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Einzelkommentar zu:
CSD Wiesbaden: "Eine Familie ist eine Familie ist eine Familie"


#5 SchwarzesSchafAnonym
  • 04.02.2020, 21:08h
  • Antwort auf #4 von Homonklin_Nz
  • "Dem CSD geht es hier aber wohl erst mal darum, dass andere Familienkonstellationen auch sein dürfem" (sic!)

    Dann müssen sie das aber ganz anders formulieren. Hier ist nur davon die Rede, dass die Familie unreflektiert als Hort der Geborgenheit gefeiert wird. Ein Schlag in die Magengrube all derer, die das ganz anders erlebt haben bzw. erleben.

    ***

    Den Kommentaren #2 und #3 möchte ich zu 100% zustimmen. Es ist ein Elend. Danke für Euere Ausführungen.

    #4 auch, soweit es den Mittelteil betrifft.
    Auch "schön" ist übrigens die Variante, nicht rausgeschmissen zu werden, aber zeitlebens verdeutlicht zu bekommen, dass man, wenn überhaupt, ein Mensch zweiter Klasse ist. Einer, für den die Mutter täglich betet, wie sie sagt, aber nur dafür, dass "Gott" dieser verirrten Seele gnädig sein möge. Eigenes Verständnis null. Mein bester Freund sagte mir letztens, zu Recht, "Deine Mutter kennt dich nicht." Wie auch? Hinsehen war nie angesagt - lieber wegsehen, die Missgeburt verschämt verstecken. Und ihr, obwohl täglich für sie betend, ins Gesicht sagen, dass es wohl besser gewesen wäre, das schwarze Schaf nie geboren zu haben. Rate, wie oft ICH schon Suizidgedanken hatte... Habe auch sechs Jahre lang gesoffen wie ein Loch (also quasi schleichender Suizid), bis ich vor kurzem g***seidank gerade noch die Kurve gekriegt habe und seitdem komplett trocken bin. Sonst hätte ich 2020 wohl nicht überlebt. (Ich bin übrigens 55 Jahre alt.)

    Vor diesem Hintergrund kann ich Familie leider NICHT als Hort der Geborgenheit feiern und finde das ganze Friede-Freude-Eierkuchen-Family-Value-Gedöns, das sich seit einigen Jahren in der Community nahezu alternativlos ausbreitet, zunehmend unerträglich.
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