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Kommentare zu:
Fahndung nach homophobem Supermarkt-Schläger


#1 VerzögerungstaktikAnonym
  • 28.01.2020, 08:51h
  • Wieso dauert sowas immer zig Monate?

    Der könnte sich längst aus dem Staub gemacht haben oder sein Aussehen verändert haben.

    Außerdem weiß man aus der Psychologie, dass Strafen umso besser wirken, je näher sie an der Tat sind.
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#2 MmmmAnonym
  • 28.01.2020, 09:59h
  • Antwort auf #1 von Verzögerungstaktik
  • Es dauert so lange, weil die Polizei das nicht ohne weiteres darf und erst alle anderen Ermittlungsmöglichkeiten ausschöpfen muss, bevor eine Öffentlichkeitsfahndung stattfindet.

    Damit soll verhindert werden, dass einfach so ständig Fotos aller möglicher Menschen (die in diesem Zeitpunkt ja nur verdächtig und nicht verurteilt sind - Unschuldvermutung) veröffentlicht werden. Es kann sich ja immer noch herausstellen, dass die Person unschuldig ist. Und dann wäre eben die Veröffentlichung dieser Fotos ein erheblicher Eingriff.

    Die Polizei ist ja zum Glück nicht die Bildzeitung. ;-)
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#3 GronkelAnonym
  • 28.01.2020, 10:18h
  • Antwort auf #2 von Mmmm
  • "Es dauert so lange, weil die Polizei das nicht ohne weiteres darf und erst alle anderen Ermittlungsmöglichkeiten ausschöpfen muss, bevor eine Öffentlichkeitsfahndung stattfindet."

    Das glaubst du doch selbst nicht. Wenn überhaupt dauert es so lange weil die Polizei und die Justiz, durch Überlastung, gar nicht die Möglichkeit haben etwas zeitnah anzustoßen.
    Als wäre jetzt 10 Monate an dem Fall gearbeitet worden. Eher ist die Akte nach 10 Monaten aus dem Stapel an liegengebliebenen Fällen wieder ans Tageslicht aufgetaucht.
    Alle Jahre machen Schlagzeilen vom Kollaps der Justiz die Runde. Vor kurzem war es wieder so weit. Es ändert sich nur seit Jahren nichts.
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#4 VerhältnismäßigAnonym
  • 28.01.2020, 10:42h
  • Antwort auf #3 von Gronkel
  • Nein, Mmmm hat tatsächlich recht. Die Bilder dürfen erst veröffentlicht werden, wenn entweder alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind oder akute Gefahr für Leib und Leben besteht. Letzteres musste im vorliegenden Fall verneint werden.

    Unabhängig davon gibt es natürlich auch Überlastung, aber das ist eine andere Frage.
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#5 56James35Anonym
#6 Taemin
#7 GronkelAnonym
  • 28.01.2020, 11:09h
  • Antwort auf #4 von Verhältnismäßig
  • "Nein, Mmmm hat tatsächlich recht. Die Bilder dürfen erst veröffentlicht werden, wenn entweder alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind oder akute Gefahr für Leib und Leben besteht."

    Klar ist das formal so. Aber weder wurde 10 Monate an dem Fall daran gearbeitet noch bedarf es 10 Monate um alle Möglichkeiten abzuklopfen und auszuschöpfen.
    Die Verfahrensdauer liegt maßgeblich an der Überlastung und da ist der Hebel. Dass natürlich vorher andere Möglichkeiten ausgeschöpft werden müssen, ist klar, aber wie lang sollen diese dauern?
    Wenn wir ein-zwei Wochen annehmen, ist das schon gut bemessen. Dass diese Zeit möglichst erreicht wird, dafür sind die zuständigen Regierungs- und Ministerstellen verantwortlich und in letzter Konsequenz auch zur Verantwortung zu ziehen.
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#8 SoSoAnonym
  • 28.01.2020, 11:24h
  • Antwort auf #6 von Taemin
  • Ich schätze Deine Kommentare sehr.
    Bezüglich Deiner Aussage zum Datenschutz bin ich hier der klaren Auffassung, dass mir Datenschutz mit der Konsequenz des Täterschutzes deutlich lieber ist als weniger Datenschutz.
    Mein "lieber" Stiefbruder, der Polizist ist, warf mir erst kürzlich im Rahmen einer Diskussion über Telefonüberwachung und Vorratsdatenspeicherung genau diesen Satz "Datenschutz ist Täterschutz" um die Ohren.
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#9 TheDadProfil
  • 28.01.2020, 12:01hHannover
  • Wer so "stylisch" in Badeschlappen die dringend benötigte Tüte Chips und den 6er-Träger Wasser einkauft wohnt auch in direkter Umegbung des Supermarktes..
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#10 TheDadProfil
  • 28.01.2020, 12:05hHannover
  • Antwort auf #3 von Gronkel
  • ""Das glaubst du doch selbst nicht.""..

    Und wenn Du es noch so oft bei jedem Artikel zur Öffentlichkeitsfahndung anzweifelst..

    Es ist so !

    Und es dient DEINEM Schutz, denn erst müssen alle anderen Möglichkeiten zur Fahndung ausgeschöfpt sein, um weitere Fahndungen im "öffentlichen Bereich nach Abwägung zwischen Tat und möglichem Erfolg" zu rechtfertigen..

    ""Als wäre jetzt 10 Monate an dem Fall gearbeitet worden.""..

    Reine spekulation über die Arbeitsweisen der Polizei..
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#11 TheDadProfil
  • 28.01.2020, 12:08hHannover
  • Antwort auf #6 von Taemin
  • ""Ja, das nennt man Datenschutz - der in der Kriminalitätsbekämpfung leider zum Täterschutz ausartet.""..

    Ja, auch Täter*innen besitzen Bürgerrechte die es zu wahren gilt..
    Und zwar durch den Staat und/oder seine Beauftragten..

    Aus der Nummer kommen wir NICHT heraus !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#12 GronkelAnonym
  • 28.01.2020, 14:10h
  • Antwort auf #11 von TheDad
  • "Reine spekulation über die Arbeitsweisen der Polizei.."

    Nein.

    "Ja, auch Täter*innen besitzen Bürgerrechte die es zu wahren gilt.."

    Es steht doch gar nicht zur Diskussion OB Bilder veröffentlicht werden, sondern wann.
    Also komm mal von deinem hohen Ross herunter, indem du was von Bürgerrechte predigen möchtest.
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#13 vergleichsweiseAnonym
  • 28.01.2020, 14:43h
  • Da sollte man eventuell dankbar sein wenn überhaupt was passiert. Es kann jede allgemeine solche Situation zur Anzeige gebracht werden. Wenn das jeder machen würde, brauchen Polizei und Justiz tausende zusätzliche Kräfte und die Verwarnungen oder ein paar Euro Geldstrafe für eine umfassende Beschäftigung mit sowas lohnt einfach nicht, Parkverstöße rentieren sich doch eher.
    So Angänge gibts doch nach jedem Besoffskifest.. Beim heut populären benehmen fast normal.
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#14 ingocnitoAnonym
  • 29.01.2020, 02:08h
  • Mir haben heute ungefragt gleich zwei Leute angeboten, mit meinen zwei Sachen an ihrem größerem Einkauf vorbei zu gehen. Es geht auch umgekehrt. Ist vielleicht keine Polizeimeldung wert, darf aber zum herzlichen Ausgleich genauso erwähnt werden, damit man weiß, dass es immer solche und solche gibt. ;)
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#15 TheDadProfil
  • 29.01.2020, 20:35hHannover
  • Antwort auf #12 von Gronkel
  • ""Es steht doch gar nicht zur Diskussion OB Bilder veröffentlicht werden, sondern wann.""..

    Ach ?
    Einen Zusammenhang mit dem Zeitpunkt und dem "ausschöpfen aller anderen ermittlungsmöglichkeiten" ist hier also NICHT über den Zeitraum gegeben ?

    WEIL ?

    Es ist so, das nicht HEUTE eine Tat geschieht, und MORGEN dazu Bilder präsentiert wird, wenn es sich um eine solche Tat handelt..

    Solche Taten dann auch vergleichen zu wollen etwa mit dem Raub im Dresdener Grünem Gewölbe, oder gar mit dem Überfall auf die Synagoge in Halle sind dann auch nicht wirklich zielführend, denn einerseits bestimmt natürlich auch der Schaden den Aufwand der Ermittlungen, hier schon angeklungen im Kommentar von "Verhältnismäßig",
    ( scheinbar ein Begriff der Dir unbekannt ist ?)
    und andererseits stellt sich hier die Frage ob "einfaches Pöbeln an der Supermarktkasse" derlei Aufwand rechtfertigt, wenn anderenorts des Nachts Menschen in U-Bahnen oder Straßenbahnen angegriffen und verletzt werden, und die zur Not eilenden Polizisten sich damit befassen müssen stundenlang Bilder von Überwachungskameras aus Supermärkten zu sichten ?

    ""Also komm mal von deinem hohen Ross herunter, indem du was von Bürgerrechte predigen möchtest.""..

    Dieses "hohe Ross" sichert Dir eines Tages vielleicht noch mal den Arsch..
    Aber verzichte ruhig auf Deine Rechte..

    Auf MEINE Rechte allerdings verzichtest DU dann ganz sicher nicht !
    Denn die stellst Du weder hier noch anderswo zur Disposition !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »

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