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Einzelkommentar zu:
CSD Wiesbaden: "Eine Familie ist eine Familie ist eine Familie"


#3 SündenbockAnonym
  • 04.02.2020, 20:10h
  • Antwort auf #2 von Hymnenverächter
  • "Aber offenbar ist es gerade ein Bewegungstrend, Hymnen auf die großen patriarchalen Strukturen zu singen..."

    Wenn einer:n nie etwas anderes eingefallen ist, nie etwas anderes in den Sinn gekommen ist. Ausser patriarchalen Strukturen und "Familienwerten". Wenn man nie abseits dieser Strukturen denken konnte, eine Kopie des patriarchalen Lebensmodells seiner Eltern und Grosseltern einfach nur immer als "alternativlose" (sic) Zwangsläufigkeit fabulieren konnte. Sich nie davon emanzipiert hat und schliesslich einfach nur "dazugehören" will. Was erwartest Du denn dann? Sich dem allen nach Kräften anzubiedern und in der Menge aufgehen, nennt man hierzulande schliesslich irrenderweise "Emanzipation".

    Was sind denn noch anhaltende, täglich praktizierte Verbrechen an Inter und Trans schon gegen "Familienwerte"? Es reicht doch, dass man diese Verbrechen in einem Nebensatz einer Erklärung erwähnt, die niemand liest. Am Ende wird man noch als widerständig anstatt assimilierungsbereit angesehen. Wo kämen wir denn da hin?

    Also: Alle Träger von "Familienwerten" laufen voran. Wie heisst es doch immer so schön: Das wollen wir doch schliesslich alle.-
    Alle Schmuddelkinder, die diesen bigotten Mist ablehnen und nicht vorzeigefähig sind, bitte hinten einordnen.
    Mir ist keine marginalisierte Menschengruppe bekannt, die so sehr bemüht ist, sich in den Strukturen, die sie unterdrücken, aufzulösen und sich davon das Ende ihrer Diskriminierung zu versprechen. Man hat halt nie was anderes gelernt.
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