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Academy Awards

Keine Oscar-Nominierung für Taron Egerton

Obwohl er erst vor einer Woche den Golden Globe für seine Darstellung in "Rocketman" erhalten hatte, ging Taron Egerton bei der Oscar-Nominierung leer aus. Renée Zellweger kann sich dagegen Hoffnung auf die Trophäe machen, ebenso wie Pedro Almodóvar.


Nicht gut genug für die Oscar-Jury: Taron Egerton ging trotz Kritikerlob leer aus (Bild: Paramount Pictures)

Der Biografiefilm "Rocketman" über den schwulen Popstar Elton John ist weder als bester Film noch für den besten Hauptdarsteller nominiert worden. Die britisch-amerikanische Koproduktion kann sich lediglich Hoffnung auf den besten Originalsong machen. Das ist eines der Ergebnisse der Nominierungen für die 92. Academy Awards, die am Montag bekannt gegeben wurden.

Twitter / TheAcademy | Die Bekanntgabe der Nominierten wurde unter anderem via Twitter übertragen

Vergangene Woche hatte der walisische Schauspieler Taron Egerton noch den Golden Globe als bester Schauspieler gewonnen (queer.de berichtete). Ein weiterer Golden Globe ging an den für den Oscar nominierten Song  "(I'm Gonna) Love Me Again", der von Elton John und Bernie Taupin verfasst worden war.

Twitter / rocketmanmovie

Fans von "Rocketman" hatten gehofft, dass Egerton es Rami Malek gleichtun könne, der letztes Jahr für die Darstellung eines homosexuellen britischen Popstars mit einem Oscar geehrt wurde – der 38-jährige Amerikaner erhielt einen Preis als bester Schauspieler für die Rolle des Queen-Sängers Freddie Mercury (queer.de berichtete).

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Nominierung für "Judy"

Hoffnung auf den Oscar als beste Schauspielerin kann sich hingegen Renée Zellweger für ihre Darstellung der Judy Garland in "Judy" machen. Die 50-jährige Amerikanerin wurde neben Cynthia Erivo, Scarlett Johansson, Saoirse Ronan und Charlize Theron nominiert. "Judy" erhielt eine weitere Nominierung für das beste Makeup und Hairstyling.

Für einen Oscar als bester fremdsprachiger Film nominiert wurde das teilweise autobiografische Werk "Leid und Herrlichkeit" des schwulen Regie-Altmeisters Pedro Almodóvar. Außerdem kann sich Antonio Banderas für den Film Hoffnungen auf den Preis als bester Hauptdarsteller machen. Er ist der einzig Nominierte in dieser Kategorie, dessen Film nicht in englischer Sprache gedreht wurde.

Aus queerer Sicht auch interessant ist die Nominierung von Margot Robbie als beste Nebendarstellerin für ihre Rolle in "Bombshell" (Deutschlandstart: 13. Februar). Der Film beruht auf wahren Begebenheiten und handelt von sexuellen Übergriffen durch Roger Ailes, den inzwischen verstorbenen Ex-Chef des erzkonservativen US-Meinungskanals Fox News Channel. Robbie spielt darin die fiktive Produzentin Kayla, die mit der Mitarbeiterin Jess (dargestellt von der lesbischen Komikerin KateMcKinnon) heimlich Sex hat. Ihre Szenen zeigen den internalisierten Selbsthass von Homosexuellen in einer homophoben Umgebung. Der Film hat zwei weitere Chancen auf einen Oscar (Charlize Theron als beste Hauptdarstellerin sowie eine Nominierung für das beste Makeup und Hairstyling).

Die Nominiertenliste wird von der Comicverfilmung "Joker" angeführt, der elf Mal auf der Auswahlliste auftaucht. Danach folgen "The Irishman", "Once Upon a Time in Hollywood" und "1917" mit je zehn Nominierungen. Die Sieger sollen bei einer weltweit live übertragenen großen Galaveranstaltung am 9. Februar bekannt gegeben werden. (dk)



#1 qwertzuiopüAnonym
  • 13.01.2020, 23:05h
  • Die Leistung des Schauspielers kann ich schlecht einschätzen. Aber den FIlm fand ich jedenfalls ganz fürchterlich.
    Eine unerträgliche Mischung aus Kitsch und zu vielen Darstellungen von Drogentrips gepaart mit
    immer gleich ödem anschließendem Selbstmitleid und dann plötzlichem Happy-End.
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