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Kommentare zu:
Iowa: Pete Buttigieg liegt bei Vorwahl vorn


#12 TheDadProfil
  • 06.02.2020, 21:56hHannover
  • Antwort auf #11 von daVinci6667
  • ""Machen wir uns nichts vor: Für etwa 45% der Wähler in den USA ist ein schwarzer (oder wäre natürlich auch ein schwuler) US-Präsident ein echter Albtraum.""..

    Ich halte diese Schätzung für viel zu gering angesetzt..

    Auch hier in der BRD wäre ein Schwuler Kanzler oder eine Lesbische Kanzlerin für wenigstens 75 Prozent "nicht tragbar", weil man sich ja immer noch nicht einmal "mit solchen Leuten" in einem Café an einen Tisch setzen würde..

    Natürlich war Obama ein Albtraum..
    Auch dann wenn die "Provokation" am Ende doch recht klein war..
    Ein Mann von einer kleinen Insel, nicht einmal einer aus einem der Staaten, in denen man am liebsten Heute noch die Sklaverei wieder einführen, und das Wahlrecht für Schwarze und Frauen wieder abschaffen würde..

    Deshalb hat man dann ja auch Mrs.Clinton nicht gewählt, und sich lieber mit diesem Emporkömmling der Immobilienbranche abgefunden..

    Ich schrieb hier schon vor der Wahl von Trump :
    Die USA ist erst dann eine echte Demokratie wenn eine Regenbogenfamilie ins Weiße Haus zieht, mit einer Lesbischen Latina als Präsidentin, ihrer Trans*-Gattin, und zwei herrlich queeren Kinderchen..

    ""Obama hat leider zu einer Radikalisierung der Republikaner geführt""..

    Ich denke ja, Republikaner in den USA und mit ihnen alle anderen "Konservativen" muß man nicht erst "radikalisieren", die sind von Haus aus so bescheuert das es quietscht..

    Sieht man ja auch gerade in Thüringen..
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#11 daVinci6667
  • 06.02.2020, 13:26h
  • Antwort auf #9 von TheDad
  • Machen wir uns nichts vor: Für etwa 45% der Wähler in den USA ist ein schwarzer (oder wäre natürlich auch ein schwuler) US-Präsident ein echter Albtraum.

    Obama hat leider zu einer Radikalisierung der Republikaner geführt und Trump wurde gegen alle Erwartungen und gegen jede Vernunft Präsident. Gäbe es keinen Rassismus/Homophobie in den USA, gäbe es keinen Trump!

    Die Demokraten reagierten bisher ziemlich hilflos. Doch auch ein Trump mobilisiert natürlich auch Gegner/Wähler. Sanders wäre für die Reps auch ein heftiger Schlag in die Magengrube. So einen weit links positionieren Präsidenten hätte es noch nie gegeben.

    Ich hoffe auf einen der beiden, glaube es aber leider nicht. Als Rache der Dems für Trumps Präsidentschaft würde ich beide nicht bezeichnen.

    Gutes wächst nie auf Rache! Gegenbewegungen können aber natürlich trotzdem heftig sein. Solche Gegenbewegungen brauchen die USA gerade dringend.
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#10 BIG MONEYAnonym
#9 TheDadProfil
#8 daVinci6667
  • 05.02.2020, 12:28h
  • Ohne Obama hätte es keinen Trump gegeben. Ein dunkelhäutiger Präsident war und ist für viele weisse Wähler eine Provokation sondergleichen. Ein Alamzeichen dass den christlichen Weissen die Macht langsam abhanden kommt. Die Rache war brutal: Trump! Vielleicht führt Trump nun zum ersten schwulen Präsidenten der mit seinem First Gentleman ins weisse Haus zieht.

    Ich fürchte jedoch, die Rettung für die Rep und die Tea-Party ist (noch) das zutiefst undemokratische US-Wahlsystem. Zur Erinnerung: Hillarys Sieg war deutlich. Sie holte mehr als fünf Millionen Stimmen mehr. Das spitzfindige Ausnutzen des antiquiertem Wahlsystems mit Hilfe neuer Technologien führte zum Trumpeltier.

    In zwei Dritteln der US-Staaten in denen drei Viertel der US-Bevölkerung lebt findet bereits seit Jahrzehnten gar kein Wahlkampf mehr statt da von vorn herein fest steht wer dort jeweils gewinnt. In Zukunft könnte das sich noch weiter zuspitzen. Was wenn der Trump Herausforderer diesmal zehn oder zwanzig Millionen mehr stimmen holt? Wie lange geht das gut bis dort drüben ein Bürgerkrieg los geht?

    Die USA ist nicht so stabil wie wir denken.
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#7 mactorProfil
  • 05.02.2020, 11:35hBerlin
  • Ja klar, im Prüden Amerika wird ein offen Schwuler Präsident!
    Sorry, selbst wenn er parteiübergreifend der kompetenteste Kandidat von allen wäre (was ich nicht weiß) das dauert wohl noch ein paar Jahrzehnte.

    Ich denke dazu sind selbst wir in Deutschland noch nicht bereit.
    Nicht das wir dafür absehbar parteiübergreifend auch gute Kandidaten im Ärmel hätten.
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#6 stromboliProfil
  • 05.02.2020, 10:21hberlin
  • Antwort auf #4 von jens
  • der mann ist so weich gespühlt wie das ganze homoletten-polit-emanizipationsgedöns das wir uns als lgbt** camouflage umgehängt haben.
    Hauptsache viele farben und viele sternchen sichtbar, die behaupten, so auch eine "vielfalt" von ansprüchen geltend zu machen .

    Es ist aber auch der beschämende hinweis darauf, wie zentriert wir soziales handeln&fordern nur noch durch unsere regenbogen getönten brillen sehen wollen...
    Toll, endlich ein schwuler präsident.
    Wen kümmerts ob der schwule da reaktionär - konservativ oder einfach nur kleinbürgerlich bieder daher kommt.

    In einer welt die gerade ohne mitwirkung von eliten sich in einer transformation ins zunächst noch ungewisse befindet, ist eine politagenda wie die von Buttigieg eine politische zumutung der "zurückhaltung" und mangelnden gestaltungswillens .
    Also die eines die interessen der "eliten" dienenden.
    Für mich beim besten willen in der parteienvorauswahl nicht wählbar!

    Wo man Buttigieg strategisch einordnen kann wirft die nächste frage auf: kann Sanders gewinnen , sollte der sich zwischen Buttigieg und einer frau ( auch bereits ausgeschiedene mittbewerberinnen! ) als running-vice* entscheiden.
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#5 jensAnonym
  • 05.02.2020, 09:33h
  • Antwort auf #2 von Leon 4
  • naja, immerhin miss black america supportet ihn ;) und so ziemlich alle schwarzen aus south bend in relevanten positionen...
    und der douglas-plan ist ja auch nicht doof... da könnten sich alle demokratischen mitbewerben ne scheibe abschneiden, das würde schwarze (und sonstige minderheiten) lichtjahre nach vorne bringen, sowas hat obama (obgleich der symbolwirkung da schwarz) nicht mal ansatzweise geschafft (von lgbtq+ themen mal abgesehen)
    aber jo, nicht ganz einfach scheinbar, politisch uninteressierte zu überzeugen, da reicht es denn, wenn man als joe biden mit obama zusammengearbeitet hat, als zeichen, dass man nicht rassistisch ist... (davon mal abgesehen, dass obama & ehefrau auch beide fans sind, aber die warten mit dem offiziellen endorsement wohl noch n moment, ob es sicher ist)
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#4 jensAnonym
  • 05.02.2020, 09:20h
  • sehr cool,
    und echt scheisse mit der panne beim auszählen bzw der app, sonst wäre er auf allen titelseiten & in tv-shows gelandet und hätte einen ordentlichen boost bekommen, so wird der sieg in der berichterstattung & wahrnehmung überlagert von der katastrophalen caucus-organisation und parallel dem impeachment-verfahren :(

    (und ein unfassbar guter kandidat, wenn man sich mal ein paar reden / interviews / townhalls anhört, oder seine programme durchliest, und die ganze attitude obendrauf - von den ganzen mitarbeitern mittlerweile, die charismatisch und komplett gemischt sind (über 50% frauen, viele schwarze, latinos, schwule, behinderte etc) über die positivität und den pragmatismus (und trotzdem - für amerikanische verhältnisse krasse - aber eben mit der richtigen attitude machbare - ansätze, die amerika drastisch verändern würden - zum guten), ein geiler design- und kampagnen-ansatz (mal nicht alles amerikanisch weiss rot blau, sondern sehr spezielles farbschema, von verschiedenen designern hangeletterte images für jeden bundesstaat und bevölkerungsgruppe, die man sich nur vorstellen kann, alles online custumierbar und frei zugänglich für jeden),
    dazu denn noch einen ziemlich witzigen anfang 30-jährigen ehemann (hoffentlich später first husband), der ebenfalls empathisch rüberkommt und sich engergiert... und die spackigen rescue--dogs mit eigenem twitter etc account, einer davon mit nur 1 auge...

    würde der welt gut tun, mal so einen moralisch motivierten, krass empathischen, anti-krieg (aber gedient), pro-klima-change etc schwulen als präsident zu sehen... der würde (als christ, aber er legt es sehr nett aus), wahrscheinlich sogar dem papst - freundlich aber sehr unmissverständlich - seine meinung geigen....

    von den ganzen ursprünglich aufgetischten attributen wie dem intellekt, dass er keiner noch so unangenehmen frage aus dem weg geht, und alles immer direkt und spezifisch beantwortet, als hätte er vor wochen ein manuskript zum interview erhalten, dem sprechen von +7 sprachen incl spanisch, italienisch, norwegisch, arabisch etc....

    krasser typ....

    by the way - über queer.de-meldung auf ihn gestossen und aus langeweile angeguckt - mit dem vorurteil schwuler kleinstadt-bürgermeister, was soll das denn werden, aber echt krasser typ, danke dafür.
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#3 Leon 4Anonym
#2 Leon 4Anonym
  • 05.02.2020, 08:40h
  • Nargh.... Iowa ist mehrheitlich weiß, so 80 bis 90 Prozent oder so, und afaik is major pete's größtes Problem ja das er so gut wie keinen Anklang bei der poc Bevölkerung findet.... Mal sehen ob der Gewinn was reißt!
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#1 michael hnkAnonym
  • 05.02.2020, 08:34h
  • Why not? Ich erinnere an den Senator Barack Obama, den ursprünglich auch niemand auf der Rechnung hatte. In Amerika ist vieles möglich, im guten wie im schlechten. Leider ermöglicht das Wahlsystem keine echte bürgernahe Partizipation: Wer die beste Show liefert und viel Geld für seine Kampagne aufbringen kann, ist klar im Vorteil.

    Um den.. äh.. Uhrensohn endlich loszuwerden, wäre mir auch ein Stück Holz als Kandidat recht. Nur, so eine schwere Panne wie jetzt darf den Demokraten echt nicht mehr passieren, das wäre fatal.
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