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Kommentare zu:
Schwule Traditionsbar "potentielle Gefahr für die Sittlichkeit"?


#1 PeerAnonym
#2 Ralph
  • 04.01.2020, 11:34h
  • Wer regiert in Baden-Württemberg? - Die Grünen. Wer ist OB von Stuttgart? - Ein Grüner. Die Grünen sind in der rechten Ecke angekommen. Vom freiheitsverliebten Bürgerschreck zum faschistoiden Spießer.
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#3 goddamn liberalAnonym
  • 04.01.2020, 11:54h
  • Antwort auf #2 von Ralph
  • "Vom freiheitsverliebten Bürgerschreck zum faschistoiden Spießer."

    Das Letzte gilt gerade für die schwäbelnde Öko-Mittelschicht von Anbeginn.

    Nix mit Bürgerschreck. Nix mit Bürgerrechten.

    Dazu gehört dann auch eine auf Dressur ausgerichtete Körper-Politik, die die pietistische Enthaltsamkeit verweltlicht und auch uns aufs Ehebett mit gestärkter blütenweißer Wäsche abrichten will.
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#4 MoKiAnonym
  • 04.01.2020, 11:55h
  • Die Grünen sind die neuen Moralapostel. Früher hieß es noch: "Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment". Jetzt sind sie evangelisch geworden und Hüter der Sittlichkeit.
    *lol*
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#5 QueerUserAnonym
  • 04.01.2020, 12:05h
  • Antwort auf #2 von Ralph
  • "Die Grünen sind am rechten Rand angekommen." Wo lebst Du denn? Sollen wir lieber die LGBT-freundliche CDU, oder die noch freundlichere AfD wählen? Man sollte nie von einer Tat auf jeden und alles schließen. Das hast Du offenbar nicht verstanden. Außerdem regieren Grüne und CDU in BW. Die Grünen setzen sich sehr stark für unsere Rechte ein, die CDU leider nicht.
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#6 qwertzuiopüAnonym
  • 04.01.2020, 12:11h
  • In Baden-Württemberg und gerade von Stuttgart an RIchtung Süden ist das Spießertum zuhause. Bin froh, da weg zu sein.
    Und ja, man wird sehen, wie sich die Grünen da in Zukunft so entwickeln.
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#7 marbelaAnonym
  • 04.01.2020, 12:16h
  • Geschichte wiederholt sich leider und bekanntlich lehrt uns die Geschichte, dass uns die Geschichte nichts lehrt.

    wie war das um 1920 rum? Bis dahin ging es den Homosexuellen doch auch nicht schlecht, was sich in den Jahrzehnten danach ereignete ist ja bekannt.

    Das kann sich leider wiederholen.

    Wohin soll man denn nur auswandern? Diese Frage beschäftigt mich schon seit geraumer Zeit.

    Das ist alles ein sehr langsamer schleichender Prozess.

    In meiner Umgebung sind die Orte für's Cruising (z. B. FKK-Badeseen) nach und nach von irgendwelchen Heinis Torpediert worden. Es gibt da NICHTS mehr (es sind mindestens 3 an der Zahl).

    Menschen, die sich früher dort (auch Anonym) immer mal wieder treffen konnten zum austauschen, Schwätzchen halten, haben sich aus den Augen verloren.

    Seit wachsam! Wie wird sich das noch weiter entwickeln? Das ist alles sehr, sehr traurig. Dass dabei die Grünen mitmischen (vielleicht auch nicht mit voller Absicht) stimmt mich, nach deren sonstigem Verhalten sehr nachdenklich.
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#8 goddamn liberalAnonym
  • 04.01.2020, 12:17h
  • Antwort auf #5 von QueerUser
  • "Wo lebst Du denn? Sollen wir lieber die LGBT-freundliche CDU, oder die noch freundlichere AfD wählen?"

    Deine Alternativen sind sehr verräterisch.

    Es gibt ja auch noch andere Parteien im Angebot.

    Die haben dann auch offen queere Politiker*innen in hohen öffentlichen Minister- oder Bürgermeisterämtern zu bieten.

    Bei den Grünen sitzt unsereiner meist in der Nische.

    Es sei denn die Nische wird wie in Stuttgart bei der frommen Kehrwoche besenrein ausgeräuchert.
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#9 BePrideAnonym
  • 04.01.2020, 12:36h
  • Die Auflagen der Stadt Stuttgart mit ihrer Begründung sind eindeutig verfassungswidrig. Das Bundesverfassungsgericht hat seine vielen Entscheide in nunmehr 10 Jahren damit begründet, dass nach Art. 3 Abs. 3 GG niemand wegen seiner sexuellen Orientierung benachteiligt werden darf. Das ist hier jedoch mit den Auflagen der Stadt Stuttgart der Fall. Die Stadt kann sich nicht mehr auf eine Sittlichkeit und damit auf den Begriff des Sittengesetzes in Art. 2 GG berufen, da diese(s) bezüglich der sexuellen Orientierung durch die Entscheide des Bundesverfassungsgerichts für immer obsolet geworden ist. Die Begründungen der Stadt selbst als auch noch nachgeschobene sind oder wären als verfassungswidrig zu entlarven und haben vor Gericht keinen Bestand.
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#10 Carsten ACAnonym
  • 04.01.2020, 12:44h
  • ---------------------------------------------------
    "Es wird angeführt, die seit 30 Jahren im Eagle verkehrenden Gäste seien eine potentielle Gefahr für die Sittlichkeit und eine mögliche Belästigung der Nachbarschaft.
    -------------------------------------------------

    Lächerlich!

    Wie kann etwas, was innerhalb von Räumlichkeiten, die von allen freiwillig und bewusst betreten werden, für andere Menschen eine Gefahr oder Belästigung sein?

    Und dann wieder dieser frömmelnde Begriff "Sittlichkeit", der eine Mischung aus Prüderie und religiöser Scheinheiligkeit widerspiegelt.

    -------------------------------------------
    Der Betrieb eines Szenelokals widerspräche daher dem öffentlichen Interesse."
    -------------------------------------------

    Ein Lokal dient auch nicht dem öffentlichen Interesse. Oder verlangen die Subventionen?

    Solange das erfolgreich läuft und die ihre Steuern und sonstigen Abgaben zahlen, ist alles in Ordnung.

    Aber dass in Stuttgart und ganz Baden-Württemberg "Demo für alle", "bibeltreue Christen", etc. besondern stark sind und viel Macht haben, haben wir ja schon oft genug gesehen.

    Ich meide dieses Bundesland und lasse mein Geld lieber woanders.
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#11 Leon 4Anonym
  • 04.01.2020, 13:04h
  • Gentrifizierung.... Stuttgart ist dicht, es gibt schlicht keine baufläche mehr (deswegen wird zb ja s21 auch unter Tage gelegt, es geht hier auch weniger um den bahnverkehr als um die dadurch frei werdene baufläche), davon ist das ganze Heusteigviertel betroffen! Und mein Viertel ist als nächstes dran oO

    War zu erwarten....
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#12 FliegenAnonym
  • 04.01.2020, 13:05h
  • ...und ich war mal GRÜN Wähler !!! Ich schäme mich dafür SORRY!!! ARMES STUTTGART!!!
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#13 Manfred85250Profil
#14 easykeyProfil
  • 04.01.2020, 13:08hLudwigsburg
  • - "eine lange Liste von Auflagen" -

    Ohne Kenntnis dieser "langen Liste" ist das hier keine sehr sachliche Diskussion.
    Selbstverständlich sind "sittliche Gründe" o. ä. an den Haaren herbeigezogen, zeigen aber den Einfluss der Evangelikalen und anderer bigotten Religioten im Ländle klar auf.
    Wenn es um Fluchtwege oder Brandschutz geht, dann sind das m. E. berechtigte Einwände die der Sicherheit aller Besucher dienen.
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#15 easykeyProfil
#16 Leon 4Anonym
#17 FliegenAnonym
#18 TheDadProfil
  • 04.01.2020, 13:52hHannover
  • Antwort auf #11 von Leon 4
  • ""Stuttgart ist dicht, es gibt schlicht keine baufläche mehr (deswegen wird zb ja s21 auch unter Tage gelegt, es geht hier auch weniger um den bahnverkehr als um die dadurch frei werdene baufläche)""..

    Das ist ein Irrtum..
    Vor allem wenn man sich die Auswirkungen dieses Bauprojektes vor Augen hält, die sich auf eine "Einsparung von Zeit um die 3 - 5 Minuten"
    reduziert, bloß weil danach keine Fahrpersonal-Wechsel und Richtungswechsel der Züge mehr vorgenommen werden müssen..

    Die sich auch auf anderen Wegen erreichen lassen, wenn man z.B. wie die Schweizerischen Bundesbahnen einen konsequenten Taktfahrplan einrichtet..

    Die Bundesbahn will trotz der mangelhaften Struktur
    (sonst würden die nicht Milliarden in die Erhaltung von Brücken und den Aus- und Neubau von Strecken investieren müssen !)
    bis 2025 die Taktung aller ICE-Verbindungen auf den "wichtigen" Nord-Süd-Verbindungen und auf
    "ausgesuchten Ost-West-Trassen"
    von Stündlich auf Halbstündlich umstellen..

    Das Ergebnis wird dann aber nicht sein, daß der Fahrgast* schneller von irgendwoher irgendwohin kommt, sondern das noch mehr Züge der Bundesbahn unpünktlich sein werden..
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#19 DerailingAnonym
#20 Thorsten-SAnonym
  • 04.01.2020, 14:01h
  • Die schwule Szene in Stuttgart war noch nie hitverdächtig, aber früher gab es wenigstens ein paar Sachen: Boots, Eagle, Röhre. Die Röhre wurde schon vor Jahren wegen des Bahnhofsumbaus platt gemacht, das Boots ist zum Hetenladen verkommen und jetzt ist auch noch das Eagle weg. Die Begründung der Stadt könnte direkt aus den 1950ern kommen, es ist unfassbar! Stuttgart ist so ein mieses Scheisskaff.
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#21 FliegenAnonym
  • 04.01.2020, 14:07h
  • ...das BOOTS ist auch geschlossen!!! Und seit S21 ist soooo vieles falsch abgelaufen in dieser Bannanen DORF STADT !!!
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#22 TheDadProfil
  • 04.01.2020, 14:08hHannover
  • Antwort auf #10 von Carsten AC
  • """Es wird angeführt, die seit 30 Jahren im Eagle verkehrenden Gäste seien eine potentielle Gefahr für die Sittlichkeit und eine mögliche Belästigung der Nachbarschaft.
    -------------------------------------------------

    Lächerlich!

    Wie kann etwas, was innerhalb von Räumlichkeiten, die von allen freiwillig und bewusst betreten werden, für andere Menschen eine Gefahr oder Belästigung sein?

    Und dann wieder dieser frömmelnde Begriff "Sittlichkeit", der eine Mischung aus Prüderie und religiöser Scheinheiligkeit widerspiegelt.""..

    Richtig..
    Exakt so ist es..
    Ich warte ja immer noch auf einen Artikel der sich mit der Gentrifizierung befasst, und dann mal die Auswirkungen auf "Kirchen" und "Gemeinden" beschreibt, und dann dort eine solche
    ""Sittlichkeit und eine mögliche Belästigung der Nachbarschaft""
    heraufbeschwört, weil in die Nähe eines Domes immer mehr Atheisten in die Wohnungen einziehen..
    Wird der dann auch "geschlossen" oder gar abgerissen ?

    Entgegen der hier bereits angesprochenen Verantwortlichkeit einer Landesregierung oder des Stuttgarter Oberbürgermeisters sehe ich hier die Gefahr aber aus der Verwaltung der Stadt kommend, und dort ausgehend von den dortigen Beschäftigten..
    Die gilt es einmal zu "durchleuchten" und dabei herauszufinden wer für solche "Entscheidungen" verantwortlich ist, und nicht nur die "politische Verantwortung" trägt, wie ein Fritz Kuhn oder ein Winfried Kretschmann..

    Denn hier haben wir es dann mit realen Gefahren zu tun, wenn auf solchen Posten dann "konservative" wie Evangelikale ihr Unwesen treiben, unbeobachtet und unkontrolliert, weil sie sich nicht wie Kretschmann und Kuhn im Fokus der Öffentlichkeit befinden..
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#23 CHASSROMAnonym
#24 TheDadProfil
  • 04.01.2020, 14:16hHannover
  • Antwort auf #19 von Derailing
  • ""Bevor jetzt hier eine "Stuttgart 21"-Diskussion losgeht,""..

    ""Die schwule Szene in Stuttgart war noch nie hitverdächtig, aber früher gab es wenigstens ein paar Sachen: Boots, Eagle, Röhre. Die Röhre wurde schon vor Jahren wegen des Bahnhofsumbaus platt gemacht,""..

    www.queer.de/detail.php?article_id=35213&antwort_zeigen=
    ja#cc562809


    Das ganze Problem im Auge zu haben ist niemals falsch, oder irgendwie "ablenkend"..

    Gentrifizierung ist KEINE Frage von "Nachbarschaftskriegen" oder "Evangelikalen Bestrebungen" gegen eine "Homo-Kultur", auch bundeseigene Bauprojekte haben Auswirkungen auf die Gesellschaft..

    Für wie viele Betroffene der wegen des Projektes "Stuttgart21" abgerissenen Häuser und Geschäfte wurden dann Ersatz-Lösungen geschaffen ?

    Und wo ist die Lösung für die "Röhre" geblieben ?
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#25 momemt-malAnonym
  • 04.01.2020, 14:16h
  • Momemt mal. Das Bauamt entscheidet ohne den Stadtrat zu fragen. Von daher ist da erstmal KEINE Partei schuld. Die Frage ist, was nun, nachdem es öffentlich wurde vom Stadtrat getan wird, um das Bauamt zurückzupfeifen.
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#26 antosProfil
  • 04.01.2020, 14:28hBonn
  • Antwort auf #3 von goddamn liberal
  • Das glaube ich auch. Eine Dressur lebendiger Körper noch dazu, die es zugleich gebietet, Mitte der 80er publikumswirksame Tränen übers >ungeborene Leben< zu vergießen, wie es z. B. Grünen-Mitbegründerin Petra Kelly getan hat - scheiß doch auf irgendwelche Emanzipationsbestrebungen!

    Wenn man sich mit den - beispielhaften - Biographien von Kelly und ihrem Freund Gerd Bastian (der sie 1992 erschossen hat) befasst, kann man so einiges erahnen von dieser grünen Lebenswürzmischung aus 80er-Jahre-Apokakyptik, Naziförster-Nachhaltigkeit, Glaubensseligkeit samt dem wie ein faules Ei zum anderen dazu gehörenden Eso-Kitsch und der mit all dem beinahe zwingend verbundenen Blindheit gegenüber tatsächlichen gesellschaftspolitischen Herausforderungen. Diesen Bodensatz lassen die Grünen bis heute weiterkeimen.
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#27 TimonAnonym
  • 04.01.2020, 14:44h
  • Ist das nicht ein Eingriff in unternehmerische Freiheit und in generelle Freiheitsrechte?
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#28 Thorsten-SAnonym
  • 04.01.2020, 14:56h
  • Man sollte klären, wer bei der Stadtverwaltung für diese Entscheidung zuständig ist. Offenbar missbraucht da ein Schwulenhasser sein Amt. Da muss man was tun!
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#29 BePrideAnonym
  • 04.01.2020, 15:02h
  • Antwort auf #26 von antos
  • Die Grünen begründen ihre Existenz mit dem Einsatz für Umwelt- und Bürgerrechte. Der jetzige Grundrechtsverstoss der Stadt Stuttgart in Verantwortung des grünen Fritz Kuhn und eine diesbezüglich drohende gerichtliche Niederlage rühren daher öffentlichkeitswirksam an der Existenz der Partei und könnten die Stadt zu einer Aufhebung der Auflagen nötigen.
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#30 BePrideAnonym
#31 FliegenAnonym
  • 04.01.2020, 15:51h
  • ....bin auf die Reaktion vom CSD Verein Stuttgart gespannt die haben doch soooo n guten Draht zur Politik!?
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#32 Biedermann-WatchAnonym
#33 Ralph
  • 04.01.2020, 16:11h
  • Antwort auf #5 von QueerUser
  • Weshalb sollte ich die Grünen wählen (hab ich 30 Jahre lang getan), wenn sie homopolitisch auch nicht mehr besser sind als andere Parteien? In BW hat sich das lange vorbereitet. Man denke an Aussagen von Palmer und Kretschmann. Den einen mag man als rechten Ausreißer abtun, aber der andere ist Ministerpräsident.
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#34 easykeyProfil
  • 04.01.2020, 16:32hLudwigsburg
  • ....Der Betrieb eines Szenelokals widerspräche daher dem öffentlichen Interesse....

    Ich gebe an dieser Stelle zu bedenken, dass eine Oper oder ein Theater auch nichts anderes als Szenelokale für Kulturinteressierte sind...ebenso wie Kirchengebäude für Gläubige.....

    Was sind denn nun die konkreten Auflagen?
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#35 JoteshiAnonym
  • 04.01.2020, 16:35h
  • Die Grünen und Roten interessieren sich einen Feuchten für uns. Wir sind toll als Aushängeschild, aber wenn's drauf an kommt schmeißen uns die angeblich LGBT-freundlichen Parteien genauso vor den Zug wie die Konservativen.
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#36 Maike PfudererAnonym
  • 04.01.2020, 16:47h
  • Hier sind einfach verschiedene Dinge ins richtige Licht zu rücken. Erstens haben wir Grünen im Gemeinderat 16 von 60 Sitzen, gemeinsam mit der Stimme des OB knapp 28% also keine Mehrheit.
    Zweitens wenn wir aus der Presse hinterher, wenn alles schief gelaufen ist, davon erfahren können wir nicht im Vorfeld helfeb.
    Und vor allem ist der Oberbürgermeister einer Stadt mit 600.000 Einwohnern nicht der Bearbeiter von Gaststättenkonzessionen. Hier ist das Amt für öffentliche Ordnung zuständig. Dieses Amt liegt im Referat vom Bürgermeister Dr. Schairer CDU
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#37 das UngesagteAnonym
#38 Thorsten-SAnonym
#39 das UngesagteAnonym
#40 WeseraalProfil
  • 04.01.2020, 17:37hBremen
  • Die Begründung ist absurd und nicht zu begreifen...
    Dazu fällt mir nur noch mein Opa ein. Wenn der mit einem Begriff so gar nichts anfangen konnte, fragte er immer: " Was ist das, kann man das essen?"

    Also frage ich jetzt mal wie mein Opa: "Sittlichkeit was ist das, kann man das essen?
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#41 NachfrageAnonym
#42 Maike PfudererAnonym
#43 marcocharlottenburgAnonym
  • 04.01.2020, 17:47h
  • Richtig, der Aufschrei, auch des Wirtes ist groß. Was ich aber nicht gelesen habe ist, ob gegen den Bescheid in Widerspruch gegangen wird und im Übrigen böte es sich wohl auch an im Wegen einer einstweiligen Anordnung bis zu einer Entscheidung in der Hauptsache den Anspruch auf Betrieb ohne Auflagen oder zumindest der beanstandeten Auflagen durchführen zu können. Oder soll der Bescheid etwas aufgrund der Aufregung nicht bis zum Passus der Rechtsbehelfsbelehrung gelesen worden sein?
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#44 dellbronx51069Anonym
#45 BePrideAnonym
#46 Stuttgarter MichlAnonym
  • 04.01.2020, 18:24h
  • Hier ein paar Fakten und wilkommen in der Gleichbehandlung.

    1. Nach einer einer Änderung in der Gebietssatzung dieses Viertel und das schon vor über 15 Jahren musten viele Vereinslokale und andere Betriebe wie Biliardcafe (welches das Eagle in der Urform ist) schliessen

    2. Bisher hatte das Eagle Bestandsschutz dieser erlischt nunmal bei einem Betreiberwechsel - wie auch bei anderen in den Vergangen Jahren -

    3. Würde die Stadt ein Auge zudrücken hätten Ednische Gruppierungen eine Grundlagen nachträglich gegen die Schliessung Ihrer Lokale gegen die Stadt vorzugehen.

    Es war allen klar und das schon Seit Jahren das das Eagle keine Zukunft hat nach Heinz.

    Die Stadt ist nach Ihren Möglichkeiten entgegen gekommen um Zeit zugeben was neues aufzubauen oder das Eagle durch schrittweisen Umbau um das erforderliche zu erreichen.

    Aber diese Zusammenarbeit hätte nie mit Heinz funktioniert.

    Der König ist Tod es gibt schon neue Möglichkeiten
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#47 olfwobAnonym
  • 04.01.2020, 18:26h
  • Antwort auf #3 von goddamn liberal
  • Dummerweise setzt sich dieses Verhalten dann fort, wenn die Herrschaften zB nach Berlin ziehen und dort dann auch anfangen die Kieze zu einer idyllischen schwäbischen Kleinstadt zu modifizieren/gentrifizieren. Aber hey, es muss ja unbedingt ein Szenebezirk sein in den Mann zieht. Bis man dann merkt, dass die Kids da auch mal Dinge sehen können, die als verstörend empfunden werden.
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#48 goddamn liberalAnonym
  • 04.01.2020, 18:32h
  • Antwort auf #42 von Maike Pfuderer
  • Bei aller schwäbischen Ordnungsliebe.

    Auf Formalkram kann man sich da nicht zurückziehen.

    Man muss Fehlentscheidungen korrigieren.

    Zumal es ja nicht einmal um feuerpoliziezeiliche Bedenken (die man durch einen Umbau ausräumen könnte), sondern wortwörtlich und offen und offiziell um einen Sittlichkeitsfimmel geht, der woanders seit 40 Jahren ausgestorben ist.
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#49 goddamn liberalAnonym
  • 04.01.2020, 18:37h
  • Antwort auf #26 von antos
  • "Naziförster-Nachhaltigkeit" ist eine geniale Wortschöpfung!

    Chapeau!

    Bei dem traurigen Schicksal von Kelly und Bastian fällt mir als ehemaligen Grün-Wähler auch der Todestrieb hinter ihrem sehr deutschen Idealismus auf.

    Und das alte SS-Motto: "Den Tod geben, den Tod nehmen"...
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#50 BePrideAnonym
#51 goddamn liberalAnonym
  • 04.01.2020, 18:53h
  • Antwort auf #47 von olfwob
  • Ja, ja, ich weiß.

    Habe gerade noch pingelige Belehrungen einer Zugezogenen mit entsprechendem Akzent über mich ergehen lassen...

    Entsprechende Nachhilfe erhalten wir ja auch gerade hier bei queer.de.

    Bei uns versuchen wir es dann mit entkrampfender Schunkeltherapie.
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#52 FliegenAnonym
#53 Homonklin_NZAnonym
  • 04.01.2020, 19:06h
  • Aus der Distanz liest sich das nicht so sehr danach an, als könne da eine bestimmte Partei viel dafür. Da werden eher ein paar besonders knorrige Zausel ihre Köppe zusammen gesteckt haben, die in der Stadtverwaltung und an zuständigen Stellen die Parameter hin und her schieben können. Da müsste man dann mal auf den Zahn fühlen, wer da welche neuartigen Verordnungen überhaupt veranlasst hat, und ob das so überhaupt durch entsprechende Fassungen gedeckt ist, oder eher so interpretiert wird.

    Den Pegel durch Musik kann man mit entsprechenden Einrichtungen nämlich auch so nach umher abschotten, dass er nicht lauter als in einer StiNo-Kneipe erscheint, und auch nicht in oben angrenzende Wohnungen hinauf dringt.
    Ein Problem ist wahrscheinlich die mutmaßliche oder sich üppig vorgestellte Form eines Vergnügungaufkommens. Wenn da Leute im Stadtrat sitzen, die sich in Unkenntnis ausmalen, dass das Eagle einen apokalyptischen Sündenpfuhl mit Lotusthron für schenkelgelenkige Teufel und peitschende Nonnen in LED-Leder-Burka da drin kultiviert ...augenverdreh...was den sittlich gern verstaubten Südländlern durchaus zuzutrauen wäre, führt das natürlich zu Liquidationsfantasien.
    Oder das sind halt so Leute, die sich lieber zuhause an die Gummistiefel sniffen, und verdammt neidisch.

    Diese neue Faselei von Bedrohungsszenarien, da kann man sich schon bissle denken, aus was für einer Ecke das hervor schwelt.
    Da müssten dann aber zunächst auch alle Lokale geschlossen werden, in denen Damen leicht bekleidet an der Stange tanzen oder Kunden animieren, inklusive Sportgaststätten und Badehäusern, weil da spärlich Bekleidete unterwegs sind, Swingerclubs und Freikörperkulturtreffpunkte, und Arztpraxen sowieso - da sind öfter Unbekleidete vorkömmlich. Zuletzt müsste man anordnen, dass jede Dusche in jedem Privathaushalt geblendete Fenster haben sollte, und in jeder Planschanstalt die Kinder nur noch in voller Lycramontur oder im Taucheranzug planschen dürfen. Ansonsten wird das Gebot zur unbedingten Sittlichkeit nie und nimmer und nicht mal von der nicht queeren Bevölkerung eingehalten werden können.

    Also im Ländle - lockere Schrauben anziehen, und zu tighte Schrauben mal wieder etwas lockern!
    Sonst wandern außer mir noch mehr Innovatoren aus (Späßle auf Lederelsen-Divenmodus, gell)
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#54 Maike PfudererAnonym
#55 Uwe stgtAnonym
  • 04.01.2020, 19:25h
  • Antwort auf #43 von marcocharlottenburg
  • Es war etwas anderst, die Stadt hatte über Monate seit Somner, ihr Wohlwollen signalisiert, dann abgewartet bis der alte Besitzer kurz vor Jahresende seine Konzession abmeldete, die ab 1 Jan geltende neue Konzession wurde immer wieder in Aussicht gestellt, dann aber erst zjm 30.12 erteilt, in dieser Genehmigung standen dann die Auflagen, unter anderem totales Verbot Musik abzuspielen, eine Kleiderordnung als Auflage, keine Darkrooms mehr, und und und
    Besonders das mit dem sittlich verwerflichen Publikum dürfte einigen 2020 sehr sauer aufstossen.
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#56 BePrideAnonym
#57 Homonklin_NZAnonym
  • 04.01.2020, 20:04h
  • Antwort auf #48 von goddamn liberal
  • 40 Jahre sind im Schwabenland eine relativ kurze Zeit, also da wird man sich noch gedulden müssen. Habe da meine ersten 17 Lebensjahre verbracht und noch das Mobbing spüren dürfen, weil meine Familie "Neigschmeckte" waren, also deren Vorfahren vor 3 Generationen da hin kamen. Bis Jemand eingemeindet ist, dauert das schon mal paar Hundert Jahre. Die können da auch was dazu lernen, aber das dauert...und dauert...
    Ein Grund waruzm ich da früh weg wollte.

    Also nochmal so an die 150 Jahre Zeit ins Land gehen lassen, dann sind die auch auf dem Stand von 1983, oder so, angekommen. :\
    Wobei Stuttgart eigentlich schon relativ weit ist...schon mal war.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #48 springen »
#58 TommAnonym
  • 04.01.2020, 20:52h
  • Ich verkehre unregelmäßig im Eagle schon seit seiner Eröffnung 1989 - und lebe auch in Stuttgart. Das Eagle war schon immer der Hotspot der Leder & Fetisch-Szene in der Landeshauptstadt. Ich kann mich nicht erinnern - das dort jemals "Billiard" auf dem Billiardtisch gespielt wurde :-)

    Was ich nicht verstehe ist - das Man(n) nach etwas mehr als 30 Jahren und laufendem Betrieb von einer "Gefahr für die Sittlichkeit und eine mögliche Belästigung der Nachbarschaft" spricht !?

    Wenn das so wäre - dann wäre das Stuttgarter Ordnungsamt doch schon viel früher eingeschritten, und hätte den Laden dicht gemacht !!

    Es wurden Gründe gesucht - und vermeintlich auch gefunden, mit diesem u.a. lächerlichen Musikverbot die es den neuen Betreibern unmöglich macht, das Eagle in seiner jetzigen Form weiter zu führen !!

    Wir werden uns wohl daran gewöhnen müssen, das Läden wie das Eagle nicht mehr ins chice, luxus sanierte Stadtbild (Heusteigviertel) passt ...

    Ich muss mich als Stuttgarter wieder einmal fremdschämen ... :-(
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#59 NachfrageAnonym
#60 SchwabenstreichAnonym
  • 04.01.2020, 22:45h
  • In diesem Fall war das Amt für Öffentliche Ordnung nur Verursacher mit seiner "Billardcafé-Konzession" (Gibt es Billardcafés ohne Musikuntermalung?) durch den damaligen Amtsleiter Gerhard Goller - eine seinerzeit berüchtigte Schrankschwester - Ende der 90er Jahre (Gab es da schon die Grünen in Stuttgart?). Vom Ordnungsamt kam diesmal sogar Zustimmung. Die Auflagen stammen hingegen vom Baurechtsamt. Normale Menschen begnügen sich mit der gesetzlichen Archivierungspflicht von 10 Jahren, nicht so der amtsschimmelnde Sesselfurzer. Hier wurden tatsächlich noch die alten Auflagen des vergangenen Jahrtausends ausgegraben. Warum hier manche Kommentatoren den schwarzen Peter bestimmten Parteien, Gemeinderäten oder dem OB zuschieben, erschließt sich mir nicht.
    Und den notorischen Stuttgart-Bashern unter den Fischköppen und Prenzelberg-Öko-Exschwaben sei ins Stammbuch geschrieben: Wer mustergültige Gentrifizierung studieren möchte, begebe sich nicht ins Heusteigviertel, sondern nach Friedrichshain. Was Wunder bei so vielen sächselnden Nörgelossis und schlesischen Thierse-Waldschräten.
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#61 goddamn liberalAnonym
  • 04.01.2020, 22:54h
  • Antwort auf #57 von Homonklin_NZ
  • "weil meine Familie "Neigschmeckte" waren, also deren Vorfahren vor 3 Generationen da hin kamen."

    Danke für die Info.

    Ähnliche Probleme hatten dort auch ganz brave Hetero-Freunde mit Kind und Kegel, die dachten, man/frau könne dort einfach so hinziehen und sich integrieren.

    Inzwischen leben sie nicht mehr in Schwaben.

    Probleme mit struktureller Behörden-Homophobie gibt es allerdings überall.

    Regionalspezifisch ist allerdings, dass sie wie hier bei queer.de von Einheimischen, etwa Grünen-Politiker*innen, auch noch in verbissenem Oberlehrerton gerechtfertigt wird.
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#62 BePrideAnonym
#63 BePridrAnonym
#64 WindheimerAnonym
#65 TheDadProfil
  • 05.01.2020, 00:24hHannover
  • Antwort auf #47 von olfwob
  • ""Bis man dann merkt, dass die Kids da auch mal Dinge sehen können, die als verstörend empfunden werden.""..

    Ich bin ja nun auch schon ein bisschen älter..
    Bislang habe ich IMMER nur "verstörte Eltern" gesehen, aber niemals "verstörte Kids"..

    Daran wird sich auch nichts ändern, denn Eltern halten ihre Kinder nach wie vor von der Realität fern..
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#66 YannickAnonym
  • 05.01.2020, 08:29h
  • "potentielle Gefahr für die Sittlichkeit"

    Aha, jetzt geht es also bei Unternehmen darum, ob sie schön sittlich und christlich sind... Und selbst eine "potentielle" Möglichkeit der Missachtung christlich-sittlicher Maßstäbe genügt schon zum Schließen eines erfolgreichen Unternehmens.

    Was kommt als nächstes? Eine Religionspolizei wie in manchen Staaten des Mittleren Ostens?

    Denn offenbar wollen manche aus Deutschland einen Gottesstaat machen...
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#67 KaktusAnonym
  • 05.01.2020, 09:13h
  • Wenn man das bei uns in Köln machen würde, müsste die Hälfte der Läden schließen. Im übrigen gibt es auch Hetero fetischkneipen, Disco mit Darkroom usw, usw. Wenn Zwei das gleiche machen ist es nicht das selbe, oder wie, oder was ??? Und was ist mit den ganzen Bordellen in dieser wunderschönen Stadt. ( Ironie)
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#68 fluegelflitzerAnonym
  • 05.01.2020, 10:05h
  • Wirklich unfassbar....das ist einfach unglaublich, die Vorgehenseise und Scheinheiligkeit der Politik ist echt beschämend...gibt es hier Unterschriftenaktion oder ähnliches und wo?
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#69 FliegenAnonym
#70 Mr SpockAnonym
  • 05.01.2020, 10:44h
  • Auch wenn ich bisher immer mit den Grünen sympathisiert habe, fällt es mir mittlerweile zunehmend schwer, diese Partei ernst zu nehmen. Gerade die Grünen sind in der Vergangenheit als eine Partei aufgetreten, die sich Vielfalt und eine bunte Gesellschaft auf die Fahnen geschrieben hat. Was man nun zumindest in Stuttgart und Berlin beobachten muss, ist leider genau das Gegenteil. Vor allem erschreckt es mich, dass die Grünen inzwischen nur noch als reine Verbotspartei auftreten. Das hat definitiv nichts mit Vielfalt und queeres Leben zu tun!
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#71 Beam me upAnonym
  • 05.01.2020, 11:13h
  • Antwort auf #70 von Mr Spock
  • Siehe Kommentar 36. Die Grünen haben erstens keine Mehrheit im Gemeinderat. Zweitens ist dafür nicht eine Partei oder der Oberbürgermeister zuständig, sondern das Amt für öffentliche Ordnung ,welches im Referat des Bürgermeisters Dr. Schairer (CDU) liegt.
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#72 Carsten ACAnonym
  • 05.01.2020, 11:26h
  • Demnächst werden dann Miniröcke und zu tiefe Ausschnitte verboten, weil sie auch eine "potentielle Gefahr für die Sittlichkeit" sind...

    Baden-Württemberg ist echt Dunkel-Deutschland.
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#73 hugoAnonym
  • 05.01.2020, 11:29h
  • Das Mittelalter kehrt zurück!
    Auch bei und musste ein Wirt für eine Menstrip Party an Fasching 250,00 bezahlen!
    Könne darauf warten, dass sich wieder die "Silllichkeitsvereine" gründen. Die können dan gemeinsame Sache mit salafistischen Religionsgarden machen.
    Dabei ist es gant einfach:
    Was erwachsene miteinander in geschützter Umgebung machen, geht den Staat erst dann etwas an, wenn dadurch die Allgemeinheit oder Sache und Personen geschädigt werden!
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#74 Ralph
  • 05.01.2020, 11:44h
  • Verwaltungsinterne Zuständigkeitsverteilung hin, parteipolitische Einflussmöglichkeiten her - wenn ein Oberbürgermeister es duldet, dass in Deutschland im Jahre 2019/20 das "gesunde Volksempfinden" (nichts anderes beschreibt der antiquierte Ausdruck "Sittlichkeit") in der Stadtverwaltung aus dem Müllhaufen völkischer Gesinnung hervorgekramt wird, um damit ein in deutschnational-piestistischen Kreisen unliebsames Lokal dichtzumachen bzw. dessen weiteren Betrieb zu verunmöglichen, dann muss dieser OB es sich gefallen lassen, wenn er, seine Behörde und die ganze Stadt in dem Verdacht reaktionärer Gesinnung wahrgenommen werden. Dass die ganze Sache von langer Hand mit diesem Ergebnis vorbereitet war und jeder Versuch einer gütlichen Einigung von vornherein ausgeschlossen werden sollte, zeigt sich schon allein in dem Bescheiderlass auf den allerletzten Drücker. Und noch was: Ein OB ist nicht erstverantwortlich für einzelne Bescheide, aber er ist hauptverantwortlich für die politische Richtung und die administrative Art und Weise, wie seine Behörde geleitet wird.
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#75 HansAnonym
  • 05.01.2020, 11:54h
  • Antwort auf #2 von Ralph
  • Jawoll. Ein Wutbürger aus der anderen Ecke. Gleich die ganz große Nummer mit mehreren Halbsätzen und allen Begriffen, die noch irgendwo im Gehirn rumlagen. "Faschistoid"!! "Ein Grüner". "Die Grünen". "Faschistoider Spießer".
    Den Begriff Faschismus für solch einen Vorgang zu nehmen, zeigt nur, daß der Verfasser keine Ahnung hat, was Faschismus im Alltag ist und wie er definiert wird. (Leseempfehlung für den Anfang: Eugen Kogon: Der SS-Staat)
    Das ist eben das Problem. Jeder Bürger darf seine Wut im Netz unreflektiert irgendwo hinschütten. Ob er die Begriffe, die er dabei benutzt, passen oder richtig eingeordnet sind, ist egal.
    Vielleicht einfach vor dem Schreiben mal an das Zitat "cui bono" denken - wem nützt es? Tja, wem nützt es wenn man eine schwachsinnige Lokalentscheidung als "faschistoid" bezeichnet und einen solchen Begriff dabei politisch entwertet?
    Und nein, Ralph. Ich diskutiere nicht mit Leuten im Netz, die politische Begriffe nicht einordnen können und einfach mal schnell ihren Frust hinschreiben. Ich verachte diese Art der Meinungsäußerung.
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#76 BePrideAnonym
  • 05.01.2020, 12:05h
  • Antwort auf #69 von Fliegen
  • Ich würde mich auf einem Empfang im Rathaus erst wohl fühlen, wenn ich wüsste, dass das Rathaus mich woanders nicht vor die Tür setzt, die Auflagen für das eagle schnellstens zurück nimmt und den Betreibern nicht weiter schadet. Sonst sind mir Aktionen wie Demos und Unterschriftensammeln vorm Rathaus lieber.
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#77 BePrideAnonym
#78 Ralph
  • 05.01.2020, 12:20h
  • Antwort auf #75 von Hans
  • Lieber Hans, wenn Du neue Erkenntnisse besitzt, dass die Grünen aus der Landesregierung von BW ausgetreten sind und/oder Fritz Kuhn die grüne Partei verlassen hat, dann mache sie hier öffentlich. Bis dahin bleibe ich dabei, dass in BW die Grünen regieren und Herr Kuhn ein Grüner ist.

    Gegen das ewige Geschwafel, was angeblich alles Faschismus ist, habe ich mich auf Queer.de schon mehrfach gewandt. Ich rede auch gar nicht von Faschismus, sondern gebrauche das Wort "faschistoid", dessen Bedeutung Dir offenbar unbekannt ist. Es beschreibt die Nähe eines bestimmten Verhaltens oder einer bestimmten Position zu faschistischen Ideologieinhalten, ohne dass derjenige, der sich so verhält oder äußert, selbst ein Faschist ist. Zur faschistischen Ideologie gehört unabdingbar Feindschaft gegen Schwule, die sich in konsequent antischwule Maßnahmen umsetzt. Deshalb ist es gerechtfertigt, eine Maßnahme, die von Personen verantwortet wird, die selbst keine Faschisten sind, aber insoweit dem Faschismus ähnliche Ansichten vertreten und Ziele verfolgen, als faschistoid zu bezeichnen. (Paradebeispiel: Konrad Adenauer setzte die faschistische Schwulenverfolgung fort. Dieses Handeln war faschistoid; ein Verbrechen war es sowieso. Gleichwohl hätte ich Probleme, Adenauer insgesamt als Politiker wie als Menschen einen Faschisten zu nennen.)
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#79 BePrideAnonym
#80 goddamn liberalAnonym
  • 05.01.2020, 12:49h
  • Antwort auf #71 von Beam me up
  • Mentalitätssoziologisch sind diese Ausführungen sehr aufschlussreich.

    Teutonisch-formalistisches Schubladendenken statt Freiheitskampf für das Individuum.

    Fakt ist:

    Das, was im Stuttgarter 'Eagle' 2020 ganz offiziell wg. Sittlichkeitsfimmel abgeschafft werden soll, existierte in Berlin schon vor über 30 Jahren ohne Probleme unter Schwarz/Gelb.

    Dass der zuständige Herr Doktor, wie er hier ehrpusselig genannt wird, in der CDU ist, ist also gerade heute nur von begrenztem Aussagewert.

    Der Mief der 50er scheint in diesem Fall ohnehin parteiübergreifend zu wirken.
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#81 kaweAnonym
  • 05.01.2020, 13:10h
  • Antwort auf #74 von Ralph
  • Lieber Ralph, endlich einer, der sachlich zu dieser Dabatte beiträgt und nicht in ein Grünen-Bashing verfällt.
    Ich gebe dir Recht in deinem Urteil über die Verantwortung in Bezug auf die Verwaltung. Offenkundig hat Kuhn sie bis heute nicht in den Griff bekommen. Aber man muss sich die Frage stellen, ob ihm das überhaupt hätte gelingen können? Jahrzehntelang war sie CDU-dominiert. Als Erstes hat sie ihm einen guten Auftritt versaut in Sachen Brandschutz im Fernsehturm! Herr Schairer ist ein altgedienter CDUler, seines Zeichens auch noch Religionsbeauftragter... Nachtigall, ick hör' dir trapsen! In den eigenen Reihen Versager und Nieten....Er hätte ja die ganze Verwaltung austauschen müssen!
    Ich wage zu bezweifeln, dass dieser Verwaltungsakt überhaupt über seinen Tisch gegangen ist.. Sei's drum. Man kann sich doch wehren dagegen! Und da sind allerlei Leute aufgerufen: Unsere "Mitschwestern" Kotz und Kaufmann von der CDU, der CSD-Verein, Hundert-Prozent-Mensch, LSVD-Stuttgart, der Wirt selber....und last but not least die Gäste. Dazu braucht es allerdings auch Eier und Arsch in der Hose!
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Kuhn nicht auf einen gut begründeten Widerspruch reagiert. Wer ihn gehört hat bei den CSD-Empfängen im Rathaus muss einfach davon ausgehen!
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#82 Maike PfudererAnonym
  • 05.01.2020, 14:08h
  • Antwort auf #74 von Ralph
  • ...wenn ein Oberbürgermeister es duldet...
    Ist eigentlich schon irgendjemand der Gedanke gekommen, dass der Oberbürgermeister einer Stadt mit rund 600.000 Einwohnern, Chef einer Verwaltung und Eigenbetrieben mit rund 20.000 Mitarbeitern sich nicht um Kneipenkonzessionen kümmrt und auch nicht kümmern kann. Das macht ein*e Sachbearbeiter*in die/der bestenfall Amtnann in A11 ist.
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#83 Maike PfudererAnonym
  • 05.01.2020, 14:16h
  • Antwort auf #78 von Ralph
  • wie war das mit Gemeinschaftskunde? Das Fach das nicht interressierte, aber ganu solchen Blödsinn verhindert wie er hier geschrieben wird.
    Natürlich sind wir Grünen in der Landesregierung und leisten erhebliche Beiträge für Akzeptanz und gleiche Rechte:

    www.queer.de/detail.php?article_id=35136

    Natürlich ist Fritz Kunh Mitglied der Grünen und macht gute Arbeit auch im Hibliccj auf die Queerpolitik, der Doppelhaushalt der Landeshauptstadt liefert hier deutliche Beweise.

    Und natürlich ist werder Fritz Kuhn als Oberbürgermeister noch irgendeine Partei in eine Entscheidung auf Sachbearbeiterebene involviert! Wie sollte das auch gehen.

    Denken und dann schreiben, das soll helfen!
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#84 BePrideAnonym
  • 05.01.2020, 14:41h
  • Antwort auf #83 von Maike Pfuderer
  • Wenn Du irgendeinen Vertretungsanspruch als Grüne für uns haben willst, infomier' Dich doch erst einmal u.a. hier besser und betitel unsere Aussagen nicht pauschal als blöd, sondern lern' mal mehr Respelt bevor Du Deine geäußerte Absicht vollzieht, in einen Regenbogenkiez zu ziehen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #83 springen »
#85 das UngesagteAnonym
  • 05.01.2020, 14:50h
  • Antwort auf #83 von Maike Pfuderer
  • ... und natürlich werden die Grünen jetzt aktiv, indem sie...? Oder werden sie einfach mit den Schultern zucken und die Zerstörung von Subkultur einfach hinnehmen?

    Wieso verdammt noch mal kommt dazu von Ihnen immer noch keine einzige Silbe?

    Wir erwarten von Ihnen politische Aktion! Oder ist das von einer Partei, die sich um queere Stimmen bemüht und den Mund sonst immer sehr voll nimmt, zu viel verlangt?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #83 springen »
#86 goddamn liberalAnonym
  • 05.01.2020, 14:55h
  • Antwort auf #83 von Maike Pfuderer
  • "Denken und dann schreiben, das soll helfen!"

    Tjaa...

    Mit diesem obrigkeitsmäßigen Befehlston gewinnt man/frau keine Wähler*innen.

    Es stünde Ihnen und Herrn Kuhn gut an, homophobe Fehlentscheidungen der Verwaltung ihrer 'Metropole' zu korrigieren.

    In einer Demokratie ist Kritik an der 'Obrigkeit' nämlich erlaubt, selbst wenn sie 'grün' ist!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #83 springen »
#87 zundermxeAnonym
  • 05.01.2020, 15:04h
  • Ich könnte sagen, dass es lustig ist zu sehen, wie hier in den Kommentaren die politisch Verantwortlichen mal hier mal da ausgemacht werden... am Ende doch wieder alten Vorstellungen entsprechend sei die CDU alleine verantwortlich.
    Wenn im Bund bspw Frau Merkel seit Jahren mehr oder weniger von der SPD getragen wird, sind es nicht nur aber auch die Grünen, die die SPD für alles verantwortlich machen und gnadenlos bashen.
    In BW und in Stuttgart scheinen die Grünen und deren WählerInnen es jedoch zu schaffen dies genau umgekehrt zu verkaufen. Schuld ist allein die CDU... da haben die armen Grünen doch überhaupt keinen Einfluss oder gar Verantwortung.

    Und überhaupt ist dies doch alles ein heutzutage ganz normaler Verwaltungsvorgang. Die Politik hat da doch keine Schuld.

    Meine Meinung und Erwartungshaltung zu den längst zur ersten bürgerlichen Partei der Republik gewachsenen Grünen entspricht dieses Beispiel vollständig.

    Wie oft hat es Aussagen und Versprechen gegeben und sobald mitregiert wurde kam es anders?!
    Als NRW-ler kann ich den naiven Glauben an die Grünen nicht verstehen. Im Bund haben die Fischer-NachfolgerInnen es geschafft HartzVI und andere glorreiche Gesetze von Rot-grün ausschließlich der SPD als Erblast zu zu schreiben.

    Egal ob wer zu den Schwulen gehört, die bestimmte Örtlichkeiten nutzen wollen würden oder nicht.
    Was ist aus den Parks, Seen, Klappen und Kneipen in der Masse in fast allen Städten geworden?!
    Verschwindibus. Abgebaut, geschlossen und wieder der sogenannten Mehrheitsgesellschaft zur sittlichen Nutzung bereit gestellt.
    Für viele, auch unter uns, ist Nacktheit und Sexualität wieder etwas, was bitte schön in die eigenen vier Wände gehört. Öffentlich wahrnehmbar ist es pfui und zum schämen.

    Es ist die individuelle Freiheit, die nicht erst seit gestern verschwindet und einer Moral Platz gemacht hat, die alles marktgerecht und sauber konformistisch ausrichtet. So wie es eben der institutionalisierte CSD oftmals als Feigenblatt bietet.

    Aber hey, wir haben doch soviel erreicht! Zumindest darf in den noch übrig gebliebenen Läden nicht mehr geraucht werden.
    Und wenn es schon keine Läden für Raucher mehr geben darf, in die meines Wissen nach nie ein Nichtraucher gezwungen wurde, dann ist es doch auch fast schon logisch, dass die Menschen vor Läden geschützt werden, in denen sie entweder sexuell angewidert oder geil gemacht werden könnten. Die Volksgesundheit sollten wir doch alle im Blick haben.
    Kuschel.
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#88 BePrideAnonym
#89 BePrideAnonym
#90 Albaboy
  • 05.01.2020, 16:47h
  • Das passiert wenn man Grüne wählt! Männer dürfen keinen Spass mehr haben untereinander!
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#91 jochenProfil
  • 05.01.2020, 16:53hmünchen
  • Private schwule Clubs in München und Berlin haben auch mit hohen Auflagen , seitens der Verwaltung bzw. Politik, zu kämpfen.

    Es scheint der Obrigkeit sind diese privaten! Clubs ein Dorn im ( neuen Spießer- ) Auge zu sein.
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#92 FaktenAnonym
  • 05.01.2020, 17:30h
  • Antwort auf #82 von Maike Pfuderer
  • Ihre Verharmlosung und Falschinformation ist erschreckend. Aber vielleicht wissen Sie und die Grünen es ja wirklich nicht besser. Wenn Sie allerdings weder Ihre Rechte noch Ihre Pflichten kennen, haben Sie in einer Regierung nichts zu suchen.

    Nirgendwo in Deutschland ist die Machtfülle eines Oberbürgermeisters größer als in BW-Stuttgart. Die Gemeindeordnung weist dem Bürgermeister drei zentrale Aufgaben zu: Erstens ist er Vorsitzender des Gemeinderates und besitzt dort selbst Stimmrecht; zweitens leitet er die gesamte Verwaltung; drittens vertritt er die Stadt nach außen. Das bedeutet, so formuliert es die Landeszentrale für politische Bildung, dass ein Bürgermeister als einzige Person in allen Phasen eines Entscheidungsprozesses beteiligt ist: Er setzt gemeinsam mit seiner Verwaltung die Themen und bereitet sie für den Gemeinderat vor; er stimmt mit ab; und er ist letztlich für die Ausführung verantwortlich. Er hat das Recht, gegen Ratsbeschlüsse, die nach seiner Auffassung das Wohl der Gemeinde gefährden, zu widersprechen. Verletzt ein Ratsbeschluss geltendes Recht, so hat er eine Widerspruchspflicht. Als Leiter der Verwaltung ist er natürlich auch für Konzessionen zuständig. Für wie dumm halten Sie die Leser hier eigentlich?
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#93 goddamn liberalAnonym
  • 05.01.2020, 18:11h
  • Antwort auf #92 von Fakten
  • Vielen Dank für die juristische Klarstellung!

    Das lässt den autoritären Tonfall gegenüber Bürger*innen noch eigenartiger erscheinen.

    Während Sozis manchmal selbstkritisch bis zur Selbstzerfleischung sind, fällt Grünen Kritik und auch Selbstkritik doch oft schwer.

    Von Selbstironie wollen wir gerade in diesem besonderen Fall erst gar nicht reden.
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#94 BePrideAnonym
  • 05.01.2020, 18:11h
  • Antwort auf #92 von Fakten
  • Im Gegensatz zu den hier in Erscheinung getretenen Grünen ist Fritz Kuhn meines Erachtens unter anderen auch jemand, der bereit ist mit, glaube ich, dem Blick eines Rechtsanwalts, schnellstens dafür zu sorgen, dass die unrechtmäßigen Auflagen zurück genommen werden.
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#95 LavendelschwertAnonym
#96 Maike PfudererAnonym
  • 05.01.2020, 18:34h
  • Antwort auf #92 von Fakten
  • Es stimmt der Oberbürgermeister hat in Baden-Württemberg eine starke Position. Aber er hat auch eine natürliche Grenze bei der Arbeit, sein Tag hat lediglich 24 Stunden und maximal 7 Tage hat auch seine Woche. Das steht außer Frage. Ebenso dürfte Einigkeit darin besten, dass auch ein OB gelegentlich Frei hat und dass auch er Anspruch auf Urlaub und Feiertage hat.
    Nun hat die Landeshauptstadt Stuttgart, wie schon geschrieben aktuell 632.000 Einwohner, das ist kein Bauerndorf wo der OB alles macht, bzw. alles machen kann. Dafür gibt es Referate, die von einzelnen Bürgermeistern geführt werden. So ist eben für das Gaststättenangelegenheiten sind beim Amt für öffentliche Ordnung angesiedelt, das ressortiert wiederum im Referat für Sicherheit, Ordnung und Sport. Insgesamt hat die allgemeine Verwaltung der Landeshauptstadt Stuttgart rund 12.000 Planstellen. Wer soll da über die Arbeit jeder einzelnen Sachbearbeiterin Bescheid wissen? Eine Kneipenkozession ist nun eben auf der Sachbearbeiter Ebene angesiedelt und nicht beim OB. Bei besonders schwierigen Fällen entscheidet die Sachgebietsleitung mit aber sicher weder die Amtsleitung, noch der zuständige Bürgermeister oder gar der OB. Hier erwarte ich einfach ein Mindestmaß an Sachkunde, wenn man die Erwartung hat hier ernstgenommen zu werden und solche solch große Töne k.
    Für wie intelligent oder debil ich Sie im speziellen Fall halte, darüber schweige ich nun wirklich besser
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#97 BePrideAnonym
#98 Maike PfudererAnonym
#99 FaktenAnonym
  • 05.01.2020, 19:09h
  • Antwort auf #96 von Maike Pfuderer
  • >Für wie intelligent oder debil ich Sie im speziellen Fall halte, darüber schweige ich nun wirklich besser<

    Nun ja, als Kirchengemeinderätin in Stuttgart (grün und Kirche ist natürlich auch bei Ihnen eins) sind Sie es ja gewohnt, gottesgläubigen Menschen zu erzählen, dass für alles Gute und die Schöpfung Ihr abrahamitischer Gott verantwortlich ist, aber für das Schlechte, wenn z. B. Unschuldige erschossen werden oder Kinder missbraucht werden, ist er natürlich nicht verantwortlich, das sind die bösen Menschen. Hier im Forum klappen solche Verwirrspielchen nicht ganz so gut.

    Mit Ihrem Vortrag, dass der Oberbürgermeister, der als Leiter der Verwaltung natürlich auch für die Konzessionen verantwortlich ist, seine Dienstherrenfunktion nicht ausüben kann, weil sein Tag nur 24 Stunden hat, sagen und bestätigen Sie nur, dass der Oberbürgermeister seinen Pflichten nicht nachkommt und seinen Laden nicht im Griff hat. Wie hier schon mehrfach geschrieben wurde, worüber sie einfach weggehen, ist die Tatsache, dass weder von Ihnen noch vom Oberbürgermeister bislang ein Wort gekommen ist, dass er diese Unsäglichkeit mit der "potentiellen Gefahr für die Sittlichkeit" kraft seines Amtes zurücknimmt. Die Rücknahme eines belastenden Bescheides ist für die Verwaltung sehr einfach. Offenbar stehen Sie und der OB aber dazu. Oder aber die Angst der Grünen vor Machtverlust ist so groß, dass man selbst die absurdesten Bescheide der unteren Sachbearbeiter durchgehen lässt, wenn denn die CDU dahintersteht.

    Mit einem Wort: erbärmlich! Und Sie machen das mit Ihren Posts nicht besser. Ganz im Gegenteil.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #96 springen »
#100 BePrideAnonym
#101 Ralph
  • 05.01.2020, 19:23h
  • Antwort auf #82 von Maike Pfuderer
  • Ich bin auch Amtmann in A11 und verfasse Verwaltungsakte. Ich würde mich auf Grund meiner Bindung an die Grundrechte hüten, nein: käme nicht mal auf die Idee, in einer Bescheidbegründung von Gefahrenabwehr in Bezug auf die "Sittlichkeit" zu faseln und solches Gewäsch über die Gewerbefreiheit zu stellen. Ich kann mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen, dass derartige Worthülsen aus dem 19. Jh. heute irgendwo noch gab und gäbe sind, wenn eine Verwaltung nicht die letzten vierzig, fünfzig Jahre verschlafen hat.
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#102 BePrideAnonym
#103 goddamn liberalAnonym
  • 05.01.2020, 19:26h
  • Antwort auf #96 von Maike Pfuderer
  • "Wer soll da über die Arbeit jeder einzelnen Sachbearbeiterin Bescheid wissen?"

    Nun, jetzt wissen Sie ja Bescheid,.

    Sie können gerne auch Ihrem Parteifreund Kuhn, dem OB Ihrer unübersichtlichen Mega-Metropole, Bescheid geben.

    Und Sie können dem homophoben Missstand beheben helfen und sich zukünftig um Freundlichkeit und Bürgernähe bemühen!

    Wenn es denn die Sittlichkeit gestattet...
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#104 Ralph
  • 05.01.2020, 19:35h
  • Antwort auf #96 von Maike Pfuderer
  • Mit Ihrer Bemerkung über Intelligenz und Debilität erreichen Sie die Grenze dessen, was noch geduldet werden kann. Merken Sie gar nicht, dass Sie, der Sie hier von "wir Grünen" reden, Ihrer Partei bei vielen Lesern von Queer.de massiv schaden? Wenn Sie schon parteipolitisch für die Grünen und selbst als Grüner hier vortragen, dann vermisse ich eine klare Positionierung zur Sache und eine Aussage dazu, ob und was die Grünen vorliegend tun können und wollen und werden.
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#105 FliegenAnonym
  • 05.01.2020, 19:54h
  • ...nicht nur LABERN !!! In der Zwischenzeit gibt es ne Unterschriftenaktion im Netz !!! LG
  • Antworten » | Direktlink »
#106 Ralph
#107 GänsehautAnonym
  • 05.01.2020, 20:05h
  • Antwort auf #104 von Ralph
  • "Mit Ihrer Bemerkung über Intelligenz und Debilität erreichen Sie die Grenze dessen, was noch geduldet werden kann."

    Und das vorsätzliche(!) Misgendern von Frau Pfuderer erreicht keine Grenze, die noch geduldet werden kann?

    "Merken Sie gar nicht, dass Sie, DER Sie hier von "wir Grünen" reden, Ihrer Partei bei vielen Lesern von Queer.de massiv schaden?"

    "Wenn Sie schon parteipolitisch für die Grünen und selbst ALS GRÜNER hier vortragen..."

    Du forderst für Dich Respekt ein, indem Du anderen respektlos ihre Identität absprichst?

    Wieder einmal eine bemerkenswerte Selbstoffenbarung von Dir. Die gibt es hier ja nahezu täglich. Ich bin gespannt, was noch geht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #104 springen »
#108 BePrideAnonym
#110 cutehardAnonym
  • 05.01.2020, 20:36h
  • Wie lange noch?
    In den Medien heißt es, wir LGBTI hätten es geschafft, akzeptiert zu sein. Wer von uns fühlt das? Ich nicht! Würde mich freuen, für unsere Rechte zu demonstrieren. Es wird nämlich gerade nicht besser, sondern schlimmer: selbst die Grünen übernehmen AFD-Verhalten.
    Bin sehr enttäuscht von Stuttgart - und lebe da. Aber nicht mehr lange. Entweder werde ich wegen meiner Veranlagung vertrieben, ermordet oder haue ab (feige war ich eigentlich nie!).
    So ein Haufen Mist in Benztown!
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#111 BePrideAnonym
#112 NorddeutscherAnonym
  • 05.01.2020, 20:59h
  • Antwort auf #96 von Maike Pfuderer
  • Frau Pfuderer, Sie haben in allen Ihren Posts bisher noch absolut nichts darüber gesagt, was Ihre politische Meinung zu der Sache ist, ob Sie die Auflagen für richtig halten oder nicht und ob Sie oder die Stuttgarter Grünen darauf hinwirken wollen, dass die zuständige Verwaltungsstelle selbige zurücknimmt. Stattdessen quatschen Sie die ganze Zeit nur rein formalistisch über Zuständigkeiten und sehen Ihre einzige Aufgabe darin, Herrn Kuhn zu verteidigen. Wie peinlich ist das denn? Warum beziehen Sie nicht zur Sache selbst inhaltlich Position? Sie können nicht ernsthaft erzählen, dass es keine politischen Möglichkeiten gibt, den Sittlichkeitsheinis in der Verwaltung entgegenzutreten! Wollen Sie das vielleicht gar nicht? Billigen Sie etwa solche Auflagen? Wollen Sie keine sexpositiven Orte in Stuttgart (in denen es, wohl gemerkt, weder um Prostitution noch um Sex in der Öffentlichkeit geht, sondern um einvernehmlichen Sex unter Erwachsenen in einem Schutzraum)? Wenn Sie diese Fragen weiterhin nicht beantworten, kann daraus nur der Schluss gezogen werden, dass Sie die Auflagen des Amtes bejahen und zu feige sind, das offen zu sagen!
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#113 stephan
  • 05.01.2020, 21:36h
  • Wenn es um das Thema Sittlichkeit geht, sollte diese Gesellschaft einmal über ihre Verbrechen an den Minderheiten nachdenken. Auch nach der Rehabilitierung und den paar Kröten für diejenigen, deren Leben dieser Staat verunmöglicht und vergiftet hat, vergessen wird NICHTS. Wie also kann man bei soviel Unmoralität in der Geschichte von Sittlichkeit sprechen. Im Heterobereich hat man es immer locker gesehen, aber bis heute reagiert man mit Unverständnis auf die Überbleibsel einer Subkultur, in die diese Gesellschaft Schwule über Jahrzehnte gedrängt und ihnen bürgerliches Leben verwehrt hat. Und nun erwartet dieser Staat, dass wir - das alle von uns - sofort anders leben, bürgerlich leben? Ich bin zwar seit über 28 Jahren in einer Beziehung, die ich schon seit 27 Jahren als Ehe bezeichne und nun seit 2017 offiziell so bezeichnen darf, aber diese Lebensweise wird doch jetzt bitte nicht zur Pflicht. LASST DIE FINGER VON DEN NISCHEN, DIE MENSCHEN FRÜHER WICHTIG WAREN UND HEUTE WICHTIG SIND! Und wenn jemand sich um Sittlichkeit kümmern möchte, dann fange er doch bitte bei den Politikern an, bei denen, die zum x-ten Mal einer anderen Person ein Eheversprechen abgeben, denen wir aber glauben sollen, dass sie ihr Amt treu verwalten, bei denen, die gegen die Ehe für alle gestimmt haben, nicht aber in der Lage sind, selber eine Ehe zu leben etc. Sittlichkeit! Da kann man ja nur lachen!
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#114 BePrideAnonym
#115 marbelaAnonym
#116 Meine GüteAnonym
  • 05.01.2020, 23:21h
  • Damit manche hier heute noch ohne Baldrian einschlafen können:

    Die Stadt Stuttgart hat heute auf ihrem offiziellen Facebook-Profil noch ein Statement abgegeben, dass man nach dem morgigen Feiertag schnellstmöglich eine Lösung suchen wird.

    Während manche von euch hier den ganzen Tag damit verbracht haben, gegen Grüne, Schwaben oder Einzelpersonen zu giften, haben andere ganz einfach dort nachgefragt, wo es ankommt... und angekommen ist es.
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#117 schleiermartiniAnonym
#118 VerdrehungAnonym
#119 TheDadProfil
  • 06.01.2020, 09:20hHannover
  • Antwort auf #75 von Hans
  • ""Das ist eben das Problem. Jeder Bürger darf seine Wut im Netz unreflektiert irgendwo hinschütten.""..

    Wer das als "Problem" betrachtet befindet sich offenbar auf der falschen Seite der Verfassung..

    Denn wie man an Deinem Kommentar lesen kann, nimmst Du dir hier das gleiche Recht heraus, was es ja nach Deiner vorgetragenen Auffassung SO gar nicht geben soll ?

    Das Du hier eine gegenteilige Auffassung "ins Netz schütten" kannst basiert auf den gleichen Rechten, die ALLEN Bürger*innen zugestanden werden, und allein Dein Auftreten zeigt ja, das "Meinungen" niemals vor Widerspruch gefeit sind !

    ""Vielleicht einfach vor dem Schreiben mal an das Zitat "cui bono" denken - wem nützt es?""..

    Super Idee..

    Wem nützt es also die Schwule Kultur Schwuler Lokale zu zerstören..

    Und wem nutzt es dabei, die ausgrenzenden Tendenzen der Gesellschaft, die sich originär auf Menschen auswirken, um deren "freie Entfaltung der Persönlichkeit" zu zerstören NICHT als "faschistoid" zu bezeichnen ?

    ""Eugen Kogon: Der SS-Staat)""..

    Denn Dein Gedanklicher Kurzschluß
    "faschistoid = NSDAP" greift hier nicht..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #75 springen »
#120 TheDadProfil
  • 06.01.2020, 09:27hHannover
  • Antwort auf #82 von Maike Pfuderer
  • ""Ist eigentlich schon irgendjemand der Gedanke gekommen,""..

    Das ist hier schon mehrfach erwähnt worden, nicht nur von Dir..

    Doch dieses "der kann sich ja nicht um alles kümmern"
    endet spätestens dann, wenn solche Entscheidungen bekannt werden..
    Hier können wir davon ausgehen das dies spätestens am 4.Januar der Fall war, wahrscheinlicher ist jedoch schon ein "internes bekanntwerden" kurz nach der "Entscheidung auf den letzten Drücker"..

    Man wartete also gespannt auf eine Reaktion Fritz Kuhns, die dieser dann am Heutigem Montag auch verlauten ließ..

    Als ob es an den Wochenenden keinen Zugang zu öffentlichen Medien gäbe..
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#121 goddamn liberalAnonym
#122 TheDadProfil
  • 06.01.2020, 09:51hHannover
  • Antwort auf #112 von Norddeutscher
  • ""Frau Pfuderer, Sie haben in allen Ihren Posts bisher noch absolut nichts darüber gesagt, was Ihre politische Meinung zu der Sache ist, ob Sie die Auflagen für richtig halten oder nicht und ob Sie oder die Stuttgarter Grünen darauf hinwirken wollen, dass die zuständige Verwaltungsstelle selbige zurücknimmt.""..

    Vorbehaltlich es nutzt hier nicht irgendein Troll einen bekannten Namen..

    Von Jemandem der sich hier offensichtlich Namens einer Partei öffentlich äußert ist mehr zu erwarten als nur eine "persönliche Meinung"..

    www.google.com/search?client=ubuntu&channel=fs&q=Mai
    ke+Pfuderer&ie=utf-8&oe=utf-8


    Und von Jemandem der sich selbst zur Community zählt erwarte ich dann auch eine deutliche Äußerung !
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#123 Ralph
#124 BePrideAnonym
#125 Sven FAnonym
  • 06.01.2020, 11:20h
  • Die Grünen entwickeln sich gerade zu einer fürchterlich konservativen Partei - ich denke, man sollte das bei den nächsten Wahlen berücksichtigen und schon vorab direkt bei den Parteichefs protestieren - beide haben eine eMail-Adresse und müssen dringend mal darauf hingewiesen werden, dass diese neue Linie gegen jegliche Werte gerichtet ist, für die Hunderttausenden in den letzten 30 Jahren gekämpft haben!
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#126 GänsehautAnonym
  • 06.01.2020, 12:23h
  • Antwort auf #123 von Ralph
  • "Ich spreche niemandem die Identität ab. Für mich ist Maike ein männlicher Vorname"

    Lächerliche Ausflucht. Alle anderen Kommentator:innen haben sie zuvor korrekt als Frau Pfuderer angesprochen. Das kann man nachlesen. Außerdem erwarte ich von einem LSVD-Mitglied professionelles Arbeiten, ehe es beginnt, sich künstlich zu echauffieren wie ein kleines Kind. Wenn eine Politikerin mit Klarnamen schreibt, googled man sie zuvor. Das ist das Minimum.

    Und wende Dich nicht an mich. Bei mir bist Du falsch. In dieser ungebührlichen Angelegenheit ist Frau Pfuderer Deine Ansprechpartnerin.
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#127 goddamn liberalAnonym
  • 06.01.2020, 14:03h
  • Antwort auf #126 von Gänsehaut
  • Bitte nicht so kleinkariert!

    Zumindest Maiks mit 'ai' gibt es im Osten unseres Landes zuhauf.

    Kann leider mal passieren.

    Ich krieg eher eine Gänsehaut bei einem obrigkeitlichen Sittlichkeitsfimmel, der unsereinen hierzulande auch schon mal Leib und Leben kosten konnte.

    Zu dem hat sich die betreffende Grünen-Politikerin an hier an keiner Stelle kritisch geäußert.

    Auch da krieg ich Gänsehaut...
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#128 TheDadProfil
  • 06.01.2020, 22:21hHannover
  • Antwort auf #126 von Gänsehaut
  • ""Lächerliche Ausflucht. Alle anderen Kommentator:innen haben sie zuvor korrekt als Frau Pfuderer angesprochen.""..

    Nöö..
    Außerdem missachtest Du hier die unterschiedlichen Zeiten zu denen Kommentare freigeschaltet werden..

    ""Außerdem erwarte ich von einem LSVD-Mitglied professionelles Arbeiten, ehe es beginnt, sich künstlich zu echauffieren wie ein kleines Kind.""..

    Auch Nöö..
    Zumal es hier LSVD-Mitglieder* gibt die sich schon zu ganz anderen Thematiken ganz anders echauffiert haben..

    ""Wenn eine Politikerin mit Klarnamen schreibt, googled man sie zuvor. Das ist das Minimum.""..

    Das es sich bei der Userin um eine Politikerin der Grünen in Stuttgart handelt harrt ebenso wie Anderes noch ihrer eigenen Bestätigung..
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#129 DaddyBearAnonym
  • 07.01.2020, 07:22h
  • Immer wieder nicht nachzuvollziehen warum schwule Bars geschlossen werden, was hat das mit Tolleranz und Gleichberechtigung zu tun. Wir leben in einem offenen, demokratischen Land und sollten auch dies verwirklichen.
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#130 Ralph
  • 07.01.2020, 10:26h
  • Antwort auf #126 von Gänsehaut
  • Ich hab mal auf S. 10 die Reaktionen auf diese Dame durchgesehen. Mir ist nicht aufgefallen, dass sie da jemand als Frau direkt angesprochen hätte. Dass ich LSVD-Mitglied sei, ist eine Falschinformation, der Du offenbar bei einem Mir-Hinterherschnüffelungs-Versuch wer ich denn sein könnte aufgesessen bist. Im Übrigen gab es für mich keinen Anlass, an Hand des Namens die Identität in Google zu erforschen. Mich interessieren Meinungen, nicht persönliche Hintergründe, so lange die betreffende Person sie nicht selbst hier offenlegt. Es gehört nämlich nicht zu meinen Gewohnheiten, vom Betreffenden nicht genannte Fakten seines real life hier ins Forum zu zerren. Und noch was: Den Namen Maike hab ich inzwischen ergoogelt. Dort wird er als niederländische Form von Maria definiert. Erstens sind hier im Süden klassisch niederländische/niederdeutsche Namen sehr selten und zweitens ist der einzige Mensch, den ich mit diesem Namen kenne, nun mal -ich kann's nicht ändern- ein Mann. Nebenbei: Es gibt eine Reihe von Männern, die Maria heißen, so ein berühmter Dichter,(Rilke) ein bekannter Schauspieler (Brandauer), ein bedeutender Komponist (Weber), der populärste Pfarrer von München und ein bayerischer Kurfürst.
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#131 RetroGayProfil
  • 07.01.2020, 17:08hDortmund
  • Auch wenn sich dank des Protestes gegen diese absurden Auflagen das Sterben des Eagle verhindern lassen sollte....
    Schwule Schutzräume werden wohl weiter aussterben.
    In gentrifizierten Stadtteilen werden nämlich dringend neue Gin-Destillen für Hipster, und Vegane Quinoagrützen-Tempel statt LGBT-Cafes & schwuler Bumslokale gebraucht!
    Das ist ja auch viel lukrativer für den Vermieter, und attraktiv für die Gentry, die keine Angst mehr haben muß, der hochbegabte Nachwuchs könne mit Schwulitäten konfrontiert werden. Das gefällt auch der AfD, dem evangelikalverwirrten Popen, katholischen Altbischöfen und deren Anhängern.
    Außerdem ist es für unsereins ja auch viel bequemer, sein schwules Social-Life auf die sexuelle Grundversorgung mittels des ehemaligen schwulen Einwohnermeldeamtes herunterzugrindern.
    Da muß man nicht in hinten ausgeschnittenen Hosen am Tresen teure Biere konsumieren, um teure Sexsteuer für den Stadtsäckel zu berappen!
    Geht *zackzack* per App viel billiger!
    Außerdem brauchen wir solche Räume ja auch gar nicht mehr!
    Wir sind doch mit der Ehe für alle in der Mitte der Gesellschaft angekommen, dürfen überall mit unseren Hetenfreunden abfeiern, wenn wir uns schön selbst zensieren und uns artig, heterokonform & sittlich benehmen.
    Alle haben uns so lieb und haben gar nichts gegen uns Schwule!

    Kleine Randnotiz:
    Maike Pfuderer, sofern sie denn hinter gleichnamigem Profil hier bei queer.de stehen sollte, wurde lt. StZ selbst Opfer des Mietenwahnsinns und konnte sich AUCH als Mitarbeiterin des Landtags keine Wohnung in der Innenstadt leisten. Man möchte sich gar nicht vorstellen, wie es da einem Normalsterblichen mit geringem Einkommen ergehen muß, ..
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#132 Tina2000Anonym
  • 12.01.2020, 22:54h
  • Antwort auf #65 von TheDad
  • Da hast Du völlig recht. Warum sollten Kinder auf den Anblick von Schwulen, Transleuten u.ä. "verstört" regieren? Nur wenn sie von ihren Eltern vorher entsprechend aufgehetzt und massiv homophob oder transphob indoktriniert wurden. Ohne eine solche Indoktrination reagieren Kinder im Allgemeinen vorurteilsfrei.
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