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Zu groß fürs TV
"Batman"-Serie: "Robin" musste Schrumpf-Pillen für seinen Penis einnehmen
In den Sechzigerjahren wollten "Batman"-Macher den jungen Helfer des Fledermausmannes noch bubihafter aussehen lassen – dabei störte sie offenbar besonders das beste Stück von Schauspieler Burt Ward.

Robin (Burt Ward) und Batman (Adam West) beschützten Gotham City in den Sechzigerjahren auf äußerst campe Art und Weise (Bild: ABC)
- 13. Januar 2020, 10:45h 2 Min.
Die Produzenten der 120-teiligen amerikanischen "Batman"-Fernsehserie (1966 bis 1968) waren offenbar besorgt über die Größe des Penis von Schauspieler Burt Ward, des Darstellers von Robin. Damit sein Gemächt im eng anliegenden Kostüm nicht so sehr zu sehen sei, hätten sie ihm Pillen verschreiben lassen, die den Schniepel schrumpfen lassen sollten. Das verriet der inzwischen 74-jährige Schauspieler gegenüber "Page Six", der Klatschkolumne der "New York Post".
"Die dachten, dass Robin ein sehr großes Paket fürs Fernsehen hat", so Ward. Also sei er zum Arzt geschickt worden, der ihm Medikamente verschrieb, "um mich schrumpfen zu lassen". Er habe sich aber widersetzt: "Ich habe die Pillen drei Tage lang geschluckt und mir dann gedacht, dass sie mich möglicherweise unfruchtbar machen. Also habe ich aufgehört, sie zu nehmen. Ich habe meinen Umhang benutzt, um 'es' zu verbergen."

Robin (Burt Ward) hat es mit einem langen Schlauch zu tun (Bild: ABC)
"Batman" war kontrovers in den Sechzigern
Die heute als harmlos erscheinende Superheldenserie war in den Sechzigerjahren angefeindet worden, weil die engen Kostüme der Helden von "Moralhütern" als zu sexualisiert angesehen wurden. So protestierte die "Catholic Legion of Decency" gegen die Serie – die katholische Organisation forderte damals Zensur im Namen des "Anstandes". Bis heute kritisiert sie "unmoralische" Handlungsstränge in TV und Kino (auf der Liste der von der Organisation "verdammten" Filme befindet sich etwa die "Rocky Horror Picture Show" oder der bundesdeutsche Film "Anders als du und ich", der vom Paragrafen 175 handelt).
In den letzten Jahrzehnten machten viele Interpretationen der Beziehung von Batman und Robin als homoerotisch die Runde. Burt Ward schrieb bereits in einem 2005 veröffentlichten Buch, dass die Darstellung des Superhelden und seines jungen Helfers in der TV-Serie als die von Liebhabern angesehen werden könnte.
Die campe Atmosphäre der Serie wurde auch in dem – von Kritik und Publikum wenig geliebten – Film "Batman & Robin" aus dem Jahr 1997 übernommen, in dem George Clooney und Chris O'Donnell das Supehelden-Duo spielen. Dass etwa das Batmobil phallischer wurde als im Vorgängerfilm und Bruce Wayne sich nicht als "ehelichen" Typen bezeichnete, galt ebenfalls als Anzeichen für eine schwule Beziehung. Dies sei nicht beabsichtigt gewesen, erklärte Regisseur Joel Schumacher später. Schumacher ist selbst schwul und prahlte vergangenes Jahr mit seinen 10.000 bis 20.000 Lovern (queer.de berichtete). (dk)
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Was sollen das überhaupt für Pillen sein? Wenn es keine gibt zum verlängern gibts wohl auch keine zum verkürzen.
Es gibt Medikamente die die Pubertät verzögern (dafür war er aber schon zu alt) oder den Trieb unterdrücken, die Pädophile manchmal einnehmen. Weiss jemand Rat?