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Einzelkommentar zu:
Berlin: Unbekannter schlägt trans Mann mit Faust ins Gesicht


#8 antosProfil
  • 11.01.2020, 19:25hBonn
  • Nimmt die Gewalt gegen uns in den letzten Jahren zu? Oder gilt für alle LGBTQI, was Didier Eribon 1999 am Beispiel von Schwulen beschreibt:

    >>Körperliche Angriffe oder das eindringliche Gefühl, dass sie drohen, sind im Leben Schwuler derart präsent, dass sie in fast allen autobiographischen Berichten und in zahlreichen Romanen mit schwulen Protagonisten anzutreffen sind. Manchmal ist keine bestimmte Gebärde dafür erforderlich: Das Verhalten ganz allgemein, der Gang oder die Kleidung genügen, Hass auszulösen. Für die selbstbewusstesten Schwulen wie auch für die, die es weniger oder gar nicht sind, für diejenigen, die in der Öffentlichkeit keinen Zweifel daran lassen, ebenso wie für die »diskreten« bleibt die Möglichkeit, einer verbalen oder physischen Aggression zum Opfer zu fallen, allgegenwärtig; jedenfalls hat sie oft entscheidenden Einfluss auf die Konstruktion der eigenen Identität, vor allem auf die Herausbildung der Fähigkeit, gefährliche Situationen zu erkennen oder seine Gebärden und Worte strikt zu kontrollieren.<<
    [Eribon, Betrachtungen zur Schwulenfrage]
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