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Kommentare zu:
Schweiz: Große Zustimmung für Verbot der Diskriminierung von Schwulen und Lesben


#1 lollipopAnonym
  • 20.12.2019, 18:36h
  • Allgemeine Menschenrechte, und dazu gehören auch der Schutz sexueller und geschlechtlicher Minderheiten, sollten nie Gegenstand einer Volksabstimmung sein.
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#2 JadugharProfil
  • 21.12.2019, 03:21hHamburg
  • Antwort auf #1 von lollipop
  • Die Schweiz hat eine direkte Demokratie und vieles geschieht über Volksabstimmungen! Aus diesen Gründen ziehen sich gleichberechtigte und menschenrechtliche Anliegen sehr lange hin. Man erinnere sich mal an die Einführung des Frauenwahlrechts mit der die Schweiz das Schlußlicht in Europa war. Ist jedoch einmal eine Sache beschlossen worden, dann sitzt dieses sehr fest und es wird kaum noch daran gerüttelt.
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#3 Taemin
  • 21.12.2019, 10:57h
  • Ich erinnere mich, dass die SVP vor ein paar Jahren eine Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare per Volksabstimmung verbieten lassen wollte und dabei (ich glaube, sogar nur knapp) scheiterte. Das hat indes nicht dazu geführt, dass Schwule und Lesben in der Schweiz heiraten dürfen. Die Ehe ist dort nach wie vor eine rein heterosexuelle Angelegenheit.
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#4 SpalentorAnonym
  • 21.12.2019, 19:33h
  • Antwort auf #3 von Taemin
  • Ralph erinnert sich nicht genau: Es war die CVP (Christlich-soziale Volkspartei), die mit einer Initiative ein Verbot gleichgeschlechtlicher Ehen in die Verfassung schmuggeln wollte. Vordergründig ging es um die Entlastung von Ehepaaren gegenüber Konkubinatspaaren bei den Steuern. Diese knapp verlorene Abstimmung muss im nächsten Herbst wiederholt werden, weil die Partei erfolgreich geklagt hatte wegen falscher Berechnungsgrundlagen. Es sei denn, die Partei ziehe die Initiative zurück, aber zurzeit sieht es leider nicht danach aus.
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#5 Taemin
  • 22.12.2019, 09:29h
  • Antwort auf #4 von Spalentor
  • Danke für die Korrektur. - Dann haben die Rechten ja eine zweite Chance für ein ausdrückliches Eheverbot und das Parlament einen guten Grund, die Ehe weiter nicht zu öffnen. Nach allem, was aus diesem miefigen Land nach außen dringt, wird es wohl auf Dauer keine Öffnung der Ehe geben. Wohl deswegen, weil es dort keinen Regierungschef gibt, der sich beim Gespräch mit einer Frauenzeitschrift verplappert - was ja der einzige Grund war, dass es in Deutschland zur Eheöffnung kam.
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#6 kuesschen11Profil
  • 23.12.2019, 19:40hFrankfurt
  • Menschenrechte sollten auch in der Schweiz nicht verhandelbar sein.

    Eine Ehe einzugehen ist in einer pluralistischen Demokratie ein gutes Recht für alle Personen, die sich das wünschen.

    Dieses Land hat somit eine ganz rückständige Politik, beeinflusst von der katholischen Kirche und den Hardcore-Evangelikalen, die sich das Recht auf Diskriminierung immer wieder einfordern wollen. Das ist fürchterlich und unerträglich.

    Ich wünsche allen betroffenen LSBTI in der Schweiz, dass der Schutz vor Diskriminierung vorangeht und vor allen Dingen, dass die Ehe für Alle auch dort geöffnet wird.
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