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Kommentare zu:
"Recht auf Gotteslästerung": 16-jährige Lesbe nach Islam-Beschimpfung unter Polizeischutz


#11 TheDadProfil
#12 MaeksAnonym
  • 06.02.2020, 23:08h
  • Man muss Religionen kritisieren dürfen. Wenn Anhänger/innen einer Religion besonders oft gegen LGBT hetzen oder uns (im Fall der Schülerin zum Glück nur verbal) angreifen und das mit ihrer Religion rechtfertigen, muss man das benennen dürfen.

    Klar: viele, viele Muslim*innen sind korrekt drauf und gegen Diskriminierung. Sogar die Mehrheit derer, die ich kenne.
    Trotzdem ist es eine Tatsache, dass ich in meiner ostdeutschen Kleinstadt in den letzten 12 Monaten ausschließlich(!) Homophobie durch muslimisch geprägte Leute erfahren habe.

    Ich glaube nicht an Zufälle und halte es mit Ahmad Mansour:
    »Wir müssen offen miteinander reden, sonst spielen wir den Rechten in die Hände.«
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#13 TheDadProfil
  • 07.02.2020, 10:41hHannover
  • Antwort auf #12 von Maeks
  • ""Trotzdem ist es eine Tatsache, dass ich in meiner ostdeutschen Kleinstadt in den letzten 12 Monaten ausschließlich(!) Homophobie durch muslimisch geprägte Leute erfahren habe.""..

    Deine persönlichen Erfahrungen sind besorgniserregend, vor allem für eine ""ostdeutsche Kleinstadt"" in der statistisch gesehen sehr wenige "muslimisch geprägte Leute" leben, aber eben auch nicht repräsentativ..
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#14 Taemin
  • 07.02.2020, 12:42h
  • Das Hauptproblem ist aus meiner Sicht ganz einfach, dass unsere staatliche Ordnung Leuten, die gelinde gesagt unter Wahnvorstellungen leiden, gewährleistet, sie seien eben deswegen besonders wertvolle Mitglieder der Gemeinschaft, denn ihrem Wahn entspringe die abendländische Ethik und Moral. Nehmen wir mal an, ich behaupte, mir sei ein Engel erschienen und eine Taube habe mich geschwängert, mein so entstandener Sohn sei als Gotteslästerer und Revoluzzer hingerichtet worden, danach als Untoter umhergelaufen und schließlich vor einer Schar begeisterter Anhänger in den Himmel aufgefahren, von wo er jetzt über die Welt herrscht. Ich käme ins Irrenhaus - obwohl in Deutschland Millionen von Menschen genau einen solchen Schmonzes glauben und damit den Status einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft erobert haben. Manchmal möchte man an einem Staat verzweifeln, der Verrückte privilegiert, aber geistig gesunde Menschen, die halt bloß eine andere sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität haben als die Masse der Bevölkerung, um jedes einzelne Grundrecht jahrzehntelang kämpfen lässt.
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#15 FilipProfil
#16 userer
#17 Religioten-WatchAnonym
#18 Homonklin_NZAnonym
  • 07.02.2020, 18:35h
  • Antwort auf #14 von Taemin
  • Danke, da steht eigentlich auf den Punkt gebracht alles drin.

    Dagegen werden Leute behandelt, die einem weniger häufigen Wahn auifsitzen, und vielleicht glauben, sie hätten den Teufel in Form einer Kakerlake in der Badewanne in die Enge getrieben, und sich für die wiedergeborene Katze von Nofretete halten.
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#19 Religioten-WatchAnonym
  • 08.02.2020, 01:09h
  • Antwort auf #18 von Homonklin_NZ
  • Exakt. Die von dir genannten Behandelten sind keineswegs auffälliger als Leute die"glauben", dass Männer übers Wasser gehen, mit einer Handvoll Nüsse Hunderte speisen, Jungfrauen "Weltenretter "gebären und dass sie ihres "Erlösers" Fleisch essen und Blut trinken in einem sonntäglichen Zauberritual.
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