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Kommentare zu:
Pornodarsteller soll seinen neunjährigen Bruder sexuell missbraucht haben


#11 AlterEyAnonym
  • 09.01.2020, 06:50h
  • Antwort auf #8 von saltgay_nl
  • Und nochmal hinterher: Gehts noch doller?
    Das noch als aufgesetzt oder scheinheilig darzustellen, wenn einen sowas ankotzt und aufrührt, ist auch nicht besser.
    Wenn einer was Ähnliches selber erlebt hat, sieht keinen Unterschied zwischen Missbrauch und Gewalt. Die kann sich auch in Psychoterror, Nötigung und Verantwortungslosigkeit spiegeln
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#12 zundermxeAnonym
  • 09.01.2020, 09:15h
  • Sorry Leute, gibt keinen Grund sich hier gleich so zu zerfleischen.
    Kann am Kommentar von Loti nichts finden was ich nicht als legitime Meinung eines Anderen aufgrund seiner persönlichen Lebenserfahrung nachvollziehen könnte.

    Steht für mich wohl allein vom Alter her außer Frage, dass es sich hierbei zumindest um Missbrauch (allerspätestens mit Verkauf und Veröffentlichung) handeln wird. Mehr mag ich erstmal nicht zu beurteilen... auch weil ich die Infos dafür zum speziellen Fall nicht als ausreichend empfinde.

    Dass dieser Freund zumindest mit dem Filmen der Festnahme nicht nur uneigennützige Motive hatte, ist wohl auch mehr als naheliegend. Seine Rolle muss nicht so eindeutig sein, wie (von ihm) beschrieben.

    Absolut nicht (!) auf diesen Fall bezogen, sondern auf den Kommentar von Loti und einigen Antworten darauf, möchte ich jenseits des jeweils gültigen Strafrechts sagen, dass es gerade bei noch recht jungen potentiellen TäterInnen mMn schwierig sein kann von außen zu bestimmen wo die Grenzen zwischen Erfahrung und Missbrauch liegen.
    Das kann sehr komplex sein und ist erst einigermaßen zu erfassen wenn die familiäre Lebenssituationen aller Beteiligten und Unbeteiligten hinterfragt wird.

    Kenne Menschen, die als dem Gesetz nach Volljährige innerhalb der Familie missbraucht wurden und bis heute darunter leiden. Kenne aber auch zumindest einen Fall eines zu der Zeit sagen wir mal deutlich Minderjährigen, der heute noch mit leuchtenden Augen von der lang andauernden heimlichen Affäre mit seinem Schwager erzählt.
    Für mich selbst bis heute nicht wirklich nachvollziehbar - jedoch authentisch glaubhaft. Will damit ausdrücklich keinen Missbrauch oder ein Schutzalter in Frage stellen. Möchte nur sagen, dass Menschen das scheinbar Selbe aus ganz unterschiedlichen Lebenserfahrungen heraus auch völlig unterschiedlich gewichtet betrachten ohne gleich als MittäterIn im Geist gelten zu müssen.
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#13 WahrheitIstRelativAnonym
  • 09.01.2020, 13:55h
  • Antwort auf #12 von zundermxe
  • Was auch immer hier gelabert wird, ein 19jähriger, der sich an einem 9jährigen vergeht, ist ein Missbrauchstäter! Denn der 9jährige ist eindeutig nicht auf Augenhöhe. Ob der 9jährige das gut fand ist völlig egal dabei! Viele Missbrauchsopfer verwechseln sexuelle Ausbeutung mit Liebe/Zuneigung/Wertschätzung und finden die Sache deshalb "gut". Manche werden anschließend selber zu Tätern, denn die Demütigung haben sie als Selbstschutz verdrängt und sagen dann bezüglich ihres eigenen Opfers empathielos: "Hat mir doch auch nicht geschadet". Das es sehr wohl geschadet hat, sieht man dann am "kaputten" Mitgefühl und daran, einen anderen Menschen/das Opfer als Puppe/Spielzeug zu sehen und nicht als empfindenden Menschen.
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#14 David JacobAnonym
#15 JürgenAnonym
#16 geschocktAnonym
  • 09.01.2020, 15:05h
  • Antwort auf #15 von Jürgen
  • "Er hat seinen Bruder nicht vergewaltigt, sondern missbraucht. "

    Ok, er hat seinen Bruder nicht vergewaltigt, sondern "nur" missbraucht. Was willst du uns jetzt damit sagen, dass es deshalb nicht so schlimm ist, oder wie?!
    Ich bin wirklich erschrocken, über einige Kommentare hier, die einen inzestuösen Kinderschänder verteidigen.
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#17 Ehrliche HautAnonym
  • 09.01.2020, 15:56h
  • Antwort auf #7 von Unfassbar
  • " mir kam nie - nie und zu keiner Zeit - der Gedanke, ihnen in sexueller Hinsicht näher zu kommen. Das ist nicht normal, sondern krank"

    Obwohl ich keinerlei sexuelles Interesse an meinem nur 1 Jahr jüngeren Bruder hatte, ist es mir unfassbar wie man ständig konsensuellen Inzest mit Missbrauch oder gar Vergewaltigung in Verbindung bringen kann und o.g. als krank verunglimpfen kann..
    Dass sexuelle Interaktion eines Erwachsenen mit einem 9 Jährigen mindestens Missbrauch ist, ist für mich allerdings unstreitig.
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#18 PiakAnonym
  • 09.01.2020, 15:56h
  • Antwort auf #13 von WahrheitIstRelativ
  • Ob ein Schaden entstanden ist oder nicht, wird im Einzelfall unterschiedlich und nicht unbedingt eindeutig und ohne weitere Schäden anzurichten zu klären sein. Zurecht typisiert die Rechtsordnung daher solche Fallgruppen. Hoffen wir also erstens, dass kein größerer Schaden entstanden ist (unter diesen Umständen leider unwahrscheinlich) und zweitens dass der Täter, der den offenbar fortgesetzten mehrjährigen Missbrauch auch noch kommerzialisiert hat, hart bestraft wird.
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#19 AmurPrideProfil
  • 09.01.2020, 16:44hKöln
  • ""..Ok, er hat seinen Bruder nicht vergewaltigt, sondern "nur" missbraucht..""
    Das "nur" stammt von Dir, ergo bist Du es auch, der hier eine Wertung vornimmt!

    ""..Was willst du uns jetzt damit sagen, dass es deshalb nicht so schlimm ist, oder wie?!..""
    Ebenfalls Deine Spekulation!
    Aber wie wäre es denn damit:
    Das man bei den Tatsachen/Fakten bleiben sollte. Das die Tat für sich alleine spricht, keine Trumpsche fake-news Verzerrung Richtung Vergewaltigung bedarf, nur weil man selbst noch mehr BILDmäßige Empörung erreichen möchte?
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#20 WahrheitIstRelativAnonym
  • 09.01.2020, 18:08h
  • Das schlimme an Missbrauch ist weniger das "körperliche" sondern das Hintergrundmotiv. Es geht um das starke Machtgefälle zwischen Kind und Jugendlicher/Erwachsener. Der Mächtige BEDIENT sich am Körper des Unmündigen, der nur erfahren kann, wie ihm "geschieht" und vorab garnicht zustimmen KANN, weil unerfahren. Somit nimmt der Mächtige den Körper des "Unmündigen" in BESITZ und das ist immer eine " Du bist Dreck" - Erklärung und somit IMMER demütigend!
    Niemand, der gesund im Kopf ist, empfindet Demütigung als "schön".
    Man kann dies höchstens tiefenpsychologisch verdrängen und wird dann aber logischer Weise unempathisch gegenüber Demütigungen Anderer, weshalb aus Opfern so oft Täter werden.
    Sexuelle Erregung empfinden (sehr) viele Opfer, einfach wegen dem, was da körperlich vor sich geht. Das ist ein
    paralleles Nebenereignis, dass überhaupt nichts zur Sache tut. Dem Gewicht beizumessen ist völlig indiskutabel.
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