Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=35367
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Versuchte Vergewaltigung? Schwere Vorwürfe gegen Alt-Bischof


#21 Alexander_FAnonym
  • 26.01.2020, 20:50h
  • Antwort auf #19 von Anmerkung
  • Es war keinesfalls in meiner Absicht, die Untat dieses Bischofs in irgendeiner Weise relativieren zu wollen. Im Gegenteil. Sie fügt sich nur in das, was sich die kriminelle Organisation, die er angehört, perfekt ein und bildet da eben tatsächlich nur einen einzelnen Mosaikstein.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#22 TheDadProfil
  • 26.01.2020, 20:59hHannover
  • Antwort auf #8 von Watcher
  • ""Sie ist vom Grundgesetz gedeckt. Art. 140 GG lautet: Die Bestimmungen der Artikel 136, 137, 138, 139 und 141 der deutschen Verfassung vom 11. August 1919 sind Bestandteil dieses Grundgesetzes.""..

    Man muß das dann schon ganz lesen..

    ""Art. 137
    (1) Es besteht keine Staatskirche.
    (2) Die Freiheit der Vereinigung zu Religionsgesellschaften wird gewährleistet. Der Zusammenschluß von Religionsgesellschaften innerhalb des Reichsgebiets unterliegt keinen Beschränkungen.
    (3) Jede Religionsgesellschaft ordnet und verwaltet ihre Angelegenheiten selbständig innerhalb der Schranken des für alle geltenden Gesetzes. Sie verleiht ihre Ämter ohne Mitwirkung des Staates oder der bürgerlichen Gemeinde.
    (4) Religionsgesellschaften erwerben die Rechtsfähigkeit nach den allgemeinen Vorschriften des bürgerlichen Rechtes.
    (5) Die Religionsgesellschaften bleiben Körperschaften des öffentlichen Rechtes, soweit sie solche bisher waren. Anderen Religionsgesellschaften sind auf ihren Antrag gleiche Rechte zu gewähren, wenn sie durch ihre Verfassung und die Zahl ihrer Mitglieder die Gewähr der Dauer bieten. Schließen sich mehrere derartige öffentlich-rechtliche Religionsgesellschaften zu einem Verbande zusammen, so ist auch dieser Verband eine öffentlich-rechtliche Körperschaft.
    (6) Die Religionsgesellschaften, welche Körperschaften des öffentlichen Rechtes sind, sind berechtigt, auf Grund der bürgerlichen Steuerlisten nach Maßgabe der landesrechtlichen Bestimmungen Steuern zu erheben.
    (7) Den Religionsgesellschaften werden die Vereinigungen gleichgestellt, die sich die gemeinschaftliche Pflege einer Weltanschauung zur Aufgabe machen.
    (8) Soweit die Durchführung dieser Bestimmungen eine weitere Regelung erfordert, liegt diese der Landesgesetzgebung ob.""..

    Denn so wie hier beschrieben sind die "Religionsgemeinschaften" aufgefordert "ihre Angelegenheiten" selber zu organisieren..
    Das lehnen sie seit mehr als 70 Jahren ab, und berufen sich dabei auf das "Reichskonkordat", geschlossen zwischen der Nazi-Regierung und der RKK..

    Besonders Satz 4 des Artikel 137 legt dann auch dar, wer ein "eigenes Arbeitsrecht" erläßt, erhält damit NICHT gleichzeitig ein Recht zur Diskriminierung aufgrund irgendwelcher Religiotischer Ansichten, egal ob man nun Angehörige anderer "Religionen" gar nicht erst einstellt, schlechter bezahlt, oder LGBTTIQ*-Menschen von Führungs-Positionen fern hält, mit der absurden Begründung der Job in einem "Verkündigungs-nahem Bereich" machte eine "besondere katholische Lebensführung" notwendig..

    Wer Arbeitgeber sein will, muß sich dann auch den Regeln für ALLE Arbeitgeber unterordnen !

    ""(4) Religionsgesellschaften erwerben die Rechtsfähigkeit nach den allgemeinen Vorschriften des bürgerlichen Rechtes.""..

    Steht da..
    Nachlesbar..
    Doch allein die "Ausnahmen" im AGG bestätigen das Gegenteil, und damit steht der Satz von "Alexander"
    ""Wenn man also sagt, dass die katholische Kirche außerhalb des Grundgesetzes stehe, ist das nicht ganz so weit hergeholt.""
    dort auch zu Recht !

    ""Beides ist durch das GG gedeckt.""..

    Eben nicht !
    Denn das Grundgesetz sagt dazu etwas anderes..
    Doch die "Kirchen" weigern sich seit Jahrzehnten überhaupt über die "Ablösung von Staatsleistungen" zu reden..
    Daran ändert dann auch das kürzlich "gesendete Signal zu Gesprächsbereitschaft" eines "Kardinal" Marx so rein gar nichts..

    ""Und eine Grundgesetzänderung kann nur mit den Stimmen von zwei Dritteln der Mitglieder des Deutschen Bundestages und mit zwei Dritteln der Stimmen des Bundesrates geändert werden.""..

    Eine Änderung des Grundgesetzes ist gar nicht notwendig, denn wie Artikel 137 Satz 8 schon aussagt ist dies Sache der Länder !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#23 TheDadProfil
  • 26.01.2020, 21:08hHannover
  • Antwort auf #11 von Watcher
  • ""Tja und da kommt das Reichskonkordat ins Spiel.
    Das Reichskonkordat war mit Art. 123 Absatz 2 GG implizit anerkannt, ohne dass man es aufzuführen brauchte.""..

    Äh ?
    Artikel 123 ist da recht deutlich :
    ""Art 123
    (1) Recht aus der Zeit vor dem Zusammentritt des Bundestages gilt fort, soweit es dem Grundgesetze nicht widerspricht.""..

    Das die Staatsleistungen dem Grundgesetz widersprechen sagt dann auch der Artikel 137 Reichsverfassung aus, und dem ist nach wie vor Folge zu leisten..

    Doch die Bundesländer können gar keine "neuen Staatsverträge" schließen so lange sich diese "Kirchen" nicht an einen Tisch zur Verhandlung dieser Verträge setzen !

    ""Im Konkordatsurteil vom 26. März 1957""..

    Hübscher Versuch..
    Doch "Staatsleistungen" sind NICHT mit der "Kirchensteuer" gleichzusetzen, wie es immer wieder getan wird !

    Staatsleistungen sind Geldzuwendungen des Staates an die Kirchen für die 1803 "erlittene" Enteignung von "Kirchenbesitz"..

    Doch exakt diese "Staatsleistungen" sind durch das Reichskonkordat "erledigt" worden !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#24 OlliAnonym
  • 26.01.2020, 23:16h
  • Wie immer: je homophober, desto abartiger und perverser sind die Kleidchenträger.

    Widerlich.
  • Antworten » | Direktlink »
#25 Homonklin_NZAnonym
  • 27.01.2020, 17:23h
  • Antwort auf #4 von Watcher
  • Such mal Artikel über Kirchenrecht, die eigene Rechtssprechung der katholischen Kirche, in der das GG keine vollständige Geltung hat. Das erlärt etwa, warum so viele Pädophile und Straftäter nicht ordentlichen Strafprozessen unterstellt werden. Ein paar davon müssen dafür grade stehen und die anderen werden in andere Wirkungsbereiche versetzt, wo es damit weiter gehen kann.

    Such mal Staatsleistungen. Sie werden jedes Jahr unabhängig von der Kirchensteuer der Gläubigen, Spenden und anderen Zuwendungen an die "großen" Kirchen entrichtet, und so zahlt letztlich Jeder, auch wer gar nicjht diesem Glauben anhängt, zum Unterhalt dieses Konzerns. Die Staatsleistungen sind eine Art Wiedergutmachung aus einer Zeit, deren Verfehlungen längst über genüge abgegolten wurden. Die Summe steigt jedes Jahr an,
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#26 NiLaterneProfil

» zurück zum Artikel