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Heavy-Metal-Fans trauern

Schwuler Schlagzeuger Sean Reinert ist tot

Einer der angesehensten Heavy-Metal-Drummer ist völlig überraschend verstorben. Sean Reinert hatte sich 2014 als schwul geoutet.


Sean Reinert bestimmte jahrzehntelang die Heavy-Metal-Szene mit (Bild: Shadowgate / wikipedia)

Der offen schwule Schlagzeuger Sean Reinert ist am Freitag im Alter von nur 48 Jahren gestorben. Wie das Portal TMZ berichtete, wurde der Drummer von Heavy-Metal-Bands wie Cynic, Death und Æon Spoke gegen 20.45 Uhr in seinem Wohnhaus in San Bernadino im Süden des US-Bundesstaates Kalifornien leblos aufgefunden. Nach ersten notärztlichen Maßnahmen wurde er von Rettungskräften in ein Krankenhaus gefahren, aber bei der Ankunft für tot erklärt.

Seine Ex-Band Death hat sich nach dem Bekanntwerden von Reinerts Tod am Samstag zu Wort gemeldet: "Ruhe in Frieden. Er war ein absolutes Monster und Genie am Schlagzeug."

RIP to an absolute monster and genius on the drums. I?m speechless and have no details. Chris

Gepostet von Death (Official) am Samstag, 25. Januar 2020
Facebook / Death (Official)

Eric Greif, der frühere Manager von Death, erklärte auf der Facebookseite der Band: "Ich bin wirklich sprachlos angesichts des Todes meines Freundes und Kollegen Sean Reinert. Ich habe gerade mit Seans Ehemann Tom telefoniert. Es gibt momentan noch keine Details. Meine Liebe und meine besten Wünsche gehen an seine Familie. Es gibt keine weiteren Worte dafür."

I am truly without words at the death of my friend and colleague Sean Reinert. I just got off the phone with Sean's…

Gepostet von Death (Official) am Samstag, 25. Januar 2020
Facebook / Death (Official)

Sean Reinert hatte sich 2014 gemeinsam mit seinem Cynic-Bandkollegen Paul Masvidal, den er seit seiner Jugenzeit kennt, als schwul geoutet. Er sprach damals auch darüber, was Schwulsein im teilweise homophoben Metal-Umfeld bedeutete. "Ich sehe all diese Typen, wie sie zu unseren Alben headbangen", so Reinert damals. "Und ich denke mir nur: 'Das Zeug, weswegen ihre eure Köpfe bewegt – das ist ganz schwuler, schwuler Metal, Mann!" Er ergänzte: "Homosexuelle sind überall, wir machen jeden Job, wir spielen alle Arten von Musik. Und wir waren immer schon so. Ich habe Jahre gebraucht, um mutig genug zu sein für die Aussage: 'Wenn du ein Problem damit hast, dann wirf unsere Alben weg. Das ist dein Problem, nicht meines'." (dk)



#1 Leon 4Anonym
  • 27.01.2020, 17:04h
  • Das is nun aber wirklich scheiße, guter Mann, "death" prägend as fuck (was n das überhaupt ne Auflistung ey.... Is ja als ob man nach dem Ruf von carrie fisher geschrieben hätte "die Schauspielerin aus Scream 3, Star Wars und Family Guy.... "death" waren ja wohl groß genug btw wer death nicht kennt wird die anderen beiden Bands erst recht net kennen... oO)

    Meine fresse, so viele Musiker die unter der Erde besser aufgehoben wären, der Mann definitiv nicht!
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#2 GehtsNochAnonym
  • 27.01.2020, 17:17h
  • Antwort auf #1 von Leon 4
  • "so viele Musiker die unter der Erde besser aufgehoben wären"

    Ernsthaft jetzt??
    Was soll das?
    Wenn Dir jemand nicht gefällt, ist er_sie gleich "unter der Erde besser aufgehoben"?

    Ab und zu würde es nicht schaden, vorher mal nachzudenken, was man da so in die Öffentlichkeit hinausposaunt.
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#3 TomDarkProfil
  • 27.01.2020, 20:15hHamburg
  • Antwort auf #2 von GehtsNoch
  • Das war halt nur ein Spruch. Eine derbe Ausdrucksweise.

    Wenn man etwas böse umschreibt, muss es nicht heißen, dass man anderen in Wirklichkeit etwas Böses wünscht.

    Würde mir hier manchmal wirklich mehr Toleranz und weniger Moralkeule wünschen.

    Manchmal verkneife ich mir schon einen Kommentar, damit es hier nicht gleich wieder falsch verstanden wird.
    =)
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#4 LonerangerAnonym