamingportals TVNOW gezeigt, die am Abonnement für 4,99 Euro pro Monat erhältlich ist.

TVNOW veröffentlichte seit Ende Oktober jede Woche eine neue Episode von "Prince Charming". Am Mittwoch wurden schließlich die letzten beiden Folgen freigeschaltet – in Folge acht entscheidet der schwule "Prinz" Nicolas Puschmann, mit welchem der Finalisten er zusammenkommen möchte. In Folge neun treffen sich alle Kandidaten, um über ihre Erfahrungen in der Show zu sprechen. Angela Finger-Erben ("Guten Morgen Deutschland", "Ich bin ein Star – Die Stunde danach") moderiert die Wiedersehensfolge.


(Bild: TVNOW)

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Ausstrahlung in der "Late Prime"

Wie das Branchenmagazin DWDL berichtete, wird Vox "Prince Charming" in der "Late Prime", also gegen 22 Uhr, zeigen. Laut Vox-Chef Sascha Schwingel sei die Zweitverwertung von "Prince Charming" auf Vox ein lebendiges Beispiel dafür, "wie wir attraktiven Content bei uns in der [Sender]-Gruppe auswerten". Ein genauer Ausstrahlungstermin steht noch nicht fest.

In der Realityserie kämpfen 20 attraktive Single-Männer an der Küste Griechenlands um das Herz von "Prince Charming", des 28-jährigen Nicolas Puschmann. Jede Folge werden einige der Kandidaten – teils mit viel Emotionen und Tränen – aussortiert. Das Format basiert auf der amerikanischen Show "Finding Prince Charming", die 2016 im LGBTI-Sender Logo und im Spartenkanal VH-1 ausgestrahlt wurde. Die Show wurde nach nur einer Staffel abgesetzt.

Anders in Deutschland: Bereits im November hatte die RTL-Gruppe mitgeteilt, dass eine zweite Staffel von "Prince Charming" in Auftrag gegeben worden sei (queer.de berichtete). Die Show wurde auch von der Kritik relativ wohlwollend aufgenommen, zumindest für eine RTL-Produktion. Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" bezeichnete sie etwa als den "besseren Bachelor". (dk)



#1 YannickAnonym
  • 18.12.2019, 09:46h
  • Ich fand es eh scheinheilig, zu behaupten, so eine Show wäre wichtig, diese dann aber nur im Streamingportal zu verstecken.

    Wenn man es ernst meint, strahlt man das im Free-TV aus.

    Schön, dass das jetzt endlich nachgeholt werden soll. 22 Uhr finde ich OK. Früher wäre besser (die richtige Primetime zwischen 20 und 22 Uhr), aber wenn es spätestens 22 Uhr anfängt, finde ich das noch OK.
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#2 Leon 4Anonym
  • 18.12.2019, 10:37h
  • Antwort auf #1 von Yannick
  • So ziemlich jeder streaming dienst bietet eigenen content an und 2019 bedeutet "verstecken" ja wohl eher das es nur im linearen TV ausgestrahlt wird.... Wie kann man heutzutage streaming noch als nische sehen?

    Zweitens ist es wirtschaftlich gesehen absolut sinnvoll.... Die haben ihren neuen streaming dienst gelauncht und brauchen nun content damit die Leute n Abo abschließen bzw sich für den kostenfreien testmonat registrieren in der Hoffnung sie in der Zeit vom Dienst zu überzeugen....! Also nimmt man formate die beim RTL Publikum allgemein gut ankommen und bringt sie in abgewandelter Form online - und offensichtlich hats auch funktioniert und die abrufzahlen rechtfertigen ne zweite Staffel!

    Zur Show: Die ersten 2 folgen gesehen, es ist der exakt gleiche Schwachsinn wie die ähnliche Formate, n haufen pseudofamegeile unsympathen lassen am bildungssystem zweifeln... Es ist wirklich exakt wie bachelor und co, nix was man auch nur ansatzweise als repräsentativ ansehen könnte!
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#3 CyrisAnonym
#4 mactorProfil
  • 18.12.2019, 15:46hBerlin
  • Habs bisher geschaut. Finde es interessant. Allerdings eher wegen der Reaktionen der Gäste.
    Wie die sich an den "Prince" ranschmeißen ist schon lustig.
    Der "Prince" ist ganz nett hat aber einen komischen "Männergeschmack". Aber geschenkt, das kennen wir ja live.

    Heute im Pay TV (RTL NOW) schaut sich das nur der Zuschauer an der das wirklich sehen will.

    Aber im Free TV???
    Klischees wie "Wackeln mit dem Hintern", gegenseitig mit Farbe bemalen, zusammen schlafen oder Küssen von Männern dann noch zur besten Sendezeit wird wohl den alten Hetero-Zuschauern schwierig zu erklären werden.
    Also wird wohl der Schnitt wohl viel mit der Schere hantieren oder Nachts laufen...

    Eins ist mir allerdings aufgefallen. Vorurteile oder Klischees lassen sich bei dieser Sendung sicher leider nicht abbauen.
    Zu offensichtlich wurden die Gäste/Bewerber gecastet.
    Es hat tatsächlich nur noch der Lack/Leder/Uniform Typ gefehlt dann hätte man alle gehabt.

    Deshalb weiß eigentlich auch schon jeder wen der "Prince" als Partner nimmt.
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#5 Leon 4Anonym
  • 18.12.2019, 15:57h
  • Antwort auf #4 von mactor
  • "alte heteros" schalten da wahrscheinlich wirklich wenig ein.... Genauso wie beim "Bachelor", "Bachelorette", "love Island", "Bachelor im Paradise", "Adam und Eva", "Paradise hotel" etc...

    Die Zielgruppe ist hier bei allen primär weiblich zwischen 14 und 39! Also die werberelevante Zielgruppe!

    Aber rtl übertreibts halt auch, "Bachelor in Paradise" lag dieses Jahr quotenmäßig auch unterm Senderschnitt...
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#6 mactorProfil
  • 18.12.2019, 16:14hBerlin
  • Antwort auf #5 von Leon 4
  • Zitat: "Zielgruppe: weiblich zwischen 14 und 39"...

    Diese Zielgruppe soll sich diese Sendung anschauen? Wozu das denn? Kann ich mir kaum vorstellen.

    Weil die Werberelevant sind?
    Das bedeutet in der Werbung läuft, Haarspray, Nagellack, Tampons, Waschmittel und Frauen-Deo...?
    Wo ist da der Sinn für "uns" interessierte Männer?
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#7 Leon 4Anonym
  • 18.12.2019, 16:42h
  • Antwort auf #6 von mactor
  • Natürlich ist das die Zielgruppe.... Und ja, vllt regen sich in dieser Zielgruppe auch einige über das format auf (die gleichen die sich bei Gntm über transgender aufregen), aber da übertrifft der damit einhergehende werbeeffekt etwaige Verluste....

    Zur Werbung: Da bisher im bezahlten streaming gibt es keine werbeunterbrechungen, muss man auf vox warten... Die Themenbereiche hast du aber schon gut getroffen, nur "ich bin influencer" ansagen und "anal waxing" fehlt ( vor der Sendung war mir gar nicht bewusst wieviel man um dieses Thema reden kann oO)...

    Aber mal allgemein gesprochen: dating-, styling-, Klamottenshows sind egtl immer auf junge Frauen ausgelegt... Geh mal auf Youtube, die Hälfte der top make up channels sind ja auch alles schwule kerle!, interessen verbinden halt!
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#8 FinnAnonym
  • 19.12.2019, 09:13h
  • Antwort auf #2 von Leon 4
  • "Wie kann man heutzutage streaming noch als nische sehen? "

    Ganz einfach, weil nach den neuesten GfK-Zahlen nach wie vor 54% der Zuschauer nur lineares Fernsehen gucken. Natürlich nutzen immer mehr Menschen Streaming, aber dennoch ist es immer noch die Minderheit.

    Manche Leute sind so in ihrer eigenen Blase, dass sie sich nicht mal vorstellen können, dass es nicht überall so ist wie bei ihnen und ihrem Freundeskreis.

    Die meisten Leute erreicht man mit einer Ausstralhung im linearen Fernsehen und wenn man es dann auch noch zusätzlich in den Mediatheken vorrätig hält.
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#9 felix-baerlinAnonym
  • 19.12.2019, 10:08h
  • Na, da werden sich die öffentlichkeitsgeilen Bachelor-Tucken, die in diesem TV-Format durchgenudelt werden, freuen. Endlich mehr Aufmerksamkeit! Das hilft bestimmt ihren Minderwertigkeitgefühlen auf die Beine, oder?

    Welche dümmlichen Botschaften sie transportieren, danach fragt kein Mensch. Altersdiskriminierung bei Aaron? Egal! Mänlichkeitsbilder von anno dazumal? Was solls! Und die RTL--Group macht mit jedem billigen Dreck Geld. Interessant wird sein für welche Zielgruppe die Werbeblöcke geschaltet werden.
    Zugleich ist es für die schwulen TV-Prostituierten trotzdem eine win-win-Situation, weil sie auf ihren social-media-accounts mehr Follower bekommen. Die Steigerung der Followerzahlen ist dabei auffallend reziprok zu Herz und Verstand der Person, die gefühlt stündlich Schwachsinn postet.
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#10 Leon 4Anonym
  • 19.12.2019, 11:30h
  • Antwort auf #8 von Finn
  • Die Tatsache das man in Deutschland die Champions League zukünftig nur noch per stream sehen kann ist egtl Beweis genug das streaming eben keine "nische" mehr ist.... Und natürlich kann ich nur mein Umfeld als Vergleich nehmen, mit wessen Umfeld soll ichs denn sonst vergleichen.....

    Und ob 54% jetzt nur auf lineares TV setzen ist erstmal unrelevant solange der % der werberelevanten Zuschauer nicht genannt wird (spätestens ab 60 Jahren fällt man je nach Sender aus der werberelevanten Zielgruppe raus).....

    Außerdem bedeutet die Zahl ja das 46% nicht nur auf lineares TV setzen, ergo keine "nische" und sicher kein "im streaming versteckt".... Also ja, ich finde es absurd im Jahr 2019 zu behaupten streamingdienste wäre nicht in der Mitte der Gesellschaft angekommen....
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