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Betörende Düfte

Pheromon-Booster: Diese Parfüms sind unwiderstehlich

Damit ein Geruch begehrenswert beim Gegenüber ankommt, setzen Parfüm-Hersteller bestimmte Duftmoleküle ein. Dies ist beim Kauf und beim Auftragen zu beachten!


Ein Hauch Orange trifft auf würzige Noten: Wer "Magnetic Blend 1" aufträgt, kann ein Date in Ekstase versetzen (Bild: pixabay.com © pixel2013 (CC0 Creative Commons))

  • 27. Januar 2020, 15:19h, noch kein Kommentar

Bei einem Duft entscheidet oftmals der erste Eindruck. Ein Grund, warum sich körperbewusste Männer und Frauen durchaus bereit zeigen, mehr Geld für ein hochwertiges Parfüm auszugeben. Clever ausgewählt, kann solch ein Duft den eigenen Charakter unterstreichen – und die zwischenmenschliche Annäherung vereinfachen.

Betörende Düfte enthalten bestimmte Duftmoleküle

Damit ein Geruch begehrenswert beim Gegenüber ankommt, setzen Hersteller bestimmte Duftmoleküle ein. Sie verwenden unter anderem Androstenol oder Estratetramol. Herrendüften dieser Art ist häufig das auf Frauen sehr fesselnd wirkende Hedion beigemischt. Dieses Duftmolekül kann wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge einen bestimmten menschlichen Rezeptor aktivieren. Schlussendlich sorgt er dafür, beim Flirten sympathischer und attraktiver wahrgenommen zu werden. Eine neuzeitliche Erfindung sind die Pheromon-Düfte nicht, da Dior oder Yves Saint Laurent ab 1996 schon darauf zurückgriffen.

Auch andere Duftstoffe übermitteln dem menschlichen Gehirn stimulierende Anreize. Sie dringen tief bis in das limbische System ein, um dort emotionale Reaktionen hervorzurufen. Zu den anregenden Düften dieser Art gehört der blumig-süße Geruch der Jasmin. Als verlockender Botenstoff harmoniert er mit andersartigen Nuancen wie Patchouli oder Zitrus. Schon geringe Mengen des handverlesenen Blütenöls sind als persönliche Duftnote ausreichend, um für andere betörend zu riechen. Eine intensive Herznote aus Jasmin und Bambus offeriert Dolce & Gabbana mit dem "Light Blue" Eau de Toilette.

Ein zeitloses Pheromon-Booster bilden die kräftigen Blüten der Rose. Nicht umsonst schworen schon die alten Römer auf diese harmonisierende Nuance. Antidepressiv wirkend, schenkt das gewonnene Rosenöl zuversichtliches Selbstvertrauen. Wie Wissenschaftler mutmaßen, kann es zudem die männliche Potenz positiv beeinflussen. Wer verführerisch nach Rose duften möchte, wählt die "La nuit tresor" von Lancôme. Eine exotische Variante der Blumen ist das wertvolle Ylang Ylang Öl. Auf sinnlich-süße Weise regt das ätherische Öl den Geruchssinn an. Für einmalige Dufterlebnisse sorgt es beispielsweise als Herznote in Giorgio Armanis "Sun di Gioja". Neben diesen betörenden Düften gibt es eine Reihe natürlicher Aphrodisiaka wie Zimt, Safran, Thymian oder Kardamom.

Unwiderstehliche Parfümvarianten passend zum männlichen Charaktertyp

Mitunter kann es sinnvoll sein, eine Duftnote dem jeweiligen Charakter anzupassen. Denn ein unwiderstehlicher Duft bringt nur dann Emotionen in anderen hervor, wenn er authentisch wirkt. Ob sinnlich, blumig oder verführerisch – Duftstoffe sind in der Lage, die unterschiedlichsten Eigenschaften widerzuspiegeln:

Orientalisch: Wer auf Partnersuche ist und eine verführerische Ausstrahlung beabsichtigt, sollte zu holzigen Duftnuancen greifen. Die fruchtig-süßen Noten verleihen der eigenen Persönlichkeit eine geheimnisvoll-verführerische Ausstrahlung. Die auf Parfumo vorgestellten individuellen Duftstoffe einiger Kompositionen offenbaren erst nach längerem Riechen ihre schwer-würzigen Inhaltsstoffe. Wer ein solches Parfum sucht, kann einen Blick ins Internet werfen, denn ein gutes Beispiel sind die in diversen Onlineshops erhältlichen Parfums von Tom Ford (hier bei Parfumdreams): Sie vereinen etwa Basisnoten aus grüner Bergamotte oder Weißdorn mit dem süßen Finish aus Vanille und Sandelholz. Unaufdringliche Verführungskünste, die attraktiv machen, verleiht hingegen "The Scent" von Hugo Boss. Lediglich die drei Duftnoten Ingwer, Maninka und Leder lassen einen aphrodisierenden Geruch entstehen.

Moschus ist ein eher holzig-fruchtiger Duft, dem ein animalischer Akkord innewohnt. Nicht umsonst wurde der Duftstoff früher aus den Duftdrüsen eines Moschushirsches gewonnen. Eine Spur zarter, doch ebenso sinnlich duftet Amber. Herb-süße Erregung verspricht hingegen das Sandelholz. Wer mit diesem orientalisch-hölzernen Duft Nähe erzeugen möchte, sollte etwa den Klassiker Floris No. 89 auftragen.

Sinnlich: Leidenschaftliche Typen genießen das Leben in vollen Zügen und so, wie es gerade kommt. Zu ihrem Charakter passen sinnliche Nuancen, etwa aus Jasmin und Zitrusnoten.

Luftig-leicht: Sportliche Energiebündel verbringen viel Zeit beim Training an der frischen Luft. Folglich setzen sie auf ebenso frische Düfte mit Salzwasser und Zitrus. In die Gruppe der sportlich-frischen Düfte passen ebenso alle sogenannten Chypre-Düfte. Stellvertretend für diese Gruppe sind beispielsweise die erfrischend-spritzige Bergamotte sowie das anregende süßlich-erdige Patschuli. Solch eine frische Natürlichkeit haben beispielsweise Giorgio Armanis "Aqua di Giò" oder Bottega Venetas aromatische "pour Homme" inne.

Fruchtig-süß: Bei Männern und Frauen gleichermaßen finden heutzutage süß-würzige Duftnuancen großen Anklang. Eine betörende Wirkungsweise haben etwa der Vanille- oder Tonkabohnenduft inne. Während die warm-holzige Vanille für einen tiefgründigen Geruch sorgt, wirkt die Tonkabohne unwiderstehlich erotisierend. Zu den prominenten Vertretern der süßen Düfte gehören Pacco Rabannes "One Million" oder "Extreme" von Joop Homme.


Sandelholz lässt sich mit holzigen, als auch floralen Komponenten kombinieren. Wissenschaftler mutmaßen, dass die Inhaltsstoffe an ein männliches Hormon erinnern und Frauen deshalb besonders anziehen (Bild: pixabay.com © xbqs42 (CC0 Creative Commons) )

Verführerische feminine Düfte mit Pheromon-Booster

Unabhängig von der sexuellen Orientierung können Männer und Frauen zu schwer-verruchten Düften greifen. Die schweren Kompositionen aus Moschus, Patchouli oder Vanille dürfen abends gern gewagter als tagsüber ausfallen. Aufregende Nächte garantiert beispielsweise Hugo Boss "Nuit pour femme" mit einem entspannt-sinnlichen Duft. Wer Augenblicke voller magischer Anziehung herbeiführen möchte, lässt sich von Diors "Midnight Poison" inspirieren. Hierbei schenken Amber und Patchouli dem Duft unglaubliche Tiefe. Unerwartet und überraschend gibt sich der Träger der sinnlich-verführerischen "J'aime la Nuit"-Komposition. Ungewöhnliche Duftstoffe wie die Nashi-Birne, Paradieskörner und Traubenblüten geben die Kopfnote vor. Ergänzend wirken Jasmin und schwarze Orchidee als Herznoten, die eine Kaschmir-Sandelholz-Basisnote überleiten.

Ansprechende Duftstoffe richtig auf die Haut auftragen

Eine sinnliche Nuance mit einer laut Duftstoffverband hohen Duftkonzentration von bis zu 20 Prozent nützt falsch aufgetragen wenig. Denn ein Duftstoff wirkt auf andere verlockend, wenn er auf den richtigen Stellen zur Geltung kommt. Grundsätzlich fördert ein auf warme und gut durchblutete Körperregionen aufgetragenes Parfüm menschliche Nähe. Durch den warmen Körper werden die Duftstoffe erst aktiviert, sodass sie sich intensiver verbreiten. Hierfür bilden Handgelenke und Nacken die optimalen Körperstellen. Auch entlang der Haare kann der Pheromon-Duft seine anziehende Wirkung nach und nach entfalten.

Damit der Duft länger auf der Haut verbleibt, sollte dieser direkt nach dem Duschen aufgetragen werden. Doch Achtung: Es sollte vermieden werden, die anregenden Stoffe zu sehr zu verreiben. Dadurch werden die feinen Moleküle zerstört, was den Geruch abschwächt. Wie intensiv die Pheromon-Stoffe wirken, hängt nicht zuletzt davon ab, wie die Haut beschaffen ist. Fettigere Haut speichert die Substanzen grundsätzlich besser als trockene Haut ab. (ak)