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Sketchserie

"Little Britain" soll ins Fernsehen zurückkehren

Vor über 13 Jahren wurde die letzte Folge von "Little Britain" ausgestrahlt. Komiker David Walliams kündigt jetzt aber die Rückkehr des Kultformats an.


Erklären uns Matt Lucas (li.) und David Walliams bald, wie die Post-Brexit-Engländer ticken? (Bild: BBC)
  • 22. Januar 2020, 12:55h 8 2 Min.

Der britische Komiker David Walliams hat angekündigt, dass neue TV-Folgen der Sketchserie "Little Britain" gedreht werden sollen. "Ich würde sagen, es wird definitiv zu mehr 'Little Britain' kommen", so der 48-Jährige laut dem Boulevardblatt "The Sun". "Ich kann nicht sagen, wann genau, es wird zur rechten Zeit am rechten Ort sein. Es war ein Spaß, ins Radio zurückzukehren, weil dort alles angefangen hat."

Walliams bezieht sich mit dieser Aussage auf eine Ende Oktober anlässlich des Brexit im BBC-Radio ausgestrahlte Sonderfolge (queer.de berichtete). Ursprünglich war die Reihe zwischen 2000 und 2002 als Audiosendung gestartet, zwischen 2003 und 2007 wurden dann mehr als zwei Dutzend Folgen für das Fernsehen produziert. Später gab es Spin-off-Serien wie "Little Britain USA" und "Come Fly With Me". Walliams und sein offen schwuler Partner Matt Lucas stellten dabei Kultfiguren wie Unterschichtenikone Vicky Pollard, Carol Beer ("Computer says no") oder Dafydd ("The only gay in the village") dar.

Direktlink | "Little Britain"-Sonderszene aus dem Jahr 2009, die anlässlich eines Spendenmarathons gedreht wurde – mit Robbie Williams als Gaststar
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Fördert "Little Britain" Rassismus, Sexismus und Homophobie?

Die Serie wird allerdings inzwischen ein wenig negativer gesehen als zum Zeitpunkt der Erstausstrahlung. Bestimmte Elemente – wie die Darstellung von Schwarzen durch weiße Schauspieler ("Blackfacing") – sind inzwischen völlig in Verruf geraten. Auch die Darstellung von Transpersonen ("But I'm a lady") wird mittlerweile kritischer gesehen. Bereits 2008 hatte eine Forscherin der London School of Economics in einer wissenschaftlichen Abhandlung die "Little Britain"-Macher beschuldigt, Rassismus, Sexismus und Homophobie zu fördern (queer.de berichtete).

Walliams erklärte jetzt, dass sich das neue "Little Britain" den sich verändernden Einstellungen in der Bevölkerung anpassen werde: "Man muss es definitiv anders machen, weil es heute eine andere Zeit ist", so Walliams. Er betonte aber, dass es nie die Absicht der Serie gewesen sei, sich über Minderheiten lustig zu machen. Allerdings gab Walliams' Partner Matt Lucas laut "Sun" zu: "Wir haben eine unbarmherzigere Comedysendung gemacht, als ich es jetzt tun würde." (dk)

-w-

#1 David JacobAnonym
  • 22.01.2020, 19:51h
  • Anscheinend haben sich beide wieder ausgesöhnt. Freue mich sehr auf neue Folgen.
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#2 WatcherAnonym
  • 22.01.2020, 23:27h
  • Hoffentlich gibt es dann auch neue " Aber ja,aber nein ,aber ja ,aber nein weil das war so............."
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#3 David JacobAnonym
  • 23.01.2020, 03:48h
  • Antwort auf #2 von Watcher
  • "Vicky du bist schwanger. Gibt es jemanden, den wir informieren sollen?"

    - "Ja, aber bloß nicht Shelly, das ist voll die Schlampe!"

    "Dann vielleicht jemand anderes. Deine Mutter."

    - "Das ist meine Mutter."

    Köstlich XDDD
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