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- 30. September 2005 1 Min.
München Die bayerische Polizei beendet die Speicherung von sexueller Orientierung bei der Erfassung von Daten aus Strafanzeigen und Verkehrsstraftaten. Das ergab eine Anfrage der SPD-Landtagsabgeordneten Helga Schmitt-Businger an die Staatsregierung. Bislang wurde der Zusatz "Homosexueller" oder bei Orten "Aufenthalt von Homosexuellen" gespeichert. Bayerns Innenminister Günther Beckstein (CSU) habe offensichtlich "die späte Einsicht gewonnen, dass sich viele Personen erheblich in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt sahen", so die innenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. Sachsen und Brandenburg führen nach wie vor so genannte Rosa Listen, Thüringen und Nordrhein-Westfalen haben nach eigenen Angaben bereits in den vergangenen Wochen die Sammlung von Daten Homosexueller eingestellt. (dk)













