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Kommentare zu:
Youtube: Kuss im Denkmal für homosexuelle NS-Opfer ist jugendgefährdend


#1 FliegenAnonym
  • 14.01.2020, 10:11h
  • ...unter 18 jährige brauchen nur bestimmte Wörter ins Netz eingeben und sofort kommen "schlimmere" Filmchen als die wie am Mahnmal!!! LÄCHERLICH!!!
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#2 Ralph
  • 14.01.2020, 10:23h
  • Dieser Kuss erfüllt den Straftatbestand der widernatürlichen Unzucht gem. § 175 StGB Hitlerfassung (1935-69). Das Video ist eine gezielte Verletzung dieser Strafbestimmung und damit eine politische Demonstration gegen eine nationalsozialistische Verfolgungsmaßnahme und für die Menschenrechte von NS-Opfern. Indem Google und YouTube es sperren, ergreifen sie Partei für den Nationalsozialismus und gegen die Grundrechte von Schwulen.
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#3 Moralin-WatchAnonym
#4 PeerAnonym
  • 14.01.2020, 11:16h
  • Typisch prüder US-Konzern.

    Youtube und dessen Mutterkonzern Google fallen genau wie Facebook, Apple & Co immer wieder durch homo- und transphobe Zensur auf.
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#5 KussverbotAnonym
  • 14.01.2020, 12:04h
  • Wusste ich noch nicht, dass es Jugendlichen verboten ist, wen eim Küssen zu sehen.
    In was für einer saublöden Welt leben wir eigentlich? So einfache Filterblocken bestimmt auch Bierwerbung, zum Beispiel für die Sorte Fucking Hell. Das hat man alles den Amis mit ihrem bigotten Verhältnis zu Intimität zu verdanken.
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#6 FliegenAnonym
#7 Leon 4Anonym
  • 14.01.2020, 12:43h
  • Meine fresse, das sind Algorithmen die da greifen, das passiert ständig, jeder der sich ein wenig mit Youtube beschäftigt kennt das problem, von der entmonetarisierung gar nicht erst zu reden... Es steht im Text auch nicht wie das Video getagt wurde etc...

    Mal abgesehen davon.... Altersbeschränkung im Internet, lol, das war schon immer so hilfreich wie ne Glastür ohne Schloss...

    Wie wäre es wenn ihr einfach mal nach gay kiss sucht, die Millionen andere Videos sollten Beleg genug sein das diese selbstlernenden Algorithmen schlichtweg noch unsauber laufen ist bekannt....

    Aber nope, erstmal empören, fehlt egtl nur noch des zu tote gerittene buzzwort "heteronormativ" und bs Bingo is wieder voll
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#8 Ralph
  • 14.01.2020, 15:41h
  • Antwort auf #7 von Leon 4
  • Verstehen, verharmlosen.. jaja...nur die übereifrige Technik... alles nicht so schlimm... kann sowieso überlistet werden...

    Der § 175 auch in der Fassung von 1973-94 hatte viele Facetten. Dazu gehörte, dass er nicht nur unmittelbar wirkte, sondern zahlreiche Rechtsgebiete beeinflusste. Dazu gehörte herausragend der sog. Jugendschutz. Alles, was irgendwie schwul war, galt als Gefahr für die ungestörte Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zur alleinseligmachenden Heteronormativität (da ist es, das Wort). Ich erinnere mich, dass in meiner Zeit als ängstlicher Jungschwuler und unter Geltung jenes Rest-175ers ein Männerpaar vor Gericht stand, dessen zutiefst verwerfliches Verbrechen gewesen war, dass der eine dem anderen im Schwimmbad den Rücken mit Sonnenöl eingekremt hatte, wobei es zum Streicheln und Küssen gekommen war. Um diesen schwerkriminellen Akt noch zu höllischen Dimensionen zu steigern, hatten die beiden ihr Verbrechen an einem Ort begangen, wo sie von Minderjährigen gesehen werden konnten. Das wirkte selbstverständlich strafverschärfend. Dass einer von beiden vor 1969 nach dem Nazi-Paragraphen verurteilt worden war, machte die Untat noch schlimmer, so dass das Gericht mit voller Härte zuschlug. Der Gerichtsreporter merkte damals an, dass ihm in seiner langen Tätigkeit als Berichterstatter von Strafprozessen niemals ein Fall bekannt geworden sei, in dem ein Gewaltverbrechen härter bestraft worden wäre, weil Kinder es gesehen hatten oder es hätten sehen können. Es ist die Geisteshaltung der deutschen Homosexuellenverfolgung, die im Hause Google noch immer lebendig ist, und da gibt es keine Ausreden.
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#9 FilterAnonym
  • 14.01.2020, 15:45h
  • Liebe Leute, ihr solltet mal alle etwas runterfahren. Altersbegrenzungen auf Youtuben erfolgen nicht durch "religiöse fantastischen Kirchgänger", sondern automatisierten Computerprogrammen. Menschliche Mitarbeiter haben gar nicht die Zeit, die ganzen Videos durchzuschauen. Entscheidend ist, wie #7 schon sagte, welche Tags verwendet wurden. Steht dort HomoSEXualität, identifiziert das Programm den Wortteil *sex* und leitet eine Sperrung unter der Kategorie "Pornographie" ein. Wie im Artikel schon beschrieben, haben Orte wie Middlesex das gleiche Problem.
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#10 FredericAnonym
  • 14.01.2020, 16:15h
  • Er hat Recht. Ist ein Algorithmus. Ich denke, wenn Google darauf aufmerksam gemacht wird, was es genau für ein Video ist, löst sich das Problem von allein. Man muss nicht immer hysterisch reagieren und hinter jedem Busch Homophobie vermuten, gerade nicht bei Google
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#11 stromboliProfil
  • 14.01.2020, 17:20hberlin
  • Antwort auf #9 von Filter
  • " Wie im Artikel schon beschrieben, haben Orte wie Middlesex das gleiche Problem."

    Was einem doch vor augen führt, wie bescheuert-dumm und zensoristisch dieses "system " der vorauswahl ist.
    Da gibt es nicht zu "entschuldigen, zu "verteidigen!
    Wer da mitmacht ist zensurbefürworter.

    Verbrennt eure inneren bücher wo anders, aber lasst den öffentlichen raum öffentlich sein.
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#12 FaktencheckAnonym
#13 HORSTWERNERAnonym
#14 TheDadProfil
  • 15.01.2020, 09:35hHannover
  • Antwort auf #9 von Filter
  • ""Liebe Leute, ihr solltet mal alle etwas runterfahren. Altersbegrenzungen auf Youtuben erfolgen nicht durch "religiöse fantastischen Kirchgänger", sondern automatisierten Computerprogrammen. Menschliche Mitarbeiter haben gar nicht die Zeit, die ganzen Videos durchzuschauen. Entscheidend ist, wie #7 schon sagte, welche Tags verwendet wurden. Steht dort HomoSEXualität, identifiziert das Programm den Wortteil *sex* und leitet eine Sperrung unter der Kategorie "Pornographie" ein.""..

    Wie wir erst Gestern aus dem Urteil des Bundesgerichtshofes über die Algorithmen von "Bewertungsportalen" erfahren durften :
    Es weiß NIEMAND welche Algorithmen dort zur Anwendung kommen, denn die sind "Geschäftsgehimnis"..

    Der Kontext des Begriffes "Sex" ist dennoch eher unwahrscheinlich, wie man aus tausenden anderen dort vertretenen Videos ersehen kann..

    Der Kontext "Homosexuell" dagegen eher wahrscheinlich, und GENAU DAS ist hier dass Problem !

    Und damit sind wir dann bei den
    ""religiösen fantastischen Kirchgänger""
    die diese "Algorithmen" dann programmiert haben..
    Denn die entstehen immer noch nicht aus dem Nichts heraus, oder sind einfach mal so vorhanden weil sich das Ganze im Internet abspielt..

    Ein kleines bisschen "um de Ecke denken " kann man bei solchen Aussagen dann schon noch erwarten..
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#15 Homonklin_NZAnonym
  • 15.01.2020, 10:08h
  • Er kann damit natürlich auch "fanatische" Kirchgänger gemeint haben, da passt aber Beides und trifft auf jedes Auge.
    Solche Moralinversäuerten sind es doch recht gerne, die übereifrige Jugendschutzmaßnahmen zurecht geifern. Mit einer Weltentfremdung, wie sie Jugendliche vielleicht nicht mal im YMCA-Camp mehr erwartet.

    Wenn diese Wortfilter immer noch so dumm sind, wie vor fast 20 Jahren, sagt das eigentlich mehr über Portale wie DuSchlauch und deren Methoden aus, als denen angenehm wäre.
    Lustigerweise betrifft es "Pussy" offenbar nicht. Die Einwohner des kleinen Ortes in Savoien mögen es danken. Fickmühlen bei Flögeln hat scheints auch kein Problem.
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#16 PetterAnonym
  • 15.01.2020, 10:16h
  • Antwort auf #7 von Leon 4
  • 1. Die Algorithmen greifen zur Hauptsache bei Nacktheit, aber nicht bei küssenden Menschen. Hier geht es also wohl eher um Massenbeschwerden von Homohassern, die das Prüfteam dann durchgewunken hat.

    Denn neben Algorithmen (die bei diesem Film kaum greifen dürften) gibt es noch ein Prüfteam.

    2. Es geht ja nicht nur darum, dass etwas zu Unrecht gesperrt wurde, sondern auch darum, dass YouTube auf Beschwerden unrechtmäßiger Sperrung nur selten reagiert - und wenn, dann erst, wenn die mediale Aufmerksamkeit, und damit der Imageschaden, zu groß werden.

    Beim Sperren sind die immer sehr schnell. Beim Entsperren falscher Sperren aber nicht.
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#17 RetroGayProfil
  • 15.01.2020, 15:30hDortmund
  • Antwort auf #9 von Filter
  • Ich empfehle dir und Leon 4 dringend mal den Dokumentarfilm "The Cleaners" zu schauen.

    Es gibt sehr wohl von der IT-Industrie engagierte Agenturen,
    wo Content-Moderatoren NACH VORGABE DER AUFTRAGGEBER darüber entscheiden, welche Inhalte, Fotos und Videos - die von den Usern auf Internetportalen, wie Facebook, YouTube , etc. hochgeladen wurden - Bestand haben, oder gelöscht werden.

    Wenn man etwas vormutet und etwas nicht genau weiß, wäre man gut beraten, dies als Frage zu formulieren.
    Oder im Kommentar einfach mal mit Worten wie "wahrscheinlich", "vermutlich", offenbar" etc. arbeiten.
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#18 Harmloser BoyAnonym
  • 19.01.2020, 13:38h
  • Ja, Ja, Genau! Die bessere Bekämpfung der Prüderie in Bezug auf Jugendliche, und insgesamt die sexuellen Bürgerrechte von Jugendlichen, sollten eines der grossen verbleibenden Themen der schwulen Emanzipationsbewegung in Gegenwart und Zukunft sein! - und zwar nicht nur im Hinblick auf Youtube, sondern auch ansonsten!!! Es gibt viel zu viel Prüderie gegenüber Jugendlichen! Auch die Freiheitsrechte Jugendlicher sind elementare Bürgerrechte!

    ... Und ich bin schwul, und ich bin sehr stolz darauf!
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