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Einzelkommentar zu:
Berlin: Unbekannter schlägt trans Mann mit Faust ins Gesicht


#16 zundermxeAnonym
  • 13.01.2020, 12:10h
  • Antwort auf #14 von Taemin
  • Mit Attitüde meinte ich auch weniger, was Du schreibst, sondern vielmehr wie Du es schreibst.
    Klingt mir zu endgültig und entschieden.

    Und natürlich muss (!) die Politik und wird trotzdem nicht automatisch oder rein per Erkenntnis von alleine machen müssen.
    Das hängt mMn wiederum auch mit uns selbst, im Einzelfall wie als Gruppe, zusammen. Lieber fein und leise integriert im Alltag als Gefahr zu laufen als nervig oder laut empfunden zu werden.
    Mut zum Anderssein erleb ich zumindest mittlerweile immer seltener.
    Wer was erreichen will, muss zur Kontroverse und Auseinandersetzung bereit sein. Auch und gerade, wenn das Publikum buht.
    Glaubhaft und nachhaltig ist erst dann, wenn über die Grenze des eigenen Tellerrands agiert wird.

    Sicher ist kaum möglich sich dem System und der Gesellschaft in der Hinsicht komplett zu entziehen.
    Doch, wenn auch viele es wohl als hohle Phrase abtun möchten,
    Leben ist das, was ich daraus mache.
    Im Zweifel kann und sollte einem genügen, es zumindest nach besten Kräften versucht zu haben.
    In der Hinsicht gibt es kein Versagen.
    Resignation und Flauschigkeit ist genau das, was sich von unseren tatsächlichen WidersacherInnen prioritär gewünscht wird.

    Also, auch wenn es uns selbst teilweise schon auf die Eier, geht.
    Wir dürfen niemals aufhören zu fordern, was absolut selbstverständlich ist.
    Denen, die mit der sogenannten Ehe für alle schon zufrieden sind, sollte endlich mal klar werden, dass dies nur ein (sehr bürgerlicher) Schritt war und wir noch längst nicht zuhause sind.
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