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Kommentare zu:
"Ich kriege die ganzen Schwulen hier alle raus!"


#1 janxAnonym
  • 26.12.2019, 18:30h
  • Das zeigt wie wirksam sowas ist. Können wir uns da nicht wenigstens ehrlich machen und solche Gerichtsverfahren grundsätzlich einstellen? Wenn man keinen Mumm oder keine Lust hat wirksame Strafen zu verhängen soll mans doch gleich lassen. Die Justiz macht sich nur lächerlich und den Steuerzahler kostet es mehr Geld als es einbringt. Die 800 Euro wird er auch nicht zahlen und Konsequenzen wird es keine haben. Eher wird der biologische Zahn der Zeit dafür sorgen dass sich das Problem erledigt. Ich glaub auch in dem Park ist keiner mehr. Der sucht da AFD-typisch nach einem Land vor unserer Zeit. Hat wohl noch kein Smartphone mit Dating-Apps der Arme. Aber bis seine Zeit irgendwann gekommen ist, hat sich der Park mittels Machete in einen Golfplatz verwandelt befürchte ich. Komplett irre ein Staat der sich sowas gefallen lässt.
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#2 DramaQueen24Ehemaliges Profil
  • 27.12.2019, 05:11h
  • Der Typ bedroht die Gemeinschaft, und das Gericht verurteilt ihn nur zu einer Ministrafe. Den treibt ein Hassverbrechen und Homophobie an. In den Staaten wäre er längst weggesperrt worden.
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#3 zundermxeAnonym
  • 27.12.2019, 08:59h
  • Wer propagiert hatte, dass der arme alte deutsche Rentner nach dem Urteil zumindest durch zukünftige Unterlassung ähnlicher Taten Einsicht zeigen würde, wird von ihm selbst entlarvt.

    Nun können ja wieder die Kommentare an dieser Stelle folgen, wie typisch hysterisch schwul es war und ist eine effektivere und vor allem präventiver Rechtsprechung für den öffentlichen Raum zu fordern.

    Ach, wie konnte ich nur die schlauesten Belehrungen vergessen?! Die Machete ist doch nur ein Werkzeug und als solches völlig harmlos. Sie als potentielle Waffe im öffentlichen Raum zu sehen würde ja unser aller Grundrechte beschneiden und wir wollen ja alle nicht in solch einer Gesinnungs-Diktatur leben!
    Wo bliebe denn dann die Freiheit, wenn das Führen von Waffen, ähm natürlich sollte hier Werkzeuge stehen, im öffentlichen Raum verboten oder eingeschränkt werden würde?!

    Wer mag, möge sich fragen, warum selbst Kommentare auf dieser Seite in der Vergangenheit nicht selten eine blauen Anstrich aufweisen und wie eben diese Kommentare wohl aussehen würden, wenn der Täter kein deutscher Rentner und die Zielgruppe nicht Obdachlose und Schwule wären...
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#4 Taemin
  • 27.12.2019, 10:58h
  • Da hilft nix. Der Mann muss eingesperrt werden. Ob das Gefängnis die richtige Einrichtung ist oder die Psychiatrie, sei dahingestellt. Es darf jedenfalls nicht gewartet werden, bis jemand verletzt oder gar getötet wird.
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#5 LotiAnonym
  • 27.12.2019, 12:01h
  • Schade das dieser alte Kerl nicht den Fehler macht und bei seinen Streifzügen behauptet, im Auftrag der Polizei zu handeln. Denn dann wäre er sofort erst einmal in die geschlossen Psychatrie gelandet. Doch dazu ist er zu clever. Mich würde interessieren, ob er vom Gericht eine Auflage bekommen hat, bis wann er sein Bußgeld zu entrichten hat. Und wenn nicht, ob er dann dafür Absitzen muß? Oder habe ich da was überlesen? Zudem, wenn ihn jetzt irgendwer nochmal anzeigt, dürfte er dabei weniger gut wegkommen bei Gericht. So meine Vermutung.
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#6 JadugharProfil
  • 27.12.2019, 13:25hHamburg
  • Antwort auf #2 von DramaQueen24
  • Als Pflanzenliebhaber tut mir auch das Gebüsch leid, welches er schwer verletzt und nicht ermöglicht, so zu wachsen, wie es der Natur gemäß wachsen möchte! Es sind immerhin Lebewesen, vor dem dieser Kleinkarierte keine Achtung hat. Da die AfD bislang nur gegen LGBTI argumentiert, reicht ihm das nicht aus, weswegen er zur Tat schreitet. Er will eine Welt, wo Homosexuelle nicht vorkommen sollen, weil es offenbar seinen Verstand übersteigt! Aus den Blick - aus dem Sinn!
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#7 Ehrliche HautAnonym
  • 27.12.2019, 13:43h
  • Antwort auf #4 von Taemin
  • Als Düsseldorfer hat mich schon OB Erwins primitive Ausdünnerei der Hofgartenvegetation auf die Palme gebracht und jetzt noch dieser Geistgestörte.
    Da bleibt eindeutig nur die Klapsmühle.
    Anstatt Transpersonen mit nervigen Begutachtungen zu quälen, sollte sich die Psychiatrie lieber mal darauf konzentrieren destruktiven Fundamentalismus und moralinsaure 50er Jahre Fantasien aus dem weichen Birnen solcher Subjekte zu vertreiben.
    Hoffentlich erwischt bald jemand diesen Spinner.
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#8 MachetenmannAnonym
#9 MoKiAnonym
  • 27.12.2019, 14:49h
  • Antwort auf #2 von DramaQueen24
  • Bei allem Ärger über diesen Typen, aber das Strafrecht der Vereinigten Staaten sollte für uns nun wahrlich kein Vorbild sein. Und das nicht nur wegen der Todesstrafe, die leider immer noch in einigen Bundesstaaten praktiziert wird. Auch in vielen anderen Bereichen zeigt das amerikanische Strafrecht, wie verkorkst und hysterisch diese Gesellschaft ist. Schauderhaft!
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#10 David JacobAnonym
#11 Taemin
  • 27.12.2019, 16:25h
  • Antwort auf #8 von Machetenmann
  • Sowohl das Strafrecht des Bundes als auch die Psychiatriegesetze der Länder ermöglichen in Fällen der Fremdgefährdung eine zwangsweise Unterbringung. Ich maße mir allerdings nicht an, in einer Sache, die ich nur aus einer Presseveröffentlichung kenne, ohne genaues Wissen von den Einzelheiten des Sachverhalts auf die konkrete hier einschlägige Rechtsgrundlage zu tippen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#12 zundermxeAnonym
  • 27.12.2019, 16:32h
  • Antwort auf #7 von Ehrliche Haut
  • Eigentlich einfach ihn jetzt erneut strafrechtlich zu belangen wenn die Behörden denn wollen.
    Es gibt ja scheinbar zumindest einen Zeugen, der ihn identifiziert hat, erneut eine Machete bei ihm gesehen hat und auch die Polizei verständigt hat.

    Die Kommentare 8 bis 10 zeigen leider die auch hier mittlerweile bekannten Mittel andere mit Unterstellungen und Mutmaßungen in schlechtes Licht zu rücken.
    Einfach bis 10 zählen und dann los...

    Niemand hat hier die Todesstrafe gefordert oder davon gesprochen. Also bitte was soll dieser vollkommene Blödsinn dies überhaupt zu erwähnen?!
    Vielleicht wollte hier wer nur auf ein sinnvolles Gesetzt abzielen?!
    Oder ist generell alles aus den USA schlecht und jeder Verweis auf die USA unter Strafe zu stellen?!
    Bevor derart, besonders über die jeweiligen Verfasser, aussagekräftige Unterstellungen geschrieben werden, könnte ja auch mal nachgefragt werden, wenn es denn tatsächlich um das konkrete Thema ginge... und nicht darum andere hier ohne jedes angemessene Argument anzugehen.

    Und zur steilen These in diesem Land wäre niemand so einfach so schnell weg zu sperren, rate ich nur zu einem Besuch auf einer geschlossenen Abteilung... aber das ist nun wirklich wieder eine ganz andere Thematik.

    Möchte auch sagen, dass ich gegen vorschnelles Wegsperren bin.
    Wäre dieser Mensch aber mit entsprechenden Auflagen im ersten Verfahren belegt worden, wäre es entweder nicht zum erneuten Vorfall gekommen oder er hätte sich praktisch selbst um ein höheres Strafmaß bemüht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#13 MoKiAnonym
#14 LotiAnonym
  • 27.12.2019, 17:41h
  • Antwort auf #12 von zundermxe
  • Auch aus dem jetzigen Artikel geht nicht hervor, wann und ob der alte Kerl überhaupt die 800 Euro Strafe schon entrichtet hat. Zudem weiß ich von ähnlichen Fällen hier in Berlin, wie schnell eine Person in die geschlossene Abteilung der Psychatrie gelangen kann. Mir ist es einfach ein Rätsel, wie der wiederholt mit solch einen Schwachsinn davon kommt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#15 TheDadProfil
  • 28.12.2019, 13:23hHannover
  • Antwort auf #8 von Machetenmann
  • ""Du kannst in Deutschland niemanden wegsperren mit der Begründung, er könnte evt. geisteskrank sein und würde vielleicht sich und andere verletzen können. Da muss es schon handfeste Beweise geben.""..

    Ach ? Echt ?

    Dann gibt es so etwas wie "Sicherungsverwahrung" also gar nicht ?

    Selbstverständlich kann der Mann vorrübergehend in die Psychiatrie zwangseingewiesen werden, und zwar vor allem hier um zu klären ob der überhaupt bei klarem Verstand ist..
    Denn offenbar ist der Mann Wiederholungstäter !
    Rechtsgrundlage :

    dgbs.de/fuer-betroffene/patientenrechte/
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#16 Taemin
#17 TheDadProfil
  • 29.12.2019, 00:11hHannover
  • Antwort auf #16 von Taemin
  • ""wenn seine Zielgruppe eine andere wäre - erst recht nach dem Anschlag in Halle.""..

    Oder wahlweise auch nach Kassel..

    Aber selbst für eine CDU-Vorsitzende und Bundesverteidigungsministerin sind solche Anschläge auf Leib&Leben ja immer noch nur "Warnzeichen"..

    Geht ja hier nur um Schwule, und dann noch nur gegen Obdachlose die in Zelten hausen..

    Etwas asozialeres als einem Menschen ohne Wohnung das Zelt zu zerstören habe ich noch nicht erlebt..
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#18 DramaQueen24Ehemaliges Profil
  • 29.12.2019, 06:12h
  • Antwort auf #10 von David Jacob
  • Nee, der Typ braucht eher die Klapse, als etwas anderes. Und noch etwas: Ich sehe die USA durchaus kritisch (vor allem unter Trump), weiß aber auch, dass dort nicht die Täter im Vordergrund stehen, sondern deren Opfer und die Gesellschaft.
    Man kann gerne darüber streiten, ob in manchen Fällen das Strafmaß angemessen war oder nicht, und in vielen Fällen würde ich den Kritikern des US-Rechtssystems vielleicht sogar zustimmen.
    Und was ich über die Todesstrafe denke, wisst Ihr: Nur unter ganz engen Bedingungen würde ich sie zulassen. Zum einen muss die Tat ZWEIFELSFREI bewiesen sein, und zum anderen die Tat so ABSCHEULICH, (etwa bei Massenmördern, Snipern oder Verbrechen aus Hass), dass nur so die Gesellschaft vor solchen Individuen geschützt werden kann.
    Denn, auch Mörder können begnadigt werden, oder ausbrechen. Und dann fängt die ganze Schose von vorne an! Wer will das schon?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#19 DramaQueen24Ehemaliges Profil
  • 29.12.2019, 06:15h
  • Antwort auf #9 von MoKi
  • Da irrst Du dich aber gewaltig. Nicht die Gesellschaft ist verkorkst, sondern das auf dem angelsächsischen Rechtsprinzipien basierende System der Rechtssprechung und der Strafjustiz. Wenn zum Beispiel verurteilte Verbrecher gezwungen werden (wie auch in Deutschland) für einen Hungerlohn zu arbeiten, und Strafen wegen Nichtigkeiten erhöht werden, nur, damit Gefängnisse für die Privatbetreiber profitabel sind, so liegt das am System, nicht an der Gesellschaft!
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#20 gröhlehalsAnonym
  • 29.12.2019, 08:54h
  • Vielleicht sollte ich doch mal besser über einen Wegzug nachdenken. Diese Stadt wird ja ancheinend immer schlimmer.
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#21 TheDadProfil
  • 30.12.2019, 13:54hHannover
  • Antwort auf #18 von DramaQueen24
  • ""Ich sehe die USA durchaus kritisch (vor allem unter Trump),""..

    Die US-Gesellschaften in den einzelnen Bundesstaaten, und dort vor allem die teils sehr absurden Justiz-Gebahren inklusive vollständig irrationaler Gesetze sind nicht von irgendeinem Präsidenten abhängig !

    ""Und was ich über die Todesstrafe denke, wisst Ihr: Nur unter ganz engen Bedingungen würde ich sie zulassen. Zum einen muss die Tat ZWEIFELSFREI bewiesen sein, und zum anderen die Tat so ABSCHEULICH, (etwa bei Massenmördern, Snipern oder Verbrechen aus Hass), dass nur so die Gesellschaft vor solchen Individuen geschützt werden kann.""..

    Ein wunderbarer Ansatz für eine ausführliche Diskussion an passender Stelle..
    Richte Dich schon einmal darauf ein..
    Denn allein die Existenz der Todesstrafe in einigen Bundesstaaten der USA widerlegen, daß man die Gesellschaft mit dieser Strafe vor solchen Täter*innen schützen kann, denn diese Taten finden trotzdem statt..
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#22 AndreasKAProfil
  • 30.12.2019, 19:07hKarlsruhe
  • Antwort auf #21 von TheDad
  • In Sachen Todesstrafe schließe ich mich deiner Haltung an - sie bewirkt nichts in Hinsicht der Bekämpfung von Kapitalverbrechen.

    Ich halte sie für falsch, denn ein Staat hat nicht das Recht, das Unrecht zu begehen, ein Leben zu nehmen. Genauso wenig wie ein einzelner Mensch.

    Das Argument, die Gesellschaft etwa vor Mördern oder fanatischen Attentätern zu schützen greift nicht, wenn das Rechtssystem gewährleistet, das solche Menschen, die noch als Gefährder eingeschätzt werden müssen, auch lebenslang hinter Schloss und Riegel bleiben.

    Das Risiko eines Fehlurteils kann nicht ausgeschlossen werden. Und eine noch so geringe Möglichkeit eines 100% überführten Täters sich von seinen Taten abzuwenden und ein gerechtes Leben weiter zu führen wird durch dessen Tötung unmöglich gemacht.

    Ich halte die Ächtung der Todesstrafe in einer für einen Meilenstein ihrer Zivilisiertheit und sehe das als Gradmesser des Entwicklungsstandes einer Gesellschaft. Auge um Auge, Zahn um Zahn, Leben und Leben sind antiquierte Schuld-Rache-Sühne-Konzepte, die einer zivilisierten Gesellschaft nicht anstehen, weil sie nichts durch Versöhnung überwinden, sondern einen unguten Kreislauf und entsprechende Verhaltensweisen am Gang halten.

    Vielleicht wäre das wirklich mal in einem anderen Beitragskommentarstrain angebracht, weiter zu diskutieren ...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #21 springen »
#23 TheDadProfil
  • 31.12.2019, 12:10hHannover
  • Antwort auf #22 von AndreasKA
  • ""Vielleicht wäre das wirklich mal in einem anderen Beitragskommentarstrain angebracht, weiter zu diskutieren ...""..

    Ganz sicher sogar..
    Es gibt hier ja nicht nur "DramaQueen24" als Unterstützerin einer barbarischen Strafe die gegen alle Menschenrechte verstößt, derer sind ja mehrere immer mal wieder hier versammelt..

    Ich denke nur nicht daß man diese Leute durch gute Argumente davon überzeugen kann falsch zu liegen und allein durch ihre Überzeugung dazu beizutragen das Staaten die Todesstrafe nicht abschaffen, weil diese Staaten ja über ein enormes Heer an Unterstützern verfügen..

    Aber man kann sie ab und an immer mal wieder am Nasenring durch die Manege führen um sie den Druck der Menschen spüren zu lassen die anders denken..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#24 DramaQueen24Ehemaliges Profil
  • 31.12.2019, 12:39h
  • Antwort auf #23 von TheDad
  • "Es gibt hier ja nicht nur "DramaQueen24" als Unterstützerin einer barbarischen Strafe die gegen alle Menschenrechte verstößt, derer sind ja mehrere immer mal wieder hier versammelt.."

    Himmelhergottnocheinmal, hast Du meine Beiträge auch verstanden? Noch mal für die, die es nicht tun: Ich bin im Prinzip GEGEN die Todesstrafe, nur unter ganz bestimmten, sehr engen Einschränkungen dafür. Du tust aber so, als wäre ich PRINZIPIELL dafür, was ich nicht bin!
    Mir hätte damals mit 14 Jahren auch die Todesstrafe gedroht, denn in Idaho wäre sie für meine Tat möglich gewesen. Darum bin ich prinzipiell dagegen. Nur, wenn der Täter ein mehrfacher Mörder ist, und die Tat ihm zweifelsfrei nachgewiesen wurde, bin ich dafür. Aus den schon beschriebenen Gründen.
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#25 DramaQueen24Ehemaliges Profil
  • 31.12.2019, 12:44h
  • Antwort auf #21 von TheDad
  • Natürlich finden solche Taten auch weiterhin statt, auch wegen der sehr, ich nenne es mal neutral "liberalen" Waffengesetzen der USA.
    Man kann durch die Todesstrafe keine weiteren Morde und Attentate verhindern, aber man kann zum einen verhindern, der der verurteilte Täter weiter aktiv wird (auch dadurch, dass er andere beeinflusst), und zum anderen macht man potenziellen Tätern deutlich, welchen Preis sie zu zahlen hätten.
    Fanatiker schreckt es nicht ab, wohl aber jene, die an der Grenze zum Fanatismus stehen.
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#26 TheDadProfil
  • 31.12.2019, 13:30hHannover
  • Antwort auf #25 von DramaQueen24
  • ""Fanatiker schreckt es nicht ab, wohl aber jene, die an der Grenze zum Fanatismus stehen.""..

    Das ist nachgewiesener Maßen einfacher Unfug !
    Denn ALLE Amokläufer und ALLE Serientäter*innen der (mindestens) vergangenen 100 oder 200 Jahre sind solche Fanatiker, und alle waren noch nicht geboren als man die Todesstrafe in die Gesetze geschrieben hat..
    Es hat sie also nicht abgehalten !

    Du denkst wie viele andere auch an der Ursache einfach vorbei !

    ""ich nenne es mal neutral "liberalen" Waffengesetzen der USA.""..

    Es macht keinen Sinn den Menschen Waffen zu verkaufen, und das dann noch für "liberal" zu halten, und sie anschließend für das Benutzen dieser Waffen hinzurichten !

    ""aber man kann zum einen verhindern, der der verurteilte Täter weiter aktiv wird (auch dadurch, dass er andere beeinflusst),""..

    Beides Unfug..
    Denn der Einfluß auf Andere wird durch den Tod einer Täter*in NICHT begrenzt !
    Das belegen die Geschichten zu diversen Serien-Killern, und auch zu diversen Amokläufern, übrigens zu weit über 95 Prozent ALLES MÄNNER, und bei den Amokläufern auch noch signifikant : alles Weiße..

    Du sitzt hier nach wie vor dem Unfug auf, den sich die Befürworter der Todesstrafe ausgedacht haben, um ihren Rache-Phantasien freien Lauf zu lassen..
    Ob die nun Trump, Bush oder Bolsonaro heißen ist dabei unerheblich, sie stehen alle auf einer Stufe mit Hitler, Stalin Mao und Eichmann..

    ""und zum anderen macht man potenziellen Tätern deutlich, welchen Preis sie zu zahlen hätten.""..

    Die "Strafandrohung" ist irrelevanter Teil der Justiz..
    Die Staaten mit den höchsten Strafen, und hier wiederum die Staaten mit der Todesstrafe haben die meisten Morde innerhalb der Bevölkerung..

    Offizielle Statistiken weisen eine Mordrate von um die 300 Opfern für die BRD mit über 80 Millionen Einwohnern aus..
    Die USA müßten bei vergleichbaren Zahlen mit einer etwas mehr als dreifachen Bevölkerung eine Opferzahl von um die 1.000 aufweisen..

    Die Opferzahlen der USA rangieren seit Jahren bei um die 30.000 Opfer durch Schußwaffen, inklusive aller Morde, aller Amokläufe und aller Schußwaffengebräuche der Polizei..
    In Brasilien liegen die Zahlen noch höher, in Mexiko noch einmal, und in anderen Südamerikanischen Ländern übersteigen sie die Marke der 50.000 pro Jahr..

    Und Leute wie Du reden sich das immer noch schön, weil es ja das "Schwert der Todesstrafe" gäbe..
    Oxymorone Denkweisen die Ursachen und Wirkungen verkennen..
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#27 TheDadProfil
#28 KorrekturAnonym
  • 31.12.2019, 13:52h
  • Antwort auf #24 von DramaQueen24
  • "Ich bin im Prinzip GEGEN die Todesstrafe, nur unter ganz bestimmten, sehr engen Einschränkungen dafür."

    Selten so was Dummes gelesen. Wer für die Todesstrafe "in bestimmten Fällen" ist, ist FÜR die Todesstrafe.
    Du befürwortest eine menschenrechtswidrige Rechtspraxis. Lass doch wenigstens diese peinlichen Versuche, das auch noch zu beschönigen.
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#29 zundermxeAnonym
  • 31.12.2019, 16:56h
  • Da sind wir wieder ganz weit weg vom eigentlichen Thema des Artikels gelandet... ;-)

    Und doch zeigen die Kommentare den Zwiespalt und scheinbar (?) unlösbaren Widerspruch vom Wunschbild einer im humanistischen Sinne besseren Gesellschaft und der immer äußerst subjektiv zu beantwortenden Fragen von Gerechtigkeit und Schutz der friedlichen vor gewalttätigen Menschen.
    Kontra Freiheit?
    Der Schutz des Lebens und welcher Wert ihm mit welchen Mitteln gerecht werden kann und soll.
    Eine fundamentale Frage der Zivilisation und des Glaubens?

    Kaum ein Thema ist so exemplarisch für viele andere und wird als extremst ethisch empfunden wie die eigene Einstellung zur Todesstrafe.
    Allein die Begrifflichkeit TodesSTRAFE lässt kaum Raum für Diskussionen oder einer Meinung, die nicht weiß oder schwarz ist.
    Dogma und Tabu zugleich.
    Bei diesem Thema möchte, wie bei vielen anderen auch, kaum wer eine differenzierte Diskussion hinsichtlich Inhalt und Personen zulassen.

    Weder provokant noch als Pro oder Kontra gemeint von mir. Lediglich als Fragen ohne selbst abschließende Antworten geben zu wollen:
    - sind die Todesurteile der Nürnberger Prozesse falsch gewesen und ihrerseits wieder zu verurteilen?
    - ist ein Tyrannenmord ethisch vertretbar?
    - ist der finale Rettungsschuss ethisch vertretbar und oder kann er gar rechtsstaatlich sein?
    - darf eine Soldatin oder ein Soldat töten und dürfen vorgesetzte Menschen dazu einen Befehl erteilen?
    - darf ein Mensch andere quälen, foltern und töten und soll dennoch in jedem Fall das garantiere Recht haben zu leben und irgendwann Anspruch auf Resozialisierung und somit auch auf Freiheit zu haben?
    - wie wollen wir die Schutzlosen schützen vor TäterInnen, die ihre früheren Taten verbüßt haben?
    - ist ein tatsächlich lebenslanges Wegsperren humaner oder gerechter als ein Todesurteil?
    - macht es für ein Opfer und die Tat einen Unterschied die TäterInnen-Vorgeschichte zu kennen und zu werten? Stets und in jedem Moment?
    - werden Fragen vielleicht nicht diskutiert weil wir Angst vor möglichen Erkenntnissen und Antworten haben?

    Die eine Antwort, mit der alle zufrieden sind, kann und wird es erstmal nicht geben können.
    Töten ist im realen Leben nicht gleich Töten wie es vielleicht in einem Gesetzestext allgemeingültig definiert werden könnte.
    Also landen wir zwangsläufig bei den Motiven und einer Wertung dieser.
    Wie aber werden wir in diesem Zusammenhang tatsächlichen und potentiellen Opfern gerecht hinsichtlich der Verantwortung für das Geschehene und für die Zukunft?
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#30 pempelfortAnonym
  • 31.12.2019, 18:55h
  • Wie seid Ihr denn drauf? Ein gutes Stück Gehölz wurde auch bei Sturmtief Ela vernichtet und Ihr diskutiert hier über die Todesstrafe? Da lese ich mir lieber die Weihnachtsansprache der Frau Bundeskanzlerin durch. Da steht was von Zuversicht und Neugierde drin. Das hat mir diesmal sehr gut gefallen.

    Guten Rutsch und frohes neues Jahr.
  • Antworten » | Direktlink »
#31 Homonklin_NZAnonym
  • 01.01.2020, 03:13h
  • Der Hoschi scheint schon eher eine Zeitlang Halboffene mit Betreuung oder Geschlossene nötig zu haben, und intensive Gespräche mit Psychologen.
    Das Problem, das der hat, wird eher Richtung Altersstarrsinn raus laufen. Solche Leute hängen in ihrer Zeit verhaftet, ähnlich wie die olle Honecker, die nicht wahr haben wollte, dass die DDR Geschichte ist. So kann der Typ wohl nicht wahrhaben, dass Schwule heute Menschen mit Rechten sind. Auch wenn das in seinen jungen Jahren so nicht war. Das hätte ihm das Gericht auch näher bringen können.

    Ich frage mich aber immer noch, was eigentlich die Parkgärtner oder Anlagenpfleger dazu veranlasst, den da munter weiter drin rum hacken und stutzen zu lassen.
    Würde das anderswo einer tun, käme zumindest was wegen Sachbeschädigung auf ihn zu, denn Anpflanzungen in Parkanlagen sind nicht zur mutwilligen Zerstörung da.
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#32 DramaQueen24Ehemaliges Profil
  • 01.01.2020, 07:26h
  • Antwort auf #28 von Korrektur
  • "Selten so was Dummes gelesen. Wer für die Todesstrafe "in bestimmten Fällen" ist, ist FÜR die Todesstrafe. "

    Falsch! Wie der Beitrag von Nummer 30 zeigt, gibt es Fälle, wo es gerechtfertigt ist, einen Menschen zu töten, um andere Menschen zu schützen. Meine Mutter litt unter dem Hitler-Regime, heiratete einen Nazi, um geschützt zu sein. Dieser Dreckskerl verlangte für seinen "Schutz" perverse Sachen von ihm. Oft hatte sie daran gedacht, ihn zu töten, war, wie sie in ihren Tagebüchern erzählte, kurz davor, jedoch ihre Erziehung hielt sie davon ab. Hätte sie ihn nur getötet! Ihr und anderen Menschen wäre viel erspart geblieben!
    Findest Du, die Urteile in den Nürnberger Prozessen wären ungerecht gewesen, weil viele der Angeklagten gehängt wurden? Das waren Massenmörder, die am Schreibtisch über den Tod vieler Menschen entschieden!
    Und nur das wollte ich mit meiner Differenzierung (im Prinzip dagegen, in ganz engen Dingen dafür) sagen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #28 springen »
#33 KorrekturAnonym
#34 KorrekturAnonym
#35 AltoAnonym
  • 01.01.2020, 12:35h
  • Vielleicht sollte er eine Umschulung zum Gärtner machen, dann kann er mit Macheten rumhacken wie er will
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#36 DramaQueen24Ehemaliges Profil
  • 01.01.2020, 12:57h
  • Antwort auf #34 von Korrektur
  • "PS: Dass du jetzt auch noch Mord aus Selbstjustiz in die Reihe des ethisch Erlaubten einordest, macht den ganzen erschreckenden Unsinn kein bisschen besser."

    Ich habe meinen Vater 1966 erschossen. War es Selbstjustiz? Oder war diese Tat nicht eher aus Angst vor der Gewalt meines "Vaters" geschehen, der mich totgeschlagen hätte, wäre er zu hause angekommen.
    Ich habe dafür einen hohen Preis gezahlt, denn niemand wollte etwas über SEINE Gewalt gegen uns erfahren. Wäre ja auch strafmildernd gewesen. Stattdessen taten alle, einschließlich meiner Mutter, um "seinen guten Namen" zu schützen.
    Dabei hatte meine Mutter bei ihrem ersten Ehemann selbst Mordfantasien gehabt, wegen der Gewalt von ihm.
    Du verurteilst sie und mich, ohne die Umstände zu kennen, oder zu wissen, was ihr erster Mann als Nazi alles auf dem Kerbholz hatte!
    Hätte sie damals den Mut gehabt, dieses Nazischwein zu töten, wären Dutzende, wenn nicht gar Hunderte oder Tausende von Menschen noch am Leben!
    Selbst in der Ethik ist ein Tyrannenmord erlaubt. Und ihr erster Mann und mein "Vater" waren Tyrannen!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #34 springen »
#37 DramaQueen24Ehemaliges Profil
#38 KorrekturAnonym
#39 KorrekturAnonym
#40 KorrekturAnonym
  • 01.01.2020, 13:34h
  • Antwort auf #39 von Korrektur
  • Das war voreilig geschrieben. Um einschätzen zu können, ob du in Notwehr gehandelt hast, müsste ich die genauen Umstände kennen. Wenn du aber schreibst, deine Mutter hätte ihren Mann töten sollen, nicht nur um sich selbst, sondern auch um andere Menschen zu schützen, dann wäre das eindeutig Selbstjustiz. Ein anderes Wort dafür gibt es nicht, auch wenn dir dieses Wort nicht gefällt.

    Ich bleibe dabei, dass weder ein Staat noch eine Privatperson das Recht hat, außerhalb einer Notwehrsituation einen Menschen zu töten. Für mich ist das ein Minimalstandard einer zivilisierten Gesellschaft, der nicht aufgegeben werden darf.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#41 TheDadProfil
  • 01.01.2020, 13:50hHannover
  • Antwort auf #29 von zundermxe
  • ""Weder provokant noch als Pro oder Kontra gemeint von mir. Lediglich als Fragen ohne selbst abschließende Antworten geben zu wollen:
    - sind die Todesurteile der Nürnberger Prozesse falsch gewesen und ihrerseits wieder zu verurteilen?
    - ist ein Tyrannenmord ethisch vertretbar?
    - ist der finale Rettungsschuss ethisch vertretbar und oder kann er gar rechtsstaatlich sein?
    - darf eine Soldatin oder ein Soldat töten und dürfen vorgesetzte Menschen dazu einen Befehl erteilen?
    - darf ein Mensch andere quälen, foltern und töten und soll dennoch in jedem Fall das garantiere Recht haben zu leben und irgendwann Anspruch auf Resozialisierung und somit auch auf Freiheit zu haben?
    - wie wollen wir die Schutzlosen schützen vor TäterInnen, die ihre früheren Taten verbüßt haben?
    - ist ein tatsächlich lebenslanges Wegsperren humaner oder gerechter als ein Todesurteil?
    - macht es für ein Opfer und die Tat einen Unterschied die TäterInnen-Vorgeschichte zu kennen und zu werten? Stets und in jedem Moment?
    - werden Fragen vielleicht nicht diskutiert weil wir Angst vor möglichen Erkenntnissen und Antworten haben?""..

    Sehr aufschlußreiche Anmerkungen..
    Danke dafür..

    Du gibst für einen Teil der Fragen die Antwort dann gleich selber :

    ""Töten ist im realen Leben nicht gleich Töten wie es vielleicht in einem Gesetzestext allgemeingültig definiert werden könnte.""..

    Bezieht man diese Antwort als "moralische Grenze" auf die/den Soldat*in, dann lautet das Resümee dazu : Ja UND Nein..
    Soldaten dürfen schneller schießen als der Gegner der auf ihn zielt..
    Denn das ist pure Selbstverteidigung..
    Alles darüber hinausgehende aber ist nicht erlaubt, und hier muß man dann alle die Taten in Gedanken durchgehen, die Soldaten über das gegenseitige Erschießen in Kriegen so tun, und vor allem gegenüber der "Zivil-Bevölkerung" anwenden wie etwa plündern, vergewaltigen, brandschatzen und ethnische Säuberungen..

    Waren die Todesurteile in Nürnberg also falsch ?
    Ja..
    Denn egal ob die Nazis, Mussolini oder Ceauescu, Sadam Hussein..
    Durch die Todesstrafe oder das Lynchen sind die Taten dieser Despoten NICHT zu "sühnen"..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »
#42 TheDadProfil
  • 01.01.2020, 13:53hHannover
  • Antwort auf #32 von DramaQueen24
  • ""Falsch! Wie der Beitrag von Nummer 30 zeigt, gibt es Fälle, wo es gerechtfertigt ist, einen Menschen zu töten, um andere Menschen zu schützen.""..

    Du hast den Kommentar Nr.#30 nicht begriffen, denn noch immer führst Du für STAATLICHES TÖTEN irgendwelche "persönlichen Erlebnisse" ins Feld, die damit NICHTS zu tun haben !
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#43 KorrekturAnonym
  • 01.01.2020, 13:53h
  • Antwort auf #36 von DramaQueen24
  • "Und ihr erster Mann und mein "Vater" waren Tyrannen!"

    Es darf als unwahrscheinlich gelten, dass deine Mutter mit Hitler persönlich verheiratet war. Vielleicht solltest du noch mal nachlesen, worauf sich der Begriff "Tyrannenmord" bezieht, bevor du ihn verwässerst und missbrauchst.
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#44 TheDadProfil
  • 01.01.2020, 13:55hHannover
  • Antwort auf #36 von DramaQueen24
  • ""Ich habe meinen Vater 1966 erschossen. War es Selbstjustiz? Oder war diese Tat nicht eher aus Angst vor der Gewalt meines "Vaters" geschehen, der mich totgeschlagen hätte, wäre er zu hause angekommen.""..

    Deine Haft hat zu keiner Erkenntnis geführt !
    Denn noch immer suchst Du nach Ausreden um Selbstjustiz zu rechtfertigen !
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#45 TheDadProfil
  • 01.01.2020, 14:01hHannover
  • Antwort auf #36 von DramaQueen24
  • Anschließend an den Kommentar Nr.#40 von "Korrektur" füge ich hier mal an :

    Es gibt einen Zeitpunkt für Tyrannenmord..
    Dieser läuft nach einer Frist ab, und dann wird aus dem vermeintlichem "Tyrannenmord" ein einfacher Akt der Selbstjustiz, welche sich hinterher damit "schön geredet" wird, dieser Mann hätte ja sehr viele Leben auf dem Gewissen..

    Um diese Leben zu schützen hätte man ihn VORHER daran hindern müssen, und nicht erst Jahre später..
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#46 TheDadProfil
  • 01.01.2020, 14:30hHannover
  • Antwort auf #37 von DramaQueen24
  • ""Im Gegensatz zu Menschen in ihren sicheren Elfenbeintürmen, weiß ich, was Sache ist!""..

    ""Menschen in ihren sicheren Elfenbeintürmen""
    sind im Allgemeinen Leute die sich ihre eigenen Erklärungen dafür zusammenbasteln um ihre "moralischen Grenzüberschreitungen" zu rechtfertigen !

    Du wandelst bei diesem Thema von einer Ausrede zur anderen, um Dich bloß nicht mit der Thematik selbst beschäftigen zu müssen..
    Und immer wieder führst Du diese "persönlichen Erlebnisse" ins Feld um die Ausrede der ""ganz engen Bedingungen"" zu rechtfertigen..

    Dazu nimmst Du aber eben NUR diese "eigenen Erlebnisse" zu Hand, und verallgemeinerst sie, weitest sie auf die Gesellschaft aus, ohne auch nur im Ansatz zu überblicken welche vielfältigen Geschichten hinter all diesen Taten stehen können..
    Und setzt damit einen "moralischen Standpunkt" für den es KEINERLEI Basis gibt, denn der basiert einzig auf Deiner persönlichen Rechtfertigung vor Dir selbst..
    Wann willst Du mal anfangen diese "egozentrismus" aus der Thematik zu nehmen, und die Sache VOR DER GESELLSCHAFT zu betrachten, die es zu verändern gilt ?
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#47 AltoAnonym
#48 DramaQueen24Ehemaliges Profil
  • 01.01.2020, 16:23h
  • Antwort auf #44 von TheDad
  • Du kennst mein damaliges Leben nicht, erdreistest Dich aber, darüber zu urteilen. Du kennst auch nicht die Situation meiner Mutter, die mit einem Ortsgruppenleiter in Ostpreußen verheiratet war. Ein Mann, der Hunderte von Juden zusammengetrieben, und in die Vernichtung geschickt hat, und auf Sadospiele stand. Noch Jahre nach dem World War II konnte man die Striemen seiner Peitsche auf Mutters Rücken sehen. Und doch erdreistest Du Dich, sie zu verurteilen.
    Shame on you.
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#49 DramaQueen24Ehemaliges Profil
  • 01.01.2020, 16:30h
  • Antwort auf #46 von TheDad
  • "Du wandelst bei diesem Thema von einer Ausrede zur anderen, um Dich bloß nicht mit der Thematik selbst beschäftigen zu müssen..
    Und immer wieder führst Du diese "persönlichen Erlebnisse" ins Feld um die Ausrede der ""ganz engen Bedingungen"" zu rechtfertigen.."

    Im Gegensatz zu manch anderen Menschen, die alles schwarz-weiß sehen, sehe ich Dinge differenzierter.
    Wäre es Dir lieber gewesen, mein "Vater" hätte mich zu Tode geprügelt?
    Ich habe damals versucht, das Problem mit Hilfe des Systems (Bischof, Polizei) zu lösen, aber niemand wollte helfen! Und als meine Anschuldigungen öffentlich wurden (ich wollte meinen "Vater" nie ins Gefängnis bringen, sondern nur, das er damit aufhört), wusste ich, was mein Vater mit mir tun würde. Es hieß also: Entweder er oder ich!
    Vor Gericht sollen die Dinge öffentlich werden, die für oder gegen einen Angeklagten sprechen. In meinem Fall wurde der Missbrauch nicht erwähnt, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
    Unter denselben Umständen (keine Hilfe durch das System), würde ich heute genauso handeln! Ich würde mich nicht töten lassen!
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#50 KorrekturAnonym
  • 01.01.2020, 17:01h
  • Antwort auf #49 von DramaQueen24
  • "Im Gegensatz zu manch anderen Menschen, die alles schwarz-weiß sehen, sehe ich Dinge differenzierter."

    Witzig. Das Problem ist, dass gerade du hier lauter verschiedene Situationen aneinanderklatschst, die völlig unterschiedlich zu bewerten sind, und dass du dabei gerade NICHT differenzierst.

    Da ist erstens eine Notwehrsituation: den Vater töten, um nicht selbst getötet zu werden.
    Da ist zweitens ein politischer Mord: einen Nazi töten, damit er sich nicht mehr an einem mörderischen System beteiligen kann.
    Da ist die Frage des Tyrannenmordes, die mit diesen beiden Beispielen nichts zu tun hat, sondern eine ganz andere Ebene behandelt.
    Und dann ist da die Frage der staatlichen Todesstrafe, die sehr wenig bis gar nichts mit all diesen Beispielen zu tun hat.

    Und schließlich ist da das Thema des Artikels, in dem es nicht einmal um einfache Selbstjustiz geht. Selbstjustiz setzt voraus, dass jemand die Bestrafung für ein UNRECHT in die eigene Hand nimmt, bevor es der Staat tut. Hier liegt ein solches Unrecht überhaupt nicht vor. Weder die cruisenden Schwulen noch der Obdachlose haben dem Täter etwas getan. Er bildet sich lediglich ein, seine Taten als gerechte Aktion hinstellen zu können. Es geht hier um Hass und Gewalt, die weder rechtlich noch ethisch gerechtfertigt werden können.

    Mit deiner undifferenzierten Begriffsverwischung und Beispielsjonglage trägst du nicht gerade zu einer sinnvollen ethischen Beurteilung des Artikelthemas bei.

    Schon gar nicht, wenn du dabei eine Form der Selbstjustiz rechtfertigst, die (nicht nur, aber auch) auf fragwürdigen Eigendefinitionen und sachlich falschen Behauptungen beruht (Mein Vater war ein Tyrann, also war das Tyrannenmord, also war das ethisch in jedem Fall ok).

    Genau das hat der Täter im Artikel nämlich vermutlich auch getan: einfach mal seine eigene Rechtsauffassung auf irgendwelchen fadenscheinigen Argumenten aufgebaut und dann das vermeintliche Recht in die eigene Hand genommen.

    Der Tyrannenmord ist auch nicht, wie du fälschlich behauptest, "in der Ethik erlaubt". In "der Ethik" wird im Gegenteil seit Jahrhunderten darüber gestritten, ob er zu rechtfertigen ist oder nicht. Aber mit dem eigentlichen Thema hat diese Frage, wie schon gesagt, überhaupt nichts zu tun.
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#51 AndreasKAProfil
  • 01.01.2020, 17:47hKarlsruhe
  • Antwort auf #49 von DramaQueen24
  • Bei aller Anteilnahme an deinem Schicksal, finde ich es äußerst befremdlich, wie du hier argumentierst.

    Du magst die Expertin für DEIN Leben sein, so wie jeder es für das eigene ist. Aber merkst du eigentlich, welche verallgemeinernde Argumente (ich hatte erst Totschlagargumente" geschrieben, aber das ist denn doch in diesem Zusammenhang degoutant) du aus deinem Leben ableitest.

    Es steht außer Frage, dass in einer Notwehrsituation ein Mensch hat, sein Leben zu schützen und wenn die Frage der/die oder ich im Raum steht, der Schnellere überlebt.

    Doch alles und jede/r hat seine Geschichte. Was ist mit deinem Vater? Der ist doch genauso wenig als Mörder geboren wurde, wie du. Deine Geschichte, bzw. was du hier mitteilst ist nachvollziehbar: Ich begreife, dass er der Aggressor war und warum du so gehandelt hast. Und ich beklage mit dir, dass dein Umfeld auf ganzer Linie versagt hat.
    Genauso übrigens wie das Umfeld deines Vaters, als er ein Kind war, ein Jugendlicher, ein Erwachsener. Das half dir nicht, als du in Not warst, soll aber darauf hinweisen, dass wie gesagt alles seine Ursachen hat.

    Hier steht aber die Frage im Raum, ob der Staat die Todesstrafe als Urteil über einen Mörder verhängen soll. Da ist nix mit akuter Notsituation oder Gefahr im Verzug.

    Das einzige was eine staatliche Rechtsprechung zu tun hat, ist zu gewährleisten, dass die Bürgerinnen und Bürger in einem rechtssicheren Raum leben - auch in Bezug auf Leib und Leben.

    Die Schuld-Sühne-Kiste ist dabei überflüssig. Sühne, die oft als "Gerechtigkeit bezeichnet wird, ist weit eher ein Konzept einer Weltsicht, in der Rache eine wichtige Rolle spielt und genau genommen nichts anderes als abgewandelte Auge-um-Auge-Argumentation. Diese sollte doch endlich überwunden werden.

    Die Gesellschaft hat zu wahren, dass niemand so austillt, dass er zum Mörder wird. Dass das nicht die Realität ist, ist klar - aber das ist das Ziel.

    Ein Rechtssystem hat zu wahren, dass ein Mörder eine solche Tat nicht wieder begehen kann. Nichts kann sie ungeschehen machen. Besteht die Gefahr, dass ein Täter nicht begreift, nicht begreifen kann, dass er gegen das unverfügbare Lebensrecht eines anderen gehandelt hat, muss die Allgemeinheit vor ihm geschützt werden - durch Haft. Und wenn das lebenslänglich bedeutet, dann auch wirklich lebenslänglich.

    Wieso soll ein Staat über das Lebensrecht eines anderen verfügen dürfen? Wo sind die Gründe dafür? Wenn es um reine Kostenersparnis geht, es also billiger ist, einen Mörder, der nicht geläutert werden kann auf das Schafott zu führen anstatt ihn bis an sein natürliches Lebensende mit dem Nötigsten zu versorgen - dann muss das bitte genauso auf den Tisch und es muss dann genau darüber diskutiert werden. Halten wir also diese Argumente bitte auseinander.

    Wie kann ich etwa als Angehöriger davon profitieren, wenn der Mörder meines Lieben hingerichtet wird? Es bleibt eine Art schale Genugtuung, aber das System von Gewalt und Sühne wird dadurch keinesfalls durchbrochen.

    Vergebung ist keine Vokabel, die Religionen für sich gepachtet haben und damit süßkitschigen Unsinn verbreitet. Vergebung ist ein Resultat von Reflexion/Selbstreflexion aller Beteiligten. Und sie wird nicht durch Todesstrafen gefördert. Im Idealfall führt sie zu tiefen Einsichten und dazu, im eigenen Umfeld, die Welt weniger gewaltvoll zu machen.

    Kannst du deinem Vater vergeben? Hätte er je sich selbst vergeben können? Wie erleichternd wäre das schlussendlich, wenn das mit einem Ja" beantwortet werden könnte ... kannst du dir das vorstellen?

    Das ist viel verlangt. Vielleicht zuviel von Dir. Ich gebe zu, dass ich mir das in deiner Situation auch selbst nicht als Spaziergang vorstellen würde und es ungewiss ist, dass ich das selbst packen würde. Vorstellungen von einer Sühne-Gerechtigkeit sind auch in mir noch tief verankert. Aber das Streben nach Vergebung wäre für mich der einzige Weg, den ich ausprobieren würde, weil ich mich sträube, mich in einer solchen Gewaltspirale, die nichts löst, sondern maximal trügerisch beruhigt, weiterleben zu wollen.

    Und ich erlaube mir noch eine Anmerkung zu deinem Auftreten hier in vielen Kommentaren:

    Ich erlebe deine Kommentare sehr oft als verabsolutierend und ich finde, salopp gesagt, du sitzt auf einem ziemlich hohen Ross dabei.
    The Dad reitet freilich auch nicht gerade auf kurzbeinigen Ponys herum. Aber im Unterschied zu dir, zieht er mehr als seine eigenen Erfahrungen heran. Man mag über seine Diktion lange streiten und auch seine Argumentationsstränge können Brüche haben - doch ich habe dabei auch gesehen, dass er das, bei Einsicht, korrigiert. So ist er mir 1000mal lieber, als Diskussionsbeiträge von Leuten, die lediglich ihre eigenen Erfahrungen verabsolutieren.
    Hier hat er m.E. nach völlig richtige Botschaften an deine Adresse gesendet.
    Und ich finde bei dir nicht die Spur von Bereitschaft, dich damit auseinanderzusetzen, sondern du reagierst - wie auch sonst sehr oft - lediglich mit weiteren Entrüstungen. Du verstrickst dich m.E. sehr schnell in Verteidigungsgefechte anstatt mal auf den Feldherrenhügel zu steigen und dich zu fragen was mache ich hier eigentlich - welche Schlacht schlage ich hier genau?"

    Ich erwarte nicht, dass du wirklich über meine Worte nachdenkst - weil ich dich nicht kenne und nicht einschätzen kann, wieweit es dir in den einzelnen Fällen möglich ist, Kritik zu bearbeiten. Das meine ich nicht überheblich. Ich habe dabei im Blick, dass Verletzungen so tief sein können, dass sie inneren Hass und Verzweiflung nähren und der Hang zum Selbstschutz überwiegt, der zum Zurückbellen führt. Das ist eine absolut persönliche Sache, zu der mir kein Urteil zusteht.

    Aber bitte leite daraus keine Maxime ab, in welcher Form ein Rechtsstaat Sanktionen für Mörder verhängen sollte.
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#52 TheDadProfil
  • 02.01.2020, 00:37hHannover
  • Antwort auf #47 von Alto
  • ""Die Todesstrafe ist manchmal leider ein notwendiges Übel, von daher sollten wir das ganze eher aus einem pragmatischen Blickwinkel betrachten, statt einem ideellen.""..

    Wenn man der Auffassung anhängt das es universelle Menschenrechte gibt, dann gibt es weder "notwendige Übel" noch einen "pragmatischen Blickwinkel" !
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#53 TheDadProfil
  • 02.01.2020, 00:59hHannover
  • Antwort auf #48 von DramaQueen24
  • ""Du kennst mein damaliges Leben nicht, erdreistest Dich aber, darüber zu urteilen.""..

    WO ?
    Ich habe die AUSWIRKUNGEN Deiner Taten beschrieben, und als UNMORALISCH deklariert..
    Dazu muß ich NICHT "dein Leben kennen", dazu genügen Deine Äußerungen hier über die Menschenrechte, die Du dir anmaßt zur Disposition zu stellen indem Du die Todesstrafe in ""ganz engen Bedingungen"" zu rechtfertigen hältst !

    Ich habe hier als GAR NICHTS zu Deinem persönlichem Leben geschrieben..
    Doch Du hast das getan, und nutzt nun diese "persönlichen Erlebnisse" um Deine "Gegner" mundtod zu machen, frei nach dem Motto
    "du weißt ja gar nicht wie es mir ging"..

    ALL DAS ist IRRELEVANT !
    Es gibt keine ""ganz engen Bedingungen"" !

    Nicht eine !
    Es gibt Menschenrechte, und die haben AUCH Täter*innen !
    Und der Staat darf NICHT genau so handeln wie es die Täter*innen getan haben !
    Er darf die Menschenrechte dieser Täter*innen NICHT zur Disposition stellen..

    Und Du noch weniger !

    ""Du kennst auch nicht die Situation meiner Mutter, die mit einem Ortsgruppenleiter in Ostpreußen verheiratet war. Ein Mann, der Hunderte von Juden zusammengetrieben, und in die Vernichtung geschickt hat, und auf Sadospiele stand. Noch Jahre nach dem World War II konnte man die Striemen seiner Peitsche auf Mutters Rücken sehen. Und doch erdreistest Du Dich, sie zu verurteilen.""..

    Du vergleichst hier immer noch Birnen mit Äpfeln um Obstsalat zu machen !

    Deine Mutter hatte an jedem Tag in Ostpreußen die Möglichkeit UND das "moralische Recht" einen Täter bei der Tat zu stoppen..
    Mit welchen Mitteln auch immer..

    Eine Rechtfertigung für DICH ergibt diese Geschichte NICHT !

    Denn das wäre so, als wenn ein Mensch zu Zeiten der Inhaftierung von Hitlers Stellvertreter in das Gefängnis in Spandau einbricht um diesen umzubringen weil er ja mal böse war..

    Hier fehlt jede Rechtfertigung..
    Und Du ersetzt sie in Deinem Fall immer noch durch ausreden..

    Dir ist bis Heute nicht gelungen zu verstehen was dort passiert ist, und daher ist Dir auch nicht gelungen zu erkennen wo Strafe aufhört, und Willkür des Staates anfängt..

    Alle diese Rache-Phantasien sind KEINE Gründe für staatlichen MORD !
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#54 TheDadProfil
  • 02.01.2020, 01:07hHannover
  • Antwort auf #49 von DramaQueen24
  • ""Im Gegensatz zu manch anderen Menschen, die alles schwarz-weiß sehen, sehe ich Dinge differenzierter.""..

    Und die nächste Ausrede kommt um die Ecke..

    DU bist NICHT diejenige, die die Menschenrechte zur Disposition stellt !

    Weder Deine eigenen, noch die anderer Menschen !

    ""Wäre es Dir lieber gewesen, mein "Vater" hätte mich zu Tode geprügelt?""..

    Weiterhin untaugliche "Argumente" einzuführen hilft Dir hier auch nicht raus..
    HÄTTE er Dich zu Tode geprügelt, es HÄTTE hier niemals Jemand erfahren..
    Es sei denn, es hätte eine Artikel dazu gegeben wie ein Mann sein Trans*-Kind ermordet hätte, und dafür auf den elektrischen Stuhl kommen soll..

    Doch dann wäre ich ebenso gegen die Hinrichtung !

    Der Unterschied zwischen "schwarz-weiß sehen" und der "ethischen Konsequenz" erschließt sich Dir nur immer noch nicht..
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