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Berlin

Wird Beatrix von Storch AfD-Landeschefin?

Eine der homophobsten deutschen Politikerinnen könnte bald die Hauptstadt-AfD anführen, nachdem der bisherige Landesvorsitzende seinen Rückzug verkündet hat.


Die AfD-Politikerin Beatrix von Storch könnte bald in der Hierarchie ihrer Partei aufsteigen (Bild: Deutscher Bundestag / Achim Melde)

Der bisherige Landeschef der Berliner AfD, Georg Pazderski, hat am Dienstag öffentlich angekündigt, nicht mehr für den Vorsitz kandidieren zu wollen. Dafür seien persönliche Gründe ausschlaggebend, nicht aber die aktuelle Lage der Partei.

Auf dem für den 25. und 26. Januar angesetzten Landesparteitag muss damit ein neuer Landeschef gewählt werden – allerdings ist unklar, ob der Parteitag an diesem Datum stattfinden kann, da die AfD bislang noch keinen Veranstaltungsraum finden konnte. Chancen auf die Nachfolge werden neben Gottfried Curio und Karsten Woldeit auch der Berliner Bundestagsabgeordneten Beatrix von Storch nachgesagt. Offiziell hat sich aber noch niemand für das Amt beworben.

Von Storch, die Vizefraktionschefin der Rechtspopulisten im Deutschen Bundestag, gilt als eine der homophobsten Politikerinnen ihrer ohnehin nicht zimperlichen Partei. So ist sie Mitverantwortliche der "Initiative Familienschutz", aus der einst die homo- und transfeindliche "Demo für alle" organisiert wurde. Die 48-Jährige ist durch ihre Provokationen bekannt: Letztes Jahr machte sie sich etwa in einer Bundestagsdebatte indirekt über die weltweite Verfolgung Homosexueller lustig (queer.de berichtete). Erst vor wenigen Wochen schockierte sie im Bundestag mit einer Kopf-ab-Geste in Richtung des schwulen SPD-Politikers Johannes Kahrs (queer.de berichtete).


Beatrix von Storch, wie sie leibt und lebt (Bild: Parlamentsfernsehen)

Auch Pazderski profilierte sich mit Hass auf LGBTI

Auch Noch-Parteichef Pazderski geht nicht gerade zimperlich mit Homo- und Transsexuellen um: So warf er 2017 im Berliner Abgeordnetenhaus sexuellen und geschlechtlichen Minderheiten vor, mit Steuergeldern gegen die Bürger zu agitieren (queer.de berichtete).

Pazderski erklärte, er wolle weiterhin Fraktionschef der AfD im Abgeordnetenhaus bleiben. Außerdem wolle er sich 2021 wieder um ein Wählermandat bewerben – der 68-Jährige ließ aber offen, ob er erneut ins Berliner Landesparlament oder doch lieber in den Bundestag einziehen will. (dk)


Georg Pazderski will den AfD-Landesparteivorsitz abgeben (Bild: Screenshot RBB)



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#1 RetroGayProfil
#2 Rechtsaußen-WatchAnonym
  • 14.01.2020, 14:51h
  • Macht es bei der AfD wirklich einen Unterschied, wer für sie das Wort ergreift und wer der Führer oder die Führerin der Partei ist? Selbst schwule und lesbische Menschen, die dieser Partei angehören, debattieren und agitieren demagogisch und aggressiv gegen LGBT*IQ. Ich habe den Eindruck, da gibt es kein besser oder schlechter, das ist alles der gleiche Morast.
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#3 Ralph
  • 14.01.2020, 15:48h
  • Dieses Amt ist durch seinen berühmtesten Inhaber bis heute geheiligt, so dass die Wahl von wem auch immer eine unschätzbare Ehre wäre. Gauleiter von Berlin war kein Geringerer als Herr Reichsminister Dr. Joseph Goebbels. Da wird Frau von Storch gute Chancen haben, denn ihre Anstrengungen, dem großen Vorbild nachzueifern, sind ja nicht ganz erfolglos.
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#4 saltgay_nlProfil
  • 14.01.2020, 15:51hZutphen
  • Bei diesem nazistischen Gesocks ist es doch völlig gleichgültig, wer dort welche Funktion wahrnimmt.

    Es ist immer wieder derselbe Fehler, der gemacht wird. Es hat keinen Sinn mit diesen Demokratiefeinden zu verhandeln oder zu diskutieren. Ihr erklärtes, wenn auch öffentlich nicht geäußerstes, Ziel ist die Anknüpfung an den Nationalsozialismus von 1936. Das hat B. Höcke erklärt und wenn man die programmatischen Leitlinien dieser Partei verfolgt, erkennt man schnell, dass auch das soziale Zusammenleben in der BRD an dem 3. Reich der Volksgenossen orientiert. Wer ein Volksschädling ist, dazu gehören z.B. auch Schwule, hat keinen Anteil an der Volksgemeinschaft und muss ausgemnerzt werden. So einfach ist das.

    Im Moment ist die Partei noch nicht so mächtig, weil die Arbeitgeberverbände sich durch die CDU/CSU/FDP/SPD besser vertreten sehen. Kippt allerdings die Stimmung, so wird schnellstens zunächst eine Regierungskoalition zwischen CDU/CSU und der AfD gebildet. Am nächsten "Tag von Potsdam", der Einweihung der aufgebauten Garnisonkirche, wird dann ein B. Höcke zum Führer ernannt und die CDU/CSU/FDP können es sich als außerordentlichen Verdienst anrechnen, wieder einmal, wie damals die Weimarer Republik, ein demokratisches Systedm zugunsten des Faschismus zerstört zu haben. Selbst wenn die CDU/CSU damals Zentrum hieß und die FDP DNVP.
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#5 SauerteigAnonym
  • 14.01.2020, 16:20h
  • Prima, dann kann sie ihrer Gurkentruppe einen saure Gurkengarten basteln.
    Hat sie überhaupt genug Diagnosen für so ein Amt zusammen?
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#6 LonerangerAnonym
  • 14.01.2020, 18:06h
  • Antwort auf #4 von saltgay_nl
  • Mal die Teuflin, den Teufel nicht an die Wand. Noch hege ich die Hoffnung, das ein AfD Zusammenschluss, mit der CDU/CSU nicht passiert. Ich kann und will mir soetwas nicht vorstellen. Dies wäre einArmutszeugnis für ganz Deutschland.
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#7 AndreasAnonym
  • 14.01.2020, 18:45h
  • Antwort auf #4 von saltgay_nl
  • Es wäre schön wenn man die neu errichtete Potsdamer Garnisonkirche aus dem Spiel lassen würde, denn diese wird eine Bürger- und Versöhnungskirche.

    Der Tag von Potsdam wo sich Hitler und Hindenburg die Hand gegeben haben war nicht schön. Aber man hat sich vor der Garnisonkirche getroffen, weil der Reichstag in Berlin ausgebrannt war.

    Grundsätzlich hast du mit deiner Aussage aber Recht, das die AfD diese Ziele, wenn auch indirekt verfolgt und an Zeiten vor 50-70 Jahren wieder anknüpfen möchte.
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#8 easykeyProfil
  • 14.01.2020, 19:07hLudwigsburg
  • Antwort auf #7 von Andreas
  • Dass der degenerierte Plapperstorch mit entsprechendem Stammbaum neben dem Rest dieser braunen Sauce brandgefährlich ist, sollten alle verstanden haben.....sollte, über 20% der Wähler hat es noch nicht begriffen. Ich weiß nicht welche Seite der Dummheit mir mehr Angst macht.
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#9 JadugharProfil
  • 15.01.2020, 02:35hHamburg
  • Antwort auf #8 von easykey
  • Wie brandgefährlich sie sind, habe ich vor ein paar Tagen wahrgenommen. In Hamburg haben sie viele Behörden und Verlage, welche Wochenblätter als Stadteilzeitungen verbreiten, schon sehr massiv unterwandert. In Hamburg Neugraben weiß ich, wer im Bezirksamt von der AfD ist.
    In Hamburg Neugraben las ich letzte Woche das Wochenblatt, innerhalb der Zeitung war eine zweite Zeitung beigefügt worden welche heißt:
    UNS HAMBURG
    Darüber etwas kleingedruckt:
    AFD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft. 9. Ausgabe | Winter 2020

    Es ist ein Hetzblatt gegen Minderheiten, Linke werden als Linksterroristen bezeichnet, weil sie gerne zündeln,
    Helmut Schmidt gilt als eine Jahrhundertgestalt wegen seinen fremdenfeindlichen Aussagen wie:
    Wir können nicht mehr Ausländer verdauen, da gibt es Mord und Totschlag. Die multikulturelle Gesellschaft ist eine Illusion von Intellektuellen usw..
    Es gab etliche fremdenfeindliche Bezeichnungen in jener beigefügten Zeitung.
    Weiterhin spricht man von Klimahysterikern.

    Zwar bin ich Physiker ausgerechnet im Bereich der Thermodynamik und kann physikalisch die Treibhausgasthesen nicht beweisen, sondern nur die Aussagen der Thermodynamik. Ich persönlich mag lieber Fakten bezüglich der Klimadebatten sehen und möchte entsprechend physikalische Beweise sehen, die noch ausstehen. Da ist es ein Unding, daß manche Menschen zu Klimahysterikern abgestempelt werden.

    Wenn ich sehe, wie Afd-Abgeordnete das Magnus-Hirschfeld-Institut von innen heraus kontrollieren wollen, so scheint es eine Strategie der AfD zu sein, mittels Unterwanderung alle Institutionen von innen heraus zu zerschlagen, damit sie irgendwann zuschlagen können.

    Da gab es noch den schönen Spruch von der AfD im beigefügten Blatt von UNS HAMBURG:

    Gestern belächelt,
    Heute bekämpft,
    und Morgen haben wir Recht!

    Genau habe ich es jetzt nicht wiedergegeben, da ich in der Eile nicht sogleich diesen Spruch gefunden habe.
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#10 Rechtsaußen-WatchAnonym