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"Lazy Susan"

Neuer Film: Sean Hayes spielt faule Cis-Frau

Der aus der Fernsehserie "Will & Grace" bekannte schwule Darsteller stellt in der Komödie "Lazy Susan" eine völlig unmotivierte Frau dar. Der Film soll Anfang April in den USA veröffentlicht werden.


Schauspieler Sean Hayes kann bald als faule Susan bewundert werden

Zum ersten Mal seit mehreren Jahren wird Sean Hayes wieder eine Hauptrolle in einem Spielfilm zu sehen sein: Der 49-jährige Komiker spielt in einer neuen Filmkomödie die Titelfigur "Lazy Susan" (faule Susan). Der Begriff "lazy Susan" bedeutet auf Englisch auch Drehteller.

Der Film soll ab dem 3. April in einer kleinen Anzahl von US-Kinos sowie zu Hause auf Abruf zu sehen sein. Ob und wann der Film in Deutschland gezeigt wird, ist noch unklar.

Laut Filmbeschreibung der Produktionsfirma handelt es sich bei "Lazy Susan" um die Geschichte einer "auf spektakuläre Art unmotivierten cisgender Frau, für die selbst das Nichtstun anstrengend ist." Susan bringe sich dabei immer wieder in äußerst peinliche Situationen. In weiteren Rollen spielen Carrie Aizley ("Transparent"), Margo Martindale ("The Americans"), Jim Rash ("Community"), Allison Janney ("I, Tonya") und Matthew Broderick ("WarGames – Kriegsspiele", "The Producers") in "Lazy Susan" mit. Das Drehbuch des Films schrieb Hayes gemeinsam mit Darlene Hunt und Carrie Aizley, die beide bereits für "Will & Grace" als Autorinnen gearbeitet hatten. Regisseur ist Nick Peet ("Grimm").

Hayes wurde vor allem durch seine Rolle des extravaganten Schwulen Jack in der Sitcom "Will & Grace" bekannt. Diese Rolle verkörpert er bereits seit 1998 in bislang 236 Folgen. In Spielfilmen war er bislang nur selten zu sehen. Beispiele dafür sind die schwule romantische Komödie "Billy's Hollywood Screen Kiss" (1998) und die Slapstick-Komödie "Die Stooges – Drei Vollpfosten drehen ab" (2012).

Obgleich seine Homosexualität stets ein offenes Geheimnis war, outete sich Hayes erst im Jahr 2010 als schwul (queer.de berichtete). 2014 heiratete er seinen langjährigen Partner Scott Icenogle (queer.de berichtete). (dk)



#1 StricklieselAnonym
  • 04.02.2020, 14:36h
  • Ich warte auf den Sturm der Entrüstung, dass ein schwuler Mann eine heterosexuelle (?) Frau spielen darf. Immerhin überbieten sich hier einige KommentatorInnen regelmäßig mit Beleidigungen und Hass, wenn ein Cis-Mensch einen trans* Menschen spielt.
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#2 JeromiAnonym
  • 04.02.2020, 15:06h
  • Ein Cis Mann spielt eine Cis Frau? Das ist sehr ungewöhnlich. ( Abgesehen von Dragshows)
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#3 NuminexEhemaliges Profil
  • 04.02.2020, 15:37h
  • Dass das überhaupt eine diskussionswürdige Nachricht ist, zeigt doch, dass es Menschen gibt, die den Sinn von Schauspielerei offensichtlich nicht verstanden haben.
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#4 qwertzuiopüAnonym
  • 04.02.2020, 15:48h
  • Wenn Entrüstung, dann vielleicht lieber über den Humor auf Kosten von Menschen in Armut und mit psychischen Krankheiten.
    Menschen, die aus eigener Kraft nichts leisten können, geht es dabei nie gut.
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#5 Ein MenschAnonym
  • 04.02.2020, 16:23h
  • Antwort auf #1 von Strickliesel
  • Wie viele Leute sind fest davon überzeugt, dass hetero Frauen eigentlich schwule Männer sind, die sich nur verkleiden?

    Wie viele Leute sind fest davon überzeugt, dass trans Frauen eigentlich Männer sind, die sich nur verkleiden (bzw. umgekehrt für trans Männer)?

    Ich behaupte mal, die Antwort auf Frage eins ist "geht gegen null".

    Ich behaupte auch mal, dass es nicht hilfreich ist, wenn tatsächliche Männer sich verkleiden, um trans Frauen zu spielen.
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#6 _valkyrieAnonym