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Beratung für die Community

Bremen: Polizei stellt neuen LGBTI-Ansprechpartner vor

Nach vier Jahren als polizeilicher Ansprechpartner für queere Menschen übergibt Sven Rottenberg den Posten an seinen Nachfolger Daniel Blida.


Daniel Blida ist ab sofort Absprechpartner der Bremer Polizei für die LGBTI-Community (Bild: Pressestelle Polizei Bremen)

Die Polizei Bremen hat einen neuen Ansprechpartner für Lesben, Schwule, Trans- und Interpersonen: Der 42 Jahre alte Daniel Blida übernimmt die Funktion von seinem Vorgänger Sven Rottenberg, der in diesem Bereich "Pionierarbeit" geleistet habe, wie die Behörde am Dienstag bekannt gab.

Rottenberg war im Herbst 2015 als LGBTI-Ansprechpartner angetreten, um Präventions- und Aufklärungsarbeit in der Community zu leisten und seinen Kolleginnen und Kollegen bei diesem Thema zur Seite zu stehen (queer.de berichtete). Nun soll Blida diese Aufgaben übernehmen.

Kernbereiche seiner Tätigkeit sei die Unterstützung und Beratung von Opfern von trans- oder homophoben Straftaten, so die Polizei. Der Behörde sei bewusst, dass viele Gewaltopfer aus der Community aus Angst vor Repressalien nicht den Weg zur Polizei oder in die Öffentlichkeit wagten. Nicht jede Gewalttat werde angezeigt und könne damit auch zukünftig schwer verhindert werden, weil sich die Täter in Sicherheit wiegen würden und weitere Straftaten ohne Angst vor Strafverfolgung begehen könnten. "Nicht zuletzt aus diesen Gründen stellt die Polizei Bremen der Community weiterhin einen fachlichen Ansprechpartner zur Seite."

Daniel Blida ist über seine eigene Mailadresse unter lsbti@polizei.bremen.de oder telefonisch über die Polizeizentrale (0421-3620) erreichbar. Die Polizeibehörde weist darauf hin, dass er nicht 24 Stunden im Dienst sei. "Sollten Sie dringend Hilfe benötigen, wählen Sie bitte den Notruf 110", so die Empfehlung. (pm/dk)