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Einzelkommentar zu:
Pornodarsteller soll seinen neunjährigen Bruder sexuell missbraucht haben


#27 AndasOpferdenkendAnonym
  • 15.01.2020, 15:26h
  • Mich interessiert herzlich wenig, was Unbeteiligte bei dem Thema fühlen. Am allerwichtigsten sind die Opfer. Die müssen geschützt werden.

    Und das geht vor allem nicht mit Hexenjagden und Tabuisierung des Themas.
    Sondern mit sachlicher Diskussion darüber, viel Aufklärung im Vorfeld (Sexualaufklärung und Aufklärung über Stopp-Regeln, Hilfestellen bereits ab Kita oder sogar vorher), Hilfestellen für potentielle Täter_innen, sofortige Bereitstellung von Therapien für die Opfer (das fehlt! Warum zum Geier???) und einfach Reden, Reden, Reden. Nicht Tabuisieren und Forderungen nach Todesstrafen!

    Dennoch: Ich fand die Äußerung auch missverständlich oder tatsächlich verharmlosend.

    Aber: Erst sollte das Gerichtsverfahren (ohne Anhörung des Opfers im Gerichtssaal) erfolgen, so dass klar ist, ob die Person überhaupt schuldig ist. "Hörensagen" ist völlig daneben. Das Filmen auch. Das übliche Veröffentlichen des mutmaßlichen Täters im Internet in den USA genauso. Das sind Dinge, die daneben sind oder illegal sein sollten. Weil es da auch Existenzen von Unschuldigen kaputt macht und auch Jahrzehnte danach einen Neuanfang unmöglich macht (in den USA werden auch 10-Jährige für Petting verhaftet!!!).

    Es bleibt aber: Sollten der 19-Jährige wirklich schuldig sein, ist das natürlich grausam. Aber hier sollte die Sensationslust in den Hintergrund treten und das Interesse, dass dem Opfer geholfen wird, erhöht werden. Und natürlich, dass so etwas nicht wieder passiert. Das ist das Wichtigste!

    Allen trotz des unschönen Themas einen schönen Tag!
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