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"Queen of Drags"-Gerüchteküche

Will Heidi Klum Conchita Wurst loswerden?

Für eine mögliche zweite Staffel von "Queen of Drags" will Heidi Klum offenbar auf Conchita Wurst verzichten. Das Ex-Model war laut einem Bericht mit der Performance der Dragqueen nicht zufrieden.


Heidi Klum, Bill Kaulitz und Conchita Wurst: Gibt es Knatsch hinter den Kulissen? (Bild: ProSieben)

"Heidi Klum verlangt, Conchita Wurst für die zweite Staffel zu ersetzen. Sie braucht ein Bauernopfer." Mit diesen Worten soll ein "Insider" gegenüber der "Bild"-Zeitung Knatsch hinter den Kulissen von "Queen of Drags" beschrieben haben.

Klum soll mit der Performance der ESC-Siegerin als Jurorin nicht einverstanden gewesen sein. Außerdem wolle die 46-Jährige so davon ablenken, dass das Konzept der Show nicht wie geplant aufgegangen sei. Das habe sich in der äußerst schwachen Sehbeteiligung gezeigt: Die sechs Folgen erreichten nur 960.000 bis 1,5 Millionen Zuschauer und blieben damit nicht nur weit hinter den Quoten der Klum-Show "Germany's Next Topmodel", sondern lagen auch meist unter dem Senderschnitt.

Hinzu sei gekommen, dass die Sendung von einem Teil der Community nicht akzeptiert worden sei. Tatsächlich hatte es im Vorfeld des Sendestarts Aufruhr in der Drag-Community gegeben: So wurde eine Petition gegen die Show gestartet, die sich vor allem gegen die Personale Klum richtete (queer.de berichtete). Es wurde kritisiert, dass Klum keine nennenswerte Verbindung zur Schwulen- und Dragqueen-Szene habe. Außerdem wurde sie für ihren Umgang mit Kandidatinnen in ihrer Realityshow "Germany's Next Topmodel" kritisiert. "Sie hat wahrscheinlich gedacht, das Phänomen Drag ist einfach schwuler Karneval", so der Insider gegenüber "Bild".

Instagram / heidiklum | Die Gerüchte können das fröhliche Gemüt der Klum nicht beeindrucken

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Margot Schlönzke: Conchita war der einzige Lichtblick

Die Berliner Dragqueen Margot Schlönzke, die die Petition gegen Klum mitinitiierte, sieht die Berichte über einen Ausstieg Wursts kritisch: "Conchita WURST war mit ihrer Kompetenz der einzige LICHTBLICK unter den festen Jurymitgliedern von 'Queen of Drags'! Und nun soll die einzige Person mit Drag-Kompetenz ausgetauscht werden?", schrieb sie auf Facebook.

Liebe Heidi Klum, wir müssen dringend reden! Sollten diese Insider-Informationen der Bild wirklich stimmen, möchte ich…

Gepostet von Margot Schlönzke am Montag, 27. Januar 2020
Facebook / Margot Schlönzke

"Bild": ProSieben plant zweite Staffel zu beauftragen

Nach Informationen des Boulevardblatts soll es eine zweite Staffel der Serie geben – Bill Kaulitz soll anders als Wurst wieder dabei sein. Der 30-Jährige ist Klums Schwager. Klum habe ein Interesse an der Fortsetzung der Realityshow, da die Absetzung nach nur einer Staffel ihrer Marke schaden könnte. ProSieben wollte aber die Fortsetzung noch nicht bestätigen: Man entscheide "entspannt" im Frühjahr, erklärte ein Sendersprecher gegenüber "Bild".

Siegerin der ersten Staffel wurde die Paderbornerin Yoncé Banks (queer.de berichtete). Sie erhielt als Preis 100.000 Euro, eine Kampagne mit der unter Dragqueens beliebten Schminkfirma MAC Cosmetics, eine Reise nach New York und ein Cover auf der deutschen Ausgabe der "Cosmopolitan". (cw)



#1 KritikerProfil
  • 28.01.2020, 12:49hFrankfurt
  • Die Einschätzung von Margot Schlönzke teile ich überhaupt nicht.
    Erstens war QoD nicht so schlimm, wie es immer herbei beschworen wurde. Ich bin kein Heidi Klum-Fan, aber sie war in dem Format angenehm zurückhaltend. Zweitens hat nur Bill Kaulitz eine wirklich authentische Vorstellung abgegeben. Dem nahm ich jede Emotion ab.
    Conchita Wurst hingegen war einfach nur furchtbar. Vollkommen unsympathisch, pseudo-empathisch und falsch. Eine durchweg unangenehme Vorstellung. Gaukelt Begeisterung vor, lobt, hebt hervor, um dann in der Bewertung von hinten das Messer zu zücken - das war einfach nur unschön anzusehen.
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#2 ElfolfProfil
  • 28.01.2020, 14:58hHamburg
  • Antwort auf #1 von Kritiker
  • Da kann ich dir voll und ganz zustimmen. Das Format war besser, als erwartet. Auch deine Einschätzung zu Heidi Klum, Kaulitz und Conchita Wurst könnte ich so unterschreiben. Ich glaube, Olivia Jones, die in einer Folge als Gastjuror auftrat, hätte dem Format besser getan.
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#3 Johann91Anonym
  • 28.01.2020, 15:06h
  • Kann man nicht lieber Bill rauswerfen?
    Frau Wurst war doch die, die wenigstens mal Kritik geäußert hat, versucht hat die Mädels zu pushen und auch mal andere Facetten gelobt hat als Es war so toll. Ja Heidi fand ich auch angenehm - war ich überrascht. Und bitte bitte nicht Olivia Jones in die Jury.
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#4 felix-baerlinAnonym
  • 28.01.2020, 15:36h
  • Antwort auf #2 von Elfolf
  • Ich bin erstaunt über die ersten beiden Kommentare zu Conchita und der Heidi-Klum-Show. Denn ich habe es ganz genauso erlebt.

    Wer wie Conchita nur auf dem Egotrip ist und nicht empathisch-unterstützend für die Teilnehmenden wirkt und so wenig positive Statements für die Community abgibt, kann sicherlich durch eine andere Person ersetzt werden.

    Als nicht-Kaulitz-Fan war ich so positiv überrascht von ihm. Bill Kaulitz hat es eben nicht mehr nötig, sich über alle Maßen zu profilieren.
    Sicherlich findet sich schnell ein Ersatz für Conchita. Vielleicht wie bei DSDS eine von den teilnehmenden Personen der letzten Staffel?
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#5 JarJarProfil
  • 28.01.2020, 15:51hKiel
  • Antwort auf #1 von Kritiker
  • Haben wir unterschiedliche Sendungen gesehen? Klumm hat nur nach Schönheit gewertet, nicht nach können und sorry da geht es bei Drag halt nicht nur drum. Kaulitz hat in der letzten Sendung dem der es am besten gemacht hat 1 Punkt gegeben mit dem sinngemäßen Kommentar: "Du hast die größte Steigerung gemacht in der Show, aber ich bewerte heute nicht dein Finalauftritt sondern deine Leistung in der ganzen Staffel."
    WTF das heißt im Umkehrschluss, wenn man ein schlechten Start hat und halt in der Sendung von Woche zu Woche besser wird hat man keine Chance auf den Sieg, weil nicht das Finale zählt. Es ist da schon bezeichnend wenn ein Laganja als Vollprofi Aria 5 Punkte gibt, da ihr Auftritt spektakulär war, von Klum und Kaulitz aber nur wenig Punkte kommen. Die beiden haben halt keine Ahnung vom Thema. Nun gerade Conchita Wurst raus nehmen zu wollen ist ein so schlechtes Zeichen für die Sendung. Ganz ehrlich, ich kann verstehen dass Klum als Zugpferd durch die Show trampeln muss, aber dann sollte man überlegen Kaulitz zu Hause zu lassen und eine 3er Jury zu machen. Klumm, Wurst +ein Dragstar. Ich denke Laganja, Shangela, Adore, Katja und Co würde man leicht für einen Auftritt in der Jury bekommen können.
    Hätte den Vorteil dass Drag Race Fans die Sendung wegen denen auch sehen würden.
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#6 VorsichtigeNachfrageAnonym
  • 28.01.2020, 16:04h
  • "Klum habe ein Interesse an der Fortsetzung der Realityshow, da die Absetzung nach nur einer Staffel ihrer Marke schaden könnte."

    Könnte es vielleicht sein, dass das ohnehin das einzige ist, was die Klum interessiert? Ihre "Marke"? Ihr Marktwert? Also sie, sie, sie?

    Und wenn das so ist, ist sie dann richtig in einer Drag-Show? In der nun mal nicht sie im Mittelpunkt stehen sollte, sondern die Queens?

    Ich frage ja nur mal ganz harmlos...
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#7 NathanAnonym
  • 28.01.2020, 17:16h
  • Eine 2. Staffel von diesem Sch... ???

    Bitte nicht, diese Klum - und auch die anderen Juroren - sollen die Finger davon lassen.

    Die Sendung war GROTTENSCHLECHT!

    Jeder der was anderes behauptet, sollte sich mit dem Thema DRAG mal richtig auseinandersetzen.

    Was einem da vorgesetzt wurde von Pro7, den Juroren und den Teilnehmern entbehrt jeglicher DRAG-Kunst.
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#8 Sacrified21Anonym
  • 28.01.2020, 20:54h
  • Antwort auf #1 von Kritiker
  • Sorry Jungs und Mädels, die Klum war einfach nur schlecht wie immer. Es hat mich bestätigt, Shows mit ihr nicht mehr anzuschauen. Bill ist von seinen Beiträgen her so süss und lieb und dann würgt er den so "Gelobten" 1 Punkt rein. Conchita war wirklich die Einzige die mal Kritik geübt hat und trotzdem hat die Favoritin gewonnen. Welch eine Überraschung, war schon nach der dritten Folge klar, wer gewinnt, weil die Jury nichts in der Hose hatte und zu feige war Überraschungen zu setzen und mutiger abzustimmen. Eine Jury, die immer einer Meinung ist, brauch so ein Format nicht. Ist das der Fall, reicht ein Juror. Klum weg, Bill weg, Conchita und Olivia rein, dann noch den Harald Glööckler, das wäre doch mal eine mutige Zusammenstellung der Jury!
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#9 KritikerProfil
  • 28.01.2020, 21:18hFrankfurt
  • Antwort auf #8 von Sacrified21
  • Also ich brauche keine Heititei-Wir-haben-uns-alle-lieb-Bewertungen. Aber authentisch muss es sein. Ich finde nicht schlimmer, als vorne herum so und dann hinten herum anders. Und genau dafür stand in dem Format Conchita Wurst. Eine schreckliche Person.

    Die Gewinnerin am Schluss: auch fragwürdig, sehr kommerziell, jeder Auftritt gleich. Aber mich hat auch gewundert, warum diese Catherrine Leclery für ihre angestaubten 80ies-Auftritte - was sssählt isse die Liebe, die Liebe is wischdig - soviel Zuspruch bekam.

    Den Vorschlag mit Glöööckler finde ich aber lustig. Würde das Format sehenswerter machen.
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#10 SvenjaminAnonym
  • 28.01.2020, 23:30h
  • Lustig, geht es Heidi Klum im Grunde genommen darum, dass ihre Marke keinen Schaden bekommt.

    Ehrlich gesagt war die gesamte Jury eine Katastrophe, am wenigsten Bill, dann Heidi, dann Conchita. Am Schlimmsten war diese Erhöhung von eher durchschnittlichen Drag zur Kunst.

    Was komplett gefehlt hat war Kritik an den Darbietungen, die vielleicht bei einer Disco gut ankommen, aber keinerlei internationales Format vorweisen konnte. Die Jury muss die Queens ja nicht in der Luft zerreißen, aber wenn die Idee von Drag - Mann performt als Frau - komplett ignoriert wird (keine Auspolsterungen, Bambi als Klaus Nomi...) wird die Drag Kunst adabsurdum geführt.

    Was auch gefehlt hat war sowas wie Talent. Vielleicht reicht es in Deutschland ja, als Drag nur Lipsinc zu machen, aber vielleicht noch Gesang, besondere Kreativität oder Humor kann ja nicht schaden.
    Dass die Gewinnerqueen scheinbar nur ein Make-up beherrscht, ist dann eigentlich genauso egal wie die Tatsache, dass die Teilnehmer ihre Klamotten selbst fürs Cover Shooting mitnehmen mussten. Für einen Stylisten hat es bei der Cosmo nicht mehr gereicht, was dann ein liebloses Sahnehäubchen auf einer leblosen Sendung war.
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