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Neues Motto

CSD Wiesbaden: "Eine Familie ist eine Familie ist eine Familie"

Der CSD in Wiesbaden wird sich dieses Jahr mit dem Thema Regenbogenfamilie beschäftigen.


In Wiesbaden soll die fortbestehende Diskriminierung von Regenbogenfamilien angeprangert werden

Die CSD-Veranstalter*innen in der hessischen Hauptstadt Wiesbaden haben am Montag mit "Eine Familie ist eine Familie ist eine Familie" ihr Motto für das Jahr 2020 bekanntgegeben. In einer Begründung für das Schwerpunktthema Regenbogenfamilie hieß es: "Der CSD 2020 ist eine Hommage und Feier der Familie als Ort der Liebe, Geborgenheit, des Zusammenhalts, der Fürsorge und Verantwortung". Das schließe ausdrücklich Wahlfamilien ein.

Das Motto feiere "die Familie in all ihren verschiedenen Formen und Farben". Zugleich wird beklagt, dass in Deutschland zwar seit Oktober 2017 das Ehe-Verbot für Schwule und Lesben abgeschafft wurde, es aber weiter Diskriminierung gebe: "Auch wenn das Gesetz gleichgeschlechtlichen Paaren das Recht auf Familie zuspricht, haben Regenbogenfamilien weiterhin nicht dieselbe rechtliche Basis wie Familien mit heterosexuellen Paaren." So wird nach deutschem Abstammungsrecht nur die Frau als leibliche Mutter anerkannt, die das Kind zur Welt gebracht hat, nicht aber deren Ehefrau. Sie ist damit anders als ein Ehemann auf das Prozedere zur Stiefkindadoption angewiesen.

Die Bundesregierung hält derzeit nicht nur weiter an dieser Restdiskriminierung fest, sondern will das Verfahren zur Stiefkindadoption noch verschärfen, weshalb der Lesben- und Schwulenverband unlängst eine Petition gestartet hat (queer.de berichtete).

Unser Motto für den Christopher Street Day 2020: Eine Familie ist eine Familie ist eine Familie Jede Familie ist…

Gepostet von CSD Wiesbaden am Montag, 3. Februar 2020
Facebook / CSD Wiesbaden

Der Wiesbadener CSD findet dieses Jahr am 30. Mai statt. Letztes Jahr waren rund 2.000 Menschen bei der CSD-Demo durch die Innenstadt gezogen. Damals hatten auch mehrere Ministerien der schwarz-grünen hessischen Landesregierung anlässlich des CSDs Regenbogenflaggen vor ihren Häusern gehisst. Dabei handelte es sich aber ausschließlich um Ministerien, die von den Grünen kontrolliert werden (queer.de berichtete). (dk)



#1 SchwarzesSchafAnonym
  • 04.02.2020, 17:22h
  • "Familie als Ort der Liebe, Geborgenheit, des Zusammenhalts, der Fürsorge und Verantwortung"?
    Ich muss in einem anderen Universum aufgewachsen sein. Und dort wohl immer noch leben.

    Übrigens gibt es queere Menschen, die - aus welchen Gründen auch immer - keine Familie im gemeinten Sinne haben oder sogar keine wollen. Könnte ja sein, dass sie sich mit all der herbeizitierten Regenbogenfamilien-Glückseligkeit nicht ganz so identifizieren können.
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#2 HymnenverächterAnonym
  • 04.02.2020, 18:34h
  • Ich freue mich, dass die Forderungen bzgl. der Rechte von trans und inter Menschen zumindest im Begleittext formuliert werden, auch wenn die "Regenbogen-Eltern" wieder mal vorneweg marschieren dürfen.

    Leider erleben sehr viele queere Menschen ihre Herkunftsfamilie oft keineswegs als Hort der Geborgenheit und der Unterstützung. Nicht selten bedeutet "Familie" für sie das genaue Gegenteil.

    "Der Kern einer jeden Familie ist die Liebe, die sie zusammenhält, egal, welche persönliche
    Identität, welche Religion, Nationalität oder sexuelle Orientierung ihre einzelnen Mitglieder haben. [...] Der CSD 2020 ist eine Hommage und Feier der Familie als Ort der Liebe, Geborgenheit, des Zusammenhalts, der Fürsorge und Verantwortung."

    Für viele ist das hoffentlich stimmig. In meinem Bekanntenkreis gibt es aber einige Menschen, denen diese Sätze total realitätsfremd vorkommen müssen. Familie ist für queere Menschen viel zu oft ein Ort von Unverständnis, Einsamkeit, Diskriminierung, Entwürdigung, der Erpressung mithilfe familiärer Abhängigkeitsverhältnisse oder sogar der psychischen und/oder physischen Gewalt.

    Und wir reden hier nicht von Einzelfällen. Queerfeindliche Diskriminierung und Gewalt innerhalb von Familien sind ein Riesenthema.

    Leider wird auf solche durchaus queer-typischen Erfahrungen in der Erklärung aber mit keinem Wort hingewiesen. Warum nicht? Ist eine Auseinandersetzung mit diesen wichtigen Themen nicht erwünscht? Ist einfach niemand auf die Idee gekommen, dass es solche Erfahrungen gibt? Soll das einfach verdrängt werden?

    Ich hätte mir hier eine deutlich kritischere und differenziertere Perspektive gewünscht.

    Dem angestrebten Idealbild der liebevollen Familien muss eine solche Kritik gar nicht entgegenstehen. Ganz im Gegenteil, dieses Ideal können wir nur dann effektiv fördern, wenn wir auch benennen, wo die Baustellen liegen.

    Aber offenbar ist es gerade ein Bewegungstrend, Hymnen auf die großen patriarchalen Strukturen zu singen, in denen wir traditionell seltener Liebe und Schutz und häufiger Verachtung und Gewalt vorgefunden haben ... und aktuell immer noch vorfinden.

    Ich beobachte diesen Trend mit einiger Verständnislosigkeit.
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#3 SündenbockAnonym
  • 04.02.2020, 20:10h
  • Antwort auf #2 von Hymnenverächter
  • "Aber offenbar ist es gerade ein Bewegungstrend, Hymnen auf die großen patriarchalen Strukturen zu singen..."

    Wenn einer:n nie etwas anderes eingefallen ist, nie etwas anderes in den Sinn gekommen ist. Ausser patriarchalen Strukturen und "Familienwerten". Wenn man nie abseits dieser Strukturen denken konnte, eine Kopie des patriarchalen Lebensmodells seiner Eltern und Grosseltern einfach nur immer als "alternativlose" (sic) Zwangsläufigkeit fabulieren konnte. Sich nie davon emanzipiert hat und schliesslich einfach nur "dazugehören" will. Was erwartest Du denn dann? Sich dem allen nach Kräften anzubiedern und in der Menge aufgehen, nennt man hierzulande schliesslich irrenderweise "Emanzipation".

    Was sind denn noch anhaltende, täglich praktizierte Verbrechen an Inter und Trans schon gegen "Familienwerte"? Es reicht doch, dass man diese Verbrechen in einem Nebensatz einer Erklärung erwähnt, die niemand liest. Am Ende wird man noch als widerständig anstatt assimilierungsbereit angesehen. Wo kämen wir denn da hin?

    Also: Alle Träger von "Familienwerten" laufen voran. Wie heisst es doch immer so schön: Das wollen wir doch schliesslich alle.-
    Alle Schmuddelkinder, die diesen bigotten Mist ablehnen und nicht vorzeigefähig sind, bitte hinten einordnen.
    Mir ist keine marginalisierte Menschengruppe bekannt, die so sehr bemüht ist, sich in den Strukturen, die sie unterdrücken, aufzulösen und sich davon das Ende ihrer Diskriminierung zu versprechen. Man hat halt nie was anderes gelernt.
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#4 Homonklin_NzAnonym
  • 04.02.2020, 20:28h
  • Antwort auf #2 von Hymnenverächter
  • ""Familie ist für queere Menschen viel zu oft ein Ort von Unverständnis, Einsamkeit, Diskriminierung, Entwürdigung, der Erpressung mithilfe familiärer Abhängigkeitsverhältnisse oder sogar der psychischen und/oder physischen Gewalt. ""

    Bin auch in derart Hintergrund aufgewachsen und letztlich auch rausgeschmissen worden, nachhaltig, durch Messerattacke.
    Ein ganz großer Faktor, der da mit rein spielt, ist Religion. Damit hat man bedeutend schlechtere Karten, die Ausgangsbasis ist suboptimal, wenn Religion wichtiger ist, als Liebe. Sich gegen eine Wahn erkrankte Umgebung durchkämpfen zu müssen, um Selbst werden und sein zu können, führt nah am Zerbrechen vorbei und verleitet zu Suizidgedanken. Und dazu noch die verdammten Knilche...out of the frying pan and into the fire.

    Dem CSD geht es hier aber wohl erst mal darum, dass andere Familienkonstellationen auch sein dürfem, und das gleichberechtigt neben der Mann+Frau+Kind_er-Form, die von den latenten Menschenfeindlern so gern als einzig Berechtigte verkauft wird.
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#5 SchwarzesSchafAnonym
  • 04.02.2020, 21:08h
  • Antwort auf #4 von Homonklin_Nz
  • "Dem CSD geht es hier aber wohl erst mal darum, dass andere Familienkonstellationen auch sein dürfem" (sic!)

    Dann müssen sie das aber ganz anders formulieren. Hier ist nur davon die Rede, dass die Familie unreflektiert als Hort der Geborgenheit gefeiert wird. Ein Schlag in die Magengrube all derer, die das ganz anders erlebt haben bzw. erleben.

    ***

    Den Kommentaren #2 und #3 möchte ich zu 100% zustimmen. Es ist ein Elend. Danke für Euere Ausführungen.

    #4 auch, soweit es den Mittelteil betrifft.
    Auch "schön" ist übrigens die Variante, nicht rausgeschmissen zu werden, aber zeitlebens verdeutlicht zu bekommen, dass man, wenn überhaupt, ein Mensch zweiter Klasse ist. Einer, für den die Mutter täglich betet, wie sie sagt, aber nur dafür, dass "Gott" dieser verirrten Seele gnädig sein möge. Eigenes Verständnis null. Mein bester Freund sagte mir letztens, zu Recht, "Deine Mutter kennt dich nicht." Wie auch? Hinsehen war nie angesagt - lieber wegsehen, die Missgeburt verschämt verstecken. Und ihr, obwohl täglich für sie betend, ins Gesicht sagen, dass es wohl besser gewesen wäre, das schwarze Schaf nie geboren zu haben. Rate, wie oft ICH schon Suizidgedanken hatte... Habe auch sechs Jahre lang gesoffen wie ein Loch (also quasi schleichender Suizid), bis ich vor kurzem g***seidank gerade noch die Kurve gekriegt habe und seitdem komplett trocken bin. Sonst hätte ich 2020 wohl nicht überlebt. (Ich bin übrigens 55 Jahre alt.)

    Vor diesem Hintergrund kann ich Familie leider NICHT als Hort der Geborgenheit feiern und finde das ganze Friede-Freude-Eierkuchen-Family-Value-Gedöns, das sich seit einigen Jahren in der Community nahezu alternativlos ausbreitet, zunehmend unerträglich.
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#6 Homonklin_NZAnonym
  • 04.02.2020, 21:57h
  • Antwort auf #5 von SchwarzesSchaf
  • Ich denke, ich kann Dich da schon etwas nachvollziehen, bei mir war zwar der Vater schlimmer verdummbibelt als die Mutter, aber das kam von der ganzen Sippschaft und Umgebung nochmal geballt oben drauf. Irgendwo Rückhalt oder so, das gabs nicht.
    Ich weiß das ist schwierig, aber eigentlich muss man sich loseisen, oder man macht sich zum ewigen Boxsack, zum Abhängigen, dessen Lebensfreude nur unter beständiger Drosselung dahin vegetieren soll.
    So traurig das ist, aber die meisten, die in diesem Gott-Gebets-Wahn versumpft sind, werden Dich nie als der sehen, wer Du wirklich bist. Das bleibt praktisch immer ein schmerzvoller Bezug mit offenen Wunden.

    User TheDad hat das hier schon oft erklärt, der sieht das noch radikaler als ich, eigentlich müsste man die Mutter, die Familie, all diese Leute, die einen hemmen und zurück im Sumpf behalten wollen, verlassen. Ansonsten hängt man immer zwischen den Stühlen, ist nie 100%ig frei.
    Aber nicht Jeder ist geeignet für völliges Alleinsein, die oft andere Alternative. Eine auffangende "Community" in dem Sinne gibt es auch nicht, das ist ein Trugbild. Wenn man da nicht konform ist, als Schaf nicht schwarz genug dafür, fliegt man auch, und es wird ebenso alles toll und wunderbar verklärt.

    Vielleicht sind CSD nur für die, bei denen alls toll und wunderbar läuft.

    Alle Achtung vor der Suchtüberwindung übrigens! Das beweist, dass Du ein Gewinnertyp bist! Alles Liebe für Dich und Deinen Freund.
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#7 SchwarzesSchafAnonym
#8 SündenbockAnonym
  • 04.02.2020, 23:02h
  • Antwort auf #5 von SchwarzesSchaf
  • "Den Kommentaren #2 und #3 möchte ich zu 100% zustimmen. Es ist ein Elend. Danke für Euere Ausführungen."

    Ja, es ist ein Elend. In der community zählen seit Jahren nur noch zwei Dinge, wenn es um "gesellschaftliche Akzeptanz" geht: Deutsche "Familienwerte" und Akzeptanz durch die "Kirchen". Letztendlich besteht das Elend in der vollständigen Selbstverleugnung und Selbstauflösung. Sie sind losgelaufen und in 50 Jahren einmal im Kreis gelaufen, nur um wieder da anzukommen, wo sie gestartet waren. Das nennt sich dann Ablösung von patriarchalen Strukturen, Machtverhältnissen und "Emanzipation". Was für eine erbärmliche Farce!

    Homonklin_NZ hat zwei sehr gute und richtige Sätze geschrieben:
    "So traurig das ist, aber die meisten, die in diesem Gott-Gebets-Wahn versumpft sind, werden Dich nie als der sehen, wer Du wirklich bist."
    und
    "Ich weiß das ist schwierig, aber eigentlich muss man sich loseisen, oder man macht sich zum ewigen Boxsack, zum Abhängigen, dessen Lebensfreude nur unter beständiger Drosselung dahin vegetieren soll."

    Es ist noch viel schlimmer: Es hat Dich fast getötet. Und sicherlich viele Dinge in Deinem Leben verunmöglicht und verhindert, weil Du nur mit den Folgen der erfahrenen Ablehnung "beschäftigt" warst. Ich habe zwar nie eine Suchtproblematik gehabt, aber ich weiss sehr genau, welche Kräfte die Ablehnung durch meine Familie bei mir gebündelt hat, die ich besser für wichtige Dinge in meinem Leben gebraucht hätte. Und die dann dafür fehlten.
    Ich war jahrzehntelang der "Sündenbock" für ihre erfahrenen Abwertungen. Ich war ja selber schuld und rechtfertigte ihr Handeln durch meine pure Existenz. Ich war ja selber schuld, weil ich so war, wie ich bin. Es ist schwer, auch ich habe dafür sehr lange gebraucht, aber jage sie zum Teufel. Werfe sie alle hochkant aus Deinem Leben. Was willst Du mit Menschen in Deinem Leben, die Dir so massiven und kontinuierlichen Schaden zufügen? Menschen, die NICHTS Gutes beitragen, sondern Dir nur ihre Abwertung vermitteln. Alles, was sie wollen, ist Dir jede Lebensenergie rauben.

    Den Anfang hast Du gemacht. Du hast mit dem Trinken aufgehört. Wow, das ist eine Leistung! Dazu gehört was! Deine Kraft und Deine Lebensenergie hat also doch offensichtlich all deren Bemühungen, Dich zu brechen, überlebt. Jetzt musst Du nur noch dafür Sorge tragen, dass es auch so bleibt. Dazu gehört es auch, bestimmte Menschen hinter sich zu lassen und sie aus seinem Leben zu verbannen. Erst dann geht es vorwärts und dann kann man die eigene Kraft und Energie endlich für sein eigenes Leben verwenden, anstatt sie sich von diesen Energieparasiten absaugen zu lassen.

    "Familie" braucht ihr dafür nicht, weder die Herkunftfamilie noch eine Kopie dessen. "Familie" überlassen wir den Langeweilern, denen nichts besseres einfällt, als die Lebensentwürfe ihrer Eltern und Grosseltern zu kopieren, weil es für mehr nicht reicht. Auf euch beide wartet ein Leben. Das ist ein unbeschriebenes Blatt. Lebt es! Schreibt eure Geschichte. Alles Gute für euch!
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#9 SchwarzesSchafAnonym
  • 04.02.2020, 23:57h
  • Antwort auf #8 von Sündenbock
  • Danke für Deine freundlichen und einfühlsamen Worte. Ich bitte jedoch um Verständnis dafür, dass ich über dieses Forum keine Psychotherapie-Sitzungen nachbauen will. Ich habe einen wichtigen Aspekt aus meinem Leben offenbart, aber gerade mal 1 Prozent davon. 99 Prozent habe ich hier nicht kundgetan und möchte das auch nicht. Deshalb sind detaillierte Ratschläge dahingehend, was ich nun tun soll, zwar sicherlich lieb gemeint, lassen sich aber in meiner Lebensrealität nicht so einfach 1:1 umsetzen. Ich möchte hier nicht erklären, worin diese Schwierigkeiten bestehen, denn das würde viel zu persönlich. Wahrscheinlich bin ich ohnehin schon viel zu persönlich geworden, obwohl ich ja nur ein paar wenige, besonders gravierende Punkte herausgegriffen habe.

    Das heißt, nochmals vielen Dank, aber ich bitte darum, die weitere Diskussion wieder mehr auf das allgemeine gesellschaftliche Problem zu lenken, statt sich darauf zu fokussieren, was ich nun als Nächstes tun sollte.

    Herzlichen Dank.
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#10 stromboliProfil
  • 05.02.2020, 10:01hberlin
  • Antwort auf #6 von Homonklin_NZ
  • "Aber nicht Jeder ist geeignet für völliges Alleinsein, die oft andere Alternative. Eine auffangende "Community" in dem Sinne gibt es auch nicht, das ist ein Trugbild"
    Warum dieses kleben an vorstellungen, die sich nicht vom "familienideal" lösen können?

    "Community" eben auch nur ein synonym für "familie" ist, dass darüber hinweg täuscht, befürchtetes "alleinsein" als eine angstprojektion zu begreifen ist, die uns unserer unfähigkeit FREUNDSCHAFTEN zu bilden vor augen führt.

    Fordert euch/uns selbst mehr freundschaftsfähigkeiten ab, statt ständig dem familiären überbau hinterher rennen zu wollen.
    Wer freundschaften aufbaut, baut auch seine eigene community auf.
    Und wer gelernt hat freundschaften aufbauend zu bewahren, wird von einer ansonsten IMMER fernen community nie enttäuscht werden.
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