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"Stellung beziehen für gegenseitige Anerkennung"

Flughafen Berlin Brandenburg GmbH wird Mitglied im Bündnis gegen Homophobie

Der Betreiber der Flughäfen Schönefeld und Tegel positioniert sich im Kampf gegen Homosexuellenfeindlichkeit.


Viele Reisende kommen über den Flughafen Tegel in die Bundeshauptstadt (Bild: Cornelius Kibelka / flickr)

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, die Airports in Schönefeld und Tegel betreibt und als Bauherrin beim pannengeplagten BER-Flughafen fungiert, ist dem Berliner Bündnis gegen Homophobie beigetreten. Das gab der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg am Mittwoch bekannt. Das Bündnis will sich gemeinsam für Anerkennung und Respekt in Berlin einsetzen.

Dr. Manfred Bobke-von Camen, der Personalgeschäftsführer der Flughafengesellschaft, erklärte zum Beitritt, dass man in Schönefeld und Tegel Fluggäste "mit unterschiedlicher Herkunft, Kultur, sexueller Identität und jeden Alters" begrüßen dürfe. "Unsere Fluggäste bereichern nicht nur uns als Unternehmen, sondern die gesamte Metropolregion. Diesen gesellschaftlichen Reichtum wollen wir mit dem Beitritt zum Bündnis gegen Homophobie gern zum Ausdruck bringen und klar Stellung beziehen für gegenseitige Anerkennung und Respekt", so Bobke-von Camen. Die Berliner Flughäfen verzeichneten im Jahr 2019 mit 35,6 Millionen Passagieren einen neuen Rekord.

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LSVD: "Flughäfen senden ein wichtiges Signal an Passagiere"

"Wir freuen uns, ein so wichtiges Berliner Unternehmen aus dem Mobilitätssektor im Bündnis gegen Homophobie begrüßen zu dürfen", erklärte LSVD-Landesgeschäftsführer Jörg Steinert. "Die Berliner Flughäfen senden damit ein wichtiges Signal an ihre zahlreichen Passagiere aus der ganzen Welt."

Das Bündnis gegen Homophobie feierte letztes Jahr seinen zehnten Geburtstag (queer.de berichtete). Bei dem Bündnis handelt es sich um einen Zusammenschluss von Berliner Unternehmen, Organisationen und Verbänden aus den Bereichen Sport und Kultur, die sich als Teil der heterosexuellen Mehrheitsgesellschaft für die gesellschaftliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Lebensweisen einsetzen und jeglicher Form von Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung entgegentreten wollen. Das Projekt wird vom LSVD Berlin-Brandenburg im Rahmen der Initiative "Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt" umgesetzt.

Zu den Mitgliedern gehören neben Konzernen wie Coca-Cola Deutschland oder der Allianz-Versicherung auch die Berliner Polizei, die Jüdische Gemeinde und die Evangelische Kirche. Schirmherr des Bündnisses ist der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD). (pm/dk)