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Australien

Tennis-Legende: Trans Kinder sind vom Teufel befallen

Als Pastorin einer Kirche in Perth holte Australiens einstiges Tennis-Idol Margaret Court erneut zu einer transfeindlichen Tirade aus. Gott verbiete Geschlechtsanpassungen, meinte die 77-Jährige.


Margaret Court bei einem Spiel im Jahr 1970 (Bild: Eric Koch / Anefo / wikipedia)

Mit einer transfeindlichen Tirade sorgt Australiens Tennis-Legende Margaret Court erneut für internationale Negativ-Schlagzeilen. Als Pastorin einer Kirche in Perth holte die 77-Jährige am Wochenende zum großen Rundumschlag gegen die LGBTI-Community aus. "Der Teufel ist in die Medien, die Politiker, die Erzieher und das Fernsehen gefahren", donnerte Court unter anderem von der Kanzel: "Er will die Menschen kontrollieren und die Gehirne der Menschen beeinflussen."

Das habe Satan in Bezug auf trans Menschen bereits geschafft. "Kinder entscheiden sich heute mit sieben oder acht Jahren, ihr Geschlecht zu ändern – lest die ersten beiden Kapitel der Schöpfungsgeschichte, das ist alles, was ich dazu sage", so Court weiter.

Sie sei sicher, dass sich die LGBT-Bewegung längst wünsche, das T für trans Menschen niemals hinzugefügt zu haben: "Speziell im Frauensport werden sie damit noch sehr viele Probleme bekommen." Spätestens mit 17 Jahren würden junge Menschen anfangen, Hormone zu nehmen, um ihr Geschlecht zu verändern: "Aber allein Gott hat uns so gemacht, wie wir sein sollen."

Seit Jahren immer wieder Ausfälle gegen LGBTI

Margaret Court war mit 64 Grand-Slam-Titeln eine der erfolgreichsten Profispielerinnen der Geschichte, sorgte in den letzten Jahrzehnten aber vor allem mit christlich-fundamentalistischen und speziell queerfeindlichen Äußerungen für Schlagzeilen. Die frühere Katholikin gründete ihre eigene Pfingstgemeinde und bekämpfte in Australien unter anderem die Ehe-Öffnung für gleichgeschlechtliche Paare.

Bereits 2011 hatte Court kritisiert, wie der Zeitgeist "gestörte" Homosexuelle "hinter geschlossenen Türen hervorgeholt" habe und ihre nach Gottessicht "widerliche" Beziehungen anerkennen wolle (queer.de berichtete).

Vor zwei Jahren hatte Court sogar eine Tirade nach der anderen abgelassen: Erst forderte sie einen Boykott der australischen Fluggesellschaft Qantas Airways, weil diese die Ehe für alle unterstützt. Dann sagte sie einem "christlichen" Radiosender, die "Homo-Lobby" sei ein Werk des Teufels und hätte es "auf die Jüngsten abgesehen", Homosexualität sei eine "unheilige Lust auf das Fleisch", Schulaufklärung über LGBT sei vergleichbar mit Taten von Hitler und den Kommunisten und der Tennissport sei "voll mit Lesben", die jüngere Spielerinnen verführten (queer.de berichtete). Sie habe nichts gegen diese Leute, sondern wolle ihnen bei der Abkehr helfen.

Schon damals hatten Tennis-Ikonen wie Billie Jean King und Martina Navratilova gefordert, die Margaret Court Arena in Melbourne wegen der LGBTI-feindlichen Äußerungen ihrer Namensgeberin umzubenennen. (cw)



#1 Alexander_FAnonym
  • 30.12.2019, 14:12h
  • Die sollte ich am besten mit ihrem Landsmann Mel Gibson zusammentun, im tiefen Outback verschwinden und dort bleiben. So bleibt sie von der sündigen Welt unbelästigt, und wir von ihrem Stuss.
    Was manche Leute doch für komische Alterserscheinungen zeigen...
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#2 DramaQueen24Profil
  • 30.12.2019, 14:13hBerlin
  • Das sie sich homophob äußert, ist man ja schon von ihr gewohnt. Aber transphob, das ist neu!
    Da sieht man mal wieder, das Religion intolerant ist, und das Gehirn vernebelt.
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#3 grussausbangkokAnonym
  • 30.12.2019, 14:30h
  • "Er will die Menschen kontrollieren und die Gehirne der Menschen beeinflussen."
    altes gestörtes Weib...das ist genau was du möchtest..
    Kleines Weihnachtliches Erlebniss der besonderen Art;
    unser Söhnchen geht in die Kita hier in Buddas Thailand,
    Eine Frau deren JKind in der selben Kita ist,faengt nun an gegen unsere Regenbogenfamlie zu hetzen

    Wir würden in der Todsünde leben und haetten vielleicht den Missbrauch unseres Söhnchens vor.
    Erzählt sie den andren Müttern.

    Sie habe sich bei ihrem Pfarrer informiert,der will gerne Helfen und unsere Seelen retten.
    Eine Heilung sei möglich sage der RKK Pfarrer hier in Bangkok.
    Sie habe auch eine katholische Witwe an der Hand mit der wir sexuelle Übungen machen könnte ,die Dame sei einverstanden

    Wir sind ja seit 1977 zusammen und nun kommt die Rettung für uns ...angeboten von der Kinderschänder Sekte......RKK Thailand
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#4 Patrick SAnonym
  • 30.12.2019, 14:50h
  • Weis man evtl., ob sie mal einen Ball an den Kopf bekommen hat? Bei den Geschwindigkeiten im Profitennis, verursacht das mit Sicherheit irreparable Schäden.
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#5 LotiAnonym
  • 30.12.2019, 15:13h
  • Antwort auf #1 von Alexander_F
  • Was hat jetzt Mel Gibson damit zu tun? Könnte ich auch gleich mal nachfragen. was seine Freundin Judy Foster an diesen Kerl so besonders findet? Nicht nur in den USA finden sich sogenannte Rednecks sondern eben auch in Australien.
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#6 BumsAnonym
#7 Religioten allerortenAnonym
  • 30.12.2019, 16:42h
  • Es ist immer wieder aufschlussreich, wenn einige Christen ihre Maske fallen lassen und ihr bestimmendes Wesen zum Vorschein kommt.
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#8 Vater
#9 Tobi CologneAnonym
  • 30.12.2019, 17:02h
  • Es wird wohl immer Durchgeknallte geben, die komplett dem Wahnsinn verfallen.

    Aber man sollte nicht auch noch Straßen, Plätze, Gebäude, Sportstätten o.ä. nach ihnen benennen.
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#10 antosProfil
  • 30.12.2019, 19:08hBonn
  • >> Bereits 2011 hatte Court kritisiert, wie der Zeitgeist "gestörte" Homosexuelle "hinter geschlossenen Türen hervorgeholt" habe und ihre nach Gottessicht "widerliche" Beziehungen anerkennen wolle.<<

    Man kann an solchen Äußerungen exemplarisch ablesen, dass nicht Angst (Phobie, im weitesten Sinne), sondern Ekel die treibende Emotion für den moralischen Abscheu gegen uns alle (ich fühle mich bei ihren Ausfällen gegen Transsexuelle definitiv mit gemeint) ist.

    Lesetipp dazu (moralpsychologische Erkenntnisse hervorragend zusammengefasst):

    www.amazon.de/Die-aufgeregte-Gesellschaft-Polarisierung-vers
    tärken/dp/3570103625/
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