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- 04. Oktober 2005 1 Min.
Washington Eine der engsten Beraterinnen von US-Präsident George W. Bush soll neue Richterin am Supreme Court werden. Bush nominierte am Montag die 60-jährige Harriet Miers als Nachfolgerin der in den Ruhestand getretenen Sandra Day O'Connor. Während konservative Republikaner kritisierten, Miers sei nicht konservativ genug für den Posten, kritisierten amerikanische Homogruppen die Besetzung umgehend. So habe sich Miers 1989 als Kandidatin für den Stadtrat von Dallas für die Beibehaltung der Sodomiegesetze in Texas ausgesprochen, die erst vor zwei Jahren vom Verfassungsgericht gestoppt wurden. In dem gleichen Fragebogen gab Miers jedoch auch an, sie sei für gleiche Rechte für Lesben und Schwule. Miers habe ihr Leben dem Rechtsstaat und der Gerechtigkeit gewidmet, sagte Bush in Washington. Die 60-Jährige leitet derzeit die Rechtsabteilung des Weißen Hauses und war früher Bushs persönliche Rechtsanwältin, hat jedoch keine Erfahrung als Richterin. Sie wäre nach einer Bestätigung durch den Senat neben Ruth Bader Ginsberg die zweite Frau im Supreme Court. (nb/pm)














Wenn schon gesagt wird, die Frau hat keine Erfahrungen als Richterin, kann das nicht gut gehen. Daher erklärt sich auch, warum in der Überzahl der Gerichtsprozesse in den USA der Ankläger verliert. Dort kann man als durch Rauchen Geschädigter Marlboro verklagen und erhält 20 Mios, oder verklag mal McDoof wegen mangelnden Hinweisen auf den Verpackungen, wieviel Fett in den Burgern drin steckt, und du gewinnst auch den Prozess. Dat mit dem Land der unbegrenzten Freiheit kann man daher insoweit verstehen, dass man jemanden wegen jeder Kleinigkeit bzw. wegen jedem Unsinn vor's Gericht zerren kann und meistens auch noch den Prozess gewinnt. Gut, dass ich da nicht wohne.