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Streit um Franklin Graham

CSD Köln appelliert an Lanxess Arena: Ladet Homo-Hasser aus!

Die CSD-Organisatoren kritisieren, dass ein homophober Prediger in Köln auftreten soll. Es könne zu Übergriffen "radikalchristlicher Besucher*innen" kommen.


Franklin Graham versteht es, wie sein Vater seine unbarmherzigen religiösen und politischen Ansichten über die Massenmedien zu verbreiten (Bild: Screenshot Fox News Channel)

Die CSD-Organisatoren des Kölner Lesben- und Schwulentages (KLuST) haben am Mittwoch die Betreiber der Lanxess Arena im rechtsrheinischen Stadtteil Deutz aufgefordert, den amerikanische Prediger Franklin Graham wegen seiner homo- und islamophoben Rhetorik auszuladen. Graham soll am 20. Juni im Rahmen des evangelikalen "Festival of Hope" in der größten Multifuktionsarena Deutschlands auftreten (queer.de berichtete).

"Wir fordern dass, die LANXESS-Arena angesichts der zu erwartenden homophoben Hetze und Muslimfeindlichkeit gegen die Einladung von Franklin Graham vorgeht", erklärte der KLuST in einer Pressemitteilung. "Es gibt zahlreiche LGBTIQ*-Veranstaltungen in der LANXESS-Arena, die weit über Köln hinaus bekannt sind. Daher appellieren wir an das Management der Arena, Hass keine Bühne zu bieten."

Die Pride-Veranstalter äußerten die Befürchtung, "dass bei der großen Zahl der homo-, trans- inter- sowie biphoben radikalchristlicher Besucher*innen Übergriffe möglich sind". Denn am selben Wochenende würden "zahlreiche Besucher*innen zur offiziellen Eröffnung des zweiwöchigen Cologne-Pride-Festivals in Köln erwartet".

Pressemitteilung Der KLuST fordert: Kein Auftritt des homophoben Hasspredigers Franklin Graham in der Kölner Lanxess…

Gepostet von Cologne Pride am Mittwoch, 5. Februar 2020
Facebook / Cologne Pride

Die Lanxess Arena hatte nach Kritik aus der Öffentlichkeit bereits angekündigt, den Auftritt Grahams überprüfen zu wollen (queer.de berichtete). Kritik kam auch aus der Politik, etwa vom Kölner Bundestagsabgeordneten Sven Lehmann (Grüne), der Graham in einem Offenen Brief als "Hassprediger" bezeichnete.

Twitter / svenlehmann

Franklin Graham ist der Sohn des 2018 verstorbenen Erweckungspredigers Billy Graham. Wie sein Vater hat auch der Sohn immer wieder gegen queere Menschen polemisiert. So warb er wiederholt für Homo-"Heilung" und lobte unter anderem das russische Gesetz gegen Homo-"Propaganda". 2015 rief er zum Boykott LGBTI-freundlicher Unternehmen auf und erklärte ein Jahr später, dass Homosexuelle "Feinde" der Christen seien, sofern sie ihre sexuelle Orientierung nicht "bereuen". (dk)

?It?s Memories Monday again und diesmal gehen wir zurück ins Jahr 2012, als die mittlerweile neunfache Grammy-Gewinnerin…

Gepostet von LANXESS arena am Montag, 20. Januar 2020
Facebook / LANXESS arena | In der Lanxess Arena treten auch viele LGBTI-freundliche Künsterinnen und Künstler auf



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#1 BePrideAnonym
  • 05.02.2020, 16:31h
  • Gut, dass KLuST sich in so fern wieder politisiert, als dass er vorher mit dem alten CSD-Motto selbst Rechtsradikalen eine Bühne gegeben hätte, die diese jetzt noch weiter versuchen zu besteigen.
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#2 AlexAnonym
  • 05.02.2020, 19:15h
  • Wenn sie LANXESS-Arena und der Hauptsponsor und Namensgeber LANXESS dies zulassen, muss man davon ausgehen, dass sie dieses menschenverachtende Gedankengut teilen.
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#3 Homonklin_NZAnonym
  • 06.02.2020, 01:30h
  • Von der Type ist man lieber der "Feind" als sonstwie sowieso behasst und entwürdigt. Der Knilch muss aber auch bemerken, dass er sich mit der Haltung selbst zum Feind macht, oder alle intoleranten Anhänger seiner Hass-Agenda.
    Man sollte auch darauf hinweisen, dass die Art Typen über Juden häufig nicht viel anders denken, als über Moslems.

    Damit tut sich dieser Lanxess-Konzern mit seinen 15400 Mitarbeitern in 33 Ländern nicht grade Rühmlichkeit an. Von denen sicher so einige GLBTIQ* sein können.
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